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  • »Heinrich-Der-Seefahrer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 027

Schiffsname: (verkauft)

Heimathafen: KOLOBRZEG

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381

Montag, 4. Mai 2015, 10:08

Neuer Ruderlagesensor im Test, Bft5, See: 1 - 1.3 m

Aus gegebenem Anlass:
B-CALMXP kann ja sowohl mit, als auch ohne Ruderlagesensor steuern.
Dazwischen jedoch liegen Welten.
Während meine Jeanneau Sangria mit 7,6 m LüA ohne Rudersensor "hübsch"
geradeaus über die südliche Ostsee fährt (B-CALMXP + TP10),
eine Rebell (B-CALMXP + TP10) am Bodensee damit sogar Regatten gewinnt (nur etwas Probleme bei raumem/achterlichem Wind)
kommt (nicht nur) ein Eigner einer Hanse 314 an der deutschen Ostsee so garnicht damit klar.

Fazit: Der Algorithmus ohne Ruderlagesensor ist eine Diva.
Und will fein justiert werden, bis er funktioniert. Und dann nur so lala...

Gestern daher zum Test provisorisches Setup (Alu-Profil, Kugellager, Schweißdraht, Gaffa-Tape)
eines neuen berührungs- und verschleißfreien 360°-Winkelsensors von Cherry (Büklin 36 Euro, Magnet dreht sich berührungsfrei über Sensor)
hier der Test im Hafen:
https://youtu.be/3ky2KxEDVSU

Und dann ab auf die Ostsee zum testen.
Draußen ruppig, Bft5 aus NE, hab das Groß erst garnicht gezogen, nur unter Fock schon 5 kn:
https://youtu.be/ycxdZcEj3uQ

Das hätte der olle TP10 definitiv selber nicht gesteuert bekommen,
und B-CALMXP ohne Rudersensor nur mit eiern und würgen ...
Fazit:
Dieser Rudersensor wird Standard für B-CALMXP. Denn er ist erste Sahne.
Rauscht nicht, reproduzierbar, präzise, keine Verschleißteile, IP67.
Auch aussen in Wasserliniennähe zu montieren, für angehängte Ruderblätter.
Und:
Der ist genial auch als analoger Windsensor, weil 360° ohne Anschlag.
Für Heckkorb oder Mastspitze.

Joern

Louise70

Daniel Düsensegler

Beiträge: 5 011

Schiffsname: Louise

Bootstyp: 3KSB (keiner ist langsamer)

Heimathafen: Kieler Förde

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382

Montag, 4. Mai 2015, 17:17

Hallo Jörn,
das ist eine weise Entscheidung. (.. nee, wirklich, meine ich ernst...)

Für diejenigen, welche bereits einen Ruderlagengeber von VDO haben: da kann man an geeigneter Stelle die Meßspannung abgreifen und mit einer Hi-Tech Schaltung (2 Widerstände) auf das erforderliche Niveau des APs herunterteilen. Denn zwei Geber anzubauen ist echt blöd, auch weil schwer erreichbar. Bei einem Kunden vor Dir möchten wir das gerne realisieren: welche Spannungen erwartet Dein AP für Mittellage und die jeweiligen Hartlagen? Oder ist das parametrisierbar? Soweit ich weiß, darf Umax nicht über 3,3V liegen?

Gruß Niels

  • »Heinrich-Der-Seefahrer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 027

Schiffsname: (verkauft)

Heimathafen: KOLOBRZEG

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383

Montag, 4. Mai 2015, 17:28

Maximaleingangsspannug des Rudersensoreingangs: 3,3 V.
erforderlich:
Hartruder Backbord: geringster Spannungs-Wert,
Hartruder Steuerbord: höchster Spannungs-Wert.

