Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Tamako

Leuchtturmwärter

Beiträge: 53 801

Wohnort: Tief im Südwesten der Republik

Schiffsname: TAMAKO

Bootstyp: Hanse 411

Heimathafen: Heiligenhafen - Ortmühle

Rufzeichen: DNQN

  • Nachricht senden

41

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 18:59

Zitat


im Cockpit stehend nicht davon getroffen werden kann. Das ist mir schon wichtig, da immer wieder Segeltechnische Laien
mit dabei sind.

Gruß Ernst

.... nicht nur für die, sondern auch für die eigene Sicherheit. Mein Baum ist auch so montiert dass eine 1,90 Person im Cockpit stehen kann ohne bei einer Halse das Risiko einer Schädelfraktur zu laufen - und das bleibt auch so



Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Mens sana in Campari Soda

42

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 20:03

Die Bemerkung "ohne Latten" - das wird eher nix...

rondine

Kapitän

  • »rondine« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 631

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

  • Nachricht senden

43

Montag, 10. Oktober 2016, 16:52

Die Entscheidung ist gefallen:
Es wird ein Panel-Membransegel mit Aramidfasern und beidseitig taffetta.
Es kommen 5 durchgehende Latten rein und an diesen und am Kopfbrett Rollenrutscher von Rutgerson.
Dazwischen, aus Preisgründen und wegen der Stapelhöhe Nylonrutscher.

Vielen Dank für die kompetente Diskussion,
vor allem, obwohl das Thema nicht neu ist :)

Grüße
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

Tamako

Leuchtturmwärter

Beiträge: 53 801

Wohnort: Tief im Südwesten der Republik

Schiffsname: TAMAKO

Bootstyp: Hanse 411

Heimathafen: Heiligenhafen - Ortmühle

Rufzeichen: DNQN

  • Nachricht senden

44

Montag, 10. Oktober 2016, 17:20

Zitat

D
vor allem, obwohl das Thema nicht neu ist :)


.... aber immer wieder interessant und sich jährlich aufgrund der Entwicklungen ändernd

Gute Wahl für Deine Fahrtensegelei - in die Richtung würde ich mich heute auch entscheiden.

Mal sehen was in ein paar Jahren der Stand ist


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Mens sana in Campari Soda

bluelayla

Seebär

Beiträge: 1 011

Schiffsname: Blue Layla

Bootstyp: Sunbeam 33

Heimathafen: Hohe Düne

Rufzeichen: DF4182

MMSI: 211167970

Im Marktplatz: 4

  • Nachricht senden

45

Montag, 10. Oktober 2016, 17:38

Das klingt tatsächlich nach einer guten Wahl, mit der Du viel Spaß haben wirst!

46

Montag, 10. Oktober 2016, 19:21

@rondine:
welche Aramidfaser?
Technora?

47

Montag, 10. Oktober 2016, 19:48

Ich hab jetzt auch ganze Latten. Einer der Gründe war, dass es bei meinem alten (9Jahre) Groß an genau den Stellen wo die kurzen Latten aufhörten Löcher entstanden sind und es zuletzt sogar von dort aus großflächig eingerissen war.
Die Ursache war klar: zu oft und zu lange bei Wind beim Setzen/Bergen killen lassen (natürlich nur vom Vorbesitzer :) )
Da reichen schon wenige Sekunden bei 4-5 Bft., um diese Stellen ernsthaft zu schädigen.

Das kann so extrem mit einem durchgelatteten Groß nicht passieren.


Unser erstes Groß (North Dacron, komplett durchgelattet) hatte schon nach 6 Jahren schlapp gemacht.
Als Ersatz gab es Cruisinglaminat mit 2 durchgehenden Latten mit Rollenrutschern und 2 halben Latten. Diese sind allerdings stark verjüngt, so dass nach der 3ten Saison noch keine Verschleißstellen erkennbar sind.

rondine

Kapitän

  • »rondine« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 631

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

  • Nachricht senden

48

Montag, 10. Oktober 2016, 20:58

@derJacob:
ja, Technora
im Zweifel geht man besser segeln

rondine

Kapitän

  • »rondine« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 631

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

  • Nachricht senden

49

Montag, 10. Oktober 2016, 21:07

Segeltrimm

Wenn ich dann im Frühjahr das neue Segel habe, wäre es toll, wenn mir mal jemand, der auch gerne flott unterwegs ist,
zeigen könnte, wie man so einen Flügel richtig trimmt und auch gut behandelt. Die letzen Jahre war an Trimmen nicht mehr
wirklich zu denken, aber mit dem neuen Segel macht das Thema wieder Sinn.
Vllt. hat ja Jemand Lust auf eine Runde übern Teich und zeigt mir wie man wirklich geschwindigkeitsoptimal fährt?
Das paßt auch gut mit der neuen Windmessanlage zusammen, die mit dem AP gekoppelt wird, so dass man schön nach Wind fahren kann.
Und eine Logge kommt auch endlich wieder an Bord, so dass man die Wirksamkeit von Massnahmen auch sofort sieht.

