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Rüm Hart

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1

Samstag, 15. November 2014, 10:51

persönlicher Notfallsender

Moin

Im Hinblick auf meine Pläne nächstes Jahr (mehrmonatiger Ostseetörn) denke ich seit einiger Zeit über einen persönlichen Notfallsender nach und bitte dazu mal um Eure Empfehlungen, Meinungen und Erfahrungen.

Meine Ausgangslage und Wünsche:

> weitestgehend allein an Bord (aber nicht nur)
> Rettungsinsel nicht vorhanden
> das Ding soll nicht nur auf See, sondern auch im Küstenbereich an Land Hilfe rufen können (und dabei auch gehört werden ;) )
> deswegen als immer-dabei-Gerät auch klein und leicht sein.

Das war's glaube ich ... :ueberlegen:

Besten Dank auch

Grüße, Manfred


Nachtrag: in einem anderen Thread von svensk.tiger (AIS) wird sowas grad angesprochen, und ich hab gedacht, ich mach daraus mal ein eigenes Thema, weil's so interessant ist.
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Rottweiler

Salzbuckel

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2

Samstag, 15. November 2014, 10:54

AIS-Notsender, vielleicht keine schlechte Sache......

http://www.svb.de/de/ais-notsender-easyone.html
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

naviculum

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3

Samstag, 15. November 2014, 11:06

Wir haben seit letztem Jahr das hier
http://www.compass24.de/products/242640?…CFeWWtAodwgQApw
an Bord.

Ist kleiner als eine Zigarettenpackung und wirklich leicht!

Habe es seitdem butten immer am Mann

Brings mal mit nach Hause. (Zum anfassen :D .)
Grüße vom Schiffchen
Paul :l_speedboat:
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4

Samstag, 15. November 2014, 11:07

Ich würde lieber einen Notsender mit 406 und 121,5 Mhz Sender mit GPS nehmen. Die Reichweite ist größer als bei den AIS Sendern, ob ein Flugzeug oder Hubschrauber AIS Empfänger an Bord hat bezweifele ich, kann Dich also nicht orten und sehr viel teurer sind die auch nicht.
Hier Persönliche Seenotsender gibts auch noch ein paar Infos.
Viele Grüße
Hans

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5

Samstag, 15. November 2014, 11:13

Hallo Manfred,
zunächst ist die Grundsatzfrage zu klären, ob das Gerät dazu dienen soll,
  • von der eigenen Crew schenll wiedergefunden zu werden
  • oder primär Hilfe von außen holen soll.
Im ersten Falle bietet sich die AIS-Lösung an, im zweiten Falle kann man über die EPIRB-Sache (also über Satellit) nachdenken.

Wir haben uns für die AIS-Variante entschieden, wiel bei uns die Idee im Vordergrund stand, einen MOB möglichst schnell wiederzufinden, ohne die ganze Rettungskette mit den inhärenten Verzögerungen in Gang zu setzen.

Ich kann (peinlicherweise) auch eine eigenen Erfahrung mit den AIS-MOB-Sendern beisteuern: Wir haben irgendwo zwischen Kiel und Marstal einen Sender versehentlich mechanisch ausgelöst. Es meldete sich umgehend Lyngby Radio und fragte, ob bei uns alles klar sei und wies uns auf das Signal hin. So peinlich die Sache ist, so zeigt sie doch, dass man auch mit einem AIS-MOB-Sender recht gute Chancen hat von außen bemerkt zu werden (hängt aber sicher vpm Seegebiet ab).

Gruß
Robert

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6

Samstag, 15. November 2014, 11:40

Und noch eine Erfahrung: Es ist sinnvoll, sich vorher genau zu überlegen, wie man den Sender in seine Automatikweste integriert bekommt. Für die Auslösung gibt es ja bei den AIS-Geräten drei (naja, eher zweieinhalb) verschiedene Möglichkeiten. Entweder erfolgt die Auslösung automatisch bei Wasserkontakt oder mechanisch, wobei man entweder selbst an einer Strippe zieht oder den Sender so in seine Weste integriert, dass die sich aufblasende Weste den mechanischen Auslöser betätigt. Letzte Variante setzt aber voraus, dass Weste und Sender genau aufeinander abgestimmt sind; ich würde sie nur als Kombi kaufen. Die Sender mit eigenem Wasserauslöser kann man zunächst irgendwo in seine Weste reinwursteln, aber dann muss man sich Gedanken machen, wo und wie man die Antenne verlegt. Die Variante mit Handauslösung ist in meinen Augen nicht sinnvoll.
Ich habe mich hinterher mit einem Herrn vom Westenhersteller unterhalten, wobei mir erst die ganze Problematik der Integration klar geworden ist. Wir haben Wamblee-Sender, und deren Antenne ist eine Art dünne Litze, die in einem klaren Kunststoffschlauch geschützt ist. Der Herr von Secumar meinte aber, dass in den Tests im Werk dieser Schutzschlauch nicht dauerfest gewesen sei und deshalb die Gefahr bestünde, dass die Litze irgendwannmit dem Schwimmkörper in Berührung kommt und diesen letztendlich beschädigt.

