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manus

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201

Donnerstag, 4. Juli 2013, 20:25

Moin Joern, vielleicht solltest du den Thread aufteilen, Entwicklung und Ergebnisse von B-CALM ?, das würde helfen
____________________________

Grüße aus der Provinz

Uwe

stefan64

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202

Donnerstag, 4. Juli 2013, 20:26

Hi Uwe,

mir geht es um eine Vereinfachung der Bedienung. Das Teil kann was es kann wegen des HiTech im Hintergrund. Wie oft braucht man das? Nahezu nie, da sind wir beieinander. Das kann man mal in Ruhe mit einem Android-Phone einstellen - aber z.B. auf Nachtfahrt? Nie und nimmer. Hat eigentlih niemand Bock drauf, da muss alles blöd sein, wie Du sagst.
Deshalb: Schlussendlich will ich das Teilchen an- eventuell nach Steuer- und, nach Backbord und den Modus schalten können. 4 Knöpfe, 4 Leds, Bingo.

ciao,
Stefan

manus

Handwerker

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203

Donnerstag, 4. Juli 2013, 20:27

Hi Uwe,

mir geht es um eine Vereinfachung der Bedienung. Das Teil kann was es kann wegen des HiTech im Hintergrund. Wie oft braucht man das? Nahezu nie, da sind wir beieinander. Das kann man mal in Ruhe mit einem Android-Phone einstellen - aber z.B. auf Nachtfahrt? Nie und nimmer. Hat eigentlih niemand Bock drauf, da muss alles blöd sein, wie Du sagst.
Deshalb: Schlussendlich will ich das Teilchen an- eventuell nach Steuer- und, nach Backbord und den Modus schalten können. 4 Knöpfe, 4 Leds, Bingo.

ciao,
Stefan
Danke, das denke ich auch
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Uwe

  • »Heinrich-Der-Seefahrer« ist der Autor dieses Themas

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204

Donnerstag, 4. Juli 2013, 20:34

Hi Uwe,

mir geht es um eine Vereinfachung der Bedienung. Das Teil kann was es kann wegen des HiTech im Hintergrund. Wie oft braucht man das? Nahezu nie, da sind wir beieinander. Das kann man mal in Ruhe mit einem Android-Phone einstellen - aber z.B. auf Nachtfahrt? Nie und nimmer. Hat eigentlih niemand Bock drauf, da muss alles blöd sein, wie Du sagst.
Deshalb: Schlussendlich will ich das Teilchen an- eventuell nach Steuer- und, nach Backbord und den Modus schalten können. 4 Knöpfe, 4 Leds, Bingo.

ciao,
Stefan
Danke, das denke ich auch

Hi Uwe,

mir geht es um eine Vereinfachung der Bedienung. Das Teil kann was es kann wegen des HiTech im Hintergrund. Wie oft braucht man das? Nahezu nie, da sind wir beieinander. Das kann man mal in Ruhe mit einem Android-Phone einstellen - aber z.B. auf Nachtfahrt? Nie und nimmer. Hat eigentlih niemand Bock drauf, da muss alles blöd sein, wie Du sagst.
Deshalb: Schlussendlich will ich das Teilchen an- eventuell nach Steuer- und, nach Backbord und den Modus schalten können. 4 Knöpfe, 4 Leds, Bingo.

ciao,
Stefan
Danke, das denke ich auch


Ok, dann mach ich das so.

Danke für Euer Engagement! :)

Joern

txg

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205

Donnerstag, 4. Juli 2013, 20:35

Das ist hier mal eine definitiv schöne Anwendung für ordentliche digitale Signalverarbeitung. Und das Platinendesign sieht für jemanden der nicht direkt vom Fach ist auch nicht schlecht aus :P
Eigentlich ist es ein ziemliches Armutszeugnis dass in den normal käuflichen Pinnenpiloten nichtmal eine einfache PWM-Rampe drin ist, das ist ja nun wirklich keine Rocket Science...

