Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 8 188

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

  • Nachricht senden

41

Mittwoch, 15. Mai 2013, 17:30

@Squirrel:
Hallo Stefan!



Du brauchst dann einen, der in der "Overdrive-Stellung" Maximaldrehzahl erreicht und in der "Normal-Stellung" dann allerdings Gefahr läuft, die Maschine zu überdrehen (sofern kein Drehzahlbegrenzer diesen Job erledigt).

Eindiesel kann nur die vom Gashebel eingestellte drehzahl erreichen und deshalb nicht "überdrehen".
Mit dem Gashebel regelt man die einstellung vom Drehzahlregler den jeder Diesel hat . Die kleineren Bootsmotoren immer noch mechanisch/zentrifugal und die grösseren und Auto Motoren elektronisch.
Nur wenn aus irgend einen Grund zuviel Diesel oder sogar Öl im Verbrennungsraum kommt ( das kann auch über den Luftansaug!) kann es zum überdrehen kommen.
Ja , oder natürlich met einem kaputten Drehzahl Regler.
Ad

Rüm Hart

Motorsegler-Versäger

Beiträge: 7 025

Wohnort: Emsland

Schiffsname: Rüm Hart

Bootstyp: Sirius 310 DS

Heimathafen: Warns, Stormvogel

Rufzeichen: DG3578

MMSI: 211545290

  • Nachricht senden

42

Mittwoch, 15. Mai 2013, 17:32

Ja, Ad hat Recht. Wenn man es kaufmännisch betrachtet, also die Spriteinsparung in Relation zum Mehrpreis sieht, naja, dann muss man lange im Kreis fahren. Ein zusätzliches Argument war für uns die Geräuschreduzierung. Und die ist hörbar.

Allerdings stört mich auch das von Paul schon beschriebene Verfahren zum "Einschalten" des Overdrive. Man muss tatsächlich rückwärts fahren und dann noch im Zurücktreiben wieder Vorwärts geben, dann isser drin. Soweit okay. Aaaber, sobald ich auch nur einmal Gas wegnehme hat der Propeller wieder umgeschaltet auf Normal. Nach der Schleuse z. B. müsste ich also erst aufstoppen, rückwärts fahren und kann dann im Overdrive wieder in die gewollte Richtung losdüsen. Na gut, wenn man die nächsten 2 Std. unter Maschine unterwegs ist, lohnt der Aufwand allein schon geräuschmäßig. Wir tuckern meistens so mit 1.500 Umdrehungen bei ca. 5 Komma ... knts durch die Gegend.

Grüße, manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
Sirius Forum: KLONG

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 155

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

43

Mittwoch, 15. Mai 2013, 17:32

Ich denke es geht in erster Linie um die Senkung des Geräuschpegels durch die geringere Drehzahl.
Die Praxisverbräuche halte ich in der Regel für unterbewertet.
Natürlich kommt man in der Regel auf geringe Werte, diese sind aber meiner Meinung darauf zurückzuführen, dass man zu mindestens 20-30% mit erheblich weniger Leistung fährt.

Beispiel:
Neustadt - Burgtiefe, Verabredung, kein Wind, also motoren.

Am Steg wird die Maschine gestartet, Kühlwasser checken, beim Festmacherklarieren ein wenig warmlaufen lassen. Der Stundenzähler zählt seit Minute 1. Verbrauch, fast nichts.
Mit 3-4 Knoten aus dem Hafen, später 5 Knoten bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat. 20 Minuten bei kaum Leistung, weil weit unterhalb der Rumpfgeschwindigkeit.
Dann 3 Std motoren bei 7 Knoten und relativ hohem Verbrauch
Abschließend in Burgtiefe das gleiche wie oben, 20 Minuten bei sehr geringem Verbrauch.

Der Durchschnittsverbrauch liegt also weit unterhalb des Verbrauchs für diesen Rumpfgeschwindigkeitswert.

Die Unterschiede zwischen kleiner und großer Maschine im Verbauch sind bei hoher Leistung etwa gleich.
Bei geringer Leistung (5 Knoten?) aber dann doch differenziert.

Hier die Angaben aus den Volvo Diagrammen für die umgerechnete Propellerlast exp.3:

20 kW
D1 30 -> 6,7 l/h @ 3200 U/min
D2 55 -> 6,5-7 l/h @ 2400 U/min

10kW
D1 30 -> 2,3 l/h @ 2550 U/min
D2 55 -> 3,2 l/h @ 1900 U/min

Die höhere Laufruhe des 4 Zylinders mit weniger Drehzahl gleicht das natürlich aus und ist eine feine Wahl.

Wie hoch ist denn der Leistungsbedarf der Bav 40 bei 7 Knoten nach Tabelle?
Viele Grüße,
Oliver

Lille Oe

Seebär

Beiträge: 1 289

Wohnort: Hannover Land

Schiffsname: Caritas

Bootstyp: HR 36

Heimathafen: Heiligenhafen

Rufzeichen: DH 2503

MMSI: 211785650

  • Nachricht senden

44

Freitag, 19. Juli 2019, 19:28

zu diesem Thema hätte ich noch einen weiteren Erfahrungswert

letzte Saison mit einem 3 flügeligen SPW Drehflügelpropeller bei 2100 upm 6,2 Knoten ca. 2,8 Liter .

Im Winterlager hab ich dem Propeller etwas mehr Steigung gegeben und bei 1900 upm sind es jetzt bei gleichen Bedingungen 6,9 kn
und 3,4 Liter Kraftstoff .
Der Motor erreicht unter dieser Einstellung auch 2800 upm wenn man ihm die Sporen gibt .
Mit dieser Verbesserung bin ich ziemlich zufrieden. Etwas weniger Drehzahl, ruhigerer Motorlauf , aber einen halben Liter mehr, was auf der gefahrene Stecke wieder den fast gleichen Verbrauch entspricht.

handbreit

Frank

Bavaria 56 V

Labsklaus

Beiträge: 3 504

Wohnort: Bremen

Schiffsname: Vela

Bootstyp: Bavaria 40 Vision

Heimathafen: Stickenhörn

Rufzeichen: DH 3577

  • Nachricht senden

45

Freitag, 19. Juli 2019, 19:48

Ähh, hast Du den VP-D2 55Ps drinn? Auf 36 ft

Ich verbrauche mit der Bav 40 bei 1900 Upm durch den NOK ca 20L bei 6,2-6,5 kn. Zeit ca. 9 MotorStunden

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bavaria 56 V« (19. Juli 2019, 19:58)


Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 472   Hits gestern: 2 258   Hits Tagesrekord: 6 218   Hits gesamt: 4 749 577   Hits pro Tag: 2 342,53 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 7 924   Klicks gestern: 15 646   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 37 636 809   Klicks pro Tag: 18 562,76 

Kontrollzentrum