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xaler1

Moses

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21

Montag, 12. Dezember 2016, 22:40

Hallo Jan
Bj. 1978
Meine Lösung ist voll verschweißt. Die Rohre sind aus einer Al.Ti.-Legierung ( hatte ich gerade) und sind federleicht und ultrastabil.
Interessanter Weise ist der Bugbeschlag auch schweißbar ( ich hatte vorher Bedenken, da es ein Al. Gußteil ist, bei dem oftmals sehr viel Magnesium
enthalten ist).
Mein Vorschlag sollte dich auch nur konstruktiv anregen. Es gibt viele Möglichkeiten einen pin auch abnehmbar zu bauen.

JALULETO

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22

Dienstag, 13. Dezember 2016, 08:18

Da käme eigentlich nur ein Rüssel mit 2 Augen in Frage:

http://www.seldenmast.com/en/products/sp…_bowsprits.html


Hab ich schon drüber nachgedacht. Blockiert bei unseren Booten den Zugang zum Ankerkasten. Muss also bei nichtbenutzung weggestaut werden und der Baum ist ein Riesenteil. Über die Kosten wollen wir mal garnicht reden :(

Einen festen Bugspriet, mit Teak- oder Kunststoffauflagen finde ich für unsere Boote zu wuchtig und verschandelt die Linie. Ich könnte mir da eher etwas dezenteres vorstellen. An einer D34 habe ich mal eine Lösung gesehen, da wurde ein massives Edelstahlrechteckprofil ca. 10 oder 15 x 30 mm entweder oberhalb oder unterhalb der Scheuerleiste (weiß ich nicht mehr) nach vorne zusammengeführt und mit 3 Stegen verschweißt. Ganz vorne ein Auge angeschweisst und nach unten bis ca. Mitte Steven ein Wasserstag aus einer fixen Edelstahlstange. War sauber verarbeitet, aber störte auch etwas die Linie. Die Zeichnung unten zeigt das ungefähr.


Eine Plattform finde ich garnicht schlimm, darf nur nicht zu groß sein, also das kleinste filigranste was es gibt. Die Zeichnung ist auch eine gute Anregung, danke.

quote='fellow','index.php?page=Thread&postID=1685095#post1685095']Ist Uwe (Ugies) nicht letztes Jahr ein massiverer Gennakker/Code0-Pütting aus Alu um die Ohren geflogen? – Ich meine, da was in Erinnerung zu haben.[/quote]

@ugies: Uwe, stimmt das?
Gruß Jan :segeln:

columbus488

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23

Dienstag, 13. Dezember 2016, 08:35

@JALULETO:
schau mal hier, da schlage ich meinen Blister an ( natürlich auch nur bis max 4 Bft ) da reißt nix aus :D

JALULETO

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24

Dienstag, 13. Dezember 2016, 09:34

schau mal hier, da schlage ich meinen Blister an ( natürlich auch nur bis max 4 Bft ) da reißt nix aus :D


Geschweisster Edelstahlbeschlag, mindestens die Befestigungen für den Bugkorb dürften durchgebolzt sein, natürlich hält das, aber wo ist da der Vergleich ? :S
Gruß Jan :segeln:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JALULETO« (13. Dezember 2016, 10:57)


25

Dienstag, 13. Dezember 2016, 09:43

Der Bugbeschlag ist aus Aluguß und ist mit mehren langen Blechschrauben an der Bugspitze verschraubt.
Blechschrauben ins GfK?

Am Beschlag dann ein Gennaker mit Hebelwirkung, ständigem Lastwechsel, dazu auch seitliche Kräfte?

Das kannst Du sicher selbst beantworten.
Für gelegentliche Anwendungen hält das bestimmt aber ich kann mir ebensogut vorstellen, dass die Langzeitwirkung Dir den Beschlag langsam losrötert.
So richtig ideal sind die Bedingungen für mich jedenfalls nicht.

Gruß
Andreas

fellow

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26

Dienstag, 13. Dezember 2016, 11:29

Zitat von »fellow«
Da käme eigentlich nur ein Rüssel mit 2 Augen in Frage:

http://www.seldenmast.com/en/products/sp…_bowsprits.html



Hab ich schon drüber nachgedacht. Blockiert bei unseren Booten den Zugang zum Ankerkasten. Muss also bei nichtbenutzung weggestaut werden und der Baum ist ein Riesenteil. Über die Kosten wollen wir mal garnicht reden :(
Da stimme ich Dir zu. Habe das nur für eine wegnehmbare Lösung ins Spiel gebracht.

