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F28

Salzbuckel

Beiträge: 2 723

Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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121

Donnerstag, 7. September 2017, 17:13

Auch ja das mit den Kosten versuche ich mich an der 10 % Regel zu orientieren. Für den Anfang habe ich mehr geplant.
Ich habe mir drei Jahre gesetzt das Schiff in einen ordentlichen segelfertigen Zustand zu bekommen auch mit Eigenarbeit
um dann zu sehen -- sind die Kosten für mich machbar ... steht das für mich im Verhältnis.

wenn Du die Größenordnung der Kosten kennst und das Geld aufbringen kannst, wäre dieser Punkt ja schon mal geklärt.
3 Jahre als Zeitrahmen, um den Dampfer komplett in Schuss zu bringen, ist vermutlich auch realistisch.

Dann fehlt Dir eigentlich nur noch das KnowHow, das Du als Eigner und zukünftiger Langfahrer brauchst. Heißt: Du musst und wirst in den nächsten 3 Jahren jede Menge Zeugs lernen (müssen), von dem Du vorher noch gar nicht wusstest, dass es sowas gibt. Du musst zwar nicht jeden Handgriff selbst können (naja, auf'm Atlantik später vielleicht dann doch), aber Du musst zumindest soviel davon verstehen, dass Du Spezialisten qualifiziert beauftragen und ihre Arbeit kontrollieren kannst. Verabschiede Dich am besten sofort von allen Gedanken an Hotlines, Vertragswerkstätten etc. - das gibt es in unserem Metier schlicht nicht. Selbst ist der Mann!

Noch eins zum Forum hier: ich bitte um Verständnis für die skeptischen Stimmen. Hier kommen immer wieder Traumtänzer mit utopischen Projekten aller Art vorbei, von denen man nach den ersten 2 oder 3 Beiträgen nie wieder etwas hört...
Gruß
F28

unregistriert

122

Donnerstag, 7. September 2017, 18:35

Hi


ich sag es mal so, die Meisten von euch haben zu allen diesen Techn. Themen deutlich mehr Ahnung als ich......aber das war mir klar.


Wenn ich es nicht schaffe in diesen drei Jahre meinen Skill in diesen Themen deutlich zu erweitern wird es nicht funktionieren-
das weiß ich.


Zuviel Geld hat man nie auch das habe ich mir soweit wie möglich für die drei Jahre geplant .. aber ich merke schon die Tendenz doch
mehr machen zu wollen wie Teak (Kunstt..) etc.


Deshalb habe ich mir die drei Jahre gesetzt, evntl bin ich dann in der Lage einen Mehrwert geschaffen zu haben und vielleicht einen großen Teil
meiner Investition durch einen Verkauf wieder zu erwirtschaften. Aber das ist absolut nicht mein Ziel.


Mein Ziel mein Traum ist es zu segeln bis es nicht mehr geht. Und auch die Ost und Nordsee sind sehr erstrebenswerte Ziele.


Montenegro ist ein wunderschönes Land -- Falls ihr Mal Infos braucht könnt ihr euch gerne an mich wenden.


Ich hoffe doch ich kann etwas zurück geben.


Ich würde euch gerne weiter mit Infos versorgen wie es mit "Auriga" und mir weiter geht.


_andi_

Kapitän

Beiträge: 642

Bootstyp: IW-31

Heimathafen: Ostsee

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123

Donnerstag, 7. September 2017, 18:43

was die leitungen angeht hilft so ein möller, damit kannst du dir relativ fix nen laufplan basteln, einfach sender am sicherungskasten an das abgenommene (spannungsfreie) kabel hängen und der der sonde kontaktlos verfolgen.

