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otto_motor

Matrose

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1

Mittwoch, 29. November 2017, 11:09

Fernsteuerung Landstrom

Moin Moin,
ich liege in NL und überwintere im Wasser. Landstrom ist abgestöpselt, Batterieladung wird durch ein kleines Solarpanel aufrechterhalten.

Nun möchte ich ein gerne ein kleines Überwachungsystem auf Raspberrybasis mit Temperaturfühlern, Luftfeuchigkeitssensor, vielleicht ein zwei Kameras installieren. Der Knackpunkt ist die Stromversorgung ohne, dass das Boot am Landstrom hängt. Ich hatte mir folgendes überlegt und bitte um Eure kritische Meinung:

Mein Landstromanschluss am Steg ist in einem abschließbaren Kasten. In diesen Kasten wollte ich ein Smartphone reinlegen, welches permanent mit Strom versorgt wird und eine VPN nach Hause aufbaut. parallel dazu möchte ich eine eine IP Steckdose installieren, die sich mit dem Smartphone verbindet. An die IP Steckdose möchte ich das Landstromkabel einstecken, so dass ich nach Bedarf aus der Ferne Landstrom ON und OFF Schalten kann. Somit könnte ich die Batterien kontrolliert aus der Ferne nachladen. Falls erforderlich könnte eine zweite IP Steckdose den Raspi ein und Ausschalten. Wie seht Ihr eine solche Konstruktion? Kann ein Smartphone über paar Wochen die Verbndung stabil halten? Hafen WLAN-Netz wäre Plan B, ich möchte zunächst jedoch davon unabhängig planen. Ich bräuchte mal eine zweite Meinung.
Gruß Easy.
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Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

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2

Mittwoch, 29. November 2017, 11:27

Moin,
wäre es denn nicht einfacher und billiger eine (digitale) Zeitschaltuhr zwischen Landstrom und
Boot zu setzen und diese auf ein entsprechendes Intervall (alle paar Tage für einen definierten Zeitraum)
Zu programmieren. Wäre auch weniger störanfällig....
Gruß,
Markus
Wie lange Beine haben eigentlich Möwen?

txg

Salzbuckel

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3

Mittwoch, 29. November 2017, 12:02

Klingt relativ fehleranfällig für mich.

Ich würde einen Raspi Zero verwenden, der braucht weniger Strom, etwa 0,5W. Nimmt man die Sensoren und Internet dazu kommt man wenn man sparsames Zeug verwendet auf gut 1W, rechnen wir mal sicherheitshalber mit 2W. Das sind 48Wh am Tag oder 4Ah. Das kannst du mit einer 200Ah-Batteriebank bei 50% Entladetiefe 25 Tage ohne Nachladen versorgen, was natürlich zu kurz für den ganzen Winter ist, aber lange genug für ein paar besonders bedeckte Tage.

Ich würde einfach ein größeres Solarpanel verbauen, wenn du nichts dauerhaftes möchtest (obwohl sehr zu empfehlen) kann man das einfach bei Abwesenheit auf den Plichtboden legen. 100Wp gibt es für ~100€, die erzeugen im Sommer etwa 30Ah/Tag, dann sind im Winter im Mittel sicher die etwa 4Ah/Tag drin.

Wenn du einen Victron Batteriemonitor hast, kannst du den Raspberry zur Sicherheit einfach an dessen Schaltausgang hängen, dann schaltet er ab sobald die Batterien unter 12V entladen werden.

brico2

Bootsmann

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4

Mittwoch, 29. November 2017, 12:29

Wenn Du WLAN hast, ist die Aufgabe schon so gut wie gelöst. Das Smartphone sollte das erfüllen können, Hafen-WLAN geht auch.
Dann nimmst Du so was: https://www.smart-me.com/Description/Products.aspx#plug
Der sagt Dir schon in der Grundauslegung, wie warm es ist und er erlaubt das EIn-/Ausschalten.
Dann willst Du noch die Luftfeuchtigkeit? Hier: https://www.elv.ch/ip-wettersensoren-sta…atursensor.html
Raspberry ist auch nett. Wenn Du Zeit hast.

brico

PS: Nebeneffekt des Smart-Me und eigentlich Hauptzweck: Du weiss ganz genau, wann Du wie viel Strom du e jetzt verbrauchst, wie wie viel Du in der Vergangenheit wann genau verbraucht hast und wie hoch die exakte Spannung ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »brico2« (29. November 2017, 17:01)


5

Mittwoch, 29. November 2017, 13:31

Schalte den Landstrom doch einfach bei Unterschreitung der Ladung per Relais. Oder gehts mehr um Weg statt Ziel :-)
Linguini-Sailing Make 25

5 nach 12 aber keiner will auf die Uhr schauen .......