Bei den Bugplattformen "von der Stange" – auch stabilere z.B. von Prasolux – stört mich neben Preis und Design auch die Ausführung. Um diese Konstruktionen an den Rumpf anzupassen laufen die hinteren Rohre teleskopartig ineinander und werden relativ weit hinten mit einem Gelnk befestigt, ähnlich ist die Befestigung des Wasserstags. Vorne an der "Bugnase" ist keinerlei Befestigung vorgesehen. Da habe ich auch meine Bedenken, dass bei dem Hebel die seitlichen Kräfte für einen größeren Gennakker oder Code0 zu groß werden.

Bei der Ausführung in der Zeichnung waren die seitlichen Befestigungen mit drei Bolzen bis nahe Bugspitze flächig mit dem Rumpf verschraubt. ich schätze mindesten M10. Konnte das nicht genau erkennen, da es Inbus-Senkköpfe waren. Vom Finish war das auch ganz ordentlich gemacht. Alle Kanten sauber angefast und wahrscheinlich elektropoliert – glänzte schön :D

Nachteil dieser Konstruktion: nicht wegnehmbar und am Steg eher hinderlich. – Aber irgendwas ist immer ;(
Peter

columbus488

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27

Dienstag, 13. Dezember 2016, 13:39

aber wo ist da der Vergleich ?
@JALULETO:
mein Anker-Beschlag ist auch nur verschraubt... gut, ich hab jetzt nicht diese Vorrichtung, aber vom grundsätzlichen her doch vergleichbar... oder meinst du nicht ;(

die beiden Bugkorbfüße werden durch M8 gehalten, auch nciht die Wucht in Tüten... ;)

fellow

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28

Dienstag, 13. Dezember 2016, 14:49

aber wo ist da der Vergleich ?
@JALULETO:
mein Anker-Beschlag ist auch nur verschraubt... gut, ich hab jetzt nicht diese Vorrichtung, aber vom grundsätzlichen her doch vergleichbar... oder meinst du nicht ;(

die beiden Bugkorbfüße werden durch M8 gehalten, auch nciht die Wucht in Tüten... ;)

So wie ich das sehe, ist das bei Dir ein Bugbeschlag, der bis hinter den Bugkorbfüßen reicht und dort mit 2 x 4 M8 verschraubt ist sowie vorne am Steven mehrfach befestigt – sehe ich das richtig?

Bei uns ist gerade mal eine handvoll Aluguss mit ein paar 5 oder 6 mm Blechschrauben im GFK befestigt ;(
Peter

29

Dienstag, 13. Dezember 2016, 14:51

Ich halte einen ausfahrbaren Rüssel für die eleganteste Lösung. Am Fuß des Bugkorbes Edelstahlring durch den der Baum durchgeführt wird, am Ende Befestigung an einem klappbarem Auge an Deck. (sowas gibt es auch für teures Geld zu kaufen).
Für mich sehen diese angebauten Edelstahlkonstruktionen gruselig aus.

Gruß Odysseus

30

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:03

@JALULETO: Ordentlich verschrauben und gut. Mit wie viel Last rechnest Du denn? Schau mal unter http://www.harken.com/Calculators/ und rechne mal aus was bei Dir zusammen kommt. Das ist am Ende nicht sooo viel. Man neigt ja gerne alles weit über zu dimensionieren. Zu gering ist natürlich auch Mist aber eine ordentliche Verschraubung der "Nase" dürfte der entstehenden Belastung paroli bieten.

Wobei ich ja Rüssel mag. Du kommst weiter vor und zur Montage ziehst Du ihn einfach nach hinten. Da Du ja selber sagst, Ankern ist noch seltener als Gennaker segeln, dürfte der Aufwand mit dem Baum nicht sooo wild sein.


Aber noch eine Frage zu der "Wippe" auf Deinem Bild: Wird da drauf getreten oder warum ist diese kleine rutschfeste Plattform vorhanden? Wenn ja, knallt dann das andere Ende gegen die Navilaterne und der "Drauftreter" geht in die Suppe? :-)

columbus488

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31

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:18

So wie ich das sehe, ist das bei Dir ein Bugbeschlag, der bis hinter den Bugkorbfüßen reicht und dort mit 2 x 4 M8 verschraubt ist sowie vorne am Steven mehrfach befestigt – sehe ich das richtig?

