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Windstärken

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441

Dienstag, 11. Oktober 2016, 12:17

Deine Konstruktion macht das schon, aber die Bestimmung von T1 geht so in meinen Augen nicht... :rolleyes:

442

Dienstag, 11. Oktober 2016, 12:33

Hallo,

das mußt du halt selbst entscheiden.
Ich kann nicht mehr, als es dir so anzubieten.
Für mehr Information mußt du dich besser selbst in die Fourier- bzw. Laplacerechnungen einarbeiten.

Wenn du dir noch etwas Zeit gönnst wirst du sicherlich feststellen dürfen, daß meine Abbildung sehr wohl einen großen Unterschied zwischen 40° Ruder und 20° Ruder darstellen kann. Das verwundert wenig, denn es beruht auf analoger Formulierung. Ein Cut erfolgt erst jenseits von 40° Ruderlage.

Dein "Schiff", so wie bei dir auf dem Ersatzschaltbild, gibt es leider so nicht in der Realität. Das sind mehr Modellboot-Daten.


Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dödel« (11. Oktober 2016, 12:47)


443

Dienstag, 11. Oktober 2016, 13:13

Ich würde es ja gerne verstehen... leite deinen weg doch etwas ausführlicher her. Du begründest ja deine Gedanken dazu etwas wenig, gerne auch mathematischer. Oder mehr formuliert...

444

Dienstag, 11. Oktober 2016, 13:47

Hallo,

die nötig Mathematik liegt bereits auf deinem PC.
Die "Theorie" mache ich nicht, da mußt du versuchen irgendwie anderweitig ranzukommen.

Simulier doch einfach die einzelnen Funktionen selbst:
Lege einen 40°-Sprung auf den Funktionseingang (volles Ruder) und
lese den Ausgang am Grafik-Monitor aus.
Wenn dein Boot sich auch so verhält, passt es bereits. Eventuell kann man die Funktion noch normalisieren oder anders skalieren (bspw. 1000er-Schritte pro Vollkreis).

Was mich interessieren würde:
Wie verhält sich deine Simulation bei einer Wende?

Es verwundert auch nicht sehr, daß ein Schiff eine Wende ohne Regelverstärker muckenfrei absolvieren kann.
Die Bootsbauer haben sich schon Gedanken über die Dimensionierung gemacht.


Peter

445

Dienstag, 11. Oktober 2016, 14:02

Die nötige Mathematik auf dem PC? Das hat doch nichts mit der Bestimmung von T1 zu tun... Ich verstehe nicht wo das Problem ist deine Gedanken dazu gerade Mathematisch und in Worten zu erläutern.

P dabei auf 0,2 sonst fing es derbe an zu schwingen bei von 0 auf 100

0 auf 100
index.php?page=Attachment&attachmentID=205692

0 auf 10
index.php?page=Attachment&attachmentID=205694

Jetzt bin ich aber erstmal unterwegs...

Edit: ich glaube ich hab deinen Ansatz verstanden. Du hast aus dem PT1 mal just ein I gemacht ;). Da Faktorisierst und linearisiert du den Zusammenhang von Ruderlage zu Winkelgeschwindigkeit. Der zumannhang ist aber nicht linear siehe mein Rechnung... Soweit kann ich das Nachvollziehen. Bleibt aber die Zeit des PT1 Gliedes, die beschreibt bei dir nun die Zeitkonstante bis zum erreichen der soll Winkelgeschwindigkeit...

Grüße Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »the_muck« (11. Oktober 2016, 15:49)


446

Dienstag, 11. Oktober 2016, 16:03

Die nötige Mathematik auf dem PC? Das hat doch nichts mit der Bestimmung von T1 zu tun... Ich verstehe nicht wo das Problem ist deine Gedanken dazu gerade Mathematisch und in Worten zu erläutern.

Hallo,

doch, mit Scilab/Xcos plottest bzw. rechnest du es bereits selbst vor.
Man nehme ein Simulationsprogramm, welches man aktuell strapaziert und gut ist das.
Wie mehrfach beschrieben, du sitzt bereits vor dem Werkzeug, um es selbst zu überprüfen.
Wie man vorgeht, schrieb ich bereits.

Das ist nichts anderes, um vom Zeitbereich in den Frequenzbereich zu gelangen und umgekehrt.
Ansonsten versuche es bitte anderweitig, bspw. über Korrespondenztabellen von Laplace-integralen.
Korrespondenztabellen stehen in jeder guten mathematischen Formelsammlung. Vielleich auch bei wiki.

