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hanse

Schlei & Ostsee Nap

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81

Freitag, 23. Dezember 2011, 08:29

@Jörn


Top - ich bin echt gespannt, wie es weitergeht.

Spoiler Spoiler

ich war mal hanse

82

Freitag, 23. Dezember 2011, 08:32

ich bin nicht nur gespannt sondern ein potentieller Kunde ;)

@ Jörn

las Dir Zeit und teste das Ding richtig aus, wenn es Marktreif ist kannst Du eins nach Kappeln senden.... :D

Spoiler Spoiler

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OdinSail

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83

Freitag, 23. Dezember 2011, 16:07

Danke für die vielen Infos!

Zitat

Original von Heinrich-Der-Seefahrer
109 Euro das AHRS-Sensorboard im Einkauf, ohne meine Software, nur Hardware.
plus Versandkosten. Verfügbarkeit ist jedoch nicht gegeben auf lange Sicht.
Dann kommen neue Sensorboards.
Die muss man dan wieder ins gesamtgefüge einpassen.
Un daher kommen diese astronomischen Summen für "Zugelassene und Zertifizierte"
Sachen.

Könnte mir vorstellen, das gerade jetzt eine Kampagen losgeht, für Yacht-Selbststeuerungen von Gesetzesseite her eine Zertifizierung als Grundlage für eine Vermarktbarkeit zu verlangen.

Stehe selbstverstädnlich allen Selbstbauern und auch denen, die sich privat von mir sowas speziell bauen lassen wollen, gerne und tatkräftig zur Verfügung.

Joern

P.S. 109 Euro für die AHRS-Hardware: bin da ehrlich, kann ja auch jeder googeln.
nu: globalisierung hat ja manchma auch was für sich... :D


Habe jetzt endlich Zeit meine jugendlichen Computer-Basteleien (nach 30 Jahren) fortzusetzen.

Welche Literatur kannst Du mir emfehlen um in die Microsensor-Programmierung einzusteigen?
Mast- und Schotbruch
Ludger
---------------------------------------------------------------------------------------------
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.

84

Samstag, 24. Dezember 2011, 08:31

Überlegungen zu elektronischen Autopiloten

Was mir heute auffällt, ist die zunehmende Vernetzung der Elektronik an Bord. Dazu stelle ich immer wieder aus meiner (eingeschränkten) Kundensicht fest:
1) Ich bin fasziniert davon, wenn man mit seiner drahtlosen Fernbedienung nicht nur die Richtung des Autopiloten vorgeben, sondern auch den Funk bedienen kann.
2) Wenn man (mitsamt Fernbedienung) über Bord fällt, dann merkt die Steuerintelligenz das (freundlicherweise) und dreht das Boot in den Wind (hat man die Fernbedienung nicht an Bord, fährt das Schiff natürlich weiter nach Amerika).

Nach erster Begeisterung stellt man natürlich immer fest, dass diese ganzen Features wenig mit dem wirklichen Tagesbetrieb auf dem Schiff zu tun haben. Sie dienen in erster Linie der Kundenbindung. Somit kauft man eher noch einmal ein Funkgerät der gleichen Serie (es passt ja zur Fernbedienung). Trotzdem leuchtet mir natürlich grundsätzlich der Trend zur Vernetzung bzw. zur Komponentenfertigung ein.

Mindestens die Möglichkeit, jedem Bordmitglied einen kleinen Transponder in die Tasche zu drücken und das Boot bei seeseitiger Verabschiedung automatisch beizudrehen, macht diese Überlegung interessant (ich frage mich, warum es solche low-cost Lösungen noch nicht von Raymarine oder Simrad gibt, denn die Funkstrecken sind ja grundsätzlich da). Das nur so als Bemerkung.

----

Was mir aber auffällt, ist dass die Kostensprünge für das Schalten elektrischer Leistungen recht hoch sind (ich benötige z.B. eine Hydraulikpumpe für ca. 250cc), so dass volle Ruderausschläge in ca. 8 Sekunden durchführbar sind - dahingehend wurde ich zumindest bislang beraten. Die Idee, hier mit niedrigeren Ampereströmen bei geringeren Ausschlägen zu arbeiten leuchtet mir ein - ich ging bislang davon aus, dass das "normal" für die Hersteller sein müsste.

