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seelo

Bootsmann

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1

Samstag, 28. Oktober 2017, 20:29

Motor PS gegenüber Länge. Masse

Bin v ?( ermutlich mal wider in falscher Rubrik? Versuche es trotzdem mal. Gibt es eine Faustformel für die Leistung des Motor`s zu Masse, Länge eines Bootes? Wie schon in anderen Sparten beschieben. AB im Schacht , Mercury mit 7.5 Ps bei 6m und einem ungefähren Gewicht so um die 900 Kg. Natürlich als Flauten Schieber und Hafenmanöver. . Bei wenig Wind suppi. Bei Starkwind , etwas schwach auf der Brust. Klappt zwar mit 4 Erwachsenen an Bord und Wellengang. Fand es aber schon Grenzwertig. Bin von meinem Schlauchboot natürlich andere Leistung gewohnt. Aber die Masse ist natürlich so ca ein 4tel. . Wenn ich mal so im Netz schaue , sehe ich Segelboote die größer sind und die Motoren haben ähnliche Leistungen. Diesel hat natürlich mehr Drehmonent . Ist das entscheidend? Gruß Dirk
Der Tag hat 24 Stunden. Sollte die Zeit mal nicht ausreichen, nehmen wir halt die Nacht hinzu. ;) und wer Schreibfehler findet : darft sie behalten

beduine

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2

Samstag, 28. Oktober 2017, 22:42

Segelboot =Verdränger = 2KW/t . Also haben viele den 5 PS AB. Motorsegler 4 KW/t. Mit dem Schlauchi kommst du ins Gleiten, also nicht vergleichbar. Selbst mit 100PS wirst du nicht über Rumpfgeschwindigkeit - ca.5,5 kn- kommen,aber die Spanten werden brechen.

Bero

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3

Samstag, 28. Oktober 2017, 22:51

Faustformeln liefern natürlich immer nur Näherungswerte.
Man kann vom Bootsgewicht oder der Segelfläche ausgehen. In #2 sind die Werte für die Berechnung nach Gewicht. Bei der Berechnung nach der Segelfläche ( ist bei einem Segelboot gar nicht so schlecht ) ist 0,2 kW (=0,27 PS) je Quadratmeter Segelfläche eine ganz brauchbare Aussage.
Bernd

seelo

Bootsmann

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4

Samstag, 28. Oktober 2017, 23:00

Segelboot =Verdränger = 2KW/t . Also haben viele den 5 PS AB. Motorsegler 4 KW/t. Mit dem Schlauchi kommst du ins Gleiten, also nicht vergleichbar. Selbst mit 100PS wirst du nicht über Rumpfgeschwindigkeit - ca.5,5 kn- kommen,aber die Spanten werden brechen.
Hy. Das ist mir klar. Kann aus einem Verdränger keinen Gleiter machen. Will ich auch nicht. Gibt es denn einen Unterschied Diesel gegen AB bei gleicher Leistung?
Der Tag hat 24 Stunden. Sollte die Zeit mal nicht ausreichen, nehmen wir halt die Nacht hinzu. ;) und wer Schreibfehler findet : darft sie behalten

5

Samstag, 28. Oktober 2017, 23:09

Drehmoment ist beim Diesel in der Regel bei gleicher Leistung höher, aber wichtiger als das ist der richtige Prop. Fall Du keinen Sailprop am Motor hast, wäre das allemal wichtiger, als ein Diesel.

Vi:Ta

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6

Samstag, 28. Oktober 2017, 23:12

bei Deinem Setup ist m.A. der Propeller entscheidend, vermute, Du hast keinen Schubpropeller? Bei Verwendung eines solchen sieht das geschmeidiger aus - PSmässig bist Du im grünen Bereich (5 PS pro Tonne)
meint Helge
Biete Schwedenkarten, bitte PM bei Interesse

alinea

Salzbuckel

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7

Samstag, 28. Oktober 2017, 23:20

Drehmoment ist beim Diesel in der Regel bei gleicher Leistung höher, aber wichtiger als das ist der richtige Prop. Fall Du keinen Sailprop am Motor hast, wäre das allemal wichtiger, als ein Diesel.