https://www.reichelt.de/Leitungsfinder/T…26&SEARCH=%252A

unregistriert

124

Donnerstag, 7. September 2017, 19:08

@_andi_

danke gerade bestellt

Grüße

Stefan

125

Donnerstag, 7. September 2017, 19:24

Ok, das ist ja ein ordentlicher Trümmer, aber auch nur ein Schiff...
Alles etwas grösser, schwerer, länger und ggfs. etwas teurer als auf "üblich" dimensionierten Schiffen.
Anfangs ziemlich unüberschaubar, darum solltest Du Dir -wie schon mehrmals genannt- erst einmal einen Überblick verschaffen.
Diverse Baustellen nacheinander lokalisieren, durchplanen und für dich dokumentieren. Das ganze in eine vernünftige Reihenfolge bringen und gezielt abarbeiten. Die Kosten werden so auch überschau- und planbarer.
Mit 50 Baustellen auf einmal wirst Du und wohl auch jeder andere überfordert sein und den Überblick verlieren.
Wenn z.B. die Hydraulikpumpe nicht läuft, dann kontrolliere diese, baue sie aus, besorge eine neue oder repariere sie, einbauen und vergessen....
Motoren... erstmal prüfen, was damit ist. Lichtmaschinen hast Du ja, also rein damit. Grosse Inspektion / Durchsicht machen, Motor einzeln manuell oder mit Anlasser mal drehen lassen, wenn er ohne Geräusche dreht -starten. Dann siehst Du was passiert, ob Kühlwasser kommt, wie er läuft und ob er durchläuft. Auf "Doof" würde ich nicht anfangen daran rumzuschrauben.
Um evtl. vorhd. Dieselpest, defekten Impeller oder Filterwechsel kannst Du Dich dann immer noch kümmern.
Das ist jetzt zwar etwas blauäugig, aber ich würde so vorgehen.....

Handbreit
Ralf

126

Donnerstag, 7. September 2017, 19:31

Das Vorgehen auf kleinen und großen Booten ist in vielem ähnlich. Der Vorteil bei kleinen Booten: Manches fehlt, vieles ist leichter und billiger. Der Vorteil der großen Booten: Man hat meist mehr Platz zum Arbeiten. Aufrecht statt liegend arbeiten zu können oder mal einen Hebel ans Werkzeug zu setzen, statt den 8er Schraubenschlüssel noch abflexen zu müssen, hat auch schon einen Wert an sich...

_andi_

Kapitän

Beiträge: 642

Bootstyp: IW-31

Heimathafen: Ostsee

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127

Donnerstag, 7. September 2017, 21:32

Um den anderen noch fix zuzustimmen: ja, mach ne Liste mit Prioritäten, stell sie am besten hier rein und hole Rat für die Reihenfolge ein. Ja, es ist voll verlockend sich mit dem Windmesser zu befassen, man braucht ihn aber nicht. Logge ist auch Luxus. Rumpf dicht, Ruderanlage funktioniert, Rigg segelklar, Maschinen mehr oder weniger i.O. (der Angelsachse nennt die Dinger auch "Auxilliary" weil es halt nicht der Primärantrieb ist), Anker benutzbar. Das ist mE das wichtige, alles andere kannst Du unterwegs/in der Schlei/sonstwo angehen. Für die Überführung oder nen Teil davon wäre ich auch am Start wenn es zeitlich passt und es saisonal kein Himmelfahrtskommando wird...

Trouw

Kapitän

Beiträge: 544

Wohnort: Elsdorf

Schiffsname: TROUW

Bootstyp: SY Cobelens 33

Heimathafen: Brouwershaven

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128

Freitag, 8. September 2017, 12:23

...wenn der Thread so weiter läuft, kann der arme Mann gar nicht arbeiten. ?(

Gruß "TROUW"

unregistriert

129

Freitag, 8. September 2017, 12:42

Hi @_andi_

danke für den Heinweis und deine Hilfe aber ich denke dieses Jahr wird das nichts mehr.

evntl nächstes Jahr.

Viele Grüße

130

Freitag, 8. September 2017, 12:50

Komm jetzt, so ein bißchen Biscaya Anfang November...
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

131

Freitag, 8. September 2017, 13:44

Komm jetzt, so ein bißchen Biscaya Anfang November...



und da der Wind von Südwest kommt, ist man mit Rückenwind sogar schneller ;(
ciao

Andreas

Burny Gumble

Leichtmatrose

Beiträge: 35

Wohnort: Eckernförde

Schiffsname: Doroba

Heimathafen: Eckernförde

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132

Freitag, 8. September 2017, 16:44

Moin zusammen,

ich habe jetzt ein paar Tage die Diskussion verfolgt und die Meinungen, wie man lesen kann, gehen weit auseinander bis hin zu gelegentlichen Themenwechseln. Dies zeigt letztendlich auch wie unterschiedlich die Leute alleine hier im Forum ticken :O .

Du musst jetzt für dich entscheiden, ob

Du eher der Abenteurer bist, dich mit dem notwendigsten an Deinem Boot zufrieden gibst, noch ein bisschen bastelst und es dann los geht mit einem gewissen "Restrisiko"

oder

Du auf Nummer sicher gehst, ohne Risiko und Deine Lehre draus ziehst.

