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Rottweiler

Salzbuckel

Beiträge: 2 341

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Schiffsname: fehlt

Bootstyp: in 7/18 verkauft

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181

Freitag, 2. Februar 2018, 11:05

Nun kriegt Euch mal nicht in die spärlichen Haare, man kann die größere Heizung auch mal gelegentlich 1/2 Stunde auf volle Pulle heizen lassen, wenn man Angst vor Verkokung hat.

Ja Thomas, kann man natürlich. Aber warum eine (teurere) große Heizung kaufen wenn es dann auch noch Aktion erfordert um eine Verkokung zu vermeiden.

PS: kannst Dus noch abwarten? 8o
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

182

Freitag, 2. Februar 2018, 11:10

Nein. Ich erlebe das jetzt seit 5 Tagen: Morgens wird auf volle Pulle richtig eingeheizt (gestern morgen waren 5 Grad C° im Boot...), dann regle ich langsam runter, bis sie auf Stufe 2 (von acht) den ganzen Tag weiterläuft.

Was heisst das? Welches Boot, welche Heizung?
Ich habe eine Planar 4D und eine Elan 31. Wenn ich die Heizung auf Stufe 2 laufen lasse, habe ich bei auf Dauer im Schiff 23° (bei 0-5° Aussentemperatur).
Das Schiff ist an den meisten Stellen mit Armaflex 20mm isoliert, also nichts Aufwendiges. Ist es wärmer, schaltet die Heizung in Betriebart Temparatur nach Erreichen der Solltemperatur ab. In der Einstellung "Leistung" muss ich bei Aussentemperaturen >5° auf Stufe 1 die Luke aufmachen, sonst hält man es auf Dauer nicht aus. Mehr als Stufe 4 habe ich noch niemals geschaltet, auch nicht beim Aufheizen bei Minustemperaturen.

Und bezüglich der Schädlichkeit einer dauerhaften Niedrigleistung der Heizung kannst Du dich ja gern von Händlern oder Herstellern beraten lassen oder diverse Trööts in diesem Forum lesen. Und warum sollte ein Heizung 8 Stufen haben, wenn man nur 2 braucht?
Nein. Ich erlebe das jetzt seit 5 Tagen: Morgens wird auf volle Pulle richtig eingeheizt (gestern morgen waren 5 Grad C° im Boot...), dann regle ich langsam runter, bis sie auf Stufe 2 (von acht) den ganzen Tag weiterläuft.

Was heisst das? Welches Boot, welche Heizung?
Ich habe eine Planar 4D und eine Elan 31. Wenn ich die Heizung auf Stufe 2 laufen lasse, habe ich bei auf Dauer im Schiff 23° (bei 0-5° Aussentemperatur).
Das Schiff ist an den meisten Stellen mit Armaflex 20mm isoliert, also nichts Aufwendiges. Ist es wärmer, schaltet die Heizung in Betriebart Temparatur nach Erreichen der Solltemperatur ab. In der Einstellung "Leistung" muss ich bei Aussentemperaturen >5° auf Stufe 1 die Luke aufmachen, sonst hält man es auf Dauer nicht aus. Mehr als Stufe 4 habe ich noch niemals geschaltet, auch nicht beim Aufheizen bei Minustemperaturen.

Und bezüglich der Schädlichkeit einer dauerhaften Niedrigleistung der Heizung kannst Du dich ja gern von Händlern oder Herstellern beraten lassen oder diverse Trööts in diesem Forum lesen. Und warum sollte ein Heizung 8 Stufen haben, wenn man nur 2 braucht?
Warum sollte man diese kleinen Kisten besser im Volllastbereich fahren? Der Brennraum, das Mischrohr und die Reinduktionskammer inkl. Stauscheibe sind für ein konstantes Luft- Treibstoffgemisch konstruiert. Also bei Vollast werden Luft und Diesel optimal vermischt und verbrannt. Reduziere ich die Leistung der Heizung, ändern sich in der Regel nur zwei Dinge: Die Drehzahl des Brennerlüfters und die Taktzahl der Pumpe, nicht jedoch die jeweils eingespritzte Menge an Treibstoff, da sich ja der Pumpenhub nicht ändert? Woll !!! Ihr könnt das auch sehr gut hören, wenn man mal seine Lauscher vor den Abgasaustritt hält. Die Flamme schwankt, nämlich von zuviel Treibstoff bis normale Verbrennung. Zwar verbrenne ich weniger Sprit aber eben nur durch die Taktung nicht durch die gleichhohe Menge pro Stoss auch im Teillastbetrieb. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, dass durch dieses schwankende Flammbild die Kiste ehr verrusst als sonst
L.G. Dirk,

