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Fotowolf

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1

Freitag, 11. Oktober 2013, 20:34

Welcher Tankgeber könnt Ihr empfehlen?

Hallo zusammen,

bis jetzt habe ich keinen Tankgeber/Tankanzeige für den Dieseltank. Bei 45 l Fassungsvermögen habe ich im Urlaub nicht ständig Lust, in die Backskiste zu klettern und den Füllstand des Tanks (Kunststoff) zu peilen/schätzen. Auf der Oberseite ist bereits eine Montageplatte von Vetus als Anschluss mit integrierter Montageplatte (knapp 8cm Durchmesser, 5 Schrauben), wo man den Geber problemlos montieren kann, denke ich (siehe Bild). Der Tank hat die Maße B 40cm, T 40cm, Höhe 35cm.

Die Frage ist nur: WELCHEN GEBER einbauen?

Ich tendiere grad zu "Philippi TGT", wer hat da Erfahrungen?
Welcher Geber anderer Bauart ist alternativ zu empfehlen?

Danke für Eure Tipps!

Gruß Wolf
»Fotowolf« hat folgende Datei angehängt:
  • 700101.JPG (10,12 kB - 647 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. November 2018, 08:31)
:tauziehen: Urlaub auf dem Segelboot ist die Fortsetzung des Familienlebens unter erschwerten Bedingungen :tauziehen:
Morgenvugel har fisk in munn!!!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fotowolf« (12. Oktober 2013, 00:29)


2

Samstag, 12. Oktober 2013, 10:01

Hallo
ich habe schon sehr viele Tankanzeigen eingebaut und kann die Turotest-Anzeigen empfehlen.Die gibts in 2 Ausführungen.Einmal mit Tauchrohr -oder mit Ultraschallgeber.Sind 2 verschiedene Instrumente.Die gibts nicht nur bei Philippi
Gruß
Ingo

Fotowolf

Proviantmeister

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3

Samstag, 12. Oktober 2013, 13:02

Danke Ingo!
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cross2502

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4

Samstag, 12. Oktober 2013, 13:13

Wenn es dir nicht auf den "letzten Liter" ankommt: Den Geber mit Schwimmer, den Philippi anbietet - das ist der TGT. Schwallunempfindlich und recht viele Schaltpunkte für das Instrument.
Ich hatte vor dem TGT einen Ultraschall Geber mit Schallführungsrohr verbaut, das war anzeigemäßig (für mich) nicht so dolle.
Den TGZ kannst du auch ziemlich exakt auf die Tankhöhe einstellen, wenn du den Adapter GWA nutzt. Unter Umständen muss der Adapter noch exakt passend abgedreht werden, um die finale Höhe hinzubekommen.
... born to sail .... but forced to work....

Fotowolf

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5

Samstag, 12. Oktober 2013, 13:20

Danke,guter Tipp!
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6

Mittwoch, 10. Februar 2016, 18:36

Hallo Gemeinde,

Ich habe das gleiche Problem, nach Tankreinigung heute habe ich ein 60mm Loch im Tank, passend für den VDO-Geber. Welchen wuerdet ihr empfehlen - den Tauchrohr- oder den Hebelgeber? Hat jemand den mechanischen Plastimogeber verbaut?

Frank

7

Mittwoch, 10. Februar 2016, 19:50

Ich habe jetzt auf 2 Schiffen die Anzeigen von Phillippi eingebaut und deren Geber benutzt.
Batteriemonitor im gleichen Design auch von P.
Im Tank ein normaler Geber mit Schwimmer.
---

Die Anzeigen können mit mehreren Arten Geber umgehen.
An Wasser habe ich einen Impellergeber in die Leitung gebaut, weil die Bauhöhe am Tank nicht für einen anderen Geber reichte, geht ganz gut...

---

Die Ultraschallgeber ziehen mir zu viel Strom.

pf

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8

Donnerstag, 11. Februar 2016, 07:03

Ich hatte schon einen mit diesem Hebelarm, der war mir viel zu unruhig von der Anzeige -allerdings bei Benzin. Und dann einen, der an einem Rohr hoch und runter läuft. Der ist von der Anzeige viel ruhiger und damit bin ich sehr zufrieden. Fabrikat weiß ich jetzt aber gerade nicht.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

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9

Donnerstag, 11. Februar 2016, 07:31

Danke, habe den VDO Tauchrohrgeber bestellt, soll wohl stabiler anzeigen bei Schwell.