Meine Fragen an Euch -
1) ist es eigentlich sinnvoll, so starke Hydraulikpumpen (max Strom > 20 A) zu verwenden - wird die hohe Ruderlegezeit real vielleicht gar nicht gebraucht (auf Fahrtenyachten, ich besitze eine Reinke S11, Alu, 9,5 - vielleicht ca. 12 t (ausgerüstet für Langfahrt)).

2.) ist Hydraulik vor dem Hintergrund von Stellgliedern wie Jefa LD100 eine gute Wahl, oder nicht? Ich habe Bedenken, dass die Hydraulikpumpe ja manuell ein oder ausgekoppelt werden muss. Das bedeutet aber einen potentiellen Zeitverlust, bei einer Notauskopplung auf einer Kanalfahrt vielleicht keine Freude. Lassen sich gängige Hydraulikpumpen auch elektronisch auskoppeln - und falls ja, müssen dann besondere Vorkehrungen in dem Autopiloten geschaffen werden, so dass das geht?

Jörn, ich verfolge Deine Innovationen mit den Windsteueranlagen schon eine Weile - super. Auf eine solche Lösung neben einem elektrischen Autopilot freue ich mich schon für meine Reinke.

Falls die Möglichkeit zur Teilnahme am Feldtest in 2012 besteht wäre ich sehr interessiert - ich habe noch keine Investition unternommen und kann gerne etwas beisteuern.

Viel Erfolg bei der Entwicklung. Euch alle ein schönes Fest, kommt gut rüber,

Grüße aus Berlin,
Stephan

85

Samstag, 24. Dezember 2011, 09:24

Überlegung zu zentraler IT-Integrationskomponente an Bord

Überlegungen zu zentraler IT auf dem Boot

Energie ist immer ein kritischer Faktor an Bord. Auf der anderen Seite wachsen die Ansprüchen an Elektronik weiter an:

- elektrischer Autopilot
- Internet, Mail
- AIS Visualisierung
- Wettervorhersage
- Kartenplotter
- Radio
- Fernsehen
- Video / DVD

Ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, ob ich all diese Dinge noch durch unterschiedliche Techniken lösen möchte. Vor einiger Zeit kauften wir uns einen Mini-Laptop mit einem 11 Zoll Display und Dualprozessor, damit waren wir leistungsseitig nicht schlecht versorgt. Als ich im Rahmen des Kaufs meiner Reinke über technische Zusatzausstattung nachdachte, fielen mir die oben genannten Themen ein. Irgendwann habe ich dann den Stromverbrauch des Notebooks gemessen. Mit Display kam ich auf 15 Watt, also etwas über 1 Ampere. Ich überlegte weiter - wenn ich das Notebook noch um die mechanisch arbeitende Festplatte erleichtere und eine SSD-Platte einbaue, müsste sich der Stromverbrauch weiter senken lassen. Wenn man das Display nur einschaltet, wenn man es wirklich benötigt, wäre es wieder weniger Strom.

Im Außenbereich könnte man einen kleinen, spritzwassergeschützten Monitor als Zweitgerät zur Visualisierung einbauen. Eine kleine, wasserresistente Tastatur für den Industriebereich mag es als Ergänzung auch geben.

Die Vorteile liegen auf der Hand - der PC als Integrationswerkzeug ist eine preiswerte Lösung - geht die Hardware einmal kaputt, habe ich eine Zweitgerät für ein paar Euro zur Hand, spiele die Datensicherung ein und weiter geht es. Im Grunde geht es doch nur noch um ein paar hundert Milliampere - ansonst ist man mit endlos vielen Einzelkomponenten ausgestattet, die unendlich viel Geld kosten. Diese Komponenten (Plotter etc) kosten ein kleines Vermögen, sind zwei Jahre später veraltert und in der Regel nicht upgradefähig (sollen sie ja auch nicht sein). Auf der PC Basis wähle ich die Softwarelösung meiner Wahl, upgrade, wann ich will und nutze die Software, die mir gefällt.

