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j4b

Maat

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41

Donnerstag, 12. Juli 2018, 23:28

Youtube ist ein guter Tipp. Wenn Dein Sohn englisch versteht würde ich mir mal die Videos aus dem amerikanischen Raum anschauen. Bedingt dadurch das es da keine gewerblich Berufsausbildung wie bei uns gibt wird viel autodidaktisch gemacht und die Leute bereiten sich teilweise selber auf die Prüfung vor.

Ansonsten glaube ich das es mit einer Schulung schwierig wird. Im gewerblichen Bereich wirds teuer(DVS ist sicher eine gute Anlaufstelle). Ich durfte mal 6 Monate genießen aber bezahlen will man sowas nicht. Ich glaube das geht privat nur über intrinsiche Motivation.
Ist ja schließlich ein Beruf den Leute normalerweise 3+ Jahre lernen.

Gruß Johannes

schwattwitt

Salzbuckel

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42

Donnerstag, 12. Juli 2018, 23:32

Ja, ist auch ne Motivation sein Englisch zu trainieren ;-)
Hast du n Tipp für gute lehreiche Videos? Man sieht da kaum den Wald vor lauter Bäumen....

j4b

Maat

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43

Donnerstag, 12. Juli 2018, 23:39

Youtube

Mmmh,

der Kanal weldingtipsandtricks ist ganz gut. Allerdings vielleicht schon zu fortgeschritten. Generell nach TIG welding suchen. Das anschauen der Videos bringt einen schon weiter.

Vielleicht nochmal kurz zum Helm. Das ist wirklich wichtig das man gut sieht, sonst hängt man dauernd mit der Nadel im Bad. Halbwegs WIG schweissen können ist im Grunde die Summe von Können und gutem Material.

Nachtrag : https://www.youtube.com/user/weldingtipsandtricks/videos

NC35

Offizier

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44

Donnerstag, 12. Juli 2018, 23:44

Stimmt, mir gefallen die am besten, wo man die Helligkeit von aussen einstellen kann.

45

Freitag, 13. Juli 2018, 00:03

Gassparer könnte man noch ergänzen, rentiert sich ratzfatz...

Brennergröße ist vom Strom abhängig, meine absolute Herstellerempfehlung ist CK Welding (USA)
Extrem flexibel und leicht. Alternative ist evtl. Holch (Habe zumindest ein sehr schönes Schlauchpaket von da )
Die Standardschlauchpakete sind übelst steif, 17er brenner geht noch, 26er nervt schon.
(Standard ist Trafimet ,Binzel standard oder Noname)
Gaslinsen sind sinnvoll !

Stahlwerk Geräte ist ein guter Tip, sind zwar China Baukasten Geräte aber guter Support.
Wenn man später ein Problem mit dem Gerät hat und jemand Ahnung hat bekommt man Platinen für deutlich unter 100 euro.
Fronius/Rehm/Lorch/ESS ist da dann eher bei 500-1500 euro....
Schweißen tun sie unterm Strich alle.
Alternativ Weco, Cebora oder Selco (Italienische Topgeräte)

Puls kann Sinn machen bei dünnem Material.
Ganz wichtig ist Stromabsenkung. (sonst Krater am Ende der Naht, lässt sich schlecht händeln)
Zweitstrom ist auch nett, alternativ Fußpedal. Kommt immer auf die Arbeitsbedingungen an.

Elektroden nehm ich goldene für DC und turkis (WS2 Whitestar) für Alu.

Werkstoff muß immer sauber und rein sein, sonst wird das nie was.
Keine Farbe/Fett/Rost/Zink , völlig blank !

Helm würde ich Optrel P550 empfehlen. Der hat Farbwiedergabe was die Optik deutlich verbessert.

schwattwitt

Salzbuckel

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46

Freitag, 13. Juli 2018, 00:28

Ich danke euch allen für die Tipps!

47

Freitag, 13. Juli 2018, 09:27

Ich hab ein Welbach 225A gerät weil mein Stahlwerk zweimal Defekt war. Das Schlauchpaket ist beim Welbach eine Nummer besser, aber immer noch etwas Steif... Das Paket des kleinen 200A sieht aber nach standard China-Paket aus...

https://www.youtube.com/user/hdbindustrie/videos

Er hat manchmal Fachkräfte geladen deren Beiträge ich dann immer ziemlich gut fand, die aber schnell in die Materie gehen. Ist aber auch ein Verkaufskanal, keine Frage...

Das Interessante ist das die Amis bei der Metallverarbeitung andere Techniken haben als wir hier. Dekra und Tüv bieten aber glaube ich auch für Privat Kurse an...

"Werkstoff muß immer sauber und rein sein, sonst wird das nie was.
Keine Farbe/Fett/Rost/Zink , völlig blank !"