6

Mittwoch, 29. November 2017, 16:39

Mein Landstromanschluss am Steg ist in einem abschließbaren Kasten. In diesen Kasten wollte ich ein Smartphone reinlegen, welches permanent mit Strom versorgt wird und eine VPN nach Hause aufbaut.

Ist der Kasten aus Metall? Dann wird es für das Smartphone schwierig, mit dem Funknetz zu sprechen.
parallel dazu möchte ich eine eine IP Steckdose installieren, die sich mit dem Smartphone verbindet. An die IP Steckdose möchte ich das Landstromkabel einstecken, so dass ich nach Bedarf aus der Ferne Landstrom ON und OFF Schalten kann.

Wie soll die miteinander sprechen? Dein Smartphone hat vermutlich keine Ethernet-Buchse. Also brauchst Du Bluetooth oder eine WLAN-Steckdose. Dazu müsste Dein Smartphone ein WLAN bereitstellen (persönlicher Hotspot). Geht aber beides und sollte auch recht stabil laufen.

Kann ein Smartphone über paar Wochen die Verbndung stabil halten?

Prinzipiell schon, Du musst nur aufpassen, dass Dir kein automatisches Update dazwischen grätscht.

Wenn es richtig kalt wird, stirbt eventuell der Akku des Smartphones, das ist aber am Meer eigentlich nicht zu erwarten. Es könnte allerdings passieren, dass bei Stromausfall am Hafen die Batterie gegen Ende des Winters das SM nicht lange mehr am Leben hält und es einnickt. Dann ist es zumindest wichtig, dass beim Neustart alles wieder richtig eingestellt wird. VPN zum Beispiel könnte schwierig werden, hängt vermutlich vom OS ab, ob man ein Autoconnect machen kann.

Insgesamt finde ich die Lösung wie die Vorredner auch etwas bastelig. Wenn Du keinen richtigen Landanschluss willst, könntest Du doch auch ein Ladegerät mit spannungsgesteuertem Schalter direkt an die Batterie und an den Landstrom unter Umgehung der 220V-Installation Deines Schiffs hängen. Schafft das Solarpanel nicht genug Ladestrom her, springt dann halt regelmäßig das Ladegerät an.

Edit: Das bis hierher skizzierte löst natürlich nur das Energieproblem für die eigentliche Überwachungsunit. Da halte ich Deinen Bastelvorschlag für völlig ok, Du brauchst nur ein Kommunikationsmodul für den Rasberry, das Kontakt mit zu Hause aufnimmt.

Und noch ein Edit: Bei Deiner vorgeschlagenen Lösung ist der Kommunikationsfluss nicht ganz klar. Falls Du über VPN /LTE eine Verbindung nach Hause aufbaust und über Personal Hotspot den Rasberry und die IP Steckdose anbindest, ist nicht sicher, ob Du über das VPN in das WLAN kommst. Auf Android lässt sich das vielleicht konfigurieren, unter iOS klappt's vermutlich nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »steehl« (29. November 2017, 16:58)


7

Mittwoch, 29. November 2017, 17:55

Bin gerade heute über dieses hier gestolpert:
https://www.conrad.de/de/wifi-steckdosen…c1-1557804.html
ist WLANund Cloudfähig und per App steuerbar.

Hilft vielleicht.

Gruß

zooom

Lotse

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8

Mittwoch, 29. November 2017, 19:34

Denkbar wäre ja vielleicht auch so eine GSM Fernsteuerung, wie sie für Standheizungen verwendet wird, bei Planar etwa 160.-, die reagiert nur auf vorher einprogrammierte Rufnummern,d.h. Updates gehen der rückwärts vorbei.
Gruß Thomas von ZOOOM

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

9

Mittwoch, 29. November 2017, 19:46

Und warum lässt Du das Ladegerät nicht dauerhaft am Strom? Das weiß doch, gutes Gerät vorausgesetzt, am besten wann es ein paar Stromzwerge schicken muss.
Linguini-Sailing Make 25