Dann in MENU / CALIBRATION / RUDDER_CALIB
einmal Hartruder STB anfahren und den [OK] >> Button drücken,
einmal Hartruder BB anfahren und den << [OK] Button drücken.
fertig.
Gemeinsam mit der MENU / SYSTEM / MAX RUD Eingabe (einseitiger Maximalruderwinkel von Mittschiffslinie aus gesehen) kennt B-CALMXP jetzt seine Ruderstellung.

"Schaltplan" für die beiden Spannungsteilerwiderstände gibts demnächst in der neuen Installationsanleitung zum freien Download.

Joern

Beiträge: 165

Wohnort: Bodensee

Bootstyp: Rebell25R

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384

Montag, 4. Mai 2015, 20:27

Moin,

Hier mal ein paar Videos der Rebell....
B-calmxp: https://youtu.be/L3zSnYDSQVs
B-calmxp 11-14 knts Wind: https://youtu.be/dunrM37x84Y
B-calmxp upwind with jib3: https://youtu.be/2rgmVU55wOo
https://youtu.be/qt7O-7yNi0s

Die Einstellungen dabei:
Integ: 0,4
Prop: 0.7
Prop thr: 0
Whlm: 0.4
Whlm thr: 4
Min-yawr: 0,3

Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »extremesailor« (4. Mai 2015, 21:14)


  • »Heinrich-Der-Seefahrer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 027

Schiffsname: (verkauft)

Heimathafen: KOLOBRZEG

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385

Mittwoch, 6. Mai 2015, 17:37

B-CALMXP LogAnalyzer ... Visualisations-software für B-CALMXP

Moin,
die erste Version des B-CALMXP LogAnalyzers ist verfügbar - zur Visualisation des B-CALMXP Logfiles
(erzeugt von Firmware ab ver58 aufwärts wenn man es denn einschaltet).

Letzten Sonntag ist ja das erste Log beim Segeln mitgelaufen, das kurze Video ist auch bereits weiter oben verlinkt.
(Wind: NE5, See: 1-1,3 m Segel: Fock, Speed 4,5 - 5 kn)

Zur Auswertung des auf micro-SD-Karte im Kurscomputer gespeicherten Logs jetzt fix die zugehörige Visualisation geschrieben (Delphi)
und die zeigt: Die gesamte geloggte Strecke (Mercatorpojektion), weiß: AP im Standby, grün: AP arbeitet (COMPASS_MODE).
index.php?page=Attachment&attachmentID=186824
Man kann mit einem Schieberegler auf eine bestimmte Position der Gesamtstrecke fahren, und sieht die zugehörigen Daten,
wie Ruderwinkel, Kurs, Krängung usw...
Auch die bis dahin durch den Autopiloten verbrauchten Amperestunden (1A Motor zugrundegelegt=TP10).
Man kann den Törn in drei verschiedenen Geschwindigkeiten vor-und rückwärts abspulen lassen.
Zur Vergrößerung und Analyse einesTörnabschnitts setzt man eine Start- und Endemarke (ML, MR).
Zwei Histogramme zeigen die Häufigkeitsverteilung von Ruderwinkel und Kursabweichung an,
Auflösung: 1 Grad, farblich jeweils in 5 Grad Schritten alternierend grün und schwarz.


Mit festgelaschtem Ruder (AP eingeklinkt, aber im STANDBY) schwankt der Kurs nur unter Fock Amwind um +/-10°,
das Boot bleibt erstaunlich stabil auf Kurs...:
index.php?page=Attachment&attachmentID=186825

Den Amwindkurs macht der B-CALMXP am TP10-Aktuator etwas ruhiger und geradliniger, braucht dafür ca 0.6 Ah je Stunde Betrieb:
index.php?page=Attachment&attachmentID=186826

Auf dem Halben Wind zurück Richtung Hafeneinfahrt, konzentriert unter manueller Steuerung zeigen sich in der Rückschau viel größere Ruderausschläge,
aber ein nicht unbedingt besser gehaltener Kurs... ;( (Kurshistogramm sieht sogar wilder aus als das vom AP gefahrene)
index.php?page=Attachment&attachmentID=186827