Wäre es vielleicht eine Überlegung wert, ein modulares System zu bauen auf Basis einer SoHo Hardware? Natürlich müsste man für die Ansteuerung des Motors noch eine relativ einfache Schaltung hinzufügen, die der PC ansteuern kann - die grundsätzliche Rechenleistung wäre aber vorhanden. In Hinsicht auf die absolute Energieoptimierung ist es schon richtig, an ein controllerbasiertes System zu denken, aber wenn man alle anderen elektrischen Verbraucher zusammenzieht kann eine PC Basis (unter den oben genannten Bedingungen) evtl. wieder an Charme gewinnen. Ich halte das für eine Überlegung mit einem grundsätzlichen Paradigmenswechsel - daher mögen hier Fehler vorliegen, was denkt Ihr?

Herzlichst,

Stephan

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86

Samstag, 24. Dezember 2011, 10:42

Paradigmenwechsel:
Ich bin dafür, und das ist mein Ziel, unabhängig voneinander funktionierende, langlebige und reparierbare Komponenten zu haben.
Bei geringstmöglichem Energieverbrauch.

Ich will, dass man mit einem einfachen, alten Tillerpiloten (oder irgend einem anderen DC-Antriebsmotor) und meinem AP ausgesorgt hat, was den elektrischen AP angeht.
Weil der Verschleiss gleichzeitig mit dem Energieverbrauch dann so gering wird, dass die Mechanik zehnmal so lange hält.

PC statt Einzelkomponenten:
- Solid State Harddisk geht auf keinen Fall unter Windows, greift viel zu häufig schreibend auf die Platte zu. Wenn, dann anderes OS (Linux...)
Weit über 90% aller Prozessoren weltweit sind Microcontroller, nicht INTEL/ATHLON-PC's. Man braucht nur für Viodeospiele Gigaherz. Für Plotter, Radardisplay, GPS, Autopilot braucht man paar 80 bis 300 MHz. Das reicht völlig. IPhone, Tablet PC's, usw..: weitgehend RISC-Microcontroller. ARM7, ARM9 sind dabei gerne genommen.

Die Totmannschaltung mit kleinen Funksendern (Bluetooth, XBee...) ist erstmal eine tolle Idee, besonders für Einhandsegler - wobei jedoch die Praxistauglichkeit viele Fragen aufwirft, die den Rahmen dieses Threads sprengen würden.

Kupplung Hydraulik: Erfolgt doch nicht mechanisch/manuell, sondern elektrisch mit Magnetventil:
AP in Standby = Ausgekuppelt - oder verstand ich die dargestellte Problematik nicht?

Wie bereits geäußert:
Raymarine zum Beispiel entwickelt nicht (komplett?) selber die Steuerung für die Autopiloten, sondern verwendet lizensierte Algorithmik des Spectre-Autopilot zur Gyro-Sensorfusion.
Daran sieht man auch schon eine gewisse Hürde bei der Entwicklung.

Ein paar kleine BonBon-Features meines B-CALMXP, die die anderen einfach nicht haben:

- On-The-Fly- Speedwechsel:
bei überlappender Bewegung in die gleiche Richtung (AP wird nicht abestoppt, sondern wird nur schneller oder langsamer - es entfällt der "übliche" wiederanfahr-Strom der herkömmlichen ruckelnden AP-Steuerungen)

- Krängungsregler, der die Luvgierigkeit definiert aussteuert (alles ohne die Notwendigkeit eines Windsensors) - und das, BEVOR die erhöhte Krängung zu einer Kursänderung führt...

- Alle vier Kursregler-Module (Integrator, Proportionalregler, Krängungsregler, Wellenvorhersage) in der Rudermenge einzeln einstellbar.

- Einzelne Schwellwerte für das Einsetzen der Regelung bei allen Reglermodulen ausser dem Integrator eingebbar, der ja den notwendigen Rudervorhalt aus dem Kursfehler aufsummiert.
(Damit je nach Gusto das Verhältnis von kurzfristiger Kurstreue zu Energieverbrauch einstellbar:
Soll das Dingen wild Kurbeln oder friedlich Ruder halten?)