Wie bereits angedeutet: Deine Simulation ist in dieser Planungs-Phase nicht nutzbar.
Ok, vielleicht doch nutzbar, aber in keinem Fall belastbar für sinnige Ergebnisse.
Weder die Parametrierung noch die Skalierung ist darin stimmig. Entsprechend ist das Lösungsergebnis leider Quatsch.

Die Hilfe und Selbsthilfe, die du bräuchtest, habe ich bereits komplett genannt, mehr kann ich dir leider nicht helfen.
Vielleicht möchte ja jemand anders für deinen Wunsch einspringen oder du liest es noch einmal und läßt es dir durch den Kopf gehen.


peter

447

Dienstag, 11. Oktober 2016, 18:00

Tut mir leid Peter, du schreibst um den heißen Brei herum ohne weitere Substanz einzudringen. Weder weiter Erläuterungen zu deinen Gedanken oder mathematische Beschreibungen. Kein eingehen auf meine Kritik... so macht das keinen Sinn.
Ich hab nicht im Ansatz behauptete das meine Simulation zu diesen Zeitpunkt belastbare Werte liefert. Ich bezweifele aber das ich die Zeitkonstante eines PT1 Gliedes durch deine "Methode" einfach so ermitteln kann. Um nichts anderes geht es seit 5 posts.

Wenn die Skalierung nicht passt sage mir an welcher Stelle...

Ich merke aber gerade wir hatten schon mal so eine nicht zielführende Diskussion :D, nichts für ungut.

448

Dienstag, 11. Oktober 2016, 18:06

Wenn dein Schiff bspw. 35 Sekunden braucht, um 360° zu durchfahren, wäre der Faktor für s gleich 35/(2*Pi).
Auf korrekte Werte für das Ruder kommt man auf die gleiche Weise. In etwas halb so groß, wie beim Boot.
-> 1/(1+5.7*s) fürs Boot und
1/2.8*s fürs Ruder (18 Sekunden für volle 360°, Zeit geteilt durch 2*Pi)

Hallo,

vielleicht hilft es etwas mehr, wenn ich "s" gleich als jOmega sehe: s=jΩ mit Ω=2π/t
Viel Erfolg!


peter

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449

Samstag, 10. Dezember 2016, 03:13

Wie sind denn nun die Erfahrungen

Hallo Segelgemeinde, wie sind denn die praktischen Erfahrungen mit dem Pinnenpiloten von Jörn? Leider hört und liest man ja recht wenig in der letzten Zeit darüber. Gibt es schon eine Weiterentwicklung des Rudersensor? Ich überlege schon lange mir auch die Anlage zuzulegen wie sind die Empfehlungen?

Gruß


Falk

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450

Dienstag, 13. Dezember 2016, 09:53

Ich habe den Bcalmxp jetzt zwei Jahre eingebaut. Erst mit Autohelm Q047 Pinnenantrieb, später mit einem Jefa LD100. Ist nicht so einfach einzustellen wie ein Ray aber mit den richtigen einstellungen genauso präzis. Man muss damit rechnen bei verschiendenen windstärken verschiedene Einstellungen zu benutzen. Die Einstellungen kan man aber speicheren und wieder abrufen. Ich habe mir vor allem für Bcalmxp entschieden weil er ein MOB-funktion hat. Ich segele meistens solo und bin mit mijn Dufour 35 (1973) diesem Sommer von Zeeland nach Dover und Eastbourne gesegelt (und zurück). Hinfahrt gegen Wind gekreutzt, segelte das wie auf Schienen. Die Ruckfahrt mit Wind hinter hätte er es was schwieriger. Ich habe denn mahl selbst die Pinne im Hand genommen aber das war viel schlimmer, also schnell wieder auf Bcalmxp geschaltet. Ich habe mir selbst ein Rudersensor zusammengestellt mit dem Cherrysensor. Ist ganz einfach. Die Fernsteuerung per Androidhandy ist auch sehr gut, ein wasserdichtes Handy gibt es heutzutag schon für minder als €200, weniger als was zB Ray für ihre Fernsteuerungen haben mag. (meine entschuldigingen für fehler mit die Fälle, habe schon lange kein Dutsch mehr geübt)