183

Freitag, 2. Februar 2018, 11:15

Was heisst das? Welches Boot, welche Heizung?
Ich habe eine Planar 4D und eine Elan 31. Wenn ich die Heizung auf Stufe 2 laufen lasse, habe ich bei auf Dauer im Schiff 23° (bei 0-5° Aussentemperatur).
Das Schiff ist an den meisten Stellen mit Armaflex 20mm isoliert, also nichts Aufwendiges. Ist es wärmer, schaltet die Heizung in Betriebart Temparatur nach Erreichen der Solltemperatur ab. In der Einstellung "Leistung" muss ich bei Aussentemperaturen >5° auf Stufe 1 die Luke aufmachen, sonst hält man es auf Dauer nicht aus. Mehr als Stufe 4 habe ich noch niemals geschaltet, auch nicht beim Aufheizen bei Minustemperaturen.

Und bezüglich der Schädlichkeit einer dauerhaften Niedrigleistung der Heizung kannst Du dich ja gern von Händlern oder Herstellern beraten lassen oder diverse Trööts in diesem Forum lesen. Und warum sollte ein Heizung 8 Stufen haben, wenn man nur 2 braucht?


Einzelbau 1968, knapp 9m x 2,65m, Heizung Planar 44D.
Im Vorschiff sind die Bordwände bis weit unter die Wasserlinie mit Armaflex 19mm isoliert, an den restlichen Bordwänden sind wohl noch Styroporplatten hinter der Verkleidung. Deck und Kajütdach in Sandwich, sonst GfK-Vollmaterial, Seitenwände der Aufbauten unisoliert. Ich halte 19mm Armaflex schon für etwas 'Aufwendiges' im Sinne einer wirksamen Isolierung. Jedenfalls aufwendiger als lose Styroporplatten.

Stichwort Luke aufmachen: Wie ich schon schrieb, lasse ich generell das Luk etwas offenstehen, um zu lüften. Gerade in schlechter isolierten Räumen muss ständig die Feuchtigkeit rausgelüftet werden.
Was die Betriebsart betrifft: Bei Temperatursteuerung hängt es ja davon ab, wo der Fühler sitzt. Bei mir ist das im Schaltpanel neben dem Niedergang. Da ziehts kalt rein und verfälscht das Ergebnis für den vorderen Salon. Vom Vorschiff ganz zu schweigen. Für mich ist die Leistungssteuerung besser geeignet; die Erwärmung der einzelnen Räume (wenn man denn auf 9m davon sprechen kann) regle ich lieber über das Öffnen und Schließen der Austrittsöffnungen.

Ich vermute einfach mal, dass Du ein relativ leistungsstarkes Auto fährst. Nach Deiner Logik brauchst Du das nicht: für die erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit reichen auch deutlich unter 100 PS. Warum also 150 oder mehr Pferde füttern, wenn die sowieso die meiste Zeit nur im Schritt gehen? Weil Du manchmal gerne schneller fährst, oder? Ich habe noch in keiner Auto-Betriebsanleitung gelesen, dass das dauerhafte Langsamfahren schlecht für den Motor ist. Und noch ein Vergleich zum Automotor: Häufige Kaltstarts lassen den Motor schneller verschleißen, das wird bei der Heizung auch so sein. Aber wenn er mal auf Betriebstemperatur ist, wird es unerheblich sein, ob er im unteren oder oberen Leistungsbereich läuft.
Die angesprochene Verkokung entsteht durch unverbrannten Diesel, nicht bei Betriebstemperatur.