- Benuzterdefinierte Parametersätze speicher- und ladbar, und/oder Vollautomatik nach segelspezifischer interner Heuristik ("=Verhaltensregeln").

- automatische Detektion des Kurses zum Wind und der Luvseite aus den Schiffsbewegungsdaten (OHNE zusätzlichen Windgeber).
:P

Ham' die andern alle nicht.
("... we call it: intelligence injection" - or:
"shut up, you f'n thumb noisy sawing tillerpilot!!!") :D

Joern

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Heinrich-Der-Seefahrer« (24. Dezember 2011, 13:28)


manus

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87

Samstag, 24. Dezember 2011, 10:57

Moin Joern,

Paradigmenwechsel ist ein guter Ansatz,

deine Windfahne ist eigentlich nur für Langtörner zu gebrauchen,

für mich/uns wäre ein funktionierender Pipi für die Ostseesegler eine Revolution.

Energieverbrauch ist für die "kleinen " Boote das Hauptthema.

Wie gesagt, ist gekauft.
____________________________

Grüße aus der Provinz

Uwe

88

Samstag, 24. Dezember 2011, 11:30

...

Guter Punkt, Jörn. Ich habe mal Microcontroller im Studium programmiert als ich einen Bordcomputer für Segelflugzeuge entwickelte.

Der Integrationsgedanke auf einer preiswerten, zentralen Hardware entspringt meinen begrenzten Erfahrungswerten mit dem Meersegeln und der Feststellung, dass irgend ein Gerät ja ohnehin immer läuft (in der Regel der Kartenplotter).

Wäre für Dich als Integrationsbasis ein iPhone, iPad oder ein Android Handy denkbar? Die ganze Frage nach der Visualisierung etc., Nutzerinterface und ähnliches würde dort programmierseitig einfach zu lösen sein. Am Ende ist es natürlich wahr - das die Dinger sind nicht Wasserdicht und man müsste eine der physischen Schutzmöglichkeiten, die es am Markt in mehr oder weniger guter Form zu erwerben gibt, kaufen.

Danke für den Hinweis auf den Magnetschalter an der Hydraulikpumpe, das war mir nicht so klar. Ich hatte noch keine in der Hand. Aber wenn man dort für links/rechts Strom einleiten muss, müsste es für den Magnetschalter doch noch eine dritte an/aus Komponente geben, oder?

Prima, viel Erfolg,

Stephan

89

Samstag, 24. Dezember 2011, 11:41

der neue wäre längst fertig wenn Joern mal zum arbeiten käme ;)

Spoiler Spoiler

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90

Samstag, 24. Dezember 2011, 12:17

Zum Arbeiten kommen: Die Bedienungsanleitung / Menüführung ist bis auf die Beschreibung der Hardwareverdrahtung, Techspecs, und sowas fertig - das Embedded-System läuft hier seit 2 Wochen Tag und Nacht. :D
Wer sich dafür interessiert, kann das Manual als pdf per e-mail bekommen.

Bin jetzt öfter schon gefragt worden, ob das dann nur für Ostsee tauglich sein soll , wegen see/Salzwassernebel-fest, UV-Beständigkeit, usw.

Meine Antwort ist : Hochseetauglich. Alles andere wäre tillefizz.
Also Schutzart IP67 für das Gerät. Da muss man selber oder eine Winschkurbel auch mal rüde gegenfliegen können, ohne dass es gleich irreparablen Bruch gibt. Folientastatur/Touchscreen und Konnsorten sind daher auszuschließen.
Allereinfachste Bedienung, denn bei 2 m see ist man aufs Festhalten konzentriert, und nicht auf was anderes. Bei Seegang wird man selber dem Material gegenüber schon mal zum "Vandalen", wenn auch ungewollt... :rolleyes:
Schon mal ein Vandalensicheres I-Phone gesehen?