Und dann für die Funkanmeldung zur Hafeneinfahrt und zum Starten der Maschine nochmal auf AP-Steueung, gleiche Bedingungen wie vorher
manuell, ca 1-1,5 m Wellen seitlich bei halbem bis raumem Wind:
index.php?page=Attachment&attachmentID=186828

Fazit: je welliger die Bedingungen, umso mehr Schlenker fährt das Boot.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heinrich-Der-Seefahrer« (6. Mai 2015, 17:54)


386

Donnerstag, 7. Mai 2015, 07:31

Moin sehr schön gemacht...

ich komme Zeitlich einfach nicht weiter... aber mal ne andere Frage, kannst du bei deiner Steuerung auch Step / Dir / Enable Ausgänge Programmieren für Schritt oder Servo Motoren? Dann hat man noch mal mehr Einfluss auf Stellgeschwindigkeiten / Beschleunigungsrampen, Stromverbrauch... und spart sich den Ruderlagen Sensor... wenn er nicht montiert werden kann ;). War nur so eine Idee, und wenn noch Ausgänge frei sind ist das ja schnell gemacht :)...

Grüße Malte

  • »Heinrich-Der-Seefahrer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 027

Schiffsname: (verkauft)

Heimathafen: KOLOBRZEG

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387

Donnerstag, 7. Mai 2015, 10:55

Schrittmotor... Rampen... Stromverbrauch und Glattwasser

Moin, Malte,
der Haken beim Schrittmotor ist doch der hohe Haltestrom, den man braucht - je nach Mechanik bis zum Ruder.
Und vor Schrittverlust bei Überlast ist der auch nicht per se geschützt, dh, man braucht dann doch wieder einen Encoder oder sonstigen Rudersensor zusätzlich.

Was Rampen angeht: Der Pololu-Motorcontroller, der auf dem B-CALMXP Mainboard draufsitzt,
kann per USB-kabel von jedem PC aus selber mit der zugehörigen Software von Pololu parametriert werden (Rampen, usw...).
B-CALMXP versorgt den Motor je nach Notwendigkeit mit variablem Strom, angefangen bei nur 20% der Nennstromaufnahme (PWM).
in der LogAnalyzer Software sieht man den Strombetrag von Antriebsbewegungen als mehr oder weniger breiten roten (BB) oder grünen (STB) Balken neben dem Label "Action".

Was ich noch nachtragen wollte:
So sieht es aus, wenn man auf glattem Wasser duch den Kolberger Seekanal motort:
index.php?page=Attachment&attachmentID=186855

Und wenn ein AP bei Glattwasser nicht so gerade auf der Kurslinie bleibt,
ist er entweder falsch parametriert, kalibriert oder sein Richtungssensor gestört.
oder aber: Er fährt ohne Rudersensor... :O
Hier noch ein kleines Video von der LogAnalyzer Software:
https://youtu.be/1WH3JvwizrU

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heinrich-Der-Seefahrer« (7. Mai 2015, 13:35)


388

Donnerstag, 7. Mai 2015, 21:09

Hallo Jörn,
Sieht sehr gut aus!

Ich habe auch mal wieder meinen Lötkolben rausgeholt...
»Alf68« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_0540.JPG (540,78 kB - 28 mal heruntergeladen - zuletzt: 26. Februar 2017, 18:10)
Viele Grüße,
Oliver

  • »Heinrich-Der-Seefahrer« ist der Autor dieses Themas

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Schiffsname: (verkauft)

Heimathafen: KOLOBRZEG

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389

Freitag, 8. Mai 2015, 22:23

ich hab schonmal mehr als 10 Stunden verzweifelt nach einem Fehler in einem auszuliefernden Autopiloten gesucht,
Weil der sich mit dem AHRS einfach nicht mehr unterhalten wollte.
Dann am nächsten Morgen, bei Tageslicht, stelle ich fest, dass der einzige Fehler der war,
dass ich beim Aufstecken des roten Olimexino eine der beiden 8er-Steckbuchsenreihen
nicht auf die Pins sondern daneben gesteckt habe.