Thats it, und dann üben üben üben und vielleicht mal was lesen zum Thema Schweißkonstruktionen. Das Thema wird leider immer sehr vernachlässigt, Spannungen, Wärmeausdehnung, Lastaufnahme...

http://www.fb06.fh-muenchen.de/fb/index.….html?f_id=2290

48

Freitag, 13. Juli 2018, 10:20

Das Welbach Alpha 335 ist aber innen aber auch ein Drahtverhau übelster Sorte :D
Bilder https://www.offroad-forum.de/viewtopic.p…21b36b9a49c6c3b
Sieht aus wie LCD-Vision. (Die sind aber mittlerweile besser im Aufbau wenn ich mich recht erinnere)

Bild unten : Chinesen Mosfet Technik, die billigsten Geräte, aber recht durchdachtes modulares Baukastensystem.
Nur die offene HF-Funkenstrecke ist echt nervig.

Aktuelle Stahlwerk hab ich leider keine Innenbilder gefunden.

Gys ist auch ziemlich oft vertreten, die Geräte sind aber nicht reparabel.(zumindest was die Leistungsteile betrifft)
Wegschmeißware...

Ich hatte mal ein Thermal Dynamics made in Japan repariert.
Absolut perfekter Aufbau, bekommt auch fronius/kempii/Rehm nicht so hin, bei Elektronikdesign sind die richtig vorne.
Die wurden mitlerweile in Esab integriert, kann man nur hoffen das die Entwicklungsabteilung geblieben ist.

Fronius ist auch so ein Thema für sich, Standardhalbleiter die auf Fronius umgelabelt werden.
Nicht das da noch jemand den 500 euro IGBT für 50 euro einkauft ....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Adrenalin« (13. Juli 2018, 10:30)


schwattwitt

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49

Sonntag, 15. Juli 2018, 18:01

Nochmal ne Frage an die Könner hier.
Hier werden sehr günstige Geräte empfohlen. Und immerhin deutschsprachige Lehrvideos gezeigt. http://mannisweldingchannel.com/wig-schweissen-anleitung/
Taugt das was was der erzählt und empfiehlt? Oder ist das eher grenzwertig bis schlecht?
Vielen Dank für eure Einschätzung...

50

Sonntag, 15. Juli 2018, 18:28

Also über HST (grüne Geräte) hab ich nur schlechtes gehört was den Kundenservice betrifft.
Geräte sind angeblich in Ordnung und werden einfach zurückgeschickt, oder es dauert Monate bis man es wiederbekommt.

Die Technik ist standard China Modulbauweise.
Eigentlich recht gut, aber auch keine Qualitätskontrolle, insbesondere die HF Zündungen sind Problembaustellen.
Insofern ist es ein bisschen Pokern.

Berlan kann ich nix zu sagen.
Allerdings ist die HF nicht abschaltbar, was unter Umständen Elektronik grillt die zB im Fahrzeug verbaut ist.

schwattwitt

Salzbuckel

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51

Sonntag, 15. Juli 2018, 18:44

Vielen Dank, Mein Bengel träumt natürlich von EWM, Rehm und co. ;)
Da ich aber einen Teil dazu spende und ich kein Schweizer Nummernkonto als Backup habe, will ich mich nicht gleich an einer 2000-3000€ Anlage beteiligen.
So wie ich verstanden habe schiesst der Betrag mit der AC Option gleich enorm in die Höhe.
Wiederum verbaut man sich mit dem Kauf eines reinen DC Gerätes die Option des Aluminium- und Bronzeschweissens.

Gar nicht so leicht ein Mittelklassegerät zu finden, das mit mit den Fortschritten des Anwenders mitwächst...
Oder er muss eben noch länger sparen....

52

Sonntag, 15. Juli 2018, 19:50

Man muß erstmal die Bedingungen festlegen.
Muß das Gerät transportabel im Sinne von tragbar sein?
Wenn nicht kann man zu rollbaren Industriegeräten greifen. Die gibts oft günstig.
Wenn es tragbar sein muß, braucht man auch AC transportabel?

Was für Materialien in welchen stärken will ich schweißen?
Leistung kostet Geld und landet bei > 200Amp bei Drehstromanschluß und Wassergekühlten Brenner
Bei 160Amp fliegt bei mir nach 3 minuten die 16Amp Sicherung, allerdings nur beim China kracher.
Beim Fronius kann ich auch 160Amp durchgehend fahren ohne Probleme.
Das Fronius hat eine aktive Phasenanpassung die das wohl ermöglicht. War ja auch locker 6 mal so teuer ....

Dasselbe Problem ist bei den Gasflaschen, Transportabel max 20 Liter (besser 10L)
Füllung einer kleinen Flasche ist aber sauteuer.
Optimum: Eine große (40L) für stationär und zum Füllen und eine kleine 5er oder 10er mit Umfüllbogen selber vollzapfen.
Ansonsten in den sauren Apfel beißen und die kleine nehmen.