Bisher war der Winter nicht besonders kalt. Aber wenn es mal einige Zeit Stein und Bein friert, freue ich mich über solide Leistungsreserven. (Das Schiff liegt auch im Winter im Wasser, und in Zukunft möchte ich das Boot auch im Winter nutzen (können).

Zu den acht Stufen der Regelung: mir würden auch vier reichen. Mit heutiger Elektronik ist das aber nicht aufwendiger, und ein Verkaufsargument dazu. (Boah ey, 8-Stufen-Regelung, toll...) Eine feinere Abstufung ist etwas komfortionöser, das ist alles.

So long... stay warm. :)

184

Freitag, 2. Februar 2018, 11:21

Warum ist Volllast bei Standheizungen besser als Teillast ?

Warum sollte man diese kleinen Kisten besser im Volllastbereich fahren?
Der Brennraum, das Mischrohr und die Reinduktionskammer inkl.
Stauscheibe sind für ein konstantes Luft- Treibstoffgemisch konstruiert.
Also bei Vollast werden Luft und Diesel optimal vermischt und
verbrannt. Reduziere ich die Leistung der Heizung, ändern sich in der
Regel nur zwei Dinge: Die Drehzahl des Brennerlüfters und die Taktzahl
der Pumpe, nicht jedoch die jeweils eingespritzte Menge an Treibstoff,
da sich ja der Pumpenhub nicht ändert? Woll !!! Ihr könnt das auch sehr
gut hören, wenn man mal seine Lauscher vor den Abgasaustritt hält. Die
Flamme schwankt, nämlich von zuviel Treibstoff bis normale Verbrennung.
Zwar verbrenne ich weniger Sprit aber eben nur durch die Taktung nicht
durch die gleichhohe Menge pro Stoss auch im Teillastbetrieb. Dadurch
ist die Möglichkeit gegeben, dass durch dieses schwankende Flammbild die
Kiste ehr verrusst als sonst.


L.G. Dirk, der zwar wenig Ahnuung von Booten hat, dafür aber mehr von Heizungen und E- Technik

185

Freitag, 2. Februar 2018, 11:29

Aber warum eine (teurere) große Heizung kaufen wenn es dann auch noch Aktion erfordert um eine Verkokung zu vermeiden.

1. Die Planar 44D ist nicht teurer als die 4D.
2. Jedes Mal, wenn ich nach längerer Zeit zum Boot komme, ist es komplett ausgekühlt. Da braucht es sowieso eine Zeit lang viel Heizleistung, bis alles durchgewärmt ist.

Der Brennraum, das Mischrohr und die Reinduktionskammer inkl. Stauscheibe sind für ein konstantes Luft- Treibstoffgemisch konstruiert. Also bei Vollast werden Luft und Diesel optimal vermischt und verbrannt. Reduziere ich die Leistung der Heizung, ändern sich in der Regel nur zwei Dinge: Die Drehzahl des Brennerlüfters und die Taktzahl der Pumpe, nicht jedoch die jeweils eingespritzte Menge an Treibstoff, da sich ja der Pumpenhub nicht ändert? Woll !!! Ihr könnt das auch sehr gut hören, wenn man mal seine Lauscher vor den Abgasaustritt hält. Die Flamme schwankt, nämlich von zuviel Treibstoff bis normale Verbrennung. Zwar verbrenne ich weniger Sprit aber eben nur durch die Taktung nicht durch die gleichhohe Menge pro Stoss auch im Teillastbetrieb. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, dass durch dieses schwankende Flammbild die Kiste ehr verrusst als sonst

Nochmal: Verkokung entsteht durch unverbrannten Kraftstoff. Wenn also die Pumpe seltener einspritzt, ist der Kraftstoff trotzdem komplett verbrannt. Anders gefragt: Wo ist denn der Punkt für 'normale' Verbrennung? Nur bei Volllast? Und wann ist dann 'zu viel' oder 'zu wenig' Treibstoff?