(@Alf68: Wer für (Dein Zitat): "einen hohen 4-stelligen Betrag Schiffselektronik dieses Jahr einkaufte", dem kann und darf natürlich nicht gefallen,
dass abseits der Marineindustrie hier ein Ding existiert, an dem viele mit Input und Tester-Reporter-Enthusiasmus mitwirken, welches nichts mit
militärisch ausgerichteten US-Konzernen Firmen wie Raytheon Flir (Raymarine) (danke @Squirrel) zu tun hat und dennoch den messeüblichen Consumer-Standard in Sachen
Selbststeuerung/Autopilotage bereits in den Schatten stellt. Und zudem absolut einfach in der Bedienung ist.
Und so in dem Zusammenhang sehe ich dieses Posting mit dem "Irgendwas-gelötet" Foto.
Das ist ein schwacher Versuch, die Entwicklungsarbeit von 4 Jahren zu diskredittieren,
die jetzt aktuell die Consumer-Marineindustrie preislich und funktionsmäßig vor sich hertreibt...
mit einem Produkt, welches eigentlich in eine höherpreisige Klasse gehört, aber eben preiswert ohne Wasserkopf manufakturiert wird.)

Viele Grüße an die Waterkant aus Pommern

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Heinrich-Der-Seefahrer« (9. Mai 2015, 11:10)


390

Freitag, 8. Mai 2015, 22:54

Hast Du Verfolgungswahn?
Ich habe mit keinem Wort Deine Entwicklung diskreditiert, im Gegenteil.
Meine Bastelei hat mit Navigation auch gar nichts zu tun und will auch mit Deiner Entwicklung nicht kokurieren.

Bleib locker...
Viele Grüße,
Oliver

manus

Handwerker

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Schiffsname: Back to the Ruth's

Bootstyp: Trio 92

Heimathafen: Westerkappeln

Rufzeichen: DA 3064

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391

Samstag, 9. Mai 2015, 01:55

Moin Jörn Heinrich,

deine Lösung ist für Bastler, Freaks, Henning ausgenommen, nicht nutzbar für mich.

Dein wettern in allen Ehren, wie kann ich das nutzen ?

Bin Apple User, Anmachen geht, mittlerweile vorsichtiger, aber deine 128 Parameter gehen gar nicht,

es würde um Reduktion gehen, du verlierst Dich in Einzelheiten, warte seit 4 Jahren auf ein kaufbares Produkt
____________________________

Grüße aus der Provinz

Uwe

392

Samstag, 9. Mai 2015, 07:54

Die ersten 80% einer solchen Produktentwicklung sind relativ schnell erreicht.


Die letzten 20% bedeuten aber harte und lange Arbeit und man muss sich mit Dingen beschäfftigen,die einem vielleicht gar nicht mehr so viel Spass machen.
Zum Beispiel eine richtige Bedienungsanleitung, Produkttests die über das Ausprobieren hinausgehen, ein funktionales und robustes Gehäuse, eine richtige Verpackung, Testequipment, Werbeunterlagen, man muss sich um einen EAN Code kümmern etc, blabla, u.s.w..
Als richtiger Anbieter muss man auch alle zum System gehörigen Komponenten anbieten. Wer da seine Kunden zu den Mitbewerbern schickt ist sie schnell los.
Und so kommt man dann auch zu seinem Wasserkopf.

Aber ehrgeizige Entwickler rechnen gern naiv die Komponentenkosten zusammen und meinen sie hätten ein Produkt geschaffen, dass vom Preis/Leistungsverhältnis nicht zu schlagen ist.