Jörn, was ich mal wirklich interessant fände wären Vergleichsmessungen, gleiches Boot, gleicher Kurs, im Idealfall gleicher Wind (am besten bei etwas mehr Wind und Welle damit der PiPi viel zu tun hat) und dann mal den Verbrauch mitloggen mit Originalsteuerung und mit deiner. Oder hast du Angst dass hinterher keiner mehr deine Windsteueranlagen kauft? :D

  • »Heinrich-Der-Seefahrer« ist der Autor dieses Themas

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206

Donnerstag, 4. Juli 2013, 20:49

Möönsch, txg,

wie gerne würd ich mal so einen Vergleich starten.
aber ich hab keinen, der's macht, und keine Mittel, sowas zu finanzieren.
Wenn nicht jemand selber sowas macht.

Und dann hast Du ja als Veröffentlicher von Vergleichen von Produkten industrieseitig immer das Problem des
"unlauteren Wettbewerbs" am Hals, Abmahner inclusive usw...

D.h. ich kann nur mit der eingesetzten Technik versuchen, zu überzeugen, und mit dem halbierten bis gevierteilten Marineindustrie-Preis.
Wahrscheinlich auch deshalb "Düsentrieb-lastig" tituliert.

Der mittlere Stromverbrauch des B-CalmXP hängt im übrigen vollständig von seiner Parametrierung ab.
Aber da hastdu eben volle Kontrolle drüber, nicht wie bei den kommerziellen.
Du sagst dem Ding, wieviel Strom Dir die kurzfristige Kurstreue wert sind.

Segeln nach GPS-COG, nach WIND-NMEA, nach Waypoint, nach Magnetkompass mit hochpräzisem AHRS-Richtungs- und Lagesensor-
welcher andere AP bietet das zu dem Preis?

Joern

Klaus13

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207

Donnerstag, 4. Juli 2013, 21:45

Ups,

ich wollte jetzt mit meiner Frage keinen Streit anfachen. Uwe hat im Kern aber recht, auch wenn ich das etwas anders formuliert hätte. Jörn hat, und das darf er ja auch, uns viele Detail mitgeteilt, die für die meisten Anwender zwar eher uninteressant und vor allem auch unverständlich sind, aber Einblicke in die Grundidee geben, und die finde ich nachvollziehbar. Ich selbst verstehe grob vielleicht die Hälfte davon, immerhin. Aber das macht ja nichts.

Die entscheidende Frage ist doch, welchen Vorteil bringt das im Gegensatz zu am Markt befindlichen Geräten. Das ist, wie ich finde, ausführlich dargestellt worden. Energieeffizienter, verschleissfreier und leiser, hängt alles irgendwie zusammen. Ob auch besser steuernd muss man selbst ausprobieren.

Zu dem Thema B-CALM oder WIndgear muss ich sagen: Vorsicht, die Frage von mir war genauso formuliert, nicht etwa PiPi vs. Windgear, denn unter Motor, beim Segelsetzen usw. werde ich immer irgendeinen "dummen" PiPi verwenden müssen. Gut segeln muss der dafür aber nicht können. Aber wenn es für länger aufs Wasser geht, z.B, wie von Peter erwähnt von IJmuiden nach Helgoland oder um die Welt, wird die Frage schon interessanter. Im Grundsatz würde ich dafür immer eine Lösung bevorzugen, die mechanisch funktioniert, weil gut zu warten und keine Zusatzenergie nötig.

Gruß Klaus
Die Neue: MARIS

208

Donnerstag, 4. Juli 2013, 21:52


Die Endschalter haben
1. Die Funktion einer Geschwindigkeitskalibrierung des Antriebes.
Der wird nämlich nur abgestuft nach Geschwindigkeitsbedarf mit Strom versorgt. (Energiesparen = Verschleiß sparen).
2. Schutzfunktion für den Antrieb
3. Positionskalibrierung des Antriebs

Danke für die Antworten zum Thema
Endschalter.
Wenn die Endschalter nicht zwingend den
Motor schützen müssen, könnte man die
Geschwindigkeitskalibrierung doch auch mit einer Simulation
durchzuführen.