Ich nehm' das mal als Optimierungshinweis und setze noch einen hinzu:

Bei einem Aussenborder an einem Kleinkreuzer sollte ein Schubpropeller montiert sein.
So ein Propeller ist nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Kraft optimiert. Er hilft nennenswert beim Aufstoppen und bringt Power bei kleinen Geschwindigkeiten.
Hey - Vi:Ta war schneller ;-)

(Sailprop verstehe ich eigentlich als Drehflügel-Verstellpropeller, das ist bei AB's nicht wirklich üblich)
Viele Grüße
alinea
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Marinero

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8

Samstag, 28. Oktober 2017, 23:30

bei 6m und einem ungefähren Gewicht so um die 900 Kg

in so ein leichtes Boot würde ich niemals einen Einbaudiesel reinstellen (mind. 2 Zentner).

"Bei Starkwind , etwas schwach auf der Brust". Ist ja nun auch ein Segelboot und der Brummer ist ein Hilfsmotor.

Wir hatten auf 24 Fuß / knapp 2 Tonnen 8 PS AB im Schacht und sind immer überall hingekommen.

9

Samstag, 28. Oktober 2017, 23:42

Bei einem Aussenborder an einem Kleinkreuzer sollte ein Schubpropeller montiert sein.
So ein Propeller ist nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Kraft optimiert. Er hilft nennenswert beim Aufstoppen und bringt Power bei kleinen Geschwindigkeiten.
Hey - Vi:Ta war schneller ;-)

(Sailprop verstehe ich eigentlich als Drehflügel-Verstellpropeller, das ist bei AB's nicht wirklich üblich)


Jupp, war schon spät; ich hatte das mit dem Tohatsu "Sail Pro" oder dem merc "Sailpower" durch den Tüdel bekommen. "Sailprop" sind die Drehflügler von Prowell (die leider zum Jahresende aus Altersgründen den Betrieb einstellen).

seelo

Bootsmann

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10

Sonntag, 29. Oktober 2017, 21:20

Habt mich jetzt ein wenig heiß gemacht, bezüglich Propeller. Wo steht da was drauf? Finde nichts oder muß der Propeller dafür abmontiert werden? Denke ist aber ganz normaler Prob. Wo bekomme ich einen anderen her bzw hat jemand evt noch einen rumliegen? Gruß Dirk
Der Tag hat 24 Stunden. Sollte die Zeit mal nicht ausreichen, nehmen wir halt die Nacht hinzu. ;) und wer Schreibfehler findet : darft sie behalten

alinea

Salzbuckel

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11

Sonntag, 29. Oktober 2017, 21:45

Nur mal so - zur Verdeutlichung der Unterschiede (besseres habe ich auf die Schnelle nicht gefunden): siehe hier als Beispiel

Ich schau morgen mal, ob und wo bei mir (Yamaha) was draufsteht.
Viele Grüße
alinea
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12

Sonntag, 29. Oktober 2017, 21:50

Die Sache mit dem Prob ist schon richtig dargestellt und wie Du erkannt hast liegt da der Hase im Pfeffer.
Auch solltest Du bei Kauf oder der Umrüstung des Ab-Motors dich vorher informieren, ob es für dieses Motorenmodell überhaupt passende Schubpropeller gibt. Für meinen 4 Ps- Yam gab es keinen und der Standardpropeller war großer Mist, er war eine gnadenloser Schaumschläger. Daher musst er weg und ein Anderer kann sich nun über den ärgern.
Wenn ein AB-Motor als Schubmotor an einem Segelboot genutzt werden soll, dann sollte (muss) er konstruktiv dafür ausgelegt sein. Dh. Schubpropeller und wenn möglich auch ein Schubgetriebe. Auch ein Schalthebel an der Pinne oder eine Drehgasschaltung erleichtern die Hafenmanöver.
Fast jeder Hersteller von AB-Motoren bietet für diesen Zweck eine eigene Produktlinie an.