Rüm Hart

Motorsegler-Versäger

Beiträge: 6 777

Wohnort: Emsland

Schiffsname: Rüm Hart

Bootstyp: Sirius 310 DS

Heimathafen: Warns, Stormvogel

Rufzeichen: DG3578

MMSI: 211545290

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186

Freitag, 2. Februar 2018, 11:37

Ich habe eine Wallas an Bord, D30 oder so ähnlich. Und die betreibe ich in der Vor- und Nachsaison nach den Hinweisen, die ich unisono von Bukh und meiner Werft bekommen habe, dauerhaft im niedrigen Teillastbereich. Heißt: niedrigste Heizstufe, niedrigste Gebläsestufe. Sonst wird es im Salon einfach zu warm. Zusätzlich wird immer mal wieder für eine halbe Stunde oder so Vollgas gefahren, vor allem nach dem Einschalten, bevor dann auf "Reisegeschwindigkeit" runtergeregelt wird. Soweit die erwähnten Anweisungen und mein Heizungshandling. Artig nach diesen Anweisungen, weil ich selbst zu wenig Ahnung von der Materie habe.

Abgesehen davon, dass ich zu Anfang mit der Wallas zweimal Probleme hatte, läuft sie damit nun zuverlässig (toi toi toi) und vor allem ziemlich leise. Mein grundsätzliches Problem: egal ob Vollgas oder Teillast, ich krieg die Hütte vorn (Bugkabine) nicht warm. Den Salon dagegen kann ich überheizen. Heute verbaut Sirius auch keine Wallas mehr.

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK
Kolumne für segeln: KLACK
Sirius Forum: KLONG

187

Freitag, 2. Februar 2018, 11:47

Aber warum eine (teurere) große Heizung kaufen wenn es dann auch noch Aktion erfordert um eine Verkokung zu vermeiden.

1. Die Planar 44D ist nicht teurer als die 4D.
2. Jedes Mal, wenn ich nach längerer Zeit zum Boot komme, ist es komplett ausgekühlt. Da braucht es sowieso eine Zeit lang viel Heizleistung, bis alles durchgewärmt ist.

Der Brennraum, das Mischrohr und die Reinduktionskammer inkl. Stauscheibe sind für ein konstantes Luft- Treibstoffgemisch konstruiert. Also bei Vollast werden Luft und Diesel optimal vermischt und verbrannt. Reduziere ich die Leistung der Heizung, ändern sich in der Regel nur zwei Dinge: Die Drehzahl des Brennerlüfters und die Taktzahl der Pumpe, nicht jedoch die jeweils eingespritzte Menge an Treibstoff, da sich ja der Pumpenhub nicht ändert? Woll !!! Ihr könnt das auch sehr gut hören, wenn man mal seine Lauscher vor den Abgasaustritt hält. Die Flamme schwankt, nämlich von zuviel Treibstoff bis normale Verbrennung. Zwar verbrenne ich weniger Sprit aber eben nur durch die Taktung nicht durch die gleichhohe Menge pro Stoss auch im Teillastbetrieb. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, dass durch dieses schwankende Flammbild die Kiste ehr verrusst als sonst