Bei uns ist gerade mal eine handvoll Aluguss mit ein paar 5 oder 6 mm Blechschrauben im GFK befestigt

na gut.... wollte ja bloß helfen ....



vorn am Bug ist de Beschlag aber meiner Meinung nach nur mit 2 kleinen Schrauben befestigt, ansonsten nur "übergestülpt

JALULETO

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32

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:22

Bei uns ist gerade mal eine handvoll Aluguss mit ein paar 5 oder 6 mm Blechschrauben im GFK befestigt


Ich habe gerade die Info bekommen dass der Beschlag vermutlich doch durchgebolzt sein wird. Einlaminierte Aluplatte mit eingeschnittenem Gewinde.
Werde mich im Frühjahr in meinem Ankerkasten auf die Suche machen :)
Zumindest ein direktes Anschlagen des Halsblocks an dem Beschlag dürfte also schon mal kein Problem sein...

Wobei ich ja Rüssel mag. Du kommst weiter vor und zur Montage ziehst Du ihn einfach nach hinten. Da Du ja selber sagst, Ankern ist noch seltener als Gennaker segeln, dürfte der Aufwand mit dem Baum nicht sooo wild sein.


Ein eingeschobener Rüssel würde das Öffnen des Ankerkastens blockieren. Da drin lagern Fender, Bugleiter und Landanschlusskabel, also Utensilien an die man täglich ran muß :(

Aber noch eine Frage zu der "Wippe" auf Deinem Bild: Wird da drauf getreten oder warum ist diese kleine rutschfeste Plattform vorhanden? Wenn ja, knallt dann das andere Ende gegen die Navilaterne und der "Drauftreter" geht in die Suppe?


Ich habe es nicht ausprobiert. Ich klettere nicht unaufgefordert auf fremde Schiffe :D
Da ich das Teil bei Nichtbenutzung abnehmen würde, würde ich mir die Trittfläche sparen.
Gruß Jan :segeln:

33

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:30

Hast du nen Spi-Baum?
Wenn ja, fahr einfach da dauf den Gennaker. Kannst du dann sogar zum tief fahren etwas achterholen.

fellow

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34

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:53

Ich habe gerade die Info bekommen dass der Beschlag vermutlich doch durchgebolzt sein wird. Einlaminierte Aluplatte mit eingeschnittenem Gewinde.
Werde mich im Frühjahr in meinem Ankerkasten auf die Suche machen :)
Zumindest ein direktes Anschlagen des Halsblocks an dem Beschlag dürfte also schon mal kein Problem sein...

Ich schaue auch noch mal nach. Ich hatte den Beschlag an der Duetta demontiert und ich glaube eingelagert. Ich kros mal in der großen Kiste, ob ich den noch finde – eventuell mit den Schrauben. Das mit den Blechschrauben hatte ich erst einmal aus Deinem 1. Beitrag übernommen. Jetzt bin ich mir auch unsicher, ob die Schrauben durchgebolzt waren – falls ja, war das aber höchstens M6. Falls ich fündig werde, melde ich mich noch mal.
Peter

Danziger

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35

Dienstag, 13. Dezember 2016, 21:27

Weisste was, habe ich noch nie gemacht, aber heute zitiere ich mich mal selbst:

Die Lösung von Mooi und Robert ist die einzig senkrechte Lösung, weil Du die Kraftaufnahmen von der Nase per Wasserstag auf ein weiteren sehr haltbaren Punkt verlagerst. Ich weiß wovon ich spreche, habe schon amtlichen Gennakerbaum gehimmelt. Die Kräfte, die auf den "Pin" kommen sind bei Halb und vorlicher enorm.

Hans


Kann mir ja egal sein, evtl. nimmst Du schon bei leichter Krängung den Kite runter, setzt ihn nur raum, aber wenn dem so nicht ist, es sein kann, dass der Gennaker auch bei halb und höher stehen bleibt, weil's gerade so schön läuft: es kommen brutale Kräfte auf das Vorliek, ähnlich der Genua auf der Kreuz bei BFT 4. Nur mit einem Wasserstag bekommst Du das in den Griff. Denke, meine, alle die was anderes sagen, haben es noch nicht wirklich ausprobiert, nicht den Pin zerbrochen. Auch die Teile von bekanntem Masthersteller mit Ring kriegste prima verbogen (Alu) oder gebrochen (Kohlefaser, wie bei mir). Du musst nur genug Zeng drauf bringen. Die schreiben auch in der Manual, dass das Teil nicht für Code-0 geht. Jeder Gennaker höher als 110 Grad wahrem Wind powert wie ein Code-0. Maximal, ganz böser Zeng. Wirklich.