Daher würde ich beim nächsten Mal Sender und Weste als Einheit kaufen. Nun muss ich die Weste einfach häufig selbst öffen und kontrollieren; das übt... :(

Gruß
Robert

Rüm Hart

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7

Samstag, 15. November 2014, 12:00

zunächst ist die Grundsatzfrage zu klären, ob das Gerät dazu dienen soll,
von der eigenen Crew schenll wiedergefunden zu werden
oder primär Hilfe von außen holen soll.

Moin Robert. Bei mir liegt der Schwerpunkt auf Nr. 2, also Hilfe von außen holen zu können, da ich - wie geschrieben - allein unterwegs sein werde.
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8

Samstag, 15. November 2014, 12:20

also Hilfe von außen holen zu können

Dann würde ich wohl auch zu der Sat-Geschichte tendieren. Damit habe ich leider keine Erfahrungen.
Gruß
Robert

Schebun

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9

Samstag, 15. November 2014, 13:58

Das svb ais teil erscheint mir interessant.

Ansonsten, nicht lachen... Mein Handy ist wasserdicht und ich hab ne notfallapp, die mit einem Konpfdruck die Rettung anruft und meine Position übermittelt.

Ja, ich weiß, Handy rauskramen, mit nassen kalten fingern festhalten und zumindest zwei mal den Bildschirm berühren... Aber besser als nix ist das allemal und zumindest ne reelle chance, zumindest in Küstennähe wo man Empfang hat.
160 Zeichen sind einfach zu wenig für eine vernünftige Signatur.

Rüm Hart

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10

Samstag, 15. November 2014, 14:11

Mein Handy ist wasserdicht und ich hab ne notfallapp

@Schebun: Den Gedanken finde ich gar nicht so abwegig. Was ist das für 'ne Notfall-App? Was kann und macht die?
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Bulli

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11

Samstag, 15. November 2014, 14:53

...
Ansonsten, nicht lachen... Mein Handy ist wasserdicht und ich hab ne notfallapp, die mit einem Konpfdruck die Rettung anruft und meine Position übermittelt.

...


Jepp, Samsung Galaxy Note 2 und 3 sowie das S4 aus gleichem Hause haben so einen Notfallassistent schon eingebaut. Wahrscheinlich andere Modelle aus der Galaxy-Reihe auch, kann ich aber nichts zu sagen, da wir nur die o.g. haben. Man bis zu vier Notfallkontakte konfigurieren, kann voreingestellte Nachrichten versenden lassen, kann das Mikro und beide Kameras freischalten. Die Dinger sind nicht wasserdicht, aber für den Landausflug ist das okay. Bisher noch nie gebraucht (toi, toi, toi), hoffe es funktioniert im E-Fall.

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie deine Reiseroute aussieht. Aber zumindest wenn es dich rund Schweden, Finnland, Dänemark treibt solltest du eine Mitgliedschaft in Sjöräddningsselskapet erwägen, da gibt es auch Apps für den kurzen Draht zur Hilfe ---> http://www.sjoraddning.se/medlem/medlemsformaner/. Ich habe ein entsprechendes Angebot der norwegischen Redningsselskapet, da ich hier nur vor der Westküste rumturne.
Viele Grüsse, Thorsten

DieterRS

Salzbuckel

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12

Samstag, 15. November 2014, 15:13

Das svb ais teil erscheint mir interessant.

Die Dinger haben 2 Probleme....

1. Satellit FIX ... dauert mitunter länger als 1 Minute je nachdem wie der Wellengang ist.

2. Reichweite 7-8 sm unter Laborbedingungen ja. In Wirklichkeit viel weniger.
Handfunke hat 5-6 Watt Ausgangsleitung und wenn Ihr oben auf Deck steht habt Ihr keine 7-8 sm...

