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zoerbnet

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1

Montag, 10. August 2015, 08:35

Umlenkrollen an Deck tauschen oder: Eine Hommage an Edelstahlschrauben

Bei meinem kürzlich erworbenen >30 Jahre alten Segelboot waren über die Jahre die Umlenkrollen an Deck durch UV-Licht porös geworden und bröckelten bereits beim schief ankucken vor sich hin.

Verwenden wollte ich sie so nicht.

Da ich keine neuen Löcher durchs Deck bohren wollte, habe ich den Lochabstand gemessen und bin glücklicherweise bei Harken fündig geworden: http://www.harken.com/productdetail.aspx?id=4650&taxid=417

Also bestellt und am Wochenende losgelegt.

Aber was war das? Der Vorbesitzer hat einige der alten Rollen (wie erwartet) mit Edelstahlschrauben durchgebolzt. Leider nicht alle! Wie die rostbraune Farbe verriet, wurden teilweise "normale" (ggf. verzinkte?) Schrauben verwendet :zus(5):.





Es kam wie es kommen musste: Die Edelstahlvariante liess sich ganz passabel lösen, aber beim Versuch die mit "normalen" Schrauben befestigten Blöcke zu lösen, brachen die Schraubenköpfe ab und unschöne rostige Bolzen standen an Deck.



Unter ungläubigen Blicken der Eigner der Nachbarboote bearbeitete ich mein Boot mit dem Hammer und schaffte es glücklicherweise die Bolzen durchs Deck zu klopfen.



Nach einigem Gefriemel sieht das ganze jetzt wie unten gezeigt :ok: aus.



Die Mehrkosten von geschätzt 2 Euro für die Edelstahl- vs. Standardschrauben sind meiner Meinung nach gut investiert und werden ein späteres Ersetzen der Rollen hoffentlich erleichtern...

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »zoerbnet« (10. August 2015, 09:04)


2

Montag, 10. August 2015, 08:41

Danke für deinen Bericht!

Aber, wo sind denn die Bilder?! ?(
...nur schnelles Segeln ist auch richtig schönes Segeln..... denn zwei Boote sind schon eine Regatta :D

zoerbnet

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3

Montag, 10. August 2015, 08:45

Danke für deinen Bericht!

Aber, wo sind denn die Bilder?! ?(
Ich kämpfe mit dem Upload. Momentan bekomme ich beim Versuch immer einen "internal Server error" angezeigt

ugies

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4

Montag, 10. August 2015, 09:11

Wenn ich mir das zweite Bild so ansehe, dann frage mich, warum Du überhaupt Umlenkrollen brauchst. Da ist doch seit Jahrzehnten nichts bewegt worden.

Duchundwech ;)
SF-Stander gibt es so:
PN oder E-Mail an ugies.
Adresse angeben
Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;).

5

Montag, 10. August 2015, 10:11

Ich zitiere mal...

Zitat

In Deutschland sind für die folgenden zwei Edelstahlsorten besondere Bezeichnungen gebräuchlich, die jedoch keine Synonyme für rostfreien Stahl sind, sondern eine bestimmte Stahlsorte bezeichnen:

V2A (Versuchsschmelze 2 Austenit, entstand 1912 für Legierungs-Typ X12CrNi18-8 oder auch 1.4300 genannt), wird heute nicht mehr hergestellt. (Die Bezeichnung V2A wird heute für den Nachfolger 1.4301 (X5CrNi18-10) verwendet).

V4A (ähnlich V2A, jedoch zusätzlich mit 2 % Molybdän (Mo) legiert, was diesen Stahl widerstandsfähiger gegen Korrosion durch chloridhaltige Medien macht – Salzwasser, Schwimmbäder, chemische Industrie etc.) Die allgemeine Bezeichnung für V4A ist 1.4401 (X5CrNiMo17-12-2)

Auch VA-Stahl leitet sich von diesen Bezeichnungen ab. Weniger verwendet werden die Stahlsorten V1A, V3A und V5A.


Der Forums Tenor ist wohl V4A anstatt V2A, ich tendiere aber auch zu V2A wenn nichts anderes zur Hand ist ;)... hast du die ganze Sache beim Anschrauben noch abgedichtet?

smurfi

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6

Montag, 10. August 2015, 20:43

V2A rostet nach 6 Wochen Ostsee oder 14 Tagen Nordsee - nur noch V4A / ANSI 316
... Das Leben ist zu kurz, um langsam zu segeln ..
(Anm. d. Aut.: ... oder das falsche Boot...)

zoerbnet

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7

Dienstag, 11. August 2015, 08:05

Wenn ich mir das zweite Bild so ansehe, dann frage mich, warum Du überhaupt Umlenkrollen brauchst. Da ist doch seit Jahrzehnten nichts bewegt worden.
;)


Das stimmt, da bisher Spi-Fall und Fock-Fall umgelenkt wurden, wurden die entsprechenden Leinen wohl auch vor der 1.5 jährigen Standzeit eher selten bewegt. Das wird sich ändern wenn ich im Winter die Fallen ersetze und stattdessen das Grossfall ins Cockpit umlenke :)

Der Forums Tenor ist wohl V4A anstatt V2A, ich tendiere aber auch zu V2A wenn nichts anderes zur Hand ist ;)... hast du die ganze Sache beim Anschrauben noch abgedichtet?


Sikaflex ist im Einsatz

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8

Dienstag, 11. August 2015, 12:08

Man sollte jedoch bedenken, dass V4A nicht so zug- und druckfest wie (verzinkter) Stahl ist. Eine 8.8er Schraube hält mehr aus. M.E. sollte sie auch ausreichend korrosionsbeständig sein. Irgendwelche Schrauben und Muttern von Baumarkt-Güte reißen gerne ab bzw. der Sechskant (Schraubenkopf) ist sehr schnel rund.

9

Dienstag, 11. August 2015, 13:53

Man sollte jedoch bedenken, dass V4A nicht so zug- und druckfest wie (verzinkter) Stahl ist.


Richtig, das sollte aber bei dem Anwendungsfall hier egal sein.

Squirrel

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10

Dienstag, 11. August 2015, 14:08

Schrauben der Festigkeitsklasse A4-80 sind nicht so viel schlechter als Schrauben aus Schwarzstahl der Festigkeitsklasse 8.8. Für diese Zwecke lohnt es nicht, sich da einen Kopp zu machen.

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