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21

Dienstag, 16. März 2010, 09:04

Zitat

Original von Squirrel
WIG ist aber wieder ein Schutzgasschweißen und damit schwierig an der frischen Luft. Der Fragesteller möchte ja an seinem Stahlboot schweißen, das hat dann auch eher weniger mit Niro zu tun.


So schwierig ist WIG an der frischen Luft auch nicht. Es darf nur nicht richtig windig sein. Man kann den Schutzgasstrom doch regeln. Wenn es mehr Wind gibt, wird's halt etwas teuerer vom Schutzgas her. Dann wird der Hahn halt was aufgedreht...

Dass man an seinem Stahlboot keine Schlackeneinschlüsse (vom Elektrodenhandschweißen) gebrauchen kann, besonders im UW-Rumpfbereich, versteht sich von selbst.

Was ist denn an dem Stahlboot zu schweißen?

Joern

Bengta

Salzbuckel

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22

Dienstag, 16. März 2010, 11:18

:) Also Wig habe ich auch finde es aber in der tat nur für Edelstahl wirklich gut. Am Stahlrumpf gerade wenn man vernünftig durchschweißen will und das unter widrigen Verhältnissen ist Autogen nach wie vor mein Favorit und schlackeeinschlüße hat man auch nicht.
Michael :baden:


Geschwindigkeit ist keine Hexerei ! Aber wer hexen kann ist schneller

Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich schon mal vorab und bitte die dadurch entstandene Verwirrung zu verzeihen ;(

strathsail

Salzbuckel

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23

Dienstag, 16. März 2010, 11:25

RE: Schweißen lernen?

Zitat

Original von janti
Geht mir nich wirklich drum Geld zu sparen, eher weil ich gerne selber bastel und wirklich interesse hätte das zu lernen. Bin nur nich ganz sicher wie und wo, und ob ich ne Chance hab das gut genug zu lernen das es für Arbeiten am Boot brauchbar ist.


würde ich empfehlen !

Die paar Schweißnähte macht Dir auch irgend ein "Kumpel" und dafür das ganze Equipment zu kaufen, lohnt nicht

Ich habe ein Elektrogerät und ein Autogensatz hier...hab ich wirklich noch nie gebraucht...wenn's um wirklich was geht, laß ich das auch von einem "Kumpel" machen...
Geht schneller, spart Zeit,Geld und Nerven....

janti

Kapitän

  • »janti« ist der Autor dieses Themas

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24

Dienstag, 16. März 2010, 12:01

RE: Schweißen lernen?

Ausrüstung ist ja vorhanden. Und wenn ich jemand kennen würde der das kann würd ich ja nicht hier fragen;)
Ich würd dann eh erstmal nur mein damaliges Projekt mit dem Möbel wiederbeleben.
Und kurzfristig muss ich mir wohl jemand in der nähe vom Liegeplatz suchen der es kann, werd mal den Vorbesitzer fragen ob ihm wer einfällt.

Die Links und Infos hier waren sehr hilfreich, so weiß ich zumindest das es nicht vergebens is wenn ich mich am WE mal wieder in die Garage hocke und Übungswerkstücke zerlöcher.

Zitat

Original von strathsail

Zitat

Original von janti
Geht mir nich wirklich drum Geld zu sparen, eher weil ich gerne selber bastel und wirklich interesse hätte das zu lernen. Bin nur nich ganz sicher wie und wo, und ob ich ne Chance hab das gut genug zu lernen das es für Arbeiten am Boot brauchbar ist.


würde ich empfehlen !

