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  • »Robert M« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 30. August 2017, 14:08

Liekleine der Windstärke anpassen?

Hallo zusammen,
mich treibt gerade die Frage um, ob es wohl sinnvoll ist, die Spannung der Liekleine im Achterliek des Vorsegels den Bedingungen anzupassen, also der Windstärke. Aus Windsurferzeiten kenne ich noch die Regel, dass man die leechline nur so dicht holt dass das Achterliek gerade eben nicht mehr flattert. Das ruhige Achterliek erkauft man sich ja mit einer einer oder minder großen Kralle, und die sieht scheußlich aus (auch wenn ein Segelmacher mir mal sagte, dass die Kralle keine große Bremswirkung habe, weil sie noch komplett in der laminaren Unterschicht liege).
Wie mache ich das nun bei einer Segelyacht? Jedesmal die Liekspannung anpassen? Das ist ja ganz schön fummelig. Wie macht das denn der Segler, dem der letzte halbe Knoten nicht egal ist?
Gruß
Robert

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2

Mittwoch, 30. August 2017, 14:13

Aus Windsurferzeiten kenne ich noch die Regel, dass man die leechline nur so dicht holt dass das Achterliek gerade eben nicht mehr flattert

So und nicht anders.

Wie mache ich das nun bei einer Segelyacht? Jedesmal die Liekspannung anpassen?

Nein, gilt das gleiche wie oben.

3

Mittwoch, 30. August 2017, 16:16

Bevor du an der Liekleine ziehst, erstmal den Holepunkt richtig einstellen. Bei einem ausgelutschtem Segel hilft das häufig nicht mehr, dann kommt die Liekleine zum Einsatz.
Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

x-molich

Seebär

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4

Mittwoch, 30. August 2017, 17:01

Zitat

Bevor du an der Liekleine ziehst, erstmal den Holepunkt richtig
einstellen. Bei einem ausgelutschtem Segel hilft das häufig nicht mehr,
dann kommt die Liekleine zum Einsatz
Wenn das Segel sehr ausgelutscht ist, muß der Holepunkt recht weit nach vorne, um das Achterliek stramm zu bekommen. Dann wird aber das Profil in Längsrichtung des Segels tief, sodaß man Am Wind eher Krängung als Vortrieb erzeugt. Da wäre mir vor allem bei Starkwind ein flacheres Segel, flatternd oder mit Kralle lieber.

Grüße
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

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5

Mittwoch, 30. August 2017, 18:09

Nochwas....

Wie mache ich das nun bei einer Segelyacht? Jedesmal die Liekspannung anpassen?


Nur, wenn z.B. das Achterliek der Fock schon einigermaßen ausgelutscht ist und die Liekleine bei stärkerem Wind recht dicht geholt werden muss, damit das Liek nicht mehr flattert. Bei leichterem Wind würde ich sie dann immer wieder lösen, um die Kralle wieder wegzubekommen.



PS: Ich hab mal für ne Fock (25 m²) 200 (?) € gezahlt, dafür hat der Segelmacher die Kralle weggeschnitten. Geht nicht komplett und das Achterliek wird noch ein bisschen hohler, aber wird deutlich besser und wenn das Segel ansonsten noch o.k. ist, gewinnt man noch das eine oder andere Jährchen Lebensdauer.

6

Mittwoch, 30. August 2017, 18:13

Genuaschiene einstellen und wenns dann (zu sehr) flattert justieren. Bei mir einmal eingestellt und gut.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

schubma

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7

Dienstag, 15. Mai 2018, 19:55

Wer hat noch Erfahrungen mit Achterliek wegschneiden?

Hallo, ich habe auch so ein Problem mit meinem großen Vorsegel. Das Achterliek ist ausgelabberten aber ansonsten sieht das Segel noch passabel aus. Wenn ich aber am Wind den Bildpunkt zu weit nach Achtern lege schütteln die Flatterbewegungen das Boot mächtig durch, das kostet bestimmt eine Menge Vortrieb.

Wir sind Eure Erfahrungen mit dem kürzen des Achterliek?
Hat man dann noch ein paar Jahre Ruhe in der Sparbüchse?
Wieviel wird da ungefähr weggeschnitten?

Grüße von Martin

Klaus13

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8

Dienstag, 15. Mai 2018, 20:07

Hallo Robert,

das Einstellen der Liekleine empfinde ich auch als problematisch. Da meine Segel recht neu sind, tritt das Problem bei der WINNER kaum auf. Aber wenn es nötig wird, dann ist ja immer viel Wind, das Boot macht Lage und genau dann muss man auf die Leeseite des Bootes. Das mache ich äußerst ungern. Die diversen Klemmvorichtungen der Liekleinen sind ja auch nicht immer das gelbe vom Ei und schwups rutsch das dünne Ding wieder raus. I.d.R. komme ich mit der Holepunktverstellung zum Ziel, wenn das bei Dir nicht mehr reicht, dann haben die Segel eben ihre besten Zeiten hinter sich. Wenn Dir der halbe Knoten wichtig ist, muss eine neue Genua her ;)

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

9

Dienstag, 15. Mai 2018, 20:43

Also lieber ein leichter „Flatter“ als ne Kralle reinziehen. Wenn Du die Fäden beobachtest wirst Du ja unweigerlich auch das Achterliek sehen/beobachten. Wenn sich die Windverhältnisse und der Genuarutscher ändert, lasse ich die Liekleine nach bis flatter und dann ein wenig anspannen.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Spi40

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10

Dienstag, 15. Mai 2018, 20:52

Ich habe eine meiner 3 Genua‘s mit genau Deinem Problem schon vor vielen Jahren zum Segelnacher gebracht. Er hat das umgenähte des Achterlieks abgeschnitten, eine Liekleine mit Klemme angebracht und das ganze mit Segeltuch umnäht. Genua Funktioniert seit der Zeit ohne klappern.
Und weil man ja mit den Augen klaut :rolleyes: habe ich bei meiner Lieblingsfock , die das Klappern bei viel Wind am Unterliek auch hatte, mit neuem Segeltuch umnäht und eine Unterliekleine mit Klemme eingearbeitet. Auch dieses Segel klappert seit der Zeit nicht mehr.
Gruß Torsten

kis
keep it simple

schubma

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11

Dienstag, 15. Mai 2018, 21:18

Das klingt gut! Und was kostet so eine Reparatur übern Daumen bei 10 m Achterliek?