Endschalter dafür provisorisch lose in
die Leitungen installieren und dann bei der Kalibrierung diese
Schalter von Hand betätigen? Dann sollte nach meinem Verständnis
auch die automatische Kalibrierung ablaufen können.

Dann brauchte man keine Kalibrierung vom TP10 übernehmen.


Noch besser wäre eine Kalibrierung von
Hand, indem man am Display diese Endschalter durch Stopp der
Spannung simuliert, wenns machbar ist ( mal ganz naiv gedacht).

Den Ruderwinkel kann ich als Dreieck
an Hand der Länge der Schubstange messen, er ist insgesamt 28°.
Dabei ist unberücksichtigt, daß die Pinne einen Kreisbogen
beschreibt. Wie genau muß der ermittelt werden, und es ist sinnvoll
einen Sicherheitsabschlag zu machen?
Wenn das so geht, möchte ich den
Antrieb vom Raymarine Smartpilot S1 direkt verwenden. Da ist wohl
keine Elektronik drin, Fluxgate, Gyro und Bedienung sind abgesetzt.
Der wird vom Raymarine Kurscomputer über +- Leitungen angesteuert.
Das macht doch auch B-CALMXP. Man kann also gleiche Leitungen und Stecker verwenden.

Gruß
Manfred

209

Donnerstag, 4. Juli 2013, 22:44

Eine echte Lage und Verstellgeschwindigkeitsregelung funktioniert nur mit einem Lagesensor.
Der Strom ist aufgrund unterschiedlichen Ruderdrucks nicht besonders aussagekräftig.
Viele Grüße,
Oliver

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Squirrel

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210

Donnerstag, 4. Juli 2013, 23:19

Ich weiß das natürlich nicht im Detail, Jörn muss das sagen. Aber ich glaube, grundsätzlich ist es sinnvoller, nach einer alternativen Konfiguration für die Schalter zu suchen, als sie "wegzuverhandeln". Ganz praktisch würde ich hier mal untersuchen, ob ich
a) unter Deck an die Ruderwelle komme (nicht so wahrscheinlich bei Pinne, aber auch nicht unmöglich) - dann könnte dort vielleicht ein kleiner Quadrant samt Schaltern Platz finden, oder
b) eine Lösung an Deck finde, z.B. mit Seilzugschalten. Die könnte man am Heckkorb montieren und mit entsprechenden Leinen an die Pinne koppeln.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

StefanL

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211

Freitag, 5. Juli 2013, 00:18

Oder
c) eine Ziehharmonikaröhre mit den Endschaltern konstruieren, die auf der Schubstange vom Antrieb sitzt :P
--
Stefan

212

Freitag, 5. Juli 2013, 08:41

...Aber ich glaube, grundsätzlich ist es sinnvoller, nach einer alternativen Konfiguration für die Schalter zu suchen, als sie "wegzuverhandeln"...
Ich denke, daß die Endschalter auch andere Segler mit vorhandenen Autohelm/Raymarine Pinnenpiloten abschrecken eine Umrüstung vorzunehmen.
Die integrierten Autohelm Pinnenpiloten
sind anders aufgebaut als die Simradpiloten. Der Kompass sitzt ein
einer Beule am Ende. Dort wird es schwieriger sein einen Endschalter
zu montieren.
Eine Leinenlösung begeistert mich auch nicht. Die Möglichkeit einer Anbringung am Quadranten habe ich nicht geprüft.
Gruß