Die paar Schweißnähte macht Dir auch irgend ein "Kumpel" und dafür das ganze Equipment zu kaufen, lohnt nicht

Ich habe ein Elektrogerät und ein Autogensatz hier...hab ich wirklich noch nie gebraucht...wenn's um wirklich was geht, laß ich das auch von einem "Kumpel" machen...
Geht schneller, spart Zeit,Geld und Nerven....
Ich glaub erst das die Erde rund ist wenn ich einmal rum gefahren bin;)

janti

Kapitän

  • »janti« ist der Autor dieses Themas

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Heimathafen: Düsseldorf

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25

Dienstag, 16. März 2010, 12:06

Zitat

Original von Heinrich-Der-Seefahrer

Zitat

Original von Squirrel
WIG ist aber wieder ein Schutzgasschweißen und damit schwierig an der frischen Luft. Der Fragesteller möchte ja an seinem Stahlboot schweißen, das hat dann auch eher weniger mit Niro zu tun.


So schwierig ist WIG an der frischen Luft auch nicht. Es darf nur nicht richtig windig sein. Man kann den Schutzgasstrom doch regeln. Wenn es mehr Wind gibt, wird's halt etwas teuerer vom Schutzgas her. Dann wird der Hahn halt was aufgedreht...

Dass man an seinem Stahlboot keine Schlackeneinschlüsse (vom Elektrodenhandschweißen) gebrauchen kann, besonders im UW-Rumpfbereich, versteht sich von selbst.

Was ist denn an dem Stahlboot zu schweißen?

Joern


Konkret brauch ich Ösen zum einpicken, die werd ich sicher nicht selber machen sondern mir jemand suchen der es kann.
Meine Frage ziehlte er drauf ab bischen zu erfahren ob oder wie schwierig das zu lernen kann, so mit dem Fernziel solche Kleinigkeiten nach nem Kurs und ein paar nicht so Sicherheitsrelevanten Übungsprojekten vielleicht eines Tages doch mal selber zu machen.
Ich glaub erst das die Erde rund ist wenn ich einmal rum gefahren bin;)

26

Dienstag, 16. März 2010, 12:57

Zitat

Original von Bengta
:) Also Wig habe ich auch finde es aber in der tat nur für Edelstahl wirklich gut. Am Stahlrumpf gerade wenn man vernünftig durchschweißen will und das unter widrigen Verhältnissen ist Autogen nach wie vor mein Favorit und schlackeeinschlüße hat man auch nicht.


Wie bekommst Du denn bei der Autogenschweissung eines Stahlrumpfes den Schweissverzug in den Griff? Soll doch kein Beulenschiff werden.


Gruß Heinz

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27

Dienstag, 16. März 2010, 13:17

Nur 10 Versuche!?

Auch bei einem Kurs wirst Du mehr als zehn mal probieren müssen.
Wenn Zeit und Geld da ist, sollte man selbstverständlich eine Fertigkeit "richtig" lernen. Ansonsten würde ich mir alles schriftliches reinziehen, was damit zu tun hat, dann mir einen Haufen Schrott kaufen und ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN...

Habe als Kiddy den Schweißern auf den Schiffen zugesehen, die mein Alter verwaltete. In den 50er Jahren in der Karibik waren das bestimmt nicht alle TÜV-geprüfte Schweißer, aber die ollen umgebauten LSTs (Landungsschiffe als Bauxittransporter) haben noch jahrelang gehalten, obwohl die US Marines sie eigentlich als Wegwerfprodukte haben bauen lassen.
Ich habe ein ALDI-Schweißgerät gekauft, um eine Zaunpfahl befestigen zu können. Damit dann erst etliche Versuche an allen mir verfügbaren und entbehrlichen Metallteilen durchführen müssen, bevor es leidlich klappte. Nachdem die Probestücke regelmäßig den "Vorschlaghammertest" bestanden haben, habe ich mich an den Zaunpfahl gewagt.

Viel Erfolg! (Lass Mal Bilder Deiner ersten Meisterstücke sehen!)

Gernot H.

28

Dienstag, 16. März 2010, 13:25

Zitat

Original von janti
... jemand nen tipp für Düsseldorf oder Umgebung wo es Kurse gibt?