Ich denke für beide Möglichkeiten gibt es genug Wege und Hilfestellungen die in dem Forum schon genug beschrieben und Diskutiert wurden.... die endgültige Entscheidung triffst letztendlich Du.

Viel Erfolg und denke dran :alleswirdgut:

_andi_

Kapitän

Beiträge: 642

Bootstyp: IW-31

Heimathafen: Ostsee

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133

Freitag, 8. September 2017, 18:33

evntl nächstes Jahr.

.... das meinte ich mit "so lange es saisonal kein Himmelfahrtskommando wird" ... Jetzt sofort los fände ich noch ok, der Projektplan klingt aber eher nicht danach :-)

Zu der "Abendteuerer" oder "Nummer Sicher" Entscheidung würde ich mich nicht durchringen, eher ob Du auf Luxus verzichten kannst/willst. Sicherheit kostet nicht viel Geld, eher Training, Know How und Vorbereitung.

... und Restrisiko bleibt immer, selbst auf dem Sofa kannste nen Herzkasper o.ä. wg. schlechter Ernährung erleben...

Als Buchtipps:

https://www.amazon.com/Outfit-Sail-Capn-…k/dp/B00638SJII

https://www.amazon.com/Self-Sufficient-S…y/dp/0964603675

Disclaimer: Die Pardeys waren/sind komplett ohne Motor unterwegs, die Goodlanders "lediglich" ne Dekade oder so. Ich find Motor total gut und sinnvoll und würde nicht ohne einen los. Nichtsdestotrotz ist ein Ausfall nicht das Ende der Welt, insbesondere wenn man zwei von den Dingern hat. Aber man muss im Falle des Falles halt damit leben nicht ohne Hilfe in den engen Hafen zu kommen sondern evtl ne Nacht durchzusegeln, nen Anker zu schmeißen, ...

134

Freitag, 8. September 2017, 20:12

Mit einer 16m seetauglichen R. in diesem durchaus brauchbaren Zustand, zwei Motoren und kurzer Standzeit würde ich einfach mal, nachdem das nötigste gemacht ist die Leinen loswerfen und gucken ob und was denn Probleme macht! Je länger Du wartest und Dir immer mehr Kopfkino machst, desto länger steht das schöne Schiff an Land und irgendwann gibts Du dann auf. Du hast Dir eine Kampfsau angelacht und die möchte jetzt gerne endlich los.

Yachtcoach

St. Lubentius des Forums

Beiträge: 6 677

Wohnort: mittendrin

Schiffsname: wechselt und daher auch nicht wie Frauennamen auf den Arm tötowiert

Bootstyp: Ja ...sagt man von mir....

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135

Samstag, 9. September 2017, 12:52

wenn man dem folgen möchte.... :good2:

wäre es auch ein Möglichkleit, das Teil schon mal Richtung Spanien / Portugal zu fahren,
dort zu überwintern und zu basteln.
Da gibt es auch Ecken, wo andere überwintern und reparieren.
Du wärest nicht alleine und hättest gute Ratschläge anbei.

falls du später in den Norden möchtest... ?(

ansonsten bleib, wo es warm und günstig ist... such dir einen arbeitswilligen und fachkompetenten Rentner, der dort bleibt und arbeitet ....
und starte dann im Frühjahr.

Es gibt viele Möglichkeiten... auf die Schnelle jetzt noch hoch in den Norden...
wäre wohl die schlechteste.

:D
ja...der redet und schreibt auch ungefragt....wer wissen will was....liest da :


http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html . ... -.....QUERULANT= https://blog650.wordpress.com ... - ......HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com ......-........http://www.wassersport-pool.info ..[/align]

fiete-34

Seebär

Beiträge: 1 303

Wohnort: Nähe Frankfurt

Bootstyp: klassische 34´- SY

Heimathafen: Kieler Förde

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136

Samstag, 9. September 2017, 13:46

Moin chenger,
gerne schließe ich mich -andi-´s post an und bin dabei - schicke doch mal eine genauere Liste mit echten Prioritäten und möglichst vielen Fotos dazu (evtl. per PN). Wenn Du mit dem Schiff über See willst, ist es sicherlich nicht mit bloßen Basteleien getan. Ich stehe für fachgerechte Erledigung und ggf. zur entsprechenden Beauftragung sowie Beaufsichtigung werftseitiger Arbeiten gerne zur Verfügung...
Handbreit...! F.

rondine

Kapitän

Beiträge: 633

Wohnort: Isenbüttel

Schiffsname: RONDINE

Bootstyp: H43

Heimathafen: Lübeck - am Stau

Rufzeichen: DH7239

MMSI: 211 503 440

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137

Samstag, 9. September 2017, 15:14

Moin,

das ist ja ein ordentliches Projekt, bei dem man viel lernen aber auch verlieren kann.
Man muss sich selbst kennen um einzuschätzen, ob man über Jahre hinweg lernfähig genug ist, alles zu verstehen und in den Griff zu bekommen.
Ein bischen verrückt muß man sein, um so etwas zu wuppen, und enthusiastisch und realitätsfern. Das gehört dazu.
Ich glaube, das ist bei vielen so. Man muss nicht verzagen, nur weil ein paar Dinge nicht funktionieren.

