Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

1

Samstag, 11. November 2017, 19:30

Neue Elektrokomponenten installieren

Liebe Elektro-Speziallisten,
Zum Saisonabschluss hat sich mein Batterieumschalter defekt gemeldet und die Verbraucherbatterie leer gesaugt.
So jedenfalls hat mir dass ein fachkundiger Chartergast vom Nachbarsteg erläutert und mir empfohlen,
die Elektrokomponenten auf meiner Hamlet unbedingt zu optimieren- bzw. zu ergänzen.
So empfahl er Folgendes:
1. Eine zusätzliche Starterbatterie mit 55 Ah zu installieren
2. Die derzeitige Starterbatterie 105 Ah zur Verbraucherbatterie umzufunktionieren und beide Verbraucherbatterien komplett von der Starterbatterie zu trennen.
3. Soll ein „Batterielademanager“ installiert werden. Dieser soll erkennen wann welche Batterie geladen werden muss. (Einen Batteriemanager habe ich im Katalog nicht gefunden, aber ein Batterieladerelais)
4. Soll ein FI-Schalter (Landanschlusseinheit 230 Volt) eingebaut werden.
5. Anstelle eines Batterieumschalters soll ein einfacher Batteriehauptschalter eingebaut werden.

Jetzt habe ich mal aus dem Gedächtnis heraus seine Empfehlung zu Papier gebracht und bräuchte nun mal einen fachmännischen Rat, ob das was ich da so aufgemalt habe, auch funktioniert.
Auf der ersten Folie seht ihr den Istzustand und auf der Zweiten die vorgeschlagene Lösung.
Da ich elektromäßig ziemlich schwach belichtet bin, benötige ich folgende Auskünfte:
A. Sind die Komponenten richtig?
B. Wenn ja, wie wird das alles richtig verkabelt?

Für sachdienliche Hinweise sage ich schon mal DANKE.
»Hamlet« hat folgende Datei angehängt:

2

Samstag, 11. November 2017, 19:51

Moin
wo liegt denn das Boot? Bin vom Fach.

JürgenG

Admiral

Beiträge: 918

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Skrållan

Bootstyp: Lady Helmsman II

Heimathafen: Kiel

  • Nachricht senden

3

Samstag, 11. November 2017, 19:59

Das Ganze wurde hier bereits mehrfach behandelt. Wertvolle Hinweise und audeine ausgezeichnete Anleitung findest Du auf der Kavenga-Webseite und zum Beispiel in diesem Trööt. Wenn Du keine Kenntnisse hast, hol´ Dir besser einen Fachmann dazu. Sonst kannst Du ziemlich viel verkehrt machen.

Grüße Jürgen

zooom

Seebär

Beiträge: 1 305

Schiffsname: Fortuna

Bootstyp: Reinke Taranga

Heimathafen: Port - St.- Louis - du - Rhone

  • Nachricht senden

4

Samstag, 11. November 2017, 20:03

Wenn Du schon einen Landstromanschluß hast, ist die Installation eines FI/LS Schalters zwingend! (Wenn Du schon Leitungssicherungen hast, mußte den FI vorschalten, der muß allpolig trennen). Das ist Pflicht, danach folgt die Kür mit der 12V Bordversorgung.
Gruß Thomas von ZOOOM

Neulich hab ich nen IQ Test machen lassen, war Gott Sei Dank negativ.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zooom« (11. November 2017, 20:16)


txg

Salzbuckel

Beiträge: 2 022

Wohnort: Momentan Karibik

Schiffsname: Mila

Bootstyp: Dufour 35

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

5

Samstag, 11. November 2017, 20:03

Du wirst hier stark unterschiedliche Meinungen zu hören bekommen, soviel ist sicher :D

Meine ist:

Mal nicht übertreiben, ein defekter Hauptschalter ist kein Grund dafür alles umzubauen. Das geht schnell ganz schön ins Geld. Brauchst du denn mehr Verbraucherkapazität oder hat die 105Ah bisher immer gereicht? Falls das der Fall ist, wäre eine weitere Batterie nur unnötiges Zusatzgewicht. Was ich machen würde wäre folgendes:

Den defekten Schalter gegen einen baugleichen neuen ersetzen (also wieder 1-2-both) und dazu ein Trennrelais verbauen. Das gibt es hier sehr günstig:
https://www.fraron.de/batteriemanagement…-ct/a-26657263/

Die "Grundidee" für diesen Aufbau stammmt von hier:
https://forums.sailboatowners.com/index.…musings.137615/

In Kurzform und auf Deutsch: In Zukunft hast du keine Starterbank und Verbraucherbank mehr, sondern eine Hauptbank und eine Notbank. Der Hauptschalter bleibt im Normalfall immer auf der Hauptbank (heisst die startet auch den Motor), und die Notbank wird nicht angerührt sondern nur über das Trennrelais regelmäßig nachgeladen. Ist die Hauptbank mal tiefentladen oder ganz kaputt, schaltet man auf die Notbank um und hat damit wieder Strom, und zwar nicht nur um den Motor zu starten sondern auch um alles sonst an Bord zu versorgen.