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otto_motor

Matrose

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10

Mittwoch, 29. November 2017, 21:39

Zunächt vielen Dank für die zahlreichen Denkanstöße, die ich kurz kommentieren möchte:

Zitat

Klingt relativ fehleranfällig für mich

...ist auch das ist der Grund warum ich diesen Thread eröffnet habe. Danke für die Einschätzung.
_______

Zitat

Schalte den Landstrom doch einfach bei Unterschreitung der Ladung per Relais. Oder gehts mehr um Weg statt Ziel :-)

Das lässt sich sicher technisch umsetzten, nur kann ich dann von zuhause aus keinen Einfluss mehr auf das System nehmen und händisch eingreifen

______

Ist der Kasten aus Metall? Dann wird es für das Smartphone schwierig, mit dem Funknetz zu sprechen.
Nur der Deckel ist metallisch, das sehe ich nicht kritisch
____
Wie soll die miteinander sprechen? Dein Smartphone hat vermutlich keine Ethernet-Buchse. Also brauchst Du Bluetooth oder eine WLAN-Steckdose. Dazu müsste Dein Smartphone ein WLAN bereitstellen (persönlicher Hotspot). Geht aber beides und sollte auch recht stabil laufen.
Die Steckdose soll eine Smart Plug sein, d.h. über das Internet per App ON OFF schaltbar ein. Den Satz verstehe ich nicht ganz. Meine Konfiuration soll wie folgt aussehen:

Steg Landstrom --> Smartphone das Hotpot aufbaut --> Smartplug (benutzt Hotspot) --> Landstromkabel zum Boot
Im Boot eventuell weiterer Smartplug (benutzt Hotspot) --> Raspi (benutzt auch Hotspot)

___

Und noch ein Edit: Bei Deiner vorgeschlagenen Lösung ist der Kommunikationsfluss nicht ganz klar. Falls Du über VPN /LTE eine Verbindung nach Hause aufbaust und über Personal Hotspot den Rasberry und die IP Steckdose anbindest, ist nicht sicher, ob Du über das VPN in das WLAN kommst. Auf Android lässt sich das vielleicht konfigurieren, unter iOS klappt's vermutlich nicht.
Das müsste ich testen - habe ich auch nicht so gemacht.

___

Denkbar wäre ja vielleicht auch so eine GSM Fernsteuerung, wie sie für Standheizungen verwendet wird, bei Planar etwa 160.-, die reagiert nur auf vorher einprogrammierte Rufnummern,d.h. Updates gehen der rückwärts vorbei.
Ich weiß nicht ob es GSM/SMS Steckdosen gibt. Ich könnte mit vorstellen, dass dies eine stabile Gesichte wäre. Planar kenne ich, hatten wir auf unserem alten Boot.

___


Und warum lässt Du das Ladegerät nicht dauerhaft am Strom? Das weiß doch, gutes Gerät vorausgesetzt, am besten wann es ein paar Stromzwerge schicken muss.
Ich kann es nicht technisch erklären - mir wurde immer eingetrichtert, dass Landstrom bei längerer Anwesenheit zu trennen ist. Meine Eltern haben früher wenn sie in Urlaub gefahren sind immer alle Sicherungen runtergemacht - ich mache das heute nicht. Vielleicht bin ich beim Boot noch altmodisch.
___
Bin gerade heute über dieses hier gestolpert:

ist WLANund Cloudfähig und per App steuerbar.
Danke für den Tipp, die Leiste ist nur zu groß. Ich dache an beispielsweise sowas
Gruß Easy.
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Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

11

Mittwoch, 29. November 2017, 22:03

Zunächt vielen Dank für die zahlreichen Denkanstöße, die ich kurz kommentieren möchte:



Und warum lässt Du das Ladegerät nicht dauerhaft am Strom? Das weiß doch, gutes Gerät vorausgesetzt, am besten wann es ein paar Stromzwerge schicken muss.
Ich kann es nicht technisch erklären - mir wurde immer eingetrichtert, dass Landstrom bei längerer Anwesenheit zu trennen ist. Meine Eltern haben früher wenn sie in Urlaub gefahren sind immer alle Sicherungen runtergemacht - ich mache das heute nicht. Vielleicht bin ich beim Boot noch altmodisch.