Hans

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36

Dienstag, 13. Dezember 2016, 21:39

Jeder Gennaker höher als 110 Grad wahrem Wind powert wie ein Code-0. Maximal, ganz böser Zeng. Wirklich.

Kann ich nur bestätigen.

Und meiner hat nur 63m2.
:huh:
Gruss
Peter

GiNsPaCe

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37

Dienstag, 13. Dezember 2016, 21:39

Nur mit einem Wasserstag bekommst Du das in den Griff.
:ueberlegen:
Ich hatte zwar Physik LK aber irgendwie scheint die Uhr schon zu weit zu sein....
Einfach gefragt: (glaube Dir, Hans, sofort...die Lösung steht nur etwas weit von mir ....)

Wenn ich den Pin gut 1m vor dem Bug habe, dann zerrt der Genni bei sagen wir 80° und guten 4Bft den Pin nach BB. Wo hilft mir da ein Wasserstag :O
Verkleinert das Wasserstag die waagerechte Kraft derart?? :ueberlegen: Ich hätte mehr Angst das der Pin nach BB oder Std bricht .... sprich die senkrechte Kraft viel zu hoch ist ...

Danziger

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38

Dienstag, 13. Dezember 2016, 21:56

Verkleinert das Wasserstag die waagerechte Kraft derart?? Ich hätte mehr Angst das der Pin nach BB oder Std bricht .... sprich die senkrechte Kraft viel zu hoch ist ...


Die waagerechte/horizontale Kraft ist da, fraglos. Aber wenn die senkrechte/vertikale Kraft nur 50% ausmachen sollte, dann ist das Grund genug einen Wasserstag zu riggen. J Boats haben keinen Wasserstag. Aber deren Sprit ist so berechnet und die Halterungen so konstruiert, dass er den aufkommenden Kräften gewachsen ist. Das Teil ist aus Kohlefaser und ernsthaft dimensioniert. Kein Anbieter für convenience on-deck sprits zum Nachrüsten biete diese Qualität ansatzweise an. Weiss das, weil ich vom schwedischen Qualitätshersteller so ein on-deck Teil aus Kohlefaser hatte. Super bis 4 BFT Halbwind und Höher am Limit. Bevor das Boot abflog war der Pin durch. Das darf nicht sein.
---
Ich würde für dieses teure Experiment auch nicht den Hersteller in die Verantwortung nehmen wollen, der sagt ausdrücklich, das mein Setup NICHT Code-0 geeignet ist. Ab ca. 90 Grad wahren Wind, das sind bei 3-4 ca, 60 Grad scheinbarer Wind, wird der Gennaker zum Code-0 was die Kräfte auf den Pin betrifft.


Hans

GiNsPaCe

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39

Dienstag, 13. Dezember 2016, 22:09

Danke HANS!!! :good2:

Wenn ich mir die Konstruktion an "Lekker" von Robert so anschaue ... die scheint recht massiv gebaut zu sein ... :phil_25:
index.php?page=Attachment&attachmentID=207739
Wenn ich den Ausführungen jetzt richtig folgen kann, dann braucht es bei der Konstruktion aus zwei Gründen kein Wasserstag:
1. massive Konstruktion / auch bei der Grundplatte
2. kürzere Version als bei J & Co.

Allein die Materialstärke des PIN :Mauridia_44:

Robert M

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40

Dienstag, 13. Dezember 2016, 22:10

:professor:
Die Aufteilung der Kraft auf der Tackline kannst Du schlicht an deren Winkel erkennen (weil ein Seil kein Biegemoment überträgt).
:professor:
Ach ja, noch eine Weisheit: Der Baum/Pinn/Sprit versagt ja durch Biegebelastung. Also ist die Belastung proportional zu seiner effektiven Länge (Biegemoment ist Kraft mal Hebelarm). Das höchste Biegemoment tritt an der Stelle auf, wo der Baum vorne eingespannt ist. Bei konstantem Querschnitt treten dort auch die höchsten Biegespannungen auf, also wird das Bauteil dort versagen.

Gruß
Robert

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