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1

Montag, 17. Juli 2017, 12:42

Motoröl

Hallo zusammen,

mal eine kurze Frage zu Euren Erfahrungen mit Motorölen bei alten Bootsdieseln (bei uns eingebaut: Farymann R30, 20 PS, 2 Zylinder).

Situation: altes Handbuch sagt:
  • Sommer: HD SAE 20 (30)
  • Winter: HD SAE 10 (20)

Jetzt frage ich mich, ob ich so einen "Exoten" kaufen soll: https://www.amazon.de/Pennasol-Multigrad…keywords=sae+20 oder ob der "Klassiker" 15W-40 in ordentlicher API-Spezifikation (z.B. hier: https://www.amazon.de/Liqui-Moly-1096-To…keywords=15+w40) nicht auch tut. Oder gar das berühmte Baumarkt-Öl in 15W-40 in mind. API-CD Spezifikation. Die Links sollen nur als Beispiel dienen.

Problem ist ja, das alte Handbuch sagt nix zu API oder sonstigen Spezifikationen, sondern macht nur die o.g. Angaben.

Meinungen, Erfahrungen,...?

Viele Dank bereits vorab.
Joe

P.S.: nachgucken, was grade drin ist (bzw. auf dem sich leerenden Reservekanister), kann ich nicht => Boot ist leider weit weg.
P.S.S.: Ich hoffe, die Frage nach dem richtigen Motoröl hat nicht Anker-Thread Charakter :D .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AJ_01« (17. Juli 2017, 13:16)


2

Montag, 17. Juli 2017, 13:02

Bei den "alten" Motoren ist das Lagerspiel nach den damals üblichen Motorölen ausgelegt worden. Und die waren damals "dickflüssiger" als die heutigen Öle. D.h. das Spaltmaß ist für heutige Öle zu groß, es baut sich nicht der richtigee Öldruck am Lager auf. Mit heutigen Ölen "klappern" die Motoren mehr. Aber da die heutigen Öle etliche Additive für Mangelschmierung und Extrembelastung haben, gleichen die das wohl wieder aus. Ich fahr meinen Bj. 75 Diesel auch mit modernen "Baumarkt"-Ölen.
bukh1

3

Montag, 17. Juli 2017, 17:04

Ich benutz immer Liqui moly Formula Super 15w40
Ist Mineralisch und die alten Volvos (MD11 etc) und mein 20 Jähriger Kubota kommen anscheinend gut damit klar.

Synthetische Öle können Probleme machen, wie es bei teilsynthetisch ist weiß ich nicht.
Wir haben hir so einen Ölspezi , der wird sich sicher melden.
Gibt auch genug Trööts dazu ....

Beiträge: 70

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4

Montag, 17. Juli 2017, 19:18

Schaue mal nach sogenanntem Oldtimeröl. War bei meinem alten MD11 endlich die Lösung, Probleme des Druckaufbaus in der Ölpumpe zu beheben.

5

Montag, 17. Juli 2017, 21:28

Moin,

Aral Tronic 15W-40 funktioniert die 4. Saison im Farymann FK2M von 1982 sehr gut.

Gruß,

Lars

6

Dienstag, 18. Juli 2017, 15:02

Schaue mal nach sogenanntem Oldtimeröl. War bei meinem alten MD11 endlich die Lösung, Probleme des Druckaufbaus in der Ölpumpe zu beheben.
Hast Du da mal ein Beispiel (Link)? Da scheint es ja auch eine ganz schöne Breite an Produkten zu geben, die sich Oldtimer-Öl nennen.

JürgenG

Kapitän

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7

Dienstag, 18. Juli 2017, 16:38

Ich benutz immer Liqui moly Formula Super 15w40
Ist Mineralisch und die alten Volvos (MD11 etc) und mein 20 Jähriger Kubota kommen anscheinend gut damit klar.


Das nehme ich auch mit besten Erfahrungen. Meine Guzzi T3, Bj. ´78, kam damit genau so gut klar, wie unser alter VP 2002.

Grüße Jürgen

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8

Dienstag, 18. Juli 2017, 19:21

Ich meine von Rektol (?) das 20W-50.
War gar nicht so wesentlich teuerer als anderes Markenöl. Es gab auch mal einen Testbericht über diese Öle, wobei nur wenige Hersteller/Vertreiber diesen Test bestanden haben.
Habe leider nicht mehr meine alten Unterlagen, denn mein jetziges Boot hat einen 2030.
Versuch macht klug.
Viel Erfolg

9

Dienstag, 18. Juli 2017, 22:36

Danke für den Hinweis.
Versuch macht klug.
Werde ich wohl mal machen.

10

Dienstag, 18. Juli 2017, 23:15

Die Frage kommt hier regelmäßig. Für Die alten Motoren aus den 70-Igern wurden immer Einbereichsöle empfohlen, das war damals angemessen. Alle mir bekannten Hersteller empfehlen heute stattdessen 15w40, die entsprechenden Klassifikationen machen das ebenso.

Wenn deine Maschine klapperig ist und der Öldruck im Leerlauf unter 0,8 abfällt (und sogar der Summer nöddelt bzw. die Öldrucklampe flackert) kann es hilfreich sein die Maschine auf 20w50 umzuölen, dann tritt das weniger auf. So ein Öl bekommt man am einfachsten für "Classic Cars", es ist aber unverhältnismäßig teuer vor allem angesichts des wirklich "simplen" Produktes. Aber der genannte Kundenkreis bezahlt so was eben... es sei ihm gegönnt.
Gruß

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