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451

Dienstag, 13. Dezember 2016, 18:23

B-CALMXP - Erfahrungen

Ich habe zwar keinen Pinnenpiloten, aber ich habe die Steuerung zusammen mit einer Hydraulikpumpe und Hydraulikzylinder jetzt schon in der dritten Saison. Man muß am Anfang mit der Einstellung ein wenig probieren, hat dann aber recht schnell seine Standardeinstellung gefunden. Es ist zwar erst etwas aufwendiger als z.B. die Raymarine die ich vorher hatte, aber man wird mit einem wesentlich ruhigeren Steuerverhalten belohnt. Auch finde ich gut, dass man die Anlage je nach Wind und Welle noch etwas tunen kann. Stundenlang platt vor dem Wind unter Schmetterling oder Spinnaker ist jedenfalls auch bei Seegang kein Problem. Worauf man allerdings nicht verzichten sollte, ist ein Ruderlagenmelder. Es ist ein enormer Unterschied im Steuerverhalten. Mein Ruderlagenmelder ist ein wasserdichtes Drehpotentiometer für etwa 10 EUR. Ich bin zufrieden mit der Anlage und würde sie wieder einbauen.

Jörg

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452

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 14:44

Vielen Dank für die Informationen dann wird wohl jetzt der Umbau in Angriff genommen.

Gruß


Falk

453

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 14:54

Ich würde auch gern meinen Raymarine ST 2000+ über B-CALMXP zum reinen Antrieb degradieren, habe aber gelesen, dass sich genau dieser Pinnenpilot zum Umbau nicht gut eignet. Gibt es dazu inzwischen neuere Erkenntnisse? Einen Linearantrieb bekomme ich bei meinem Boot leider nicht unter.

Robert

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454

Freitag, 16. Dezember 2016, 17:47

Was soll dan das Problem sein beim 2000+?

455

Freitag, 16. Dezember 2016, 21:54

War meine ich hier aus dem Forum. Kein Platz für die Anschlagsbegrenzer oder so etwas. Muss ich noch mal in Ruhe suchen ...

Robert

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456

Samstag, 17. Dezember 2016, 18:45

War meine ich hier aus dem Forum. Kein Platz für die Anschlagsbegrenzer oder so etwas. Muss ich noch mal in Ruhe suchen ...

Robert

Der BCalmXP benötigt zwingend Endlagenschalter. Also, wenn der Antrieb auf einen Anschlag fährt, daß kurz davor ein Schalter (Öffner) dem BCalm die Information über diese Tatsache übermittelt und dieser dann "weiß", daß keine weitere Ansteuerung mehr erfolgen darf.

Im Grunde muß also jeder Linearantrieb mit diesen zwei Endlagenschaltern ausgerüstet werden. Wenn daß nicht möglich ist, eignet sich der Antrieb nicht. Man kann aber natürlich eine kleine Zusatzmechanik anbringen, welche zwei Mikrotaster ansteuert oder Ähnliches.

Gruß Niels

Vipe6

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457

Sonntag, 18. Dezember 2016, 12:18

Kan mich gar nicht vorstellen das es damit Probleme gibt beim 2000+. Man könnte auch Reedschalter benutzen. Die gibt es auch sehr klein (z.B. der Schalter der es im Tacho eines Fahrrad gibt)

458

Sonntag, 18. Dezember 2016, 12:30

Die Probleme mit dem ST 2000+ werden auf Posting 185 und ein paar danach dieses Threats diskutiert. Dort wird auch überlegt, dass man ja, um Platz zu schaffen, die Platine raus schmeißen könnte. Aber vielleicht haben die ja auch einfach zu große Schalter verwendet. Darum wäre es.spannend zu wissen, ob jemand es schon mal mit dem ST 2000+ erfolgreich umgesetzt hat. Ich selbst bin leider zu wenig Techniker, um hier eine eigene innovative Lösung zu schaffen.

Robert

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459

Sonntag, 18. Dezember 2016, 19:56

Ich hab einen TP10 mit Microschaltern umgebaut, das funktioniert, hab dann allerdings einen Inboard-Linearantrieb verwendet.
Es ist zwingend notwenig, daß es sich um Öffnerkontakte handelt.
Ich denke schon, daß man auch ein St2000 umbauen könnte, aber unaufwendig ist das sicher nicht.
Gruß Niels

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460

Donnerstag, 26. Januar 2017, 14:22

Simrad RF300 Ruderlage Rückgeber

Hallo Segelgemeinde, da ich kein Elektoniker bin brauche ich mal eure Hilfe. Würde der RF300 auch mit Björns Autopilot funktionieren oder gibt es evtl. was vergleichbares?

Gruß

Falk

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