Ja, ich kenn da ne "Werkstatt" in Düsseldorf-Gerresheim, die Schweißkurse anbietet.
Privat - für den Hobby-Schweißer. Mal gucken, ob ich eine Adresse finde.
Ich fahre da täglich vorbei.

Auf so nen Kurs hätte ich auch Lust.

VG
Peter

Bengta

Salzbuckel

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29

Dienstag, 16. März 2010, 15:46

Zitat

Original von meri

Zitat

Original von Bengta
:) Also Wig habe ich auch finde es aber in der tat nur für Edelstahl wirklich gut. Am Stahlrumpf gerade wenn man vernünftig durchschweißen will und das unter widrigen Verhältnissen ist Autogen nach wie vor mein Favorit und schlackeeinschlüße hat man auch nicht.


Wie bekommst Du denn bei der Autogenschweissung eines Stahlrumpfes den Schweissverzug in den Griff? Soll doch kein Beulenschiff werden.


Gruß Heinz


Wir reden hier von Reperaturen und nicht von Nähten mit mehreren Metern Länge. Allerdings lässt sich der Verzug mit etwas Erfahrung und der kenntniss in welche Richtung die Bleche gewalzt wurden schon einigermassen einplanen den rest kann man durch glühen auch noch sehr gut nachrichten. Allerdings kommt Autogen bei ganzen Rümpfen natürlich nicht mit Schutzgas mit aber wie gesagt wir reden über kleine Flicken und mal ein Pütting eine Klampe oder ein Auge usw und dafür ist Autogen immer noch ganz gut schon weil man kein Stromagregat mitnehmen muß wenn die Stegsicherungen wie immer nicht reichen.
Michael :baden:


Geschwindigkeit ist keine Hexerei ! Aber wer hexen kann ist schneller

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30

Dienstag, 16. März 2010, 16:34

Mal abgesehen davon, dass der Kahn danach kritzekrumm ist muss man bei Autogen auch aufpassen, dass das Boot einem nicht abfackelt. Schliesslich ist da auch Farbe, Kabel, Innenverkleidung usw. dran. Autogen ist gut für Heizungsrohre und so, aber sonst.... Nee... eher nicht, mal abgesehen davon, dass es auch ewig dauert.

Bengta

Salzbuckel

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31

Mittwoch, 17. März 2010, 08:55

?( Wenn Du ein Auge anschweisst also einen relativ kleinen Punkt erhitzt musst Du bei allen schweißarten die Farbe entfernen. Und wenn Du vernünftig schweißt und nicht "backst" wird das material auch heiss und muß von Innen schon zu kontrollzwecken wegen schmoren und so freigelegt werden. Ja und wenn man nicht genug Strom hat dann halte ich autogen immer noch für gut. Und beim anschweißen eines Auges halte ich den Zeitverlust beim schweißen für fast nicht Messbar und unwichtig. Aber jeder sollte immer das machen was er beherrscht ein Umweg den man kennt ist ja auch schneller als eine Abkürzung auf der man sich verfährt.
Michael :baden:


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schwattwitt

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32

Donnerstag, 12. Juli 2018, 11:58

WIG-Schweisskurs Empfehlung einer Schule in SH oder HH?

Hallo, hat jemand gute Erfahrungen mit einem Anfänger Schweisskursus in HH oder SH gemacht und kann eine Schule/Institut empfehlen?


Es geht nicht um eine Berufsausbildung, aber mein Sohn möchte sein Metallhobby vertiefen und würde gerne Objekte aus Edelstahl, Alu, Bronze etc. Schweissen.

Er hatte ein gebrauchtes Schutzgasgerät billig gekauft und kam damit alleine nicht klar. Im Familien Bekanntenkreis sind auch eher die Holzwürmer als Metallkönner ich kann ihm da zu gar nichts raten.

Speziell interessiert ihn die Grundlagen des WIG Schweissens von Edelstahl, Alu und Bronze gezeigt zu bekommen. Das danach nur Übung, Übung und nochmals Übung hilft und ein WIG-Gerät recht teuer ist, ist ihm klar...

