Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

rmause

Kapitän

  • »rmause« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 660

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Tummetott

Bootstyp: Comfortina 35

Heimathafen: Großenbrode

Rufzeichen: DB7957

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 27. Oktober 2013, 23:42

Falt- oder Drehflügelpropeller

Moin zusammen,
zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Gedanken meine Comfortina 35 von einem zwei flügeligen auf einen drei flügeligen Propeller umzurüsten. Nun stellt sich mir die Frage, bleibe ich bei einem Faltpropeller oder wechsle ich auf einen Drehflügler.
Wie sind denn Eure Erfahrungen insbesondere hinsichtlich Wirkungsgrad bei Rückwärtsfahrt und Verhalten unter Segeln.


Rüdiger
Mast- und Schotbruch

Rüdiger

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 10 182

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

  • Nachricht senden

2

Montag, 28. Oktober 2013, 11:47

Bei Rückwärtsfahrt hat der Drehflügler ganz eindeutig Vorteile. Auch Aufstoppen geht ganz rasch.
Gruß, Klaus

slowsailor

Matrose

Beiträge: 72

Wohnort: Hannover

Bootstyp: Northwind47

Heimathafen: Burgtiefe Fehmarn

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

3

Montag, 28. Oktober 2013, 11:59

Stand im Sommer vor der selben Frage. Dieser Test hat mir geholfen. Es wurde ein 3B Flexofold. Sehr zufrieden.
Lieferzeit war 3 Tage.
http://www.flexofold.com/upload_dir/docs…Monthly_low.pdf

Louise70

Daniel Düsensegler

Beiträge: 5 240

Schiffsname: Louise

Bootstyp: 3KSB (keiner ist langsamer)

Heimathafen: Möltenort

  • Nachricht senden

4

Montag, 28. Oktober 2013, 20:33

Wir haben einen Variprop (SPW), davor einen Uralt-Falter von VP (gut, das ist nicht gerade High-End...)

Vorwärts: unauffällig, ungefähr gleich dem Falter davor (VP)
Rückwärts: kein Vergleich, das Ding zieht rückwärts irre
Segeln: vielleicht (eingebildet) 1/10 kn langsamer .. aber das kann täuschen.
Handling: etwas komplizierter. Mindestens 3-4Kn Fahrt - motor aus - rw ein - dann neutral. Das ging beim Falter einfacher.
Nachteil: an den Flügeln bleibt leichter mal Seegras hängen... und dann wundert man sich, daß der Kahn gar nicht läuft. Aber dann einmal Motor an und gut durchquirlen - und dann ist wieder alles gut.

Gruß Niels
Mit Zirren kann man irren, aber nicht jeder Irre ist eine Zirre (|

rmause

Kapitän

  • »rmause« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 660

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Tummetott

Bootstyp: Comfortina 35

Heimathafen: Großenbrode

Rufzeichen: DB7957

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 29. Oktober 2013, 13:51

Zunächst ielen Dank für die Antworten.
@Louis70: das Handlingsproblem verstehe ich nicht, lt. Aussage von SPW soll es doch gerade der Vorteil eines Drehflügelpropellers sein, dass er auch bei sehr geringen Geschwindigkeiten in die Segelstellung geht.
Mast- und Schotbruch

Rüdiger

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 8 241

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 29. Oktober 2013, 13:58

Ich habe schon 16 jahre einen faltpropeller und bin damit eigentlich sehr zufrieden , sogar beim Abstoppen.
Und der grösste Vorteil ..... der Preis. Vorallem vom Radice (Allpa).
Und der schnitt sogar recht gut ab in einem anderen test von Segeln:
http://www.multibank.de/henning/sf/manua…peller-test.pdf

Ad

Louise70

Daniel Düsensegler

Beiträge: 5 240

Schiffsname: Louise

Bootstyp: 3KSB (keiner ist langsamer)

Heimathafen: Möltenort

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 19:06

Zunächst ielen Dank für die Antworten.
@Louis70: das Handlingsproblem verstehe ich nicht, lt. Aussage von SPW soll es doch gerade der Vorteil eines Drehflügelpropellers sein, dass er auch bei sehr geringen Geschwindigkeiten in die Segelstellung geht.

Naja.. die mogeln alle.. :D :D
Beim Falter nimmst Du den Gang raus, machst den Motor aus und anschliessend Gang wieder rein und gut ist.
Beim DF muß man mindestens 3-4kn Fahrt haben, sonst reicht der hydrodynamische Druck auf die Flügel nicht aus, um auf die Segelstellung zu gehen. Die Segelstellung wird ja dadurch erreicht, daß die Drehachse der Flügel asymmetrisch angeordnet ist, quasi wie bei einem Balanceruder.
Das mit den 3-4 kn und em Verfahren steht übrigens genau so in der Betriebsanleitung drin!
Gruß Niels
Mit Zirren kann man irren, aber nicht jeder Irre ist eine Zirre (|

8

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 19:37

Ich hatte mal ein Boot mit Faltprop. da knallte das heftig beim Gangwechsel und dann brach auch später ein Flügel ab. Der liegt jetzt noch in Faaborg.
Bei dem jetzigen Drehflügler von SPW knallt nichts mehr und ich habe auch noch nicht erlebt das er nicht in die Segelstellung geht.
Viele Grüße
Hans

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 10 182

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 13:48

Beim DF muß man mindestens 3-4kn Fahrt haben, sonst reicht der hydrodynamische Druck auf die Flügel nicht aus, um auf die Segelstellung zu gehen.