Ich mache mir bei größeren Problemen oder Umbauten eine Liste mit allen Punkten, die abzuarbeiten sind.
Dann Fotos von allem, was relevant sein könnte, incl. Typenschilder, Masse etc.
Und dann für jedes Thema eine eingehende Beratung und Diskussion in mindestens einem Forum.
Danach die Kosten- und Aufwandsaufstellung.
Danach geht es los.

Mein Boot war lange in Griechenland. Es ist zwar keine 16 m lang, aber auch nicht gerade klein, und
alles ist komplex und groß und kompliziert und zeitaufwändig. Dabei habe ich mir o.g. Vorgehensweise zugelegt
und bin damit ganz gut gefahren. Da die Zeit aber nicht wirklich gereicht hat, mit normalen Urlaubstagen,
habe ich das Boot nach Deutschland geholt. Jetzt ist es in Lübeck, ich kann den ganzen Sommer auch übers WE
segeln gehen und im Winter reparieren. Seitdem klappt es deutlich besser.

Der Transport ab Koper war aufwändig und teuer. Aber er wird von Fachleuten gemacht und am Ende kommt das Boot da an wo
man es braucht. Das Boot aussen rum zu segeln, etwa 3000 sm, ist aufwändig und es wird so manches zu Bruch gehen.
Das muß nicht günstiger sein. Wenn man das Boot nicht kennt, und selbst noch nie Segel eingezogen hat, ist die Gefahr,
dass etwas ernsthaftes passiert, groß.

Daher würde ich den Landweg vorziehen. Du kannst Dir das Boot vors Haus stellen lassen, und es so gründlich durchreparieren,
wie du es für nötig hältst. Dann erst weiter ins Wasser. Mit dem Verkäufer würde ich das vernünftig besprechen, er wird dir
in der Gesamtsituation bestimmt entgegenkommen und einen Teil der Transportkosten übernehmen, wenn man nicht gleich mit dem Anwalt kommt.

Die Probleme, die Du beschrieben hast, hören sich als nicht sehr groß an.
Sollte nicht Größeres dazu kommen, wird es sich lohnen, die Reparatur anzupacken. Dann hast du ein schönes Schiff.

Handbreit
Ernst
im Zweifel geht man besser segeln

138

Mittwoch, 13. September 2017, 10:08

Der Falsche Traum

Vermutlich ist hier ein falscher Traum weiter verkauft worden unter Hinweis auf lapidare Restarbeiten, denen sich ein „neuer“ Träumer gewachsen fühlte, dem durch eine verlockende Relation von Kaufpreis zur Grösse des Schiffes das Wasser im Munde zusammen gelaufen ist. Jedenfalls ist er weich geworden … und realisiert nun die Grösse des Suppentellers langsam aber stetig, erkennt, dass sein Löffel zu klein, oder der Suppenteller sogar für eine ganze Foren Garnison reichen würde.

ANFENGERFEHLER
Der durch falsche Folgeentscheidungen nicht zu kurieren ist, auch wenn er hier das Zeug zum Forum Dauerbrenner hätte. Aber: ist dem Mann dadurch geholfen, sich hier die Finger wund zu schreiben, dabei seine fehlerhafte Kaufentscheidung – stetig besser zu umreissen, dass er sich am Ende gar nicht mehr ins Auto setzen mag, um seinen Traum, der am Steg Ende traurig vor ihm schaukelt, zu besuchen?

FAKTEN
Die Idee, einen REINKE Rumpf werftseitig erstellen zu lassen, um hernach Möbel, Technik und Ausrüstung selber „zu basteln“ - wird ja nicht so schwer sein! – gleichwohl im Laufe der Jahre dann auf den Boden der Tatsachen nieder zu schweben, bzw. eine Bruchlandung hinzulegen, ist ein so typischer Denkfehler, der hundertfach passiert, der einer Werft MATZERATH seit Jahren Arbeit gibt, weil dort derartige Schiffe wieder entkernt und sodann professionell – und Wert erhaltend – nochmals zu Wasser gebracht werden.