Lieber Jörn, errechne doch nur mal den realen Preis deiner bereits ausgelieferten Prototypen in dem Du Deine Zeit mit einem normalen Entwicklerlohn berechnest, dazu den aktuellen Aufschlag für Steuer und Sozialabgaben. Und das auch nicht nur für die Entwicklung, sondern auch für die Einzelbetreuung deiner existierenden Feldtestkunden.

Vielleicht bekommst Du dann ein wenig mehr Respekt vor Firmen, die mit solchen Produkten und allen anderen dazu gehörenden Leistungen mehrere hundert oder tausend Arbeitnehmer mit Arbeit und Lohn ausstatten.

Mach ein Produkt draus, platziere es am Markt und vergleiche Dich dann mit Deinen Mitbewerbern.

Deine bisherige Leistung ist groß, aber in einer Position um erfolgreiche Anbieter arrogant abzukanzeln bist Du noch nicht.

Jetzt heisst es fertig werden und nicht noch 99 Features hinzufügen, deren Entwicklung zwar Spass macht, dem Kunden aber wenig Nutzen bringen.
Viele Grüße,
Oliver

Squirrel

nuts about boats

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Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Kiel

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393

Samstag, 9. Mai 2015, 08:59

mit
militärisch ausgerichteten US-Konzernen wie Raytheon (Raymarine)


Raymarine ist schon sehr lange nicht mehr Raytheon. Genaugenommen wurde der Name Raymarine eingeführt, als die Freizeitsparte von Raytheon 2001an einige ehemalige Mitarbeiter verkauft und unabhängig wurde. Raymarine war eine ganze Reihe von Jahren selbständig, bevor sie 2010 in einer Pleite von Flir übernommen wurde. Bei Flir kann man durchaus von militärischer Ausrichtung sprechen, aber das ist eben nicht Raytheon. Du musst Deine durchkommerzialisierten Wettbewerber ja nicht lieben, aber Du solltest wenigstens keine falschen Behauptungen über sie verbreiten. Nicht dass sie Dir irgendwann teure Briefe schicken ;)
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

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Schiffsname: (verkauft)

Heimathafen: KOLOBRZEG

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394

Samstag, 16. Mai 2015, 20:09

Ach - Raymarine war schonmal Pleite - das wußte ich garnicht.
Hab meinen diesbezüglichen vorherigen Beitrag dementsprechend mit
Durchstreichungen und Ergänzungen korrigiert - Danke für Deine Infos @Squirrel
:)

Ganz nebenbei:
Die neue Installationsanleitung und die neue Bedienungsanleitung sind auf der B-CALMXP website jetzt online.

Mitte Juni startet ein Test, in dem ein AHRS-C1-Standalone Inertialsystem an einem Raymarine S1
als Upgrade gegenüber dem vorhandenen Fluxgate eingesetzt wird (Anschluss am S1 an NMEA + und NMEA -).
Mal sehen, ob das da zwanglos mit dem Anschließen klappt, und ob der S1 damit dann besser steuern kann.
Es soll damit über die Biscaya gehen:



.. und nein, bin weder an Bord, noch hab ich einen Einfluss darauf, wie das angeschlossen wird...

Joern

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Heinrich-Der-Seefahrer« (17. Mai 2015, 00:10)


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Proviantmeister

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395

Samstag, 11. Juli 2015, 08:45

So, hier ein weiterer Nutzer. Ich bin aktuell meist Einhand unterwegs und daher für eine mechanische zweite Hand dankbar.

Der alte TP10, den ich mit dem Boot gekauft habe, kam mit der recht agilen Express nicht klar und war fast nur bei Flachwasser und Motorfahrt zu gebrauchen. @Kieler Jung: kann das sicherlich noch bestätigen. :)

Ich habe jetzt Anfang der Woche von Jörn einen Bcalmxp und von Völkner die restlichen Zutaten wie Leitungen etc. bekommen.