Frank

Marcello7

Proviantmeister

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10

Donnerstag, 11. Februar 2016, 08:48



Die Frage ist nur: WELCHEN GEBER einbauen?

Ich tendiere grad zu "Philippi TGT", wer hat da Erfahrungen?

Gruß Wolf


Hab ich auch nur gute Erfahrungen mit. Einbau war problemlos und es funktioniert top. Ausserdem passt der TCM prima zum BCM. Sieht super aus.
Die Maße könnten vielleicht genau auf deine Montageplatte passen.
»Marcello7« hat folgende Datei angehängt:

11

Mittwoch, 5. September 2018, 10:45

Zur Raumgewinnung habe ich einen 45 cm hohen Tank gegen einen nur 23 cm hohen Dieseltank eingetauscht, der dafür aber 150 cm lang ist.
Damit sind 1 cm Pegelhöhe knapp 10 Liter und dafür benötige ich eine Tankanzeige.

Ich würde jetzt einen Schwimmergeber mit möglichst kurzem Hebel für möglichst viele Schaltpunkte, wie in vielen eher flachen KFZ-Tanks, favorisieren, kann da jemand eine Empfehlung aussprechen.

Oder etwas anderes empfehlen? :ueberlegen:

12

Mittwoch, 5. September 2018, 22:42

Habe vor vielen Jahren Geber und Anzeigen von WEMA für Diesel und Wasser eingebaut, kann darüber nicht klagen. Haben zumindest so viele Messpunkte/Messwiderstand, dass der Staat scheinbar kontinuierlich steigt/fällt. Gibt sicher aufwändigere Konstruktionen. Habe sie auf einen Schalter gelegt, damit ist mir der Stromverbrauch wurscht.

WEMA hatte mir für unseren besonders tiefen Tank für übersichtliches Geld einen in der Länge angepassten Geber geliefert. Für meine Bedürfnisse ausreichend präzise.
Gibts hier https://tenten-boats.de/Wema-Instrumente
oder bei SVB...
Gruß

norbert-walter

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13

Donnerstag, 6. September 2018, 11:17

Hallo zusammen,

über Tanksensoren habe ich auch nachgedacht. So richtig überzeugend finde ich den Großteil der kommerziell angebotenen Sensoren nicht. Die meisten einfachen Sensoren beruhen auf einem mechanischen Prinzip bei der Bewegungen in ein elektrisches Signal umgesetzt werden. Bei Schwimmersensoren mit Reedschaltern können nur grobe 10%-Werte ermittelt werden, da nur 10...12 Reedschalter eingebaut sind die dann Widerstände schalten. Dann gibt es noch die Sondengeber für Wasser, die noch gröber arbeiten ca. 20%-Werte. Ganz vielversprechend sind die Ultraschallgeber, die die Füllstanddshöhe im Tank messen. Leider sind da einige nicht sehr überzeugt davon. Es gibt auch Varianten die außen am Tank angebracht werden können, nur sind die noch gröber und können nur 33%-Werte anzeigen.

Den größten Nachteil aller Systeme finde ich in der Baugröße der Sensoren. Man benötigt immer große Öffnungen, um die Mechanik der Sensoren einbauen zu können. In einer der letzten Yacht-Zeitschriften gab es eine gute Übersicht über alle Systeme. Da konnte man sich einen sehr guten Überblick verschaffen.

Wenn man einen Tanksensor einbaut, dann sollte er wenigstens auf ca. 1l genau den Tankinhalt bestimmen können. Bei einem durchschnittlichen Dieselverbrauch von ca. 1,5l/h bei einer 18 PS-Maschine, wäre das dann genau genug und man könnte auf ca. 40 min genau die Restfahrzeit bestimmen. Darum geht es ja eigentlich bei der Tankanzeige und nicht um den Tankinhalt ansich. Aus meiner Sicht benötigt man Tanksensoren die ungefähr in 1...2%-Auflösung den Tankinhalt bestimmen können. Die einfachen Sensoren können sowas nicht leisten. Aus meiner Sicht sind Drucksensoren am besten für die Füllstandsanzeige geeignet. Sie messen den statischen Druck von Flüssigkeiten und haben folgende Eigenschaften:

- kleine Baugröße
- keine anfällige Mechanik
- benötigen nur kleine Einbauöffnung
- verschmutzungsunempfindlich
- Genauigkeit liegt bei ca. 1%
- einfaches Funktionsprinzip
- simple Elektronik
- kostengünstig herzustellen

Im Yachttest hatte da auch der Eintauch-Drucksensor von Philippi sehr gut abgeschnitten.

https://www.philippi-online.de/fileadmin…i-Kat17D-41.pdf

Leider kostet der ca. 370 Euro und ist unverschämt teuer. Es gibt auch eine kleinere Variante zum äußeren Anbau:

https://www.moerer.de/zubehoer-tank/tank…onde-tdt-10-250

Da liegt man dann aber auch bei 270 Euro. Bei beiden Varianten benötigt man allerdings noch eine Universal Tankinterface, was auch noch mal ca. 70 Euro zusätzlich kostet. Die ganze Sache hatte mir keine Ruhe gelassen und ich habe mir selbst einen Tankfüllstandsanzeige mit einem Drucksensor gebaut. Im Grunde genommen benutze ich den selben kleinen Drucksensor aber an einer anderen Elektronik. Der reine Materialwert des gesamten Sensors liegt bei ca. 50 Euro! Er leistet das selbe wie die vorgestellten Sensoren und hat folgende Eigenschaften:

- Drucksensor D 25mm x L 55mm, M8-Gewinde konisch
- abgesetzte Elektronik LxBxH ca. 70x45x30mm
- 12V Stromversorgung
- NMEA0183 über WLAN, RS232, RS422 (optional)
- Auflösung ca. 1% (abhängig von Tankgeometrie)
- Anzeige über OpenPlotter. Webinterface und alternativ über App möglich
- Analogausgang für konventionelle Zeigerinstrumente wäre auch möglich

Aktuell existiert ein Prototyp des Sensors der schon ganz gut funktioniert.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (6. September 2018, 16:20)


norbert-walter

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14

Donnerstag, 6. September 2018, 11:39

Fortsetzung:

Ich habe das Ganze in einer Versuchsanordnung aufgebaut und getestet. Beeinflussung des Messsignals aufgrund der Bootsbewegungen lassen sich durch gleitende Mittelung der Messwerte über 2 min sehr gut eliminieren. So machen das auch die kommerziellen Sensoren. Um den genauen Tankinhalt auf 1l bestimmen zu können benötigt man allerdings auch die Tankgeometrie, da oft nicht nur quaderförmige Tanks verwendet werden. Die einfachen mechanischen Geber funktionieren sehr ungenau und geben einen falschen Tankinhalt weider, der nicht dem realen Inhalt entspricht. Deshalb wird in vielen Sensoren von einem dreieckigen Tankvolumenquerschnitt ausgegangen, so dass dann der Tankinhalt zum Ende hin immer schneller abnimmt, um mit dem Anzeigewert nicht all zu falsch zu liegen. Man zeigt dann lieber weniger an als tatsächlich im Tank ist. Bei einigen im Yachttest vorgestellten Sensoren kann man deshalb die Querschnittsgeometrie des Tanks als Parameter vorgeben. Sowas würde ich in meine Software mit einbauen und könnte das dann über eine Webseite parametrieren, da der Tanksensor einen AccessPoint für WLAN integriert hat.

Die eigentlichen Drucksensoren bekommt man für kleines Geld aus China (siehe hier). Der Drucksensor gibt eine Spannung zwischen 0..4,5V entsprechend zum Messbereich aus. Die Auswerteelektronik basiert wieder auf dem ESP8266 wie bei meinem Eigenbau-Windsensor.



Wenn Interesse besteht, könnte ich die Sache weiter ausbauen. Ich werde heute Abend noch ein paar Bilder einstellen, damit man sich das besser vorstellen kann.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (6. September 2018, 16:23)


norbert-walter

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15

Donnerstag, 6. September 2018, 21:56

@all:

Hier mal ein paar Bilder. Die Elektronik besteht aus der linken schmalen Platine und dem blauen Modul. Mehr benötigt man da eigentlich nicht. So wie es jetzt ist, werden Füllstandsdaten per WLAN und RS232 ausgesendet. Um das Ganze zu testen musste eine Fanta-Flasche herhalten aus der ich den Boden entfernt habe. So kann man beliebig oft Wasser einfüllen und mit einem Schlauch ablassen und das Ganze gründlich testen. Am Ende wird es eine kleine Platine und ein passendes Gehäuse geben. Die Elektronik sollte nahe am Drucksensor sitzen (< 500mm), da die Messsignale sehr klein sind und nicht über große Entfernungen per Kabel übertragen werden können. Das sollte aber meistens kein Problem darstellen.

Norbert
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txg

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16

Freitag, 7. September 2018, 15:50

@norbert-walter:

Ein ausgesprochen interessantes Projekt! Ein paar Fragen hätte ich dazu:

-Wie funktioniert die Geschichte, wenn man mehrere Tanks überwachen möchte? Am einfachsten wäre ein komplettes Modul pro Tank (gerade wenn die Tanks räumlich weit voneinander entfernt sind), aber dann baut man sich ja einen ganz schönen Haufen an Wlans auf...

-Wie sieht der Stromverbrauch des Sensors aus? Beim Dieseltank ist das egal wenn die Anzeige nur laufen soll während der Motor an ist, wenn man noch mehrere Wassertanks dauerhaft überwachen will summiert sich das aber.

-Überlegung zur Tankgeometrie: Ich würde hier zur Kalibrierung anders rangehen. Tank über das Ansaugrohr der Maschine komplett leerpumpen und dann mit einem Kanister in angemessenen Schritten (z.B. 5 oder 10L) wieder füllen und aus den aufgenommenen Werten eine Füllstandskurve erzeugen. Wenn man den Kanister einmal an der Tankstelle füllt und dann die Füllhöhe mit einem Edding markiert sollte das ziemlich genau werden.

-sehe ich das richtig dass der Sensor unten im Tank sitzen muss? Falls ja, ist das ein echter Nachteil des Systems, denn die meisten Dieseltanks haben unten garkeine Öffnung sondern alle Anschlüsse befinden sich an der Oberseite. Kann man den Sensor vielleicht in ein Edelstahlrohr vergießen und das dann von oben in den Tank montieren?

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17

Freitag, 7. September 2018, 17:49

@txd:

Die Idee den Sensor von oben in den Tank zu versenken finde ich gut.
Man könnte den Flansch eines alten Gebers nutzen, dort ein Rohr anbringen wo unten der Sensor dicht eingeklebt sitzt
und das Kabel nach oben geht. Ich glaube nicht dass der Stecker und das Kabel Diesel über Jahre verträgt.

@norbert-walter:

In welchen Rohrdurchmesser würde der Sechskant passen?
Wieviel mV gibt der Sensor pro 10mm Diesel??
LM27 - nicht schnell aber komfortabel

18

Freitag, 7. September 2018, 23:50

Ich denke, dass die oftmals unregelmäßige Tankgeometrie die versuchte Genauigkeit wieder zunichte macht bzw zumindest eine genaue individuelle Kalibrierung erfordert. Weiter ist zu bedenken, dass das Saugrohr niemals am Boden sondern immer mit Abstand zum Boden montiert werden muss, sodass dort unter keinen Bedingungen Luft angesaugt wird. Das erfordert ebenfalls genaueste Kalibrierung, die man im Hafen gar nicht simulieren kann. Dann stellt sich die Frage, was so ein genauer Sensor wirklich bringt. Darum werden in der Schifffahrt Tanks gepeilt....
Gruß

norbert-walter

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19

Samstag, 8. September 2018, 00:03

@txg:

Im Moment benötigt man für jeden Tank ein eigenes Modul. Man könnte aber auch einen ESP32 nehmen und könnte dann Tanks in räumlicher Nähe durch ein Modul erfassen. Der ESP8266 hat leider nur einen Analogeingang, so dass man immer ein Modul benötigt. Der ESP32 hat 8 Analogeingänge und könne 8 Tanks abfragen. De Stromverbrauch liegt bei 0,5W für den ESP8266. Das sind gerade mal 0,041A. Den Stromverbrauch könnte man noch geringer machen, indem man das Modul schlafen legt und nur gelegentlich den Füllstand erfasst. Bei Wassertanks würden vermutlich 1...5 min ausreichen. Dann kommt man wahrscheinlich nur auf 0,004A. Also nicht wirklich stromfressend.

Ich sehe in einzelnen Modulen kein Problem, da die Tanks meistens im Schiff sehr verteilt angeordnet sind und der Verkabelungsaufwand recht hoch ist. Mit WLAN ist der Ort kein Problem. Und 12V lassen sich immer leicht verlegen. Der Kabelquerschnitt reicht mit 0,75mm².

Der Einbauort des Sensors muss unten im Tank sein, da der statische Druck der Flüssigkeitssäule gemessen wird. Er muss nicht unbedingt ganz unten eingebaut sein. Eine seitliche Einbaulage ist auch möglich. Wer eine sichere Restreserve haben möchte, kann ihn auch etwas höher einbauen. Grundsätzlich ginge es auch, ein Rohr an den Sensor zu machen und dann von oben das Rohr in den Tank einzuführen. Dann baut die Flüssigkeit einen Gasdruck im Rohr auf. Problem ist nur, dass das Rohr absolut gasdicht sein muss. Es muss also angelötet oder geschweißt werden. Testweise hatte ich einen Pneumatikschlauch angeschlossen. Damit ging es nicht, da der Druck durch Undichtigkeiten verloren ging. Das Gas hat eine zu geringe Dichte und kann durch kleinste Undichtigkeiten entweichen. Bei Flüssigkeiten ist das unkritisch wegen der höheren Dichte. Daher baut Philippi auch einen Tauchsensor, der von oben in den Tank gelegt wird. Damit umgehen sie das Problem und benutzen vorhandene Öffnungen. Grundsätzlich wäre auch ein Eintauch-Drucksensor möglich. Dann ist aber die Elektrik und Strom direkt im Tank. Das ist auch nicht so gut.

Die Öffnung (D 8 mm) kann man in den Tank bohren. Da der Sensor ein konisches Gewinde hat, dichtet er auf jeden Fall. Man schraubt das Gewinde so weit rein bis es sich festsetzt und nicht mehr weiter geht. Dann ist es absolut dicht. Ich habe das über ein Zwischenmuffe gelöst. Dann hat man wieder metrische normale Gewinde, benötigt allerdings dann Flachdichtungen. Das geht aber auch.

@Knubbel2:

Die Variante mit dem Rohr ginge natürlich auch, besonders für die Standardöffnungen. Prima Idee! So erspart man sich die aufwändige Abdichtung. Der Sechskantdurchmesser liegt bei ca. 30mm. Sollte also durch eine Standardöffnung passen. Die Sensorempfindlichkeit liegt bei ca. 10mV/cm. Die reale Analogauflösung liegt durch Oversampling bei ca. 0,1mV. Da musste ich aber einige Kniffe mit der Software machen, bis das so gut ging. Standardmäßig löst der AD-Wandler nur 1mV auf. Ich war selbst erstaunt wie gut das ging. Das Messignal des Low-Cost-Sensor ist recht empfindlich auf Schwankungen der Versorgungsspannung. Nachdem ich eine Präzisionsspannungsquelle verwendet habe ist der Drucksensor in der Genauigkeit um Faktor 3 besser geworden als im Datenblatt angegeben. Der Drucksensor ist intelligent und verwendet intern einen Microcontroller. Sehr smartes Teil!

Norbert

PS: Die Empfindlichkeit war nicht richtig angegeben. 10mV/cm sind richtig.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (8. September 2018, 23:31)


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Samstag, 8. September 2018, 07:16

@norbert-walter:

Zu beachten ist natürlich auch das diese Art der Füllstandsmessung dichteabhängig ist.
Für Diesel wird 0,82 ...0,845 Kg/l bei 15°C angegeben, für CARE 0,79 Kg/l.
Das ist ein Fehler von ca. 5% bei der Bestimmung der Höhe.

Was hast du für eine Schaltung auf der kleinen Platine? Den Spannungsregler?
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