Manfred

Squirrel

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213

Freitag, 5. Juli 2013, 09:10

Das sind ja auch nur Beispiele. Denk Dir doch selbst was aus, wenn sie Dir nicht gefallen :rolleyes:
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es i.d.R. keine gute Idee ist, einfach irgendwelche Komponenten einer Konstruktion wegzulassen oder wegzuverhandeln. Die Hersteller der Autopiloten werden sich schon ihre Gedanken dazu gemacht haben, wie sie sicherstellen wollen, dass ihre Antriebe sich nicht selber zerstören. Das kann darüber geschehen sein, dass der Antrieb einfach stabil genug ist. Muss aber nicht. Es ist auch denkbar, dass sie z.B. die Drehbewegung überwachen oder den Motorstrom messen. Jörn kann das kaum für alle denkbaren Typen absichern, und selbst wenn, dann ist fraglich, ob er sich z.B. einen internen Drehsensor zu Eigen machen kann. Er muss seine eigene Methode vorsehen, den Antrieb zu schützen. Das hat er hier getan, so ist es auch richtig.
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214

Freitag, 5. Juli 2013, 11:47

Meine beiden Raymarine Pinnenpiloten S1 und ST2000+ sind nach einer Spannungsmessung wohl untauglich. Sie werden am Motoranschluss mit ca. 7 V betrieben. Keine Ahnung, ob man die auch mit Bordspannung betreiben kann.

Gruß
Manfred

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215

Freitag, 5. Juli 2013, 11:54

Moin,
7V, das ist die Restspannung, die am Motor im Betrieb noch abfällt.
Da sind 12 V Motoren verbaut.
Löt mal eine der Motorzuleitungen ab, und miss dann nochmal an den Motor-versorgungsanschlüssen...
Da kommen dann ca 11V an, wenn man einschaltet (und der Motor nicht dranhängt) :rolleyes:

Joern

216

Freitag, 5. Juli 2013, 13:14

Moin,
7V, das ist die Restspannung, die am Motor im Betrieb noch abfällt.
Da sind 12 V Motoren verbaut.
Löt mal eine der Motorzuleitungen ab, und miss dann nochmal an den Motor-versorgungsanschlüssen...
Da kommen dann ca 11V an, wenn man einschaltet (und der Motor nicht dranhängt) :rolleyes:

Joern

Ich möchte am ST2000+ nicht löten, ich kann das einfach nicht so gut wie es nötig wäre. Da kann ich Deine Aussage also nicht überprüfen.
Beim S1 habe ich den Versorgungsstecker der Schubeinheit abgenommen und dann am Kurscomputerausgang gemessen. Dort liegt beim Betätigen an der Bedienungseinheit eine Spannung von 7 V an. Das ist die Leitung, die zur Steckdose geht. Ist dann trotzdem ein 12 V Motor verbaut?
Auch den Strom habe ich am S1 geprüft. Leider ist meine Messzange nicht genau. Aber wenn die Stange ganz raus in die Endlage fährt, steigt der Strom deutlich an, wenn die Stange ganz rein in die Endlage fährt, ändert sich der Strom nicht oder fällt etwas.
Der Motor verhält sich dabei ruhiger (oder steht sogar) als beim ST2000+ der wohl eine Rutschkupplung hat, oder sowas ähnliches. Das ist sehr geräuschvoll, der ruckelt quasi hin und her. Das sieht man bei geöffneten Gerät. Auf jeden Fall ist beim ST2000+ keine Stromabschaltung vorgesehen.

Gruß
Manfred

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stups« (5. Juli 2013, 14:22)


217

Freitag, 5. Juli 2013, 17:27

Das sind ja auch nur Beispiele. Denk Dir doch selbst was aus, wenn sie Dir nicht gefallen :rolleyes:
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es i.d.R. keine gute Idee ist, einfach irgendwelche Komponenten einer Konstruktion wegzulassen oder wegzuverhandeln. Die Hersteller der Autopiloten werden sich schon ihre Gedanken dazu gemacht haben, wie sie sicherstellen wollen, dass ihre Antriebe sich nicht selber zerstören. Das kann darüber geschehen sein, dass der Antrieb einfach stabil genug ist. Muss aber nicht. Es ist auch denkbar, dass sie z.B. die Drehbewegung überwachen oder den Motorstrom messen. Jörn kann das kaum für alle denkbaren Typen absichern, und selbst wenn, dann ist fraglich, ob er sich z.B. einen internen Drehsensor zu Eigen machen kann. Er muss seine eigene Methode vorsehen, den Antrieb zu schützen. Das hat er hier getan, so ist es auch richtig.