Der Umbau des TP10 ist trivial für jeden, der schon mal am Boot ein Bohrloch zugespachtelt und eine 12v Leitung verlegt hat. Hat etwa 30 Minuten plus Durchhärtungszeit gebraucht. Danach ist die Installation nicht komplizierter als bei jedem anderen Einbaupiloten. Alles perfekt beschriftet, gute Dokumentation und Anleitung.

Gestern habe ich dann die ersten Tests auf der Innenförde gemacht. Zuerst direkt nach der Arbeit bei 5-6 plus Böen. Bin hier nur mit Fock und gerefftem Groß rausgegangen. Nachdem ich die Lageempfindlichkeit etwas hochgestellt habe, hat er dabei auf allen Kursen gut gesteuert. Auch Böen ist er gut mitgegangen. Vllt nicht so gut, wie per Hand (wobei ich dann auch aktiver mit dem Traveller arbeiten würde, um so Tempo drin zu halten), aber so gut, dass ich vertrauensvoll aufs Vordeck oder in die Kajüte verschwinden würde.

Abends bin ich dann noch mal bei nachlassendem Wind raus. Es waren vielleicht noch 1-2 Windstärken. Dafür habe ich dann Dank der Berufsschiffahrt und der Fördedampfer etwas Wellengangssimulation gehabt. Auch hierbei hast er gut gesteuert. Und war dabei sehr leise, da der Antrieb sich meist nur sehr langsam bewegen musste und daher nur leise summte.

Der einzige Punkt, der noch nicht wie gewünscht klappt, ist das automatische Wenden, da schießt er aktuell immer etwa 10 Grad über den Zielkurs hinaus und muss danach wieder zurücksteuern. Hier muss ich mir noch mal die Anleitung schauen, da gab es nämlich eine Konfigurationsmöglichkeit zu.

Paul

Kieler Jung

Wiesensechler

Beiträge: 6 939

Wohnort: ut'n Norden

Heimathafen: an de Waterkant

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396

Samstag, 11. Juli 2015, 09:58

kann das sicherlich noch bestätigen. :)

hoch am Wind, bei konstantem Wind und wenn keiner übers Deck lief, hat er auch Kurs gehalten.

Meistens. :D

Ja, der TP10 ist schon arg unterbelichtet. Der ST 2000, den wir jetzt haben, ist ein Stückchen besser, aber die Verlässlichkeit in Person auch nicht. Wir werden den auf der Sommerreise nochmal austesten und dann überlegen. Träume ja immernoch von einer geräuschlosen, verbrauchsneutralen Windfane, wie auch schon auf der Express, bin mir aber nicht sicher, ob ich mich traue diese an unseren hübschen blauen Popo zu dübeln. ;( - Egal, anderes Thema.

Schön zu sehen, das unserem altem Boot gut geht. Wird mal Zeit für ein meet and greet auf der Förde!

Grüße an Fru und Kind!
Beste Grüße,
Arne


"Genieße dein Leben, es könnte dein letztes sein."

:segeln:

Girelle

Proviantmeister

Beiträge: 483

Schiffsname: Girelle

Bootstyp: Trimaran

Heimathafen: Amsterdam

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397

Montag, 27. Juli 2015, 18:22

Moin Jörn Heinrich,

deine Lösung ist für Bastler, Freaks, Henning ausgenommen, nicht nutzbar für mich.

Dein wettern in allen Ehren, wie kann ich das nutzen ?

