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smaugi

Salzbuckel

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1

Montag, 1. Januar 2018, 13:11

A2-Gennacker mit einem TopDownFurler?

Moin zusammen,

wer verwendet bei seinem Schiffchen einen A2-Gennacker mit einer TopDown Rollanlage zusammen ?
Ich habe den aktuellen Furlertest in der Yacht und den ein oder anderen Bericht hier gelesen.
Hier haben ich eigentlich nur wenige, meist negative Meinungen dazu lesen können (hab vielleicht nicht alle gefunden).
Was mich bei meinem jetzigen 65qm-Gennacker im Bergeschlauch stört, ist das mühsame Rauf- Runterholen/Verstauen, wenn mal der Wind einschläft oder dreht.
Wenn ich ihn dann nur einzurollen bräuchte, könnte/würde ich ihn