Nochmal: Verkokung entsteht durch unverbrannten Kraftstoff. Wenn also die Pumpe seltener einspritzt, ist der Kraftstoff trotzdem komplett verbrannt. Anders gefragt: Wo ist denn der Punkt für 'normale' Verbrennung? Nur bei Volllast? Und wann ist dann 'zu viel' oder 'zu wenig' Treibstoff?
Richtig: Also sieh in eine Standheizung rein, die Mischkammer usw. sind Konstand. Beispiel: Reduziere ich bei einem Ölbrenner (Wohnhaus) die Leistung, vermindere ich den Pumpendruck und die Luftzufuhr. Habe ich auch noch Ahnung, verändere ich auch noch das Mischungsverhältnis über den Abstand der sog. Stauscheibe. Bei den kleinen Dieselkästen wird aber nichts verändert als die Drehzahl und der Pumpentakt. Ich fahre also eine reduzierte Verbrennungsluftmenge spritze aber genau so viel Öl an den Difusor wie sonst auch, aber eben mit einem geringeren Takt. Also muss zunächst die Mehrölmenge verbrannt werden, bis die Ölmenge, bzw. das Mischungsverhältnis erreicht ist, was bei Klein- oder Teilast verbrannt wird. Und in genau dieser halben bis einen Sekunde, brennt die Kiste einfach und unwiederruflich unsauber. Das regeneriert sich zwar, aber viele dieser unvollständigen Verbrennungsvorgänge bilden in der Summe eben Ablagerungen. Woll ??? Warum nur in Vollast: Weil das Kammergehäuse einfach so ausgelegt ist, auf 2 bzw. 4 Kw. Ich kann gerne mal ein BimSchG- Messgerät dranhängen, dann sieht man es schwarz auf weiß oder eine Rußpumpe.

L.G Dirk

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188

Freitag, 2. Februar 2018, 11:56

Ich denke jedoch lieber eine große Heizung auf kleiner Stufe laufen lassen als kleine immer volle Pulle....auch was die Haltbarkeit des Lüfters angeht

falsch gedacht.
@Rottweiler
Ich lasse mich gerne korrigieren, wie kommst Du da drauf ?

Ich schließe mich der Frage an.
?

Wie schon geantwortet wurde, ist es schädlich, wenn die Heizung nur im Minimum-Betrieb läuft. Wenn man sie so konfiguriert, dass sie nicht ausschaltet sondern im Minimum-Betrieb weiterläuft wird es zu heiss im Boot. Wenn man sie so konfiguriert, dass sie bei Raumtemperatur abschaltet, sind die Pausen relativ kurz, d.h. sie braucht viel mehr Energie, da sie beim Starten die meiste Energie benötigt. Ausserdem nervt die Vorlauf- und Nachlaufphase, da sie dann einen höheren Luftstrom produziert.
Also die minimale Heizleistung der 2kw ist 0,8 kw und von der 4kw 0,9kw. Ich sehe da nicht das Problem !??
Heute werden die Boote von Designern am PC gestylt, früher von Seglern/Bootsbauern konstruiert !!
https://www.youtube.com/watch?v=qtsr6_GYV1w

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189

Freitag, 2. Februar 2018, 12:03

1. Die Planar 44D ist nicht teurer als die 4D.

das mag ja sein, aber die 2D ist günstiger als die 4D oder 44D

aber kann ja jeder machen wie er will, ich hab nur darauf hingewiesen was so mancher nicht glauben will.
Liebe Grüße, Walter

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190

Freitag, 2. Februar 2018, 12:04

1. Die Planar 44D ist nicht teurer als die 4D.

das mag ja sein, aber die 2D ist günstiger als die 4D oder 44D

aber kann ja jeder machen wie er will, ich hab nur darauf hingewiesen was so mancher nicht glauben will.
Und ich habs beschrieben, was ebenfalls keiner glauben (verstehen) will
L.G. Dirk

191

Freitag, 2. Februar 2018, 12:12

Und die betreibe ich in der Vor- und Nachsaison nach den Hinweisen, die ich unisono von Bukh und meiner Werft bekommen habe, dauerhaft im niedrigen Teillastbereich. Heißt: niedrigste Heizstufe, niedrigste Gebläsestufe.

Interessant. Das steht ja komplett im Gegensatz zu der These, die Heizung möglichst im oberen Leistungsbereich zu fahren. Vermutlich weiß @Dirk Reinke: da mehr über die vielleicht unterschiedliche Konstruktion bzw. Arbeitsweise einer Wallas vs. Planar.