AIS Notsender hat 1,5 Watt Ausgangsleitung und die Antenne ist 1m über Wasser......
Dieter

----------
Ich hab' gehört, Du triffst nicht mal das Wasser, wenn Du aus 'nem verdammten Boot fällst.

Marcello7

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13

Samstag, 15. November 2014, 16:25

Hier ein ganz guter Test.
http://www.sarsat.noaa.gov/BMW%202010_fi…ing_21May10.pdf
Wer nicht alles lesen will, auf Seite 25 sieht man ganz gut die verschiedenen Reichweiten der unterschiedlichen Systeme.
Gruß
Marcel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcello7« (15. November 2014, 16:51)


Rottweiler

Salzbuckel

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14

Samstag, 15. November 2014, 16:37

1. Satellit FIX ... dauert mitunter länger als 1 Minute je nachdem wie der Wellengang ist.


wo ist da das Problem? Selbst die eigene Crew wird für eine Wendemanöver mehr Zeit brauchen.
Liebe Grüße, Walter

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15

Samstag, 15. November 2014, 17:03

Unter anderem als Notfallsender habe ich mir ein Handfunkgerät mit GPS und DSC angeschafft. Das ist natürlich größer als ein persönliches AIS, hat aber den Vorteil, daß man auch noch von der Pinne aus beim Einhandsegeln was vom Funk mitkriegt, das Hauptgerät höre ich draußen nicht so gut und auch den nahen Funkverkehr abwickeln kann. Das Ding ist schwimmfähig und startet im einen LED Blitz.

Taugt nur auf Langfahrt nicht.
Hinter dem Horizont geht's weiter

Klaus13

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16

Samstag, 15. November 2014, 17:21

Hallo Manfred,

da habe ich auch schon öfter drüber nachgedacht. Auf dem IM täte es vielleicht so ein AIS-MOB-Signalgeber. Aber auf derOstsee hilft Dir im Notfall nur eine Alarmierung durch ein PLB, also ein System das Satellitengestützt arbeitet. Das dauert dann natürlich eine Weilchen, bis da jemand kommt.
Der Frachter, der im Dunkeln in 2 sm Meilen an Dir vorbeifährt, erreichst Du damit nicht. Ich meine schon von kombinierten Systemen gehört zu haben, also Sat und AIS. Damit erreichst Du eventuell in der Nähe befindliche Boote, sofern Dein Funk nicht mehr arbeitet. Fragt sich aber, was das dann für ein Notfall sein soll. Das muss ja eine Havarie sein, inkl. Funk fällt total aus, die ein Segeln oder Motoren unmöglich macht. Da fällt mir nur Brand oder Leck ein. Beides blöd ohne Rettungsinsel. Aber Du hast Dein Gummiboot dabei, oder? Wenn nicht, brauchst Du auch in keine PLB zu investieren.

Gruß Klaus

DieterRS

Salzbuckel

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17

Samstag, 15. November 2014, 17:23

1. Satellit FIX ... dauert mitunter länger als 1 Minute je nachdem wie der Wellengang ist.


wo ist da das Problem? Selbst die eigene Crew wird für eine Wendemanöver mehr Zeit brauchen.

Dann halt das Dingen mal bei Seegang 1 minute in die Luft .....dann weisst du was das Problem ist....
Dieter

----------
Ich hab' gehört, Du triffst nicht mal das Wasser, wenn Du aus 'nem verdammten Boot fällst.

Rottweiler

Salzbuckel

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18

Samstag, 15. November 2014, 17:24

Wer sagt denn, dass ich es in die Luft halten muss um GPS-Empfang zu haben?
Liebe Grüße, Walter

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19

Samstag, 15. November 2014, 17:24

Moin Manfred,

Meine persönliche Erfahrung:
Eprib in Weste von Kadematic einbauen lassen. Jan 2014
Danach Sichtkonrolle vor allen Einsätzen, mit der Weste immer am Man, das liegt aber an mir.
Bisher Nicht gebraucht, das ist auch gut so.
Fühle mich oft auch alleine an Bord, zumindest vom Know how der Mitsegler.
Somit ist dies die einzige, für mich sinnvolle Lösung.
Viele Grüße
Frank

unregistriert

20

Samstag, 15. November 2014, 17:34

Zitat

Mein Handy ist wasserdicht und ich hab ne notfallapp

@Schebun: Den Gedanken finde ich gar nicht so abwegig. Was ist das für 'ne Notfall-App? Was kann und macht die?



Unsere app kann das auch und wir leiten dann ggf sofort ans mrcc weiter ;)

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