Gruß
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

rondine

Kapitän

  • »rondine« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 631

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

  • Nachricht senden

50

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:42

Da die alte Genua eigentlich auch dringend getauscht werden sollte, habe ich jetzt doch gleich beide Segel in der
Technora-Membran-DoppelTaffetta-Bauweise bestellt, die Genua aber ohne Latten, auch keine Roll-Latten.

@Danziger: Hans, so wie Du empfohlen hast, wird das Groß nun maximal groß, also 49 qm und die Genua zwar nicht auf 104, aber auf 120% verkleinert,
also von 70 qm auf 50 qm reduziert. Damit sollte ich öfter nicht reffen müssen und bei sehr wenig Wind ziehe ich halt den Gennaker raus.
Fehlt dann nur noch ein Code0, den spare ich mir aber.

Ich bin gespannt, wie sie im nächsten Jahr segetl.

Grüße
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

51

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:50

Was hat denn der Segelmacher zu der 120Prozent Lösung gesagt?

Ich hätte dir das eher ausgeredet. Die Idee hinter der 105 Prozent High Aspect Fock mit Latten ist ja, dass man die immer ungerefftt fährt. Immer.
Ja, unter 8-10 Knoten Wind fehlt dann etwas Fläche.

Das funktioniert bei mir bis 7 Bft, und wenn ich das Ding Solo fahre...
Es würde mich gruseln, das schöne Segel gerefft zu fahren. Das zermurkelt alles und steht trotzdem wie ein Kartoffelsack.

Da würde ich mir noch mal Meinungen einholen...

rondine

Kapitän

  • »rondine« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 631

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

  • Nachricht senden

52

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 20:21

Ja das kann wohl sein, dass es wieder an einem Ende fehlt.
Auf jeden Fall war das bisher so, dass ich mit 70 qm Genua sehr häufig gerefft gefahren bin.
Das sollte nun mit 50 qm deutlich seltener der Fall sein. Es müßte also so sein, dass das segel häufiger zum Wind in der Region passt.
Darunter, also bei schwachem Wind kann ich ja den Gennaker fahren. Der funktioniert von geschätzt 160 bis 90 Grad recht gut.
Bei halbem Wind ist er ungefähr gerade noch so gut wie die alte große Genua, darunter müßte dann ein Code0 her.
Wobei ich schon sagen muß, dass das Setzen des Genni ein Stück Arbeit ist, es ist doch ein großer Brummer, wenn man alleine oder anderthalb ist.
Es ist immer ein Kompromiss. Und die Frage ist sicherlich berechtigt, wo der optimale Kompromiss für mein Boot und den Einsatz liegt.
im Zweifel geht man besser segeln

53

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 22:31

Wobei ich mich ausdrücklich FÜR die 105% Variante entschieden habe. (Epex Technora 2T)
Ich habe es diese Jahr bemerkt, das mir Fläche fehlte. Es gab auch Jahre, wo gefühlt nur Hack war...
Da war ich immer froh über die Fock.

Tamako

Leuchtturmwärter

Beiträge: 53 801

Wohnort: Tief im Südwesten der Republik

Schiffsname: TAMAKO

Bootstyp: Hanse 411

Heimathafen: Heiligenhafen - Ortmühle

Rufzeichen: DNQN

  • Nachricht senden

54

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 22:45

@rondine:
Plädoyer für eine 105% Fock:
Ich bin mit "meinem" Segelmacher auch im Gespräch über eine 105% Fock - Hauptgrund diese evtl. zu kaufen wären die Verbesserten Trimmöglichkeiten gegenüber der SW Fock, die 105% würde ich auch immer ungerefft fahren und beim am Wind Kursen sehe ich keinen nennenswerten Leistungsverlust.
Eine rollgereffte Genua finde ich einfach nur gruseli

Für das setzen/bergen des Genni empfehle ich Dir noch einmal zu Bjarne Lorenzen bei Oleu in H'hafen zu gehen- mein "Patentsystem" ist jetzt fast fertig und könnte
auch für Dich gut passen


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Mens sana in Campari Soda

Danziger

Regattaleitung

Beiträge: 3 772

Schiffsname: ISOBAR

Heimathafen: Flevomarina

  • Nachricht senden

55

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 03:37

Mit etwas Übung reicht auch eine 104% bei 2 BFT. Voraussetzung: das U-Schiff ist in gutem Schuss, kein Bewuchs und so glatt wie geht und man weiß wie man die Fock trimmen muss (Achterliek so lang wie möglich parallel zu den Wanten/Mast), dazu Inhauler und die Möglichkeit das Segel an der Reling außen zu Schoten. Außerdem sollte die Fock als Medium geschnitten sein und nicht als Heavy.