  • »Robert M« ist der Autor dieses Themas

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12

Dienstag, 15. Mai 2018, 22:35

Äh, als Themenstarter (und weil Klaus 13 mich ansprach) melde ich mich hier nochmal. Meiner Genua geht es gut, ausgelabbert ist da nix. Mir ist jetzt klar, dass auch die Liekleinen "aktiv" bedient werden wollen, und seitdem mache ich das auch so. Tatsächlich ist eine Grobeinstellung erforderlich, indem man die Liekleine selbst passend an dem Velcro-Streifen anbindet, aber danach geht die Feineinstellung gut - mit der Einschränkung, die Klaus genannt hat (Lage nach Lee).
Ich hoffe doch, dass der Moment, an dem ich meine schönen EPEX-Segel in Rente schicken muss, noch ein wenig in der Zukunft liegt. :S

schubma

Smutje

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13

Mittwoch, 16. Mai 2018, 09:21

Danke für die Rückmeldung!
Wurde das Schothorn auch versetzt oder wird einfach die Rundung vom Achterliek weggeschnitten?
Viele Grüße von Martin

Spi40

Salzbuckel

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14

Mittwoch, 16. Mai 2018, 09:39

Danke für die Rückmeldung!
Wurde das Schothorn auch versetzt oder wird einfach die Rundung vom Achterliek weggeschnitten?
Viele Grüße von Martin


Nein, das Schothorn wurde nicht geändert. Ja, die Rundung wurde etwas weggeschnitten, fällt auch nicht weiter auf, wenn man es nicht weis.
Ich glaube das hatte damals 50€ gekostet.
Gruß Torsten

kis
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15

Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:45

wenn es nötig wird, dann ist ja immer viel Wind, das Boot macht Lage und genau dann muss man auf die Leeseite des Bootes. Das mache ich äußerst ungern

Dann denk bei der nächsten Neubestellung daran, die Liekleine zum Segelhals umlenken zu lassen. ;) Das ist so was von komfortabel.


Also lieber ein leichter „Flatter“ als ne Kralle reinziehen

Definiere "leichter Flatter". (| Da würd ich eher ne Kralle reinziehen. Ein paar Stunden ordentliches Geflatter und das Segel kann in die Tonne, nichts ist schädlicher. Außer der Sonne.


Mir ist jetzt klar, dass auch die Liekleinen "aktiv" bedient werden wollen, und seitdem mache ich das auch so

Aktiv? Wie oft änderst du denn jetzt die Einstellung? Wenn die Segel noch gut sind, muss man eigentlich nichts ändern. ?(

Xtefan

Offizier

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16

Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:37

Bei Leichtwind flattert nichts im Achterliek. Daher: Liekleine bei Leichtwind los machen und wenns bei mehr Wind flattert dichtsetzen bis das Flattern weg ist.
VLG
Stefan

17

Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:45

Eigentlich werden die Dinger gar nicht angezogen - wenn man nicht durch die Flatterei gezwungen wird. In so fern gibt es auch kein "aktives Segeln".

Vom altern des Achterlieks abgesehen, wird auch der Strömungsabriss am Profil ruiniert.

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

18

Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:52

wenn es nötig wird, dann ist ja immer viel Wind, das Boot macht Lage und genau dann muss man auf die Leeseite des Bootes. Das mache ich äußerst ungern

Dann denk bei der nächsten Neubestellung daran, die Liekleine zum Segelhals umlenken zu lassen. ;) Das ist so was von komfortabel.


Also lieber ein leichter „Flatter“ als ne Kralle reinziehen

Definiere "leichter Flatter". (| Da würd ich eher ne Kralle reinziehen. Ein paar Stunden ordentliches Geflatter und das Segel kann in die Tonne, nichts ist schädlicher. Außer der Sonne.(


Ich sage leichter Flatter, Du sagst ordentliches Geflatter. Das ist der Unterschied! Bei leichtem Wind und eben leichtem Geflatter (Gegenteil von starkem Geflatter) würde ich keine Notwendigkeit sehen. Die Gefahr ist größer sich das Achterliek zuzumachen. Bei Hack gibts auch kein leichtes Flattern.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

19

Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:22

Laut Segelmacher ist Flattern auf jeden Fall zu vermeiden. Eine leichte Kralle bei mehr Wind sei eher zu verschmerzen, als das materialmordende Hinundher am Achterliek.

Gilt natürlich auch beim Großsegel.
Not on facebook.

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20

Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:52

lieber ein leichter „Flatter“

Definiere "leichter Flatter". Ein paar Stunden ordentliches Geflatter

Ich sage leichter Flatter, Du sagst ordentliches Geflatter. Das ist der Unterschied! Bei leichtem Geflatter (Gegenteil von starkem Geflatter) gibts auch kein leichtes Flattern.

was für ein Geflatter
:D :D :D

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Leechline, Liekleine, Segeltrimm

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