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DRF33LG00D

Salzbuckel

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1

Samstag, 1. November 2014, 20:22

em-trak AIS Class B: B100 Tranceiver

https://www.em-trak.de/AIS-Geraete/AIS-C…Tranceiver.html

Wer kennt das Gerät .- wer hat schon Erfahrung damit?
Außer einem Splitter oder einer eigenen Antenne scheint das Gerät vollständig zu sein.
Spricht etwas gegen den Einsatz einer zweiten Antenne für den Tranceiver neben der UKW-Antenne?
Falls man eine zweite Antenne verwenden kann, wie groß sollte der Abstand zur UKW-Antenne sein?

Danke für etwaige Antworten.
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

_Christian_

Salzbuckel

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2

Samstag, 1. November 2014, 21:10

Moin,

gegen den Einsatz einer zweiten Antenne spricht garnix. Der Abstand zur UKW Antenne sollte 1m betragen (so steht es geschrieben - kann es leider nicht begründe). Habe lange Zeit eine Konfiguration mit zwei Antennen gefahren. Für AIS reichte mir eine Antenne am Heckkorb. Reichweite war > 10 sm.

Zum Transciever kann ich nichts sagn, den kenne ich nicht.

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

3

Sonntag, 2. November 2014, 10:49

Das Gerät kenne ich nicht. Nach Beschreibung hört es sich jedoch gut an.

Vor dem Kauf noch mal nach haken wegen der Frequenz. Die 1. angegebene Frequenz stimmt nicht. Ist aber wahrscheinlich nur ein Schreibfehler. 161.975 und 162.025 MHz wären korrekt.

Der Abstand AIS zur Seefunkantenne braucht nicht so groß zu sein, wenn die Antennen nicht auf gleicher horizontaler Ebene montiert werden sondern unter einander.

Gruß
Martin

DRF33LG00D

Salzbuckel

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4

Sonntag, 2. November 2014, 11:17

Die 1. angegebene Frequenz stimmt nicht. Ist aber wahrscheinlich nur ein Schreibfehler. 161.975 und 162.025 MHz wären korrekt.
Diese oder eine ähnliche Aussage zieht sich durch das gesamte Angebot. habe ich jetzt festgestellt, allerdings ist das im englischen Manual anders formuliert:

https://em-trak.com/wp-content/uploads/2…B100-manual.pdf

Zitat

Frequency: 156.025 to 162.025 MHz in 25 kHz steps
Ich werde nächste Woche beim deutschen Vertreter anrufen und versuchen das zu klären.

Danke schon mal an Christian und Martin für die hilfreichen Antworten.
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Salzbuckel

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5

Sonntag, 2. November 2014, 12:19

Moin,

gegen den Einsatz einer zweiten Antenne spricht garnix. Der Abstand zur UKW Antenne sollte 1m betragen (so steht es geschrieben - kann es leider nicht begründe). Habe lange Zeit eine Konfiguration mit zwei Antennen gefahren. Für AIS reichte mir eine Antenne am Heckkorb. Reichweite war > 10 sm.

Zum Transciever kann ich nichts sagn, den kenne ich nicht.

Christian
Der Abstand hängt nicht nur von deiner eigenen Antennenhöhe ab sondern immer auch von der der anderen Schiffen.
Wenn das andere schiff seine Antenne auch am Heckkorb hat bezweifle ich ( bin mir sogar sicher) das du noch immer diese 10 Seemeilen schaffst.
Hier kann man übrigens die theoretische reichweidte berechnen ( nicht die Meilen Einstellung nehmen denn das sind Landmeilen ;( )http://www.eclecticsite.be/calc/antenneHorizon.htm

Dabei gibt es noch ein Nachteil.
Fährt man z.B. auf kurvigen Flüssen oder Kanäle ( z.B. NOK!) dann hat man mit eine Antenne am Heckkorb nur sehr wenig reichweidte wegen der Landabdeckung.
Auch z.B. in den Schärengarten in Schweden oder Norwegen ist das der Fall.
So sieht man dann z.B nicht das sich gerade eine Schnnellfähre um die Ecke nähert. Und schlimmer... der sieht dich auch nicht!
Deshalb bin ich froh das mein AIS Empfänger mit einem Splitter an die UKW Antenen von Bordfunk angeschlossen ist.
Und , das diese Splitter zu erheblichen Verlusten in der Sendeleistung führen mag früher der Fall gewesen sein, stimmt aber schon seit Jahren nicht mehr.