Früher gabs ja noch ganz andere Sachen :-)

Wenn Deine Installation ohne Zweifel ist, ist es wohl egal ob Du ab und an oder dauerhaft Strom freigibst.
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brico2

Bootsmann

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12

Donnerstag, 30. November 2017, 08:55

Ich verstehe, dass der Threaderöffner den Stromzufluss kontrollieren können will. Würde ich auch wollen.
Die Idee mit einem IP Plug finde ich deshalb nicht so schlecht. Selber habe ich etwas durchzogene Erfahrungen gesammelt mit einer geschalteten Steckdose von Belkin/Wemo und gute Erfahrugnen mit einer ebensolchen von Smart-Me. Der Preis ist vertretbar.
Stellt sich die Frage, was man sonst noch will (Kameras, Fühler etc.).

brico

13

Donnerstag, 30. November 2017, 12:48

____

Zitat von »steehl«
Wie soll die miteinander sprechen? Dein Smartphone hat vermutlich keine Ethernet-Buchse. Also brauchst Du Bluetooth oder eine WLAN-Steckdose. Dazu müsste Dein Smartphone ein WLAN bereitstellen (persönlicher Hotspot). Geht aber beides und sollte auch recht stabil laufen.

Die Steckdose soll eine Smart Plug sein, d.h. über das Internet per App ON OFF schaltbar ein. Den Satz verstehe ich nicht ganz. Meine Konfiuration soll wie folgt aussehen:

Steg Landstrom --> Smartphone das Hotpot aufbaut --> Smartplug (benutzt Hotspot) --> Landstromkabel zum Boot
Im Boot eventuell weiterer Smartplug (benutzt Hotspot) --> Raspi (benutzt auch Hotspot)


Wenn Du das so machst (was definitiv geht) haben die Smartplugs und der Raspi Internetzugriff und können sich überall hinverbinden, wo sie wollen. Aber Du kannst nicht auf die Geräte von außerhalb zugreifen, sie stehen quasi nicht im Internet. Weder kannst Du das Telefon adressieren kannst noch lässt dich das Telefon aus dem Mobilfunk-Internet in den Hotspot hinein. Ich vermute, dass daher die Erwähnung des VPNs kam. Aber das VPN auf der Mobilfunk-Seite löst das Problem nicht, da Du dann zwar zu Deinem Telefon kommst, aber trotzdem nicht auf die Endgeräte.

Die Smartplugs müssen sich also entweder mit einem Service zu Hause bei Dir (dafür brauchst Du dann eine feste IP oder DynDNS zu Hause) oder an einen Cloud-Service verbinden. Letzteres wird die übliche Konfiguration sein. Das VPN brauchst Du dann nicht.

Allerdings wirst Du Dir überlegen müssen, wie Du auf den Raspi zugreifen kannst. Entweder gar nicht, und Du verlässt Dich darauf, dass der Raspi Dir Mails schickt mit den Infos oder er muss eine Verbindung zu einem Service im Internet offen halten, über die Du dann auf den Raspi kommst. DynDNS würde nur funktionieren, wenn Du auf dem Telefon das entsprechende Routing konfigurieren kannst. Wie geschrieben habe ich da meine Zweifel.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt, sonst frag gerne nochmal nach.

Nachtrag: Da das Telefon nichts als einen Hotspot aufbaut, ist vielleicht ein LTE WLan Router die bessere Wahl. (das ist quasi das gleiche wie eine Fritzbox zu Hause, nur statt DSL Anschluss auf der "Draussen"-Seite kommt eine SIM-Karte rein. ) Je nach Modell kann der auch DynDNS und damit könntest Du auf dem Raspi einfach einen Webserver und evtl. eine SSH Shell laufen lassen, um drauf zuzugreifen.

otto_motor

Matrose

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14

Donnerstag, 30. November 2017, 17:52

Du hast recht. Mit dem Smartphone verkompliziere ich das Thema mehr. Ein kleiner 3G Router ist wahrscheinlich weniger störanfällig. Die Smartplugs verbinden sich darüber mit dem Internet und die App zuhause lässt micht ohne VPN die Steckdosen schalten. Auf den Raspi komme ich wie Du geschrieben hast über SSH oder Webserver. Ob der Raspi per Autostart direkt eine VPN nach Hause aufbaut (Fritzbox, hat ja einen VPN Server) oder der VPN Server auf dem Raspi läuft muss ich mir noch überlegen.
Gruß Easy.
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fellow

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15

Donnerstag, 30. November 2017, 18:04

Du wohnst ca. 400 km von Deinem Boot entfernt, dass heißt Du kannst den Ladevorgang aus der Ferne steuern, aber nicht wirklich kontrollieren – sprich eingreifen, sollte was passieren.