Wir haben das vor zwei Jahren so umgerüstet und sind sehr zufrieden. Bietet sich bei dir sehr an, weil der Aufwand sehr überschaubar ist.

Achso, ein FI sollte ins 230V-Netz unbedingt rein. Und dazu eine zweipolige Sicherung.

Spi40

Salzbuckel

Beiträge: 2 535

Wohnort: Wildau

Schiffsname: Antares

Bootstyp: Kielschwertkreuzer Mahagoni auf Eiche

Heimathafen: Freest

Rufzeichen: DG4103

MMSI: 211591600

  • Nachricht senden

6

Samstag, 11. November 2017, 20:40

Du hast schon gute E-Komponenten an Bord.
Ich würde einen seperaten Verbraucherstromkreis und einen seperaten Stromkreis für die Starterbattarie aufbauen. Also getrennte Stromkreise. Diesen Umschalter bzw. das Relais kannst Du Dir ersparen. Die beiden Battariebänke lädst Du über die speraten Ausgänge des Mastervoltladegerätes. Da sind soweit ich weiß 3 Ausgänge möglich.
Das ganze speist Du über die Landanschlussdose über die Landanschlusseinheit (doppelten LS-Schalter [trennen Phase und Nullleiter], Fehlerstromschutzschalter [unbedingt] dahinter).
Möglicherweise denkst Du auch noch über einen galvanischen Isolator nach.
Ob Du 2x105A Verbraucher-Akkus brauchst musst Du über eine Energiebilanz selbst errechnen.
Gruß Torsten

kis
keep it simple

7

Samstag, 11. November 2017, 20:45

Bis hierher schon mal vielen Dank an alle.
Ich habe nicht vor die Umrüstung selbst zu machen, jedoch möchte ich zuvor verstehen
was eingebaut wird und wie das Ganze funktioniert. Die Methode "keep it simple" wäre mir am liebsten,
insofern ist der Beitrag von Mila eine echte Option.
Aber nochmal zu meiner Eingangsfrage, bin ich da auf dem richtigen Weg?

Spi40

Salzbuckel

Beiträge: 2 535

Wohnort: Wildau

Schiffsname: Antares

Bootstyp: Kielschwertkreuzer Mahagoni auf Eiche

Heimathafen: Freest

Rufzeichen: DG4103

MMSI: 211591600

  • Nachricht senden

8

Samstag, 11. November 2017, 21:27

Ja
Gruß Torsten

kis
keep it simple

NC35

Leichtmatrose

Beiträge: 49

Wohnort: Jütland

Schiffsname: Aeolus

Bootstyp: vorhanden

Heimathafen: Lübeck

  • Nachricht senden

9

Samstag, 11. November 2017, 21:51

Fast, das zusammenschalten von alten Batterien welche vorher getrennte Aufgaben hatten ist nicht zu empfehlen. Dies führt zu vorschnellem sterben beider Sammler.

JürgenG

Admiral

Beiträge: 918

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Skrållan

Bootstyp: Lady Helmsman II

Heimathafen: Kiel

  • Nachricht senden

10

Samstag, 11. November 2017, 22:35

Ja, Du bist auf dem richtigen Weg. @NC35: hat Recht, wenn Du mit zwei parallel geschalteten Batterien arbeiten willst, sollten beide vom gleichen Typ, gleich alt und von Anfang an gemeinsam betrieben worden sein. Wenn Du verstehen willst, lies´ die bereits oben von mir verlinkten Artikel auf der Kavenga-Seite. Danach wird Dir Vieles klarer sein.

Grüße Jürgen

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 607   Hits gestern: 1 877   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 255 104   Hits pro Tag: 2 351,24 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 18 154   Klicks gestern: 11 733   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 27 377 458   Klicks pro Tag: 19 775,41 

Charterboote

Kontrollzentrum