Wie Raymarine die Messund via Poti an der Ruderwelle als Absolutwert zu messen, macht einfach Sinn.

Hierbei weiß der AP auch nach einem Stromausfall wieder genau wie das Ruder steht.
Mit diesem Sensor kann der AP auch die Verstellgeschwindigkeit des Ruders regeln, das geht sonst mit reiner Strommessung und normalen Gleichstromantrieben nicht.
Bei mehr Ruderdruck muss mehr Strom für den gleichen Weg fließen. Das der Ruderdruck variert kennen wir alle.

Bei der Verwendung eines Absoltwertgebers wird auch nicht nur der Anschlag des Antriebs, sondern auch der Anschlag des Ruders an sich, nach einer Kalibrierung, geschützt.

Raymarine ist doch nicht doof auf so eine relativ teure Messung zu setzten.

Ein relativ messender Drehsensor an der Antriebswelle des AP braucht immer eine Referenzierung. Diese wäre dann nach einem Stromausfall immer wieder wieder herzustellen.
Viele Grüße,
Oliver

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218

Donnerstag, 11. Juli 2013, 17:13

Hallo Joern,



eine Frage zum Krängungsregler. Ich
hatte mal wieder bei Schwachwind den üblichen Schwell. Der kam
seitlich im Sekundentakt. Der AP steuerte im selben Takt in Richtung
der Krängung. Da er keinen Krängungsregler hat, wird er das wohl
nur aus den kaum sichtbaren Kursänderungen herleiten. Im Hintergrund
sind rechts Hanö und links das Festland zu sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=cmHJ3TkvjSA


Das soll doch auch der AHRS
Krängungregler unter Segeln machen, er fällt dann ab.

Unter Motor finde ich dieses Hin und
Her fast ohne Kursänderung lästig und unnötig.


Würde man dann am Display die
Konfiguration ändern? Verstärkt er sonst womöglich noch die
Ausschläge gegenüber denen in meinem Video gezeigten?


Gruß

Manfred

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219

Donnerstag, 11. Juli 2013, 18:21

Hallo Joern,
... Ich hatte mal wieder bei Schwachwind den üblichen Schwell. Der kam
seitlich im Sekundentakt. Der AP steuerte im selben Takt in Richtung
der Krängung. Da er keinen Krängungsregler hat, wird er das wohl
nur aus den kaum sichtbaren Kursänderungen herleiten...

http://www.youtube.com/watch?v=cmHJ3TkvjSA

Das soll doch auch der AHRS Krängungregler unter Segeln machen, er fällt dann ab.
Unter Motor finde ich dieses Hin und Her fast ohne Kursänderung lästig und unnötig.
....


Na das ist ja mal ein zappelnder Lämmerschwanz von Autopilot :D
Welche Marke sitzt denn da an der Steuerung? Raymarine etwa???
Ich sach nur: Fluxgate - kardanisch geschaukelt.

Nee, mal ganz im Ernst, bei den gezeigten Bedingungen (leichtes Rollen in alter Dünung)
ist mein B-CALMXP mucks-mäuschen-Still.... ;)

Joern

220

Donnerstag, 11. Juli 2013, 18:31

Das ist ein Raymarine Smartpilot S1 mit Gyro. Ich finde diese hektischen Bewegunge ja auch überflüssig.
Aber wieso ist Dein B-CALMXP mucks-mäuschen-Still? Der möchte doch auch bei Krängung "abfallen", bevor der Kurs sich ändert? So habe ich das Manual verstanden, was aber vom Segelzustand ausgeht. Das ist ein ja anderer Grund für die Krängung. Woher weiß der das?

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