Rondine, kennen Deinen Segelplan, Mast und Wantenbasis nicht, aber 120% sind meistens nicht eng genug schotbar. Das ist der Grund, warum die üblichen IMS Cruiser/Racer wie 40.7, IMX 40, X-43, Dehler 39 usw. als #1 und #2 145 - 150% Genuas fuhren, die sich nicht in den m2, aber im Schnitt und Gewicht unterschieden und als #3 dann eine 104% waren. Die großen Genuas wurden so geschnitten, dass sie auf ca. 8 Grad geschotet werden können und sich knapp um die oberste Saling außen entlang schmiegten. Bei 120%, habe so ein Segel als Fahrten Dacron Rolldings, das ich nicht nutze, sind nur ca. 10 Grad möglich, versuche ich enger zu schoten, spießt die mittlere Saling ins Segel und die Schiene biete eh nur 9 Grad, wenn der Holepunkt ca. 1 m weiter vorne ist.

Würde evtl. nochmal den Segelmacher drauf ansprechen.

Hans

PS: alle oben genannten Boote fahren heute auf ORC Regatten in Mittelwindrevieren nur noch 104% , das hat Vermessungs- und Handlingsgründe (Wende gehen schneller, die Mehrm2 zahlen sich nicht aus). Letzteres ist auch ein wichtiger Punkt für Fahrtensegler.

rondine

Kapitän

  • »rondine« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 631

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

  • Nachricht senden

56

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 11:53

Schlauch für Genua

Moin Zusammen,

noch eine Frage:
Die Membrangenua bekommt wohl keinen Lichtschutzstreifen, davon wird wegen des Gewichts etc. abgeraten,
statt dessen ein Schlauch empfohlen. Bisher habe ich die alte Genua lediglich eingerollt, durch den breiten Streifen war sie gut geschützt. Schot blieb dran.

Gibt es Alternativen zum Schlauch, die hier geeignet wären?
Wenn schon Schlauch, welcher Typ Schlauch und Verschluß ist eigentlich praktisch zu benutzen? Das Teil ist ja recht lang, da habe ich Sorge vor zu viel kompliziert.
Muß man die Schot immer abnehmen? oder gibt es da eine Patentlösung?

Danke schon mal und Grüße
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

toolbar

Proviantmeister

Beiträge: 462

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Stella

Bootstyp: Farrier F-32RX

Heimathafen: Skagerrakufer, Kiel

  • Nachricht senden

57

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 12:05

Hi Ernst,

hast Du mit Deinem Segelmacher schon mal über einen gedruckten/gemalten UV-Schutz als Alternative gesprochen?

Paul

Tamako

Leuchtturmwärter

Beiträge: 53 801

Wohnort: Tief im Südwesten der Republik

Schiffsname: TAMAKO

Bootstyp: Hanse 411

Heimathafen: Heiligenhafen - Ortmühle

Rufzeichen: DNQN

  • Nachricht senden

58

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 12:06

Moin Zusammen,

noch eine Frage:
Die Membrangenua bekommt wohl keinen Lichtschutzstreifen, davon wird wegen des Gewichts etc. abgeraten,

Danke schon mal und Grüße
Ernst


Moin Ernst - ich bin "faul" und habe auf die Gewichtsersparnis gepfiffen und einen UV-Schutzstreifen (in Dunkelblau, passend zum Rumpf :) ) genommen. Der Komfortvorteil überwiegt m.E und stellt sicher dass ich immer den UV Schtz "aufgezogen" habe. Beste Grüße, Jürgen
Mens sana in Campari Soda

rondine

Kapitän

  • »rondine« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 631

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

  • Nachricht senden

59

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 12:19

Ich tendiere auch zum einfachen Aufrollen, da ich Sorge habe dieses unpraktische Überzieher-Zeugs nicht zu verwenden.
Anfrage zur Farbe läuft, das wäre sicher optimal. Alternativ
könnte man einen Streifen aufnähen, aber eben mit den üblichen Nachteilen.
Jetzt will ich das schöne Membransegel nicht durch so einen fetten Streifen
aerodynamisch und gewichtstechnisch verhunzen..
im Zweifel geht man besser segeln

Danziger

Regattaleitung

Beiträge: 3 772

Schiffsname: ISOBAR

Heimathafen: Flevomarina

  • Nachricht senden

60

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 17:15

Ich benutze einen Schlauch/Persenning oder nehme die Fock runter. Habe mehrfach erlebt wie im Sturm sich aufgerollte Genuas im Hafen gelöst haben und dann gestorben sind.

Hans

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 956   Hits gestern: 2 171   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 4 162 354   Hits pro Tag: 2 339,46 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 6 828   Klicks gestern: 14 528   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 33 719 993   Klicks pro Tag: 18 952,38 

Kontrollzentrum

Helvetia

Novosail

Professionelle Reinigung von Segeln und Bootsplanen