Derartige ZWITTER sind Geld und Traum vernichtend, vielfach unter Verlust der Partnerin. Denn WIEDERVERKAUFBAR sind sie nur schwer, allenfalls über Schweiss treibende Preise, weil die Stunde der Wahrheit die Stunde der Knete ist. Ich habe in meinem Blog eine REINKE 12, identischer Traum, allerdings vom Holzkünstler ausgebaut, mit Doppel Perkins und kompletter Ausrüstung – noch nie geschwommen – am Ende für € 9.500,00 verkauft. Schluck! Aber ein Blick in die Runde und jeder wird erkennen, dass Schiffe - zumal ONE OFFS - mit zunehmender Grösse immer unverkäuflicher werden, am Ende als Industrie Denkmähler in der Eigner Psyche Verwüstungen anrichten – oder als Hafen Verzierung von Heiligenhafen oder Neustadt enden und dort als Selfie Hintergründe Verwendung finden.

GERICHTE
Für Anwälte ein Leckerbissen, kann man ganze Häuser drauf bauen, weil sie ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für Jahre sind. Auch Gutachten müssen ran, hinter deren Rücken sich dann jeder verstecken kann. Und jeder weiss, dass die Hoffnung sich hinter dem Horizont verkrümelt und die Nerven – samt Konto Stand – in den Keller rutschen.

RESTARBEITEN?
Sorry, ein Denkfehler, dass ein derartiges Schiff an irgendeinem Tage jemals wirklich fertig werden wird, weil stetig neue Überraschungen um die Ecke kommen! Ausnahme: man betreibt die Arbeit kraftvoll in der Nähe seines Wohnorts, alternativ mit enormem Kapitalaufwand und professioneller Hilfe, die dann wiederum fachkundig zu überprüfen sein sollte.

Ich kenne traurige Schwesterschiffe, die seit vielen Jahren vor sich hin rotten, deren Eigner sie final aus dem eigenen Leben zu radieren versuchen, derweil sie von Lochfrass gierig aufgefressen werden.

Psychotherapie für den TE:
http://windpilot.com/blog/columns/deutsc…e-der-nationen/

http://windpilot.com/blog/columns/boote-…eines-schiffes/

Hier ist mein Rat:
Falsches Schiff - falscher Traum – weg mit Schaden – nächsten Mal besser aufpassen!

Peter Foerthmann
www.windpilot.com/blog

Lerigau

Seebär

Beiträge: 1 344

Wohnort: Oldenburg

Schiffsname: Slocum

Bootstyp: Segelyacht

Heimathafen: Oldenburg

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139

Mittwoch, 13. September 2017, 10:19

weg mit Schaden

Naja, wo, wie gross ist denn dieser "Schaden"? Nach meinem Eindruck ist dieses Boot weder rott noch schlecht oder gar unfertig ausgebaut.

Unstreitbar ist wohl nur, dass der neue Eigner sich zu viel zugemutet hat und dieses auch selbst erkannt hat. Aber deswegen muss es ja nicht gleich ein Industrie-Denkmal werden. Die aufgelisteten Mängel sind für die meisten Forenteilnehmer vermutlich gar keine, sondern nur irgendwelche Punkte auf einer ewigen Liste. Bei meinem eignen Boot ist mehr "kaputt" (eine Windlupe habe ich aber z.B. gar nicht) und dennoch ist es absolut seetüchtig.

Meine Meinung: Der Eigner muss sich Wissen anlesen, erfragen, selber an allem schnuppern und nach einiger Zeit wird er merken, dass das alles ganz toll und durchaus machbar ist.

VG
Holger
Das Blog zu unserem Boot: SY-SLOCUM.de

F28

Salzbuckel

Beiträge: 2 723

Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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140

Mittwoch, 13. September 2017, 10:29

Meine Meinung: Der Eigner muss sich Wissen anlesen, erfragen, selber an allem schnuppern und nach einiger Zeit wird er merken, dass das alles ganz toll und durchaus machbar ist.

die Bereitschaft zum Lernen - das ist auch nach meiner Einschätzung der Knackpunkt in diesem Fall. Daran wird sich entscheiden, ob der Dampfer letztlich an's Fahren kommen wird.
Zeit und Geld scheint ja - jedenfalls nach Einschätzung des Eigners selbst - in ausreichendem Maße vorhanden zu sein.
Gruß
F28

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