Grundsätzlich würde ich erstmal auf Alu verzichten und erstmal DC üben.
Wenn das Gerät gebraucht günstig war kann man es später ohne Verlust verkaufen und aufstocken.

So auf die schnelle:

Fronius Trans Tig 200
Älteres Drehstrom Gerät aber solide. Solide lange Kabel und Schlauchpaket
Nachteil bei Fronius ist bei defekten .... Platinen sind so teuer das es sich nicht lohnt

Lorch WIG 260 Stationär AC

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Adrenalin« (15. Juli 2018, 20:31)


schwattwitt

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53

Sonntag, 15. Juli 2018, 21:21

Vielen Dank,
Ich habe ihm auch schon gebrauchte 400V Geräte bei ebay angeraten und gesagt auf AC soll er gerne erst mal verzichten.
Wiederum möchte er recht schnell auf Bronze umsteigen für seine Kunstprojekte. Er meint Bronze geht wohl eher mit AC.?
Er soll erst einmal checken, ob er in der Werkstatt die er mit seinen Kumpels angemietet hat überhaupt einen 400V Anschluss hat...
Und tja Mobilegeräte mit 230V sind ja wirklich richtig teuer...
Mal schauen, ich habe ihm mein Limit gesetzt und den Rest muss er selber ersparen...

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54

Montag, 16. Juli 2018, 12:37

Die Gysmi Schweißinverter sind auch noch einen Blick wert. Made in France, ich bin zufrieden mit meinem 168er. Hab bisher auch nur Edelstahl geschweißt.
Gruß, Jörg!

schwattwitt

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55

Montag, 16. Juli 2018, 15:34

Vielen Dank für den Tipp,
hattest du schon einmal den Service in Anspruch nehmen müssen?
Der Kollege Adrenalin meinte in Post 48 das die Geräte wohl schlecht repariert werden können...

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56

Montag, 16. Juli 2018, 16:01

Nee, ich hab mir damals den Gys gekauft, nachdem ich den dritten chinesischen Inverter gegrillt hab. Bisher hält er durch. Ich gehe auch ziemlich sorgsam damit um, Aufbewahrung immer abgedeckt in der Werkstatt (Metallstäube), schalte ihn nie ab, wenn das Kühlgebläse noch läuft usw.
Gruß, Jörg!

57

Montag, 16. Juli 2018, 16:12

Unten im Bild ist ein Gysmi Leistungsteil, allerdings die "gute" Version
Die Halbleiter sind auf eine Metalsandwichplatte gelötet, die auf einen Kühlkörper geklebt oder geschraubt wird.
Der ganze Rotz noch teilvergossen.
Die Wärmeableitung ist so hoch das man die eigentlich nur im Ofen Löten kann, muß aber alles fixiert werden.
Die gelöteten Schraubanschlüsse werden direkt mit der Platine verschraubt, leider reißen die gerne halb ab.
Irgendwann löten sie sich dann ganz ab....

Dann gibts noch die ganz geile Variante. (Hat zB das 180A AC/DC mit blauer Front und gelben Gehäuse)
Die Pins der Halbleiter werden hochgebogen und alles mit der durchkontaktierten Hauptplatine verlötet, inkl dem 20 Pol Steuerstecker.
Alle Bauteile auf der Platine unter dem Blech sind verborgen.
Auslöten nicht möglich bei rund 50 Lötsstellen, ein paar kleben immer und dann werden die Leiterbahnen runtergerissen.

Eigentlich sauber aufgebaute Geräte, nur halt wegschmeißtechnik.


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58

Montag, 16. Juli 2018, 16:15

Danke für die Infos....ich hoffe dann für mich, daß die Kiste noch lange hält.
Gruß, Jörg!

schwattwitt

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59

Montag, 16. Juli 2018, 16:39

Vielen Dank,
was meinst du mit "guter" version? gibt es von Gys verschiedene Baureihen was die Qualität betrifft?

60

Montag, 16. Juli 2018, 16:53

Unterschiedlicher Aufbau, ich kann aber nicht sagen in welchen Baujahr oder was vielleicht z.Z. auch aktuell ist.
Aber das verlöten der Halbleiter auf sen Metallplatten ist dem Preis geschuldet, perfekte Wärmeabfuhr.
Somit spart man teurere oder mehr Bauteile.

Irgendwo kommt der günstige Preis immer her.
Bei den Chinesen eher die schwankende Fertigungsqualität, nicht vorhandene Qualitätssicherung und mangelnde Eigenüberwachung der Schaltung.
Bei Gys halt das perfektionierte Fertigungskonzept. (Wobei man das auch durchaus cleverer lösen kann...)

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