Joern

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heinrich-Der-Seefahrer« (24. Dezember 2011, 12:38)


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91

Samstag, 24. Dezember 2011, 12:39

jo, mach hinne, ist doch gekauft ...
Grußß Svenning

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92

Dienstag, 27. Dezember 2011, 23:32

Ok, dann mach ich hinne.
Heute sind vier Schaltnetzteile mit 90% Wirkungsgrad von 6- 36 Volt runter auf 5 Volt entstanden, nebst aller Modulsteckplätze auf der Hauptplatine (Motorcontroller, eingebautes GPS-Modul, Hauptrechner, LCD, Schaltnetzteil).
Morgen wird das erste im seefesten Gehäuse eingebaute embedded-System auf der Hauptplatine Verdrahtet.

Bilder folgen.

Joern

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heinrich-Der-Seefahrer« (27. Dezember 2011, 23:40)


loddar

Moses

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93

Dienstag, 10. Januar 2012, 17:25

Ich frage mich seit einiger Zeit, ob man statt des Motors, der den Drehkranz am Steuerrad antreibt (z. B. AH 3000 oder 4000) auch einen Linearantrieb, den man unter Deck einbaut, anschließen könnte.

Hat da jemand Erfahrung mit?

Gruß
Lothar

smurfi

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94

Dienstag, 10. Januar 2012, 18:16

Zitat

Original von Heinrich-Der-Seefahrer
Paradigmenwechsel:
Ich bin dafür, und das ist mein Ziel, unabhängig voneinander funktionierende, langlebige und reparierbare Komponenten zu haben.
Bei geringstmöglichem Energieverbrauch.

Ich will, dass man mit einem einfachen, alten Tillerpiloten (oder irgend einem anderen DC-Antriebsmotor) und meinem AP ausgesorgt hat, was den elektrischen AP angeht.
Weil der Verschleiss gleichzeitig mit dem Energieverbrauch dann so gering wird, dass die Mechanik zehnmal so lange hält.


JA, der einzig dauerhaft funktionierende Ansatz.
Damit wirst Du nicht reich, aber legendär
Du schonst die Umwelt - primär, sekundär, fast überall (Herstellung, Verbrauch, Emissionen, recycling)
Du erhöhst den Genuß des Segelns und die Bequemlichkeit
Weiter so!
Wenn ich grob verstanden habe, was Du tust, dann tust Du das einzig richtige!
... Das Leben ist zu kurz, um langsam zu segeln ..
(Anm. d. Aut.: ... oder das falsche Boot...)

strandloper

Salzbuckel

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95

Dienstag, 10. Januar 2012, 18:33

Zitat

Original von smurfi

Zitat

Original von Heinrich-Der-Seefahrer
Paradigmenwechsel:
Ich bin dafür, und das ist mein Ziel, unabhängig voneinander funktionierende, langlebige und reparierbare Komponenten zu haben.
Bei geringstmöglichem Energieverbrauch.

Ich will, dass man mit einem einfachen, alten Tillerpiloten (oder irgend einem anderen DC-Antriebsmotor) und meinem AP ausgesorgt hat, was den elektrischen AP angeht.
Weil der Verschleiss gleichzeitig mit dem Energieverbrauch dann so gering wird, dass die Mechanik zehnmal so lange hält.


JA, der einzig dauerhaft funktionierende Ansatz.
Damit wirst Du nicht reich, aber legendär
Du schonst die Umwelt - primär, sekundär, fast überall (Herstellung, Verbrauch, Emissionen, recycling)
Du erhöhst den Genuß des Segelns und die Bequemlichkeit
Weiter so!
Wenn ich grob verstanden habe, was Du tust, dann tust Du das einzig richtige!


Dem schließe ich mich an! Unabhängige Komponenten, langlebig, geringer Energieverbrauch... So will ich es haben. "Vernetzung" passiert dann durch mich, den Segler.

