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Danziger

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41

Dienstag, 13. Dezember 2016, 22:14

Habe seit einiger zeit die gleiche Konstruktion wie die Lekker, kein Wunder gleicher "Hersteller". Trotzdem sollte man auch hier einen Wasserstag fahren, wenn man es ernst meint, bzw. Code-0 Bedingungen herrschen.

Die üblichen Bugplatten sind nicht für solche Kräfte ausgelegt, man hängt da ja auch keinen Vorstag dran.


Hans

GiNsPaCe

Seebär

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42

Dienstag, 13. Dezember 2016, 22:25

Aus welchem Material ist der Pin und welchen Durchmesser ? In Alu wird der nicht gefertig sein ... oder ?
Und vermutlich auch für mehr Belastung als man als Tourer schafft .... :dntknw:

Die üblichen Bugplatten nicht ... bei uns schon :D
index.php?page=Attachment&attachmentID=207745

Robert M

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43

Dienstag, 13. Dezember 2016, 22:35

Eigentlich ging es in dem Thread doch um das Boot von Jan (JALULETO), oder?
Nochmal zum Pin auf Lekker: Der ist aus rostfreiem Stahl. Maße habe ich jetzt nicht, stelle aber bei Interesse gerne den Kontakt zum Hersteller her.
Die auftretenden Kräfte sind erheblich. Unser Genacker hat an die 100 m², und die Tackline wird auf einer 35er Winsch gefahren. Ich kann die Kraft jetzt schlecht schätzen, aber die Winsch braucht man schon....

GiNsPaCe

Seebär

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44

Dienstag, 13. Dezember 2016, 22:51

Selbstverständlich!
Wenn ich mich in seinem Eingangsposting nicht verlesen habe ist er auch auf der Suche nach Input. ...
Und ich denke den bekommt er doch.




Gesendet von der EiFon

fellow

Admiral

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45

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 00:20

@ JALUETO:

So bin fündig geworden. Unser Bugbeschlag ist an den Seiten nach achtern oberhalb der Scheuerleiste mit 2 M5 Schräubchen durchgebolzt, vorne am Steven sitzt eine 5 mm Blechschraube. – Die Flanken für die Ankerrolle haben gerade mal eine Stärke von 7 mm.

Ich bleibe bei meiner Meinung, das ist Spielkram und für die Aufnahme eines Bugspriets nicht zu gebrauchen.
»fellow« hat folgende Datei angehängt:
Peter

mooi

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46

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 08:22

natürlich kann man mal nen blister bei leichten halben oder raumen winden einfach an den ankerbeschlag anknoten und damit segeln.

jedoch ist ein ankerbeschlag, bugbeschlag herstellerseitig für eben eine andere aufgabe bestimmt. aufnahme des ankers und führung der kette, leine beim ankern.
daher sind die im regelfall eben nur mit ein paar schräubchen befestigt. allenfalls noch mit was siko o.ä. harmonisch am rumpf befestigt.

das a und o ist die richtige kraftübertragende befestigung einer halterung zur sicheren nutzung eines gennakers oder gar code0.

bekannte hersteller, wie u.a. sparcraft oder selden bieten lösungen an. hier wird jeweils eine entsprechende aufnahme hinterm vorstag an deck oder auch am vorstagpütting befestigt.
bei befestigung an deck muss dies mittels einer genügend dimensionierten konterplatte von unten gesichert werden.
bei befestigung am vorstagpütting wird geschraubt oder in aller regel geschweisst.

die lösung auf lekker, danziger, mooi, kasalla und viele andere beinhalten eben deshalb eine entsprechend dimensionierte grundplatte passend im dreieck des bugs.
diese platte wird massgenau aus edelstahl 5-8 mm gelasert und danach mit den entsprechenden halterungen zur aufnahme des rohrs versehen.
das rohr ist so ausgelegt, dass es rund 500 mm vorm vorstag mit seiner aufnahme für die tackline sitzt.
rohr hat 3 mm wandstärke und wird vorn und hinten mittels platte geschlossen. im fall "lekker" wurde hier ein weiteres dünneres rohr im eigentlichen rohr verbaut.
dies zur aufnahme eines weiteres falls, um z.b. den gennaker auch rollbar trimmen zu können.

mit dieser lösung kann problemlos auch unter code0 bei 15 kts wind hoch zum wind gesegelt werden. hans kennt es :-)
ein wasserstag ist hierfür aber pflicht.

wer also mehr mit gennaker o.ä. segelt, denn den anker nutzt, der ist mit einer solchen lösung sicherlich gut bedient.

JALULETO

WALL·E

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47

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 08:23

Eigentlich ging es in dem Thread doch um das Boot von Jan (JALULETO), oder?

Wenn ich mich in seinem Eingangsposting nicht verlesen habe ist er auch auf der Suche nach Input. ...
Und ich denke den bekommt er doch.

:thumb: genau so hab ich mir das erhofft :)

...und ich freue mich auch dass mich hier nur 2 User für bescheuert halten :D
Gruß Jan :segeln:

Danziger

Regattaleitung

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48

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 08:26

Was Mooi sagt.

Hans

49

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 08:43

Ich musste vor 2 Jahren eine Lösung suchen.

Ich habe den alten Ankerbeschlag entfernt und einen neuen Ankerbeschlag für unseren M Anker aus massivem Edelstahl anfertigen lassen.
Der Beschlag ist mit 5 M8 Schrauben und 5mm Gegenplatten mit dem Deck verschraubt.