Mein grundsätzliches Problem: egal ob Vollgas oder Teillast, ich krieg die Hütte vorn (Bugkabine) nicht warm.

Liegt es vielleicht am fehlenden Querschnitt der Warmluftleitung im vorderen Bereich?

segler66

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192

Freitag, 2. Februar 2018, 12:23

1. Die Planar 44D ist nicht teurer als die 4D.

das mag ja sein, aber die 2D ist günstiger als die 4D oder 44D

aber kann ja jeder machen wie er will, ich hab nur darauf hingewiesen was so mancher nicht glauben will.
eben nicht, bei der 4kw für 20€ mehr ist der Tank schon dabei
Heute werden die Boote von Designern am PC gestylt, früher von Seglern/Bootsbauern konstruiert !!
https://www.youtube.com/watch?v=qtsr6_GYV1w

193

Freitag, 2. Februar 2018, 12:33

Und die betreibe ich in der Vor- und Nachsaison nach den Hinweisen, die ich unisono von Bukh und meiner Werft bekommen habe, dauerhaft im niedrigen Teillastbereich. Heißt: niedrigste Heizstufe, niedrigste Gebläsestufe.

Interessant. Das steht ja komplett im Gegensatz zu der These, die Heizung möglichst im oberen Leistungsbereich zu fahren. Vermutlich weiß @Dirk Reinke: da mehr über die vielleicht unterschiedliche Konstruktion bzw. Arbeitsweise einer Wallas vs. Planar.

Mein grundsätzliches Problem: egal ob Vollgas oder Teillast, ich krieg die Hütte vorn (Bugkabine) nicht warm.

Liegt es vielleicht am fehlenden Querschnitt der Warmluftleitung im vorderen Bereich?
Leider kann ich zur Wallas- Konstruktion bei der Dieselheizung nicht viel sagen, bei der Petroleum war das Taktungsprinzip allerdings das gleiche. Alles andere ist einfach zu viel Aufwand für so ein Teil. Das ist auch ehrlich gemeint keine These, dass kann man hören, sehen und messtechnisch erfassen.und prinzipiell auch logisch bei der einfachen Technik. Aber gut, was dem einen die Eule ist dem andern die Nachtigall.
Es hat da ja auch jeder eigene Theorien, von denen sich aber manche widerlegen lassen. Gerade in dieser Branche gibt es viel an- und umgelernte Schrauber (viele gute wie finde) , und die meisten Aussenborderschrauber sind keine Zweiradmechaniker, ebensowenige der Heizkistenschrauber auch keine Öl- und Gasfeurungsmonteure.

L.G. Dirk Und ich weiß, ein Heizungsbaumeister auf Land ist aber noch lange keiner auf See.

Das Warmluftproblem kann ja nur drei Gründe haben:

- Zu wenig Leistung
- Schlechte Isolation (Ausgleich durch Leistung möglich)
- Zu geringer Luftwechsel (ungünstiger Auslass, oder zu geringe Gebläseleistung, bzw. Durchmesser der Luftrohre, oder andere Auslässe nicht gedrosselt)

194

Freitag, 2. Februar 2018, 13:16

Ich bin pingelig / hier der Beweis

So Leute,

ich bin eben rausgegangen, denn der Kahn steht auf dem Trailer und habe eine Rußpumpe nach BimSchG mitgenommen. Die Heizung dann 10 Minuten unter Vollast warmlaufen lassen und unter absolut gleichen Bedingungen gemessen.
Ich könnte jetzt auch noch das gute Testo reinhalten und mir damit die O² Zelle ruinieren. Bei dem Dreck, mache ich aber nicht, da das Ergebnis eindeutug sichtbar ist. Siehe Bilder :

Eine Planar D2 rußt bei Teillast erheblich mehr als unter Volllast !!!