96

Freitag, 13. Januar 2012, 17:50

... ok, ok, es leben die autark arbeitenden Systeme... wir wollen ja vor allem bestmöglich segeln. Was spielt es schon für eine Rolle, wenn das Klo weiss, dass der Wind dreht;-)

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97

Freitag, 13. Januar 2012, 19:13

Danke für die vielen sehr positiven Beiträge.
sie zeigen, dass die Idee so verkehrt nicht war, und bislang die bedarfsorientierte technische Umsetzung auch nicht.
Doch erst die Praxis wird zeigen, wie viele Unzufriedene das Gerät zurückschicken, wie viele Geräte zum Schein gekauft werden, um einen Nachbau zu machen, welche Winkelzüge die Marineindustrie sich rechtlicherweise einfallen lässt.

Ob das Gehäuse, wenn gemäß Installationsanleitung montiert, wirklich IP67 ist?
ROHS-konform jede Lötstelle?
CE-Elektriker-Geprüft?
IEC-konformität, stört keine anderen Geräte an Bord durch elektromagnetische Abstrahlung?

Fast gehe ich konform mit UGIES, diese ganzen Fragen eines Produktes betrachtend, dass die Struktur eines Herstellers für all die vorgenannten Dinge nicht schlecht wäre.
Aber:
ist sie andererseits NOTWENDIG?

Ich denke und will beweisen: NEIN.
Wir brauchen saugende Industrie-Wasserköpfe bei fairer Kalkulation und Geschäftsgebaren im Semiprofi-Bastler-Privatgeschäft nicht.

Und wenn die Büchse in 5 - 10 Jahren ein Software-Update benötigt, oder ein solches sinnvoll ist, wird einfach das Board abgezogen von der Hauptplatine, zum Hersteller gesandt, und der schickt gleichzeitig ein identisches Board mit der neuen Software zum Wiederaufstecken los.

Die Hardwareplattform ist modular aufgebaut. Der Hauptrechner ist auf einem modernen Prozessor aufgebaut, der erst ein paar Jahre im Markt ist, und dabei erfolgreich war: ARM Cortex M3 im Arduino-Formfaktor. Tausende Entwicklungsboards(!) entstehen jährlich mit den gleichen Steckverbindern und Pinbelegungen. D.h. Das Board ist auch in 10 Jahren noch aktuell.
Möglicherweise mit einem anderen Prozessor, aber Steckplatzkompatibel.

Wir arbeiten an einer Softwarelösung für Softwareupdates, das würde dann heißen:
AP vom Schott abmontiert,aufgeschraubt, USB-Kabel eingesteckt, Update-Software auf dem Laptop gestartet, das per e-mail empfangene oder downgeloadete Update aufgespielt, zuschrauben, fertig. Könnte man auch einen USB-Anschluss als offenes Kabel (female) bei montiertem AP innen raushängen lassen: die Update-Nabelschnur...

Aber ich bin ja fast überzeugt, dass nach der diesen Sommer startenden Testphase kein Update bis anno dazumal gebraucht wird. Soweit ist das.
Laptop-Software-Modell gewachsen 2008-2011,
gestartet mit der Embedded-Hardware/Softwareumsetzung 9/2011.
Time-To-Market Saison 2012.

Viele Grüße

Joern

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Heinrich-Der-Seefahrer« (13. Januar 2012, 19:23)


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98

Sonntag, 15. Januar 2012, 14:39

Hier kann man sehr schön sehen, was so ein AHRS macht:



Grußß Svenning

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »svensk.tiger« (15. Januar 2012, 14:46)


Ursus Minor

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 21:46

Moin,

sehr beeindruckende Arbeit, wobei ich zugeben muß, in weiten Bereichen böhmische Dörfer durchschritten zu haben.

Da ich mich auch über meinen unzufrieden arbeitenden und zu schwachen Autohelm 4000+ Radpilot ärgere befasse ich mich mit einer Neuanschaffung.

Ich hätte auch Interesse an diesem System, bin nur noch nicht im klaren ob mit elektrischem oder elektrohydraulischem Innenpilot. Gibt es zur Entscheidungsfindung hier auch etwas zu sagen?

bis denne Uwe
Ein Schiff liegt sicher im Hafen,............ doch dafür wurde es nicht gebaut!

strandloper

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100

Donnerstag, 2. Februar 2012, 22:20

Was ist denn eigentlich mit Jörn ?

Ist er nicht mehr im Forum?

Fände ich sehr schade.

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