Übrigens , es geht uch noch billiger:
http://www.georgekniest.nl/Catalogus/Nav…+B/product.aspx
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DRF33LG00D

Salzbuckel

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6

Sonntag, 2. November 2014, 12:34

Übrigens , es geht uch noch billiger:
Das trifft nicht ganz zu, denn bei dem von mir angeführten Gerät gehört die externe GPS-Antenne zum Lieferumfang. Mir war das Gerät bei ebay aufgefallen, nicht allein der Preis war ausschlaggebend für mein Interesse, sondern auch diese Aussage:

Zitat

Die Englische Firma em-trak ist eine Tochterfirma von SRT Marine Technology Ltd. dem Weltmarkführer von AIS-Systemen, deren Produkte befinden sich in 90% aller auf der Welt erhältlichen AIS-Systemen wieder, außerdem lassen die großen Kartenplotter Hersteller und viele weitere „Hersteller“ ihre AIS-Systeme von dieser Firma fertigen.
edit
Zur Antenne fragte ich, da ich die Antenne auf meinem Geräteträger befestigen möchte, das wäre der höchste Punkt, dort befindet sich auf der StB-Seite schon die UKW-Antenne, ich würde dann die zweite Antenne am BB unterbringen, die Entfernung der Antennen zueinander wäre ca. 2,50 Meter.. einen Splitter möchte ich mir sparen.

Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DRF33LG00D« (2. November 2014, 13:09)


Rottweiler

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Sonntag, 2. November 2014, 13:10

2 m langen dicke. In der Beschreibung meines AIS steht horizontal Mindestabstand 1 m.
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

unregistriert

8

Sonntag, 2. November 2014, 14:43

Meine antennen sind ca 1-1,2m auseinander


DRF33LG00D

Salzbuckel

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9

Montag, 3. November 2014, 11:47

Ich habe eben mit dem Importeur telefoniert...

https://www.em-trak.de/

.. und der bestätigte mir nach Rückfrage beim Hersteller und Nachschau in der Bedienungsanleitung, dass es sich bei dem Eintrag auf der Webseite um einen Übertragungsfehler handelt. Es die sind die richtigen Frequenzen verfügbar und eingestellt:
AIS 1 - 161,975 MHzAIS 2 - 162,025 MHz
Die Beratung war freundlich und machte einen kompetenten Eindruck. Ich denke darüber nach, das Gerät anzuschaffen, mal sehen was der Weihnachtsmann sagt und ob bei meiner uralten Selbststeueranlage wirklich nur ein Birnchen durchgebrannt ist und somit kein großer und teurer Ersatz ansteht. Teile gibt es für meine Robertson AP20 leider nicht mehr :(
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NisPuck

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10

Montag, 5. Januar 2015, 00:11

Hallo Seebär, Weihnachten vorbei - hat der Weihnachtsmann den B100 gebracht?

ich habe das Teil seit April 2014 im Einsatz und bin ganz zufrieden.
Montage problemlos, hat auf Anhieb funktioniert.
Lediglich die Aufzeichnung auf einer SD-Card hat nicht funktioniert, nehme aber an dass es an meiner SD.Card liegt.
Habe das Gerät übrigens in Frankreich bei MarineDiscount2000 für knapp über 400 € gekauft da damals noch kein Distributor in D verfügbar. Hat aber prima geklappt.

Habe auch den AP20. Läuft Deiner wieder? Falls Du irgendwas von Simrad rausschmeisst bin ich daran interessiert-

Gruß vom NisPuck

smurfi

Salzbuckel

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11

Montag, 5. Januar 2015, 00:31

Dir em-trak Jungs sind kompetent, die Geräte von SRT in Ordnung- bei mir kommt wohl das A-100 an Bord...
... Das Leben ist zu kurz, um langsam zu segeln ..
(Anm. d. Aut.: ... oder das falsche Boot...)

12

Samstag, 27. August 2016, 01:58

Da es das Teil gerade in diversen Variationen (z.B. mit Splitter für 540€) auf der em-trek Seite gibt, wollte ich auch mal zuschlagen.