Dieser besitzt eine Anschlagpunkt für die Tackleine des Genni.
Ankerbeschlag funktioniert schon...

JALULETO

WALL·E

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50

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 08:57

@fellow: Danke Dir :thumb: Genau so wird es bei mir auch sein. Wahrscheinlich sind die M5-Scharuben, wie damals bei Dehler üblich, in einlaminierte Aluplatten geschraubt worden.
Ehrlich gesagt habe ich jetzt selber sogar schon Bedenken die Halsleine direkt am Bugbeschlag anzuschäkeln :(
Hätte ich doch nur nicht gefragt ;(
Gruß Jan :segeln:

LBS

Smutje

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51

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 09:17

Moin Jan,

ich fahre meinen Gennaker auf einer Duetta 94 seit Jahren direkt über den Bugbeschlag ohne Probleme.
Da ich den Gennaker nur bis max 4 BFT fahre sind die auftretenden Kräfte wohl klein genug um dort keinen Schaden anzurichten.
Den zusätzlichen Beschlag/Gennackerpin mit seinen auftretenden Hebelkräften würde ich mir da eher überlegen und weglassen .. ;-)

Gruß
Bernd

JALULETO

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52

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 09:45

Moin Bernd,
verwendest Du den Sicherungsbolzen oder die Rolle?
Gruß Jan :segeln:

GiNsPaCe

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53

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 09:54

wer also mehr mit gennaker o.ä. segelt, denn den anker nutzt, der ist mit einer solchen lösung sicherlich gut bedient.

:danke: Für diesen erhellenden und ausführlichen Beitrag!!!

Wenn man jetzt einen Pin montieren wollen würde... Der Endpunkt des PIN liegt ja dann bei der Optima (oder bei mir) zwischen Vorstag und dem Ankerkasten. Würde heißen man müsste hier mit einer Konterplatte arbeiten, das ist klar. Reicht eine "große" Platte um die Kräfte zu verteilen, oder ist es besser wenn möglich ein U zu montieren um den Beschlag auch in die Bordwand zu leiten.... :ueberlegen: Oder ist das "too much". ?(
Ich hätte etwas bedenken das bei den alten Schiffchen das Deck der Belastung nicht standhält :O

fellow

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54

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 10:07

@fellow: Danke Dir :thumb: Genau so wird es bei mir auch sein. Wahrscheinlich sind die M5-Scharuben, wie damals bei Dehler üblich, in einlaminierte Aluplatten geschraubt worden.
Ehrlich gesagt habe ich jetzt selber sogar schon Bedenken die Halsleine direkt am Bugbeschlag anzuschäkeln :(
Hätte ich doch nur nicht gefragt ;(

Hallo Jan, die Schrauben habe ich nicht fotografiert. Die M5 Schrauben sind mit einer Mutter gesichert. – Kann mich mittlerweile auch wieder erinnern, dass das Fummelei war die Nase alleine zu demontieren und dabei die Muttern im Ankerkasten gegen Mitdrehen zu sichern.
Peter

JALULETO

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55

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 10:13

Ich und meine Höhenangst werden dann, nach dem Krantermin im Frühjahr, im Ankerkasten die Möglichkeiten für weitere Sicherung des Bugbeschlags oder zusätzliche Gennaker-Beschläge checken :huh:
Gruß Jan :segeln:

56

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 12:49

Moin

Bei uns ist das ab Werk so gelößt, da kann man auch einen Code0 ordentlich durchsetzen :-)
»etap« hat folgende Datei angehängt:
  • P1010406.jpg (9,28 kB - 422 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. November 2017, 17:24)

Spoiler Spoiler

01.09.2017 - 03.09.2017 www.speckregatta.de

LBS

Smutje

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57

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 15:51

Moin Jan,

ich verwende den Sicherungsbolzen.

Gruß
Bernd

JALULETO

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58

Samstag, 10. Juni 2017, 20:11

Habe heute die Nasen-OP durchgeführt. Der Bühneschlag war nur mit drei Blechschrauben befestigt. Ich habe leider vergessen die Stärke zu messen und die Schrauben gleich entsorgt. Geschätzt waren es 4,2mm Schrauben :(
Wahrscheinlich hätte sich der Hals des Gennakers bereits bei einer leichten Böe mitsamt Bugbeschlag auf und davon gemacht ;(
Für die Demontage war es natürlich prima keine Muttern gegenhalten zu müssen :D

Der neue "Beschlag" ist jetzt mit 4 Stück M10 und 2 Stück M6 durchgebolzt, das dürfte halten :huepf1:

Morgen noch ein wenig Kosmetik und dann gibt es vielleicht auch ein Foto ;)
Gruß Jan :segeln:

JALULETO

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59

Sonntag, 11. Juni 2017, 12:57

Nasen-OP beendet - ich haben fertig

Und so sieht das vorläufige Endergebnis aus:
»JALULETO« hat folgende Datei angehängt:
Gruß Jan :segeln:

60

Sonntag, 11. Juni 2017, 13:14

Ich habe 'mal eine Lösung gesehen, die wohl aus der "Quick 'n' dirty"-Kiste stammt: Der Gennaker war an dem in der Bugrolle liegenden und durchs Langloch mit dem Beschlag verschraubten (Flügelschraube) M-Anker befestigt, und zwar in dem kleinen Loch für die Trippleine vorn am Anker. Der Eigner fand das ausreichend und sagte, er hätte noch nie Probleme gehabt.

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