Damit lasst uns dieses Thema beenden, Bukh oder jeder andere kann gerne zu mir kommen, es ist wie es ist. / Juhu

Das die Dinger so schlecht verbrennen hätte ich allerdings auch nicht gedacht / Was sind wir für kleine Umweltferkel

L.G. Dirk
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Squirrel

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Bootstyp: Contest 33

Heimathafen: Hamburg

Im Marktplatz: 1

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195

Freitag, 2. Februar 2018, 13:22

Du konstatierst einmal Luftüberschuss, einmal Luftmangel. Da könnte man jetzt ja auf die Idee kommen, dass es irgendwo dazwischen ein Optimum gibt, in dem vielleicht besonders wenig Ruß anfällt. Lässt sich sowas sinnvoll abschätzen?
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

196

Freitag, 2. Februar 2018, 13:27

Du konstatierst einmal Luftüberschuss, einmal Luftmangel. Da könnte man jetzt ja auf die Idee kommen, dass es irgendwo dazwischen ein Optimum gibt, in dem vielleicht besonders wenig Ruß anfällt. Lässt sich sowas sinnvoll abschätzen?
Nein, dann müsste sich auch das Mischsystem gleitend verändern, zumindest aber die Ölmenge pro Takt. Das ist technisch eben nicht drin und nennt sich Modulation.

L.G. Dirk

197

Freitag, 2. Februar 2018, 13:42

Du konstatierst einmal Luftüberschuss, einmal Luftmangel. Da könnte man jetzt ja auf die Idee kommen, dass es irgendwo dazwischen ein Optimum gibt, in dem vielleicht besonders wenig Ruß anfällt. Lässt sich sowas sinnvoll abschätzen?
Nein, dann müsste sich auch das Mischsystem gleitend verändern, zumindest aber die Ölmenge pro Takt. Das ist technisch eben nicht drin und nennt sich Modulation.

L.G. Dirk
Und immer dran denken: Ich rede von dem was hier auf dem Hof steht, ob das bei Webasto, Wallas oder Eberspächer genau so ist kann ich nicht sagen.Ich unterstelle es aber, da das Funktionsprizip grundelegend gleich sein wird ?

198

Freitag, 2. Februar 2018, 13:52

@Dirk Reinke: Danke, das ist doch mal eine belastbare Aussage.
Kann man denn vom Ruß in der Abluft auf die Verkokung des Fließes schließen (von der ja die ganze Zeit die Rede war)?

199

Freitag, 2. Februar 2018, 14:15

@Dirk Reinke: Danke, das ist doch mal eine belastbare Aussage.
Kann man denn vom Ruß in der Abluft auf die Verkokung des Fließes schließen (von der ja die ganze Zeit die Rede war)?
Naja im Grunde genommen schon, denn es setzt sich ja mehr an den Wandungen und Mischrohren sowie dem Wärmetauscher ab. Abgaswerte sind da schon aussagekräftig in Bezug auf Verschmutzungen.
Das Fließ, auf jeden Fall, den dass bekommt ja jeweils den Ölstoss bei zu wenig Luft.

Aber ganz ehrlich, ich bin auch ein wenig erstaunt (nein erschreckt), was da noch an Rückständen rauskommt. Jeder Schorni würde den Kasten abschalten. Versucht das doch mal bei ner Webasto
oder Eberspächer, das wird ähnlich sein. Wenn ich daran denke wie die Standheizung bei unserem Volvo immer gequalmt hat? Das war auch keine Planar. ich vermute die tun sich alle nicht viel.

L.G. Dirk

Lasst das nicht die Grünen hören sonst kommen die morgen mit nem schwimmenden Schornsteinfeger und Feinstaubplaketten für die Inseln.

200

Freitag, 2. Februar 2018, 14:35

Und jetzt bitte diesen Test noch mit einem Refleks / Dickinson o.ä Ölofen durchführen... Dazu gibt es auch keine Informationen.

Ich hätte mir ja lieber einen Refleks ins Boot geschraubt, wg. Stromverbrauch und Lautlosigkeit... Leider hat da meine Kapitante Einspruch erhoben, weil's im ohnehin zu kleinen Salon noch enger geworden wäre.

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