Diverse Fragen habe ich auch nach Durchsicht des Handbuchs noch:

1. Die NMEA0183 Anschlüsse (4,8 und 38,4k) sind ja als Multiplexer untereinander angepriesen.
a) Multiplexen die auch auf dem USB-NMEA-Port? Und kann ich vom USB-Port auch was senden (dort läuft OpenCPN und Wegpunkte sowie mag. Missweisung sollen an den Autopiloten weitergeleitet werden)
b) Wird auch auf dem N2K-Port gemultiplext?
c) Werden auch andere NMEA-Daten auf der SD-Karte abgespeichert, ist diese also auch Teil des Multiplexivversums?

2. Zur Sendeleistung konnte ich 33dBm im Handbuch finden, beim deutlich teureren B212 kann ja von 2W auf 12W geschaltet werden, jedoch hat der keine dBm-Angabe. Hat jemand eine Idee, welche Reichweite mit den wohl 2W zu erzielen ist (Mast-Antenne mit Splitter)?

Ahoi
Axel
P.S.: falls jemand einen NASA-Marine AIS-Receiver mit Splitter zum guten Preis benötigt, PM an mich - hat die letzten Jahre solide Dienste mit OpenCPN geleistet, auf dem großen Teich wird's aber Zeit für's selber Senden.

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13

Montag, 5. September 2016, 23:12

Hier schreibt der Importeur

Hallo Alex,


Der USB Port dient zum Programmieren des AIS Gerätes. Als Navigationsschnittstelle auf einem seegehendem Schiff ist das Risiko von Korrision viel zu hoch. Möchtest Du OpenCPN ansteuern solltest Du falls Dein Notebook keine serielle Schnittstelle hat auf einen USB2Seriell Adapter ausweichen. Grundsätzlichwerden neben den AIS Daten auch - nach entsprechender Umprogrammierung - am USB Port auch die GPS Daten ausgesandt.

Der Multiplexer funktioniert natürlich nur auf den NMEA01803 Ports - der NMEA2k Standard unterstützt dies ja originär.
Auf der SD Karte (das System unterstützt SD cards (keine SDHC / keine SDXC) werden die AIS Daten der empfangenen Kontakte gespeichert, so dass mit entsprechender Software die Reise mit AIS Daten "nachgeplottet" werden kann.
Zur Reichweite lässt sich ff. Aussage treffen, UHF breitet sich idR auf Sichtreichweite aus - somit ist die "Reichweite" abhängig von Deiner Antennenhöhe. Als Teilnehmer am Seeverkehr ist die Reichweite eher von untergeordneter Bedeutung - wichtig ist, dass Dich andere Schiffe im Nahbereich plotten je nach Seegebiet bis zu 5 nm. Alles andere ist wirklich unwichtig, mit 2 Watt beträgt die Reichweite trotzdem 20 bis 30 nm. Das erwähnte B212 mit einer umschaltbaren Sendeleistung von 2 zu 12 Watt ist für den asiatischen Markt und in der EU nicht zugelassen.

PS: Da wir im Moment unseren Shop überarbeiten - ruf mich an, das meiste können wir bestimmt am Telefon klären.

MTN Marinetechnik-Nord.de
Inh. Jens Giermann
:D
1. Die NMEA0183 Anschlüsse (4,8 und 38,4k) sind ja als Multiplexer untereinander angepriesen.
a) Multiplexen die auch auf dem USB-NMEA-Port? Und kann ich vom USB-Port auch was senden (dort läuft OpenCPN und Wegpunkte sowie mag. Missweisung sollen an den Autopiloten weitergeleitet werden)
b) Wird auch auf dem N2K-Port gemultiplext?
c) Werden auch andere NMEA-Daten auf der SD-Karte abgespeichert, ist diese also auch Teil des Multiplexivversums?

2. Zur Sendeleistung konnte ich 33dBm im Handbuch finden, beim deutlich teureren B212 kann ja von 2W auf 12W geschaltet werden, jedoch hat der keine dBm-Angabe. Hat jemand eine Idee, welche Reichweite mit den wohl 2W zu erzielen ist (Mast-Antenne mit Splitter)?

Ahoi
Axel
P.S.: falls jemand einen NASA-Marine AIS-Receiver mit Splitter zum guten Preis benötigt, PM an mich - hat die letzten Jahre solide Dienste mit OpenCPN geleistet, auf dem großen Teich wird's aber Zeit für's selber Senden.