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33

Donnerstag, 12. Juli 2018, 16:05

Ich habe einen Hobby Kurs für schweißen in Quickborn gemacht bei einer Firma die die hatte mehr Interesse daran uns Schweißgeräte zu verkaufen als uns was beibringen. Der Tag hat ungefähr 200 € gekostet war aber keinen Pfifferling wert. Sehr gute Anleitung auch mit Geräte Empfehlung gibt es auf YouTube. Habe damit sehr erfolgreich mein Hafentrailer wieder zusammengeschweißt und werde mich demnächst an WIG-Schweißen ranmachen.

Gruß Klaus
Konzept für ein gutes Leben : Ein schlechtes Gedächtnis und eine gute Gesundheit.

schwattwitt

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34

Donnerstag, 12. Juli 2018, 16:23

Ja, wir haben auch schon mal gegoogelt und paar Kurse entdeckt. Es sind aber auch immer Händler gewesen, die ihre Geräte an den Mann bringen wollen.
Dagegen ist ja auch nichts auszusetzen wenn die Qualität des Kurses stimmen würde.
EIne unabhängige Schule wäre schon besser.

Gerade im WIG Bereich gibt es wohl sehr teure und komplizierte Geräte.

Als Anfänger weiss mein Sohn gar nicht was er kaufen sollte. Sich bei google oder youtube schlau zu machen ist manchmal wie mit nem Feuerwehrschlauch seinen Durst zu stillen.... ;)

Eine Händlerschulung drängt einem womöglich ein teures Gerät auf, welches womöglich gar nicht nötig ist für seine Zwecke.

NC35

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35

Donnerstag, 12. Juli 2018, 22:52

Wenn das im Eingangspost genannte Gerät ein Transformator ist, scheint eine qualifizierte Nutzung im Yachbereich eher nicht als möglich. Meine Erfahrung ist, dass bei den zu legenden Kabellängen nur mit Multispannungsgeräten was zu machen ist. Mein Inverter verträgt Eingagansspannungen von 90-400 V AC. Das geht auch mal bei nicht allzuviel Materialstärke an der zweiten Kabletrommel.
Zu Schutzgas und Wind: Ich verwende gern eine große Spaltlederdecke, diese kann man gut auslegen und aufhängen und damit Wind- und Funkenschutz perfekt nutzen.

Bei schwarzem Stahl halte ich MIG/MAG Schweißen auch für einfacher als mit der Elektrode. Aber der Aufwand ist deutlich höher. Wenn es jedoch eine Baumarktmaschine sein soll und das Budget nicht so üppig ist würde ich Auf Elektrodenschweißen übergehen. Auch in Situationen z.B. auf einer Leiter oder o.ä. ist ein Inverter mit Elektrode erste Wahl.

Zum WIG Schweißen: Mal eine Mutter auf einen Bolzen, oder sonstige Kleinteile naja das geht mit wenig Übung. Einen Tank, Abgasammler oder sonstiges komplexes Teil ist haltbar nur von sehr geübten mit dem nötigen Background zu verarbeiten. (Stichwort Materialkenntnis, Schweißzusatzstoffe und Schutz der Wurzellage et c.)

schwattwitt

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36

Donnerstag, 12. Juli 2018, 22:58


Zum WIG Schweißen: Mal eine Mutter auf einen Bolzen, oder sonstige Kleinteile naja das geht mit wenig Übung. Einen Tank, Abgasammler oder sonstiges komplexes Teil ist haltbar nur von sehr geübten mit dem nötigen Background zu verarbeiten. (Stichwort Materialkenntnis, Schweißzusatzstoffe und Schutz der Wurzellage et c.)
Genau deswegen will mein Sohn ja einen Kurs besuchen. A. um kein falsches Gerät zu kaufen. Und B. um die Grundlagen gut zu lernen. Er will übrigens weniger im Bootsbereich sondern mehr in Sachen Möbel und Kunst schweissen...
Ich wollte nur nicht extra einen neuen Thread aufmachen für so ein Randthema...

j4b

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37

Donnerstag, 12. Juli 2018, 23:06

WIG Schweißgerät

Hallo ,

mal ein paar Meinungen zum WIG-Schweißgerät. Im Profi-Bereich tummeln sich einige die was taugen. Wir setzen in der Werkstatt hauptsächlich auf Lorch. Ist für Deinen Sohn aber wahrscheinlich ausserhalb des Budgets( so ab 2k Euro).