Bin Apple User, Anmachen geht, mittlerweile vorsichtiger, aber deine 128 Parameter gehen gar nicht,

es würde um Reduktion gehen, du verlierst Dich in Einzelheiten, warte seit 4 Jahren auf ein kaufbares Produkt


Hallo Manus,
ich habe gerade eine entsprechende Erfahrung mit einem professionellen Produkt hinter mir.
Ich wollte schnell noch einen AP, darauf hin bei einem Händler angerufen und ein oben genanntes Produkt erworben.
Um jeglichen Problemen aus dem Weg zu gehen, ein komplett Paket. Dazu noch ein paar Kabel etc.
Super nach einem Tag da!
Einfach aus Neugier habe ich mal in die Kartons geschaut und festgestellt, dass der NMEA0183 Eingang für meinen Plotter nicht auffindbar ist und das obwohl ich explizit danach fragte. Also schnell wieder beim Händler angerufen... Und noch eine NMEA0183 zu NMEA2000 Bridge gekauft. (160 €)
Zwei Tage später war diese da.
Nun etwas skeptischer mal das Kabel am Rechner angeschlossen.
Nix geht.
OK Händler anrufen...
Gerade keine der sich damit auskennt da, Aber vielleicht beim AP Hersteller.
Nun Freitag Nachmittag nicht mehr.
Eigentlich wollte ich ja Freitag segeln fahren (1050 Kilometer Auto)
Der Händler versicherte nochmal: "Muss gehen"
Also das Wochenende (Törn verschoben, Mitsegler....könnt Ihr euch denken)
im Internet verbracht. Sehr viel gelernt.
Heute dann wieder Hersteller kontaktiert... gemeinsam diskutiert, meine Ergebnisse mit Logic-Analyser, Seriel port monitor etc diskutiert.
Ich kenne nun viele Ausdrücke: XTE, RMB, RMC, ... PGN und kann sagen, dass die NMEA-Bridge die vom AP benötigte PGN 129285 nicht unterstützt.
Dem burn-out etwas näher, habe ich nun die Chance alles wieder an den Händler zurück zu schicken, ich bekomme ja auch das Geld zurück.
Gut, wenn man die 2200€ Päckchen zu hause hortet, so dass man dann gleich bei einem anderen Händler einen anderen AP kaufen kann oder auch nicht.

Ich wollte doch einfach nur segeln!

Gruesse
Holger

Kurzfassung:
Suche dringend KUNDIGEN Händler, der sofort liefern kann und habe wieder einen Platz zum Mitsegeln frei!

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398

Sonntag, 16. August 2015, 18:20

Gibt es noch weitere Testergebnisse

Hallo Segelfreunde,

gibt es zwischenzeitlich noch weitere Testergebnisse mit dem AP ich überlege nämlich stark im Winter auch darauf umzustellen da ich mit dem TP22 alleine an Bord gar nicht zufrieden bin. Über weitere Info's würde ich mich freuen.

Gruß

Falk

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Proviantmeister

Beiträge: 415

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Stella

Bootstyp: Farrier F-32RX

Heimathafen: Skagerrakufer, Kiel

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399

Dienstag, 1. September 2015, 19:58

Hallo Falk,

ich bin immer noch zufrieden.

Aber mal eine kleine Anregung an die anderen Nutzer: weil mir mein Handy als Fernbedienung nicht gut gefällt (kein blindes Bedienen wegen Touchscreen) habe ich mir heute eine 4-Kanal 12v Remote Control von Ebay für 10 Euro mit Versand an die Buttoneingänge des Zauberkastens geklemmt.

Hafentest=OK - mal schauen ob da oft Funkprobleme auftauchen. Im engen Fahrwasser werde ich ihn zur Sicherheit erst einmal nicht mehr verwenden. Nicht, dass ich irgendwo auflaufe, nur weil am Ufer jemand sein Auto abschließt. :zus(4):

Paul

VolkerW

Offizier

Beiträge: 202

Schiffsname: Mary

Bootstyp: Comet

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400

Dienstag, 1. September 2015, 20:38

Moin Paul,

habe ebenfalls eine B-CALMXP, die Sache mit der 4-Kanal Steuerung würde mich auch interessieren

- kannst Du mal den Typ angeben ?

Danke

Volker

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