Klaus13

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Dienstag, 6. September 2016, 08:32

Moin,
bei mir hat die Entscheidung für einen AIS-Transmitter ja noch etwas Zeit, auf dem IM benötige ich das nicht, Aaaaaaber, ein Sender/Empfänger+Splitter mit GPS-Antenne für 500 EUR???? Und da gibt es keinen Haken?

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

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JALULETO

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15

Dienstag, 6. September 2016, 09:05

Moin,
bei mir hat die Entscheidung für einen AIS-Transmitter ja noch etwas Zeit, auf dem IM benötige ich das nicht, Aaaaaaber, ein Sender/Empfänger+Splitter mit GPS-Antenne für 500 EUR???? Und da gibt es keinen Haken?

Gruß Klaus


Naja, die Preise auf der em-trak Seite sind netto, d.h. ohne MWST
Für den B100 werden dort 435 Euro aufgerufen, für den Splitter 291. Mit MWST macht das dann bummelige 864 Euro :O

Auch wenn Du im Netz sicherlich günstigere Angebote finden wirst, wirst Du bei rund about 750 landen...
Gruß Jan :segeln:

Klaus Helfrich

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16

Dienstag, 6. September 2016, 09:23

Naja, die Preise auf der em-trak Seite sind netto, d.h. ohne MWST
Für den B100 werden dort 435 Euro aufgerufen, für den Splitter 291. Mit MWST macht das dann bummelige 864 Euro
Das fand ich dazu:

http://www.em-trak.de/index.php?id_produ…oduct&id_lang=2


em-trak AIS: B100 + S100
503,36 €
inkl. MwSt.

Ich verkaufe weder diese Geräte noch habe ich irgendwelche wirtschaftliche Interessen in dieser Sache ...
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17

Dienstag, 6. September 2016, 09:48

Naja, die Preise auf der em-trak Seite sind netto, d.h. ohne MWST
Für den B100 werden dort 435 Euro aufgerufen, für den Splitter 291. Mit MWST macht das dann bummelige 864 Euro
Das fand ich dazu:

http://www.em-trak.de/index.php?id_produ…oduct&id_lang=2


em-trak AIS: B100 + S100
503,36 €
inkl. MwSt.

Ich verkaufe weder diese Geräte noch habe ich irgendwelche wirtschaftliche Interessen in dieser Sache ...


Das ist in der Tat sehr günstig.

Ich hatte auf der Seite des Herstellers gesucht :O
em-trak.de ist keine Seite des Herstellers. Wenn der Hersteller zu dusselig ist sich die entsprechnenden Domains zu sichern... ;)
Hab ich auch schon so gemacht :D
Gruß Jan :segeln:

18

Mittwoch, 7. September 2016, 01:14

Moin Jens,

besten Dank für die umfangreichen Antworten! Ich antworte mal hier, weil andere im Forum bestimmt auch Interesse an diesen Antworten haben.
Der USB Port dient zum Programmieren des AIS Gerätes. Als Navigationsschnittstelle auf einem seegehendem Schiff ist das Risiko von Korrision viel zu hoch. Möchtest Du OpenCPN ansteuern solltest Du falls Dein Notebook keine serielle Schnittstelle hat auf einen USB2Seriell Adapter ausweichen. Grundsätzlichwerden neben den AIS Daten auch - nach entsprechender Umprogrammierung - am USB Port auch die GPS Daten ausgesandt.
Ich bin prinzipiell ein Fan von traditioneller Navigation mit Papier, aber die Vorzüge eines Kartenplotters sind schon ganz angenehm. Mit OpenCPN hat sich dabei eine sehr angenehme Schnittstelle entwickelt, die mit entsprechender Hardware-Redundanz auch sehr zuverlässig funktioniert. Beim Blitzschaden hat man dann meist immer noch ein Ass (zweites Notebook) im Ärmel, wenn integrierte Navigationsgeräte alle den Geist aufgegeben haben. Hatte in den 7 Jahren Bootseigner-Erfahrung schon viel Korrosionserscheinungen an USB-Steckern, die aber bisher noch nicht zur Funktionsunfähigkeit geführt haben. Wohl hingegen das Notebook, welches etwas mehr Salzwasser schlucken musste.