Wäre es nicht einfacher über eine Zeitschaltuhr, die Batterien täglich z.B. 1 Stunde zu laden – tagsüber, wenn Leute im Hafen sind und eventuell eingreifen können, falls etwas unvorhergesehenes passiert.
Peter

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16

Donnerstag, 30. November 2017, 18:59

Wenn Deine Installation ohne Zweifel ist, ist es wohl egal ob Du ab und an oder dauerhaft Strom freigibst.


Naja, wenn ein Stromkabel angeschlossen ist kommt automatisch das Thema Galvanische Korrosion auf. I d. R auch wenn die Sicherung ausgeschaltetist, da der PE nicht getrennt wird (...werden darf).
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

17

Freitag, 1. Dezember 2017, 09:12

Ob der Raspi per Autostart direkt eine VPN nach Hause aufbaut (Fritzbox, hat ja einen VPN Server) oder der VPN Server auf dem Raspi läuft muss ich mir noch überlegen.


Mir ist noch etwas eingefallen: Im Mobilfunknetz sind die Endgeräte normalerweise "genatet", dass heißt, sie verhalten sich, als wenn sie in einem privaten Netzwerk stehen und haben keine IP Adresse im Internet. Es gibt zwar SIM Karten mit öffentlichen IPs, aber die sind irre teuer. Insofern MUSS der Verbindungsaufbau vom Schiff aus gemacht werden, Du hast keine Chance, Deine Geräte (weder den 3G Router noch die Geräte dahinter) direkt zu adressieren. DynDNS hilft da auf der Schiff-Seite auch nicht, dafür braucht man eine öffentliche IP.
Cloud-fähige IP-Steckdosen sollten das können (aber Achtung, habe gestern im Baumarkt WLAN-Steckdosen gesehen, die nur im lokalen Netz funktionieren, das würde nicht tun) . Dem Rasberry kann man das auch beibringen, allerdings solltest Du die Lösung so konzipieren, dass der PI regelmäßige Reconnects macht und im Zweifel bootet, wenn er über eine bestimmte Zeit keine Verbindung hinbekommen hat, sonst ist die Gegenstelle irgendwann unerreichbar...

Zuhause brauchst Du dann aber einen DynDNS Dienst, solange Du keinen Server im Internet mietest.

otto_motor

Matrose

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18

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 23:19

Im Mobilfunknetz sind die Endgeräte normalerweise "genatet", dass heißt, sie verhalten sich, als wenn sie in einem privaten Netzwerk stehen und haben keine IP Adresse im Internet.
Das hatte ich garnicht nicht auf dem Schirm.
Nachdem die ersten versuche gescheitert sind, habe ich zunächst mittels Teamviewer den Raspi lokalisiert.
Mittlerweile baut der Raspi eine VPN nach Hause auf und der Teamviewer läuft als Backuplösung falls VPN abbricht oder instabil läuft.
Gruß Easy.
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Schoner

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19

Freitag, 29. Dezember 2017, 15:37

Wir waren gestern seit 3 Monaten das 1. Mal am Boot.
Strom war getrennt. Ich habe vergessen denBatteriemonitor
Abzuklemmen. Trotzdem waren die Akkus noch gut gefüllt. Ich habe 3 Std nachgeladen
U



Und bin beruhigt nachhause gefahren.
Gruß

Volker

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Klaus13

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20

Samstag, 30. Dezember 2017, 17:42

Ich habe vergessen denBatteriemonitor
Abzuklemmen. .


Ich habe den Batteriemonitor nicht vergessen abzuklemmen und fahre erst in 3-5 Wochen zum ersten mal zum Boot. Das steht seit Oktober an Land. Aus der Erfahrung der letzten Wintersaisons und ein paar Grundkenntnissen zu Entladung von Blei-Säure-Batterien (an anderer Stelle mehrfach erklärt), weiß ich, dass die Batterien mehr oder weniger voll sein werden, sofern sie nicht ohnehin kaputt sind. Ich bleibe also beruhigt zu Hause. ;)

Gruß Klaus
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