Hier die taugen für den Hobby und Semi-Professionellen Bereich ganz gut -->https://www.stahlwerk-schweissgeraete.de.
Ich habe selber das WIG 200 Puls im Keller stehen, schon einige Jahre und wird immer mal wieder eingesetzt. Drunter würde ich nicht gehen. Was für gute Ergebnisse mindestens genauso wichtig ist und leider noch nicht aus Fern-Ost zu günstigem Kurs zu bekommen ist der Helm. Speedglas ist gut,
habe selber einen Optrel, auch gut. Da würde ich nicht sparen.

Weiter mit dem Gas, eine Flasche Argon samt Druckminderer. Am günstigsten privat wohl von Knauber. Lieber ne große Flasche, auch wenn es etwas teurer ist. Aufpassen wenn sie im Keller steht.

Verbrauchsmaterial, vergleichsweise günstig bei Amazon zu beziehen(RiverweldStore?). Da gibt es Sets mit Düsen, Spannzangen u.s.w. Drauf achten das der Brenner passt(WP26 ist ein guter Allrounder). Wolfram-Elektroden ist etwas schwieriger, gut sind die roten Thorium-haltigen. Sind mittlerweile verboten, recht gesundheitsschädlich(alpha-Strahler, leicht radioaktiv), sind jahrzentelang Standard gewesen. Unsere Jungs verwenden jetzt die mit der violetten Markierung, sind recht teuer. Davor hatten wir es mit den goldenen versucht, hab ich zurück ins Büro bekommen mit eindeutigem Kommentar.

Weiter geht's. Materialien. Anfangen mit Baustahl(S235,..) oder einem einfachem Edelstahl(1.4301). Reste vom Schrott. Damit üben.

Aluminium.--> vergesst es. Dafür bedarf es eines WIG-Gerätes das mit Wecheslstrom schweissen kann. Ist sehr viel teurer. Es geht darum durch die permanente Umpolung des Stromes die entstehende Oxyd-Schicht des Aluminiums zu durchbrechen. Weiterhin wird die Elektrode stark belasten. Es braucht dafür eine besondere Elektrode, ich glaube die ist grün. Auch das schweissen an sich muss man können, ist deutlich schwieriger. Die Materialstärken müssen passen, man muss sich Gedanken über den Wärme-(ab)fluss machen sonst reisst die Naht schneller als man schauen kann. Zusammengefasst, ist was für Profis.

Nur ein paar subjektive Gedanken,

Gruß Johannes

schwattwitt

Salzbuckel

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38

Donnerstag, 12. Juli 2018, 23:16

Vielen Dank, das gebe ich ihm mal weiter. Das er mit günstigem Stahl üben soll um Routine zu bekommen ist ihm schon klar, Später will er im Möbelbereich mit Edelstahl und im Kunstbereich mit Bronze weitermachen.
Vielleicht kann er mit Deiner Empfehlung schon was anfangen.
So wie ich ihn kenne lernt er aber besser indem ihm jemand was zeigt und auf seine Fehler hinweist. Nur aus Büchern ist schlecht bei ihm. Daher die Idee einen Kurs zu besuchen.
YouTube ist vielleicht ne Idee...

NC35

Offizier

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Heimathafen: Lübeck

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schwattwitt

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40

Donnerstag, 12. Juli 2018, 23:27

Herzlichen Dank, gebe ich ihm weiter...

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