Verstehe ich deine Antwort richtig, dass der USB-Port via NMEA0183-Befehlen AIS und nach Umprogrammierung auch GPS-Daten ausspuckt? Wäre ja deutlich besser so, als eine weitere "Sollbruchstelle" in Form eines RS232-USB-Adapters einzufügen. Die eintreffenden Befehle der NMEA0183- oder N2K-Ports werden aber wohl nicht durchgeschleust (sieh auch nächste Antwort).
Der Multiplexer funktioniert natürlich nur auf den NMEA01803 Ports - der NMEA2k Standard unterstützt dies ja originär.
Das Multiplexen verstehe ich als "verstehen - mit anderen Signalen vermischen - auf einer anderen Leitung in der entsprechenden Sprache ausgeben". Somit würde ich mir auch erhoffen, dass N0183 Signale (vom Windmesser, Echolot, OpenCPN Waypoints) in N2K umgewandelt werden und auf diesem Bus verbreitet werden, so wie es z.B. der Actisense NGW-1 macht.
Auf der SD Karte (das System unterstützt SD cards (keine SDHC / keine SDXC) werden die AIS Daten der empfangenen Kontakte gespeichert, so dass mit entsprechender Software die Reise mit AIS Daten "nachgeplottet" werden kann.
Werden nur die AIS-Daten aufgezeichnet? Ich hoffe doch zumindest auch GPS. Schön wäre zudem, die angeschlossenen NMEA0183 und N2K-Geräte, damit man auch wirklich die Reise noch mal neu erleben kann, oder auch der Versicherung gewisse Sachverhalte klarmachen kann - ich weiß nicht, in wie weit z.B. vom Raymarine EV1 Sensor auch Beschleunigungs-Daten aufgezeichnet werden, das wäre aber bei Kollisionen teilweise sehr hilfreich.

19

Mittwoch, 7. September 2016, 01:18

Zur Reichweite lässt sich ff. Aussage treffen, UHF breitet sich idR auf Sichtreichweite aus - somit ist die "Reichweite" abhängig von Deiner Antennenhöhe. Als Teilnehmer am Seeverkehr ist die Reichweite eher von untergeordneter Bedeutung - wichtig ist, dass Dich andere Schiffe im Nahbereich plotten je nach Seegebiet bis zu 5 nm.
Nunja, das ist mir etwas zu vereinfacht dargestellt. Klar breitet sich UKW / VHF nur in Sichtreichweite aus, aber wenn ich mit zu geringer Leistung sende, dann kann ist der Signal-Rausch-Abstand (S2N-Ratio) beim Empfänger nicht ausreichend, um das digitale Signal zu rekonstruieren. Ein digitales Signal ist bei guter Kodierung sehr viel störunanfälliger, aber warum sendet meine Funke mit 25W, wenn mein AIS nur mit 2W sendet?
Alles andere ist wirklich unwichtig, mit 2 Watt beträgt die Reichweite trotzdem 20 bis 30 nm. Das erwähnte B212 mit einer umschaltbaren Sendeleistung von 2 zu 12 Watt ist für den asiatischen Markt und in der EU nicht zugelassen.
Und warum sendet man in Asien mit 12W? Die Erdkrümmung ist dort meines Wissens nach ziemlich ähnlich, somit macht es doch keinen Sinn, dort mehr Energie reinzubraten. Zudem sind ja auch die ClassA-Geräte mit 12,5W Sendeleistung unterwegs. Vor allem auf dem Ozean ist es wichtig, möglichst früh gesehen zu werden, sonst kommt der Kaffee halt mal vor dem Ausweichmanöver (schon einige Geschichten gehört, und natürlich sollte man aus Vernunft selbst ausweichen, aber habe auch schon leider mehrer Situationen gehabt, in denen das nicht mehr ging).

Ahoi,
Axel

Klaus Helfrich

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20

Sonntag, 11. September 2016, 09:55

Naja, die Preise auf der em-trak Seite sind netto, d.h. ohne MWST
Für den B100 werden dort 435 Euro aufgerufen, für den Splitter 291. Mit MWST macht das dann bummelige 864 Euro
Das fand ich dazu:

http://www.em-trak.de/index.php?id_produ…oduct&id_lang=2


em-trak AIS: B100 + S100
503,36 €
inkl. MwSt.

Ich verkaufe weder diese Geräte noch habe ich irgendwelche wirtschaftliche Interessen in dieser Sache ...
Das Angebot existiert nicht mehr .... :( es gelten wohl jetzt die von @JALULETO: genannten Preise.
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