Bero

Proviantmeister

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13

Sonntag, 29. Oktober 2017, 22:02

Ich denke auch, dass ein Schubpropeller eine gute Lösung sein könnte. Für Mercury-Motoren gibt es Schubpropeller, Preis so ca. 100 € +. Welcher Propeller zum Motor passt und bei den Platzverhältnissen unter dem Boot passt, würde ich mit einem Spezi deines Vertrauens klären.
Bernd

Neptun 25

Salzbuckel

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14

Sonntag, 29. Oktober 2017, 22:29

Hi,

hier läuft und schiebt der 2.3PS Honda unsere 25er, die dürfte um die 2000kg haben und der Kleine dreht nicht einmal mit vollen Touren. Bei Wind und Welle müht er sich natürlich mehr.

Gruß
Willy

https://www.youtube.com/watch?v=i2hOYaKEbag

Hier der Diesel zum Vergleich.

https://www.youtube.com/watch?v=ZA8-S_9S6Ak

Nachtrag
einen Schubpropeller hatten wir auch bei den größeren AB`s nie, auch nie vermisst, weder in Fahrt, noch beim Aufstoppen.
Die Neptun schafft mit dem 2.3PS Motörchen gute 5 Knoten bei ruhigem Wasser, der Diesel ist kaum schneller.
Neptun 25 KS in Gelb

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neptun 25« (30. Oktober 2017, 08:49)


15

Sonntag, 29. Oktober 2017, 23:15

Wie auch bei anderen Herstellern gibt es bei Merc diese speziellen Motoren. (Produktlinie)
Ich hatte einen Merc Saildrive, 4 Ps. Der war für meinen Zweck eine gute Lösung. Langschaft, Schubpropeller- und Getriebe, Lichtspule und Drehgasschaltung.
Er schob einen 1/4-Tonner, 1,2 to, mit 7,5 m L und 1, 6 m TG. Mehr als Halbgas musste ich nie geben.
Ich hatte bei dem Schiff auch andere Motoren am Heck. Einen Marina 5 Ps Kurzschafter und einen Yam 4 Ps Langschafter. Beide Motoren erwiesen sich als unbrauchbar, da sie mit Standartpropeller ausgestattet waren. Schubpropeller gab es keine.
Mein Tipp, eine für diesen Zweck konfigurierten Motor kaufen, denn nachrüsten ist teuer und hat nicht immer den gewünschten Erfolg.

16

Montag, 30. Oktober 2017, 08:22

7,5 PS bei 900 kg Boot...
Nur Mal zum Vergleich: Folkeboote (2t) fahren meist mit 4 bis 5 PS AB.

alinea

Salzbuckel

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17

Montag, 30. Oktober 2017, 17:27

@seelo:
Wo Du eine Bezeichnung finden könntest...
(hier auf Yamaha bezogen)

gemäß Betriebsanleitung:
index.php?page=Attachment&attachmentID=217707

auf dem Propeller selbst ganz woanders:
index.php?page=Attachment&attachmentID=217708

alles scheint möglich... (|

Ich kann Dir aber leider nicht sagen, woran Du eine Schubpropellerbezeichnung erkennen kannst.
Viele Grüße
alinea
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seelo

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18

Montag, 30. Oktober 2017, 21:29

Nur mal so - zur Verdeutlichung der Unterschiede (besseres habe ich auf die Schnelle nicht gefunden): siehe hier als Beispiel

Ich schau morgen mal, ob und wo bei mir (Yamaha) was draufsteht.
Jo wenn ich mir die Probs so anschaue , ist ein normaler. Habe noch einen anderen Merc. mal schauen was da drauf ist. Erst mal danke. Gruß Dirk
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seelo

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19

Donnerstag, 2. November 2017, 21:16

Hallo ich noch mal. habe den einen Prob mal demontiert. Steht 9X 1/4 drauf. Denke der andere ist ähnlich finde aber keine Beschriftung. Ist das jetzt ein normaler Prob? Gruß Dirk
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20

Donnerstag, 2. November 2017, 21:51

An meiner Varianta 65 hatte ich einen 8PS 4 takter. Der konnte auch gegen den Wind gut.
Richtig gut wurde es aber erst mit einem Schubpropeller. Es wurde nicht schneller (Rumpfgeschwindigkeit)
aber das Aufstoppen war dann überzeugend. Ohne Schubpropeller hat es mich die Zweifarbenlaterne bei Rückenwind gekostet.
Lehrgeld.
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