Das ist soo schlimm nicht. Ich hatte früher auch mal ein Dreflügler. Großsegel setzen im Wind bei Vorwärtsfahrt mit den besagten 3-4 Knoten. Dann ganz kurz in den Rückwärtsgang und wieder Neutral. Motor aus und gut. Funzte immer.
Gruß, Klaus

smurfi

Salzbuckel

Beiträge: 2 436

Wohnort: Hamburg

Bootstyp: Sigma36

Heimathafen: Hamburg

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 14:46

Hab den SPW ein paar mal verkauft und immer super gute Rückmeldung bekommen - nur vorsicht, beim einlegen vom Rückwärtsgang zart vorgehen, sonst himmelt es gerne das Getriebe (hinweis von meinem Motorbauer!)

Radeffekt wird weniger, Rückwärts-Kraft is ungeheuerlich gegenüber Falter, und Mechanik ist sehr stabil!
... Das Leben ist zu kurz, um langsam zu segeln ..
(Anm. d. Aut.: ... oder das falsche Boot...)

rmause

Kapitän

  • »rmause« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 660

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Tummetott

Bootstyp: Comfortina 35

Heimathafen: Großenbrode

Rufzeichen: DB7957

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 22:05

Warum muss man denn in den Rückwärtsgang schalten, wenn man den Propeller in die Segelstellung bekommen will? Werde ich mir am Samstag auch noch mal auf der Messe in Hamburg anhand eines Modells erläutern lassen.
Mast- und Schotbruch

Rüdiger

12

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 22:34

Wenn du bei Fahrt den Gang raus nimmst und den Motor aus machst, dann läuft die Welle weiter. Nur wenn du den RG einlegst wird die Welle gestoppt und der Falter faltet sich. Er braucht den Wasserwiderstand.

Rübezahl

Salzbuckel

Beiträge: 4 715

Wohnort: Bremen

Schiffsname: stor holm

Bootstyp: Dehler Optima 98 GS

Heimathafen: Maasholm

Rufzeichen: DK 2737

MMSI: 211708700

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 22:40

Wenn das Schiff zu langsam ist, kann es sein, das det Drehflügler nicht stark genug angeströmt wird, so das er nicht in die Segelstellung kommt. Einmal kurz Rückwärts und schon geht es. Beim G-Prop hat das aber problemlos auch bei 2 kn Fahrt geklappt.Du merkst ja sofort, wenn du den Rückwärtsgang einlegst, ob noch Druck auf dem Prop ist - dann hatte er die Segelstellung noch nicht - ich hatte auch bei 2 kn Fahrt nie Druck auf dem Prop - also war er schon in Segelstellung. Herr Godderidge hilft kompetent und freundlich !!! Richte ihm schöne Grüsse aus von mir, solltest du seinen Stand besuchen. Ich kann es dir nur empfehlen !!
Der Bremer Ostseeveteran
Ralf

Wenn oben mehr Wind weht als unten, warum segelt mein Schiff oben nicht schneller ?( 8o

Louise70

Daniel Düsensegler

Beiträge: 5 240

Schiffsname: Louise

Bootstyp: 3KSB (keiner ist langsamer)

Heimathafen: Möltenort

  • Nachricht senden

14

Freitag, 1. November 2013, 15:16

Wenn du bei Fahrt den Gang raus nimmst und den Motor aus machst, dann läuft die Welle weiter. Nur wenn du den RG einlegst wird die Welle gestoppt und der Falter faltet sich. Er braucht den Wasserwiderstand.

Also, wenn sich ein Drehflügler faltet, dann wäre ich mißtrauisch... :D :D
Wenn das Schiff zu langsam ist, kann es sein, das det Drehflügler nicht stark genug angeströmt wird, so das er nicht in die Segelstellung kommt. Einmal kurz Rückwärts und schon geht es. Beim G-Prop hat das aber problemlos auch bei 2 kn Fahrt geklappt.Du merkst ja sofort, wenn du den Rückwärtsgang einlegst, ob noch Druck auf dem Prop ist - dann hatte er die Segelstellung noch nicht - ich hatte auch bei 2 kn Fahrt nie Druck auf dem Prop - also war er schon in Segelstellung. Herr Godderidge hilft kompetent und freundlich !!! Richte ihm schöne Grüsse aus von mir, solltest du seinen Stand besuchen. Ich kann es dir nur empfehlen !!

Genau so ist das. Die 3-4Kn stammen aus der Betriebsanleitung von SPW.
Es ist schon so, wie Kokopelli schrieb, kein Problem. Man muß halt nur das Procedere einhalten. Wie schon geschrieben, ist das beste Verfahren mit Maschine fahren, Groß hoch, abfallen und auf Speed kommen, dann Leerlauf-MotorStop-Rw kurz rein und dann wieder LL. Und gut ist.
Gruß Niels
Mit Zirren kann man irren, aber nicht jeder Irre ist eine Zirre (|

rmause

Kapitän

  • »rmause« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 660

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Tummetott

Bootstyp: Comfortina 35

Heimathafen: Großenbrode

Rufzeichen: DB7957

  • Nachricht senden

15

Montag, 4. November 2013, 14:09

Habe mich entschieden, es wird ein Drehflügel-Propeller von G-Prop. Über Erfahrungen kann ich gerne berichten.
Mast- und Schotbruch

Rüdiger

Rübezahl

Salzbuckel

Beiträge: 4 715

Wohnort: Bremen

Schiffsname: stor holm

Bootstyp: Dehler Optima 98 GS

Heimathafen: Maasholm

Rufzeichen: DK 2737

MMSI: 211708700

  • Nachricht senden

16

Montag, 4. November 2013, 19:19

Zitat

Habe mich entschieden, es wird ein Drehflügel-Propeller von G-Prop. Über Erfahrungen kann ich gerne berichten.

Da machst du nichts falsch. Ich bin ja auch sehr zufrieden und ich kann den G-Prop ja nun auch an meinem neuen Boot verwenden.
Der Bremer Ostseeveteran
Ralf

Wenn oben mehr Wind weht als unten, warum segelt mein Schiff oben nicht schneller ?( 8o

Woodwind

Salzbuckel

Beiträge: 4 867

Wohnort: Flensburg

Schiffsname: White Lady

Bootstyp: 6KR

Heimathafen: Flensburger Förde

Rufzeichen: DK2056

  • Nachricht senden

17

Montag, 4. November 2013, 20:01

Drehflügler sind auch ziemlich immun gegen Pockenbesatz in der Mechanik....

Bei meinem Schiff, Langkieler mit Prop im Propellerbrunnen, käme sowieso nur ein Drehflügler in Frage. Der Preis hält mich ab....

Und natürlich ist es besonders erhebend, ein moderneres Schif versegelt zu haben, in dem Wissen, daß man mit einem 3-Flügel-Festprop das Äquivalent einer Pütz durch's Wasser zieht...:D

Georg

Phygos

Schwedenhappen

Beiträge: 2 420

Bootstyp: Malö

Heimathafen: Kappeln

  • Nachricht senden

18

Samstag, 11. Oktober 2014, 23:06

...ich greife diesen trööt noch einmal auf,weil ich vor der Überlegung stehe,meinen dreiflügligen Festpropeller gegen einen Drehflügler (z.B. von SPW) zu tauschen. Mein Boot ist eine Malö 50 (Langkieler, ca. 9 t) mit einem 75 PS-Volvo an einer Welle. Insbesondere interessieren mich Aussagen / Erfahrungen, ob sich die zu erwartenden (oder angeblichen) Vorteile auch bei einem Langkieler so bemerkbar machen,daß sich ein Umstieg lohnt. Insbesondere erhoffe ich mir Verbesserungen bei Hafenmanövern (Achterausfahrt und Aufstoppen). Ein verringerter Schleppwiderstand und eine geringere Luvgierigkeit (hatte ich irgendwo mal gelesen) machen sich sicherlich bei solch einem Boot weniger bemerkbar. Wer kann etwas hierzu sagen ?

Grüße,
Phygos

Squirrel

nuts about boats

Beiträge: 24 520

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Eliza

Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

  • Nachricht senden

19

Samstag, 11. Oktober 2014, 23:26

Jean, ich kenne Deinen Wunsch, den Radeffekt los zu werden. Aber bedenke, was Du Dir wünschst, Du könntest es bekommen! Der Radeffekt ist ein wichtiger Helfer, die Nase beim Drehen auf dem Teller in einer engen Boxengasse durch den Wind zu drücken - gerade bei einem längeren Kiel. Sinniger ist es, gezielt zu üben, um das Verhalten souverän mit in die Manöverfahrt einbeziehen zu können, als sich die daraus entstehenden Möglichkeiten abzuschneiden. Bau einen Drehflügler an, wenn Du besser segeln möchtest.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 10 182

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

  • Nachricht senden

20

Sonntag, 12. Oktober 2014, 13:33

Ich habe mal bei einem früheren Langkieler von 2-flügeligem Falter auf 3-Flügel SPW gewechselt. Das allerdings hatte sensationelle Folgen, vor allem beim Aufstoppen bei Kappelner Brückengedrängel. Ich kann allerdings nicht bestätigen, damit den Radeffekt losgeworden zu sein. Aber der Biss, den der SPW Drehflügler beim ersten Gasgeben in Rückwärtsfahrt hatte, ermöglichte es, sofort wieder in Leerlauf zu gehen und damit das Boot rückwärts besser (nicht total) unter Kontrolle zu haben.
Gruß, Klaus

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 99   Hits gestern: 2 847   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 4 962 744   Hits pro Tag: 2 355,51 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 561   Klicks gestern: 19 945   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 38 918 949   Klicks pro Tag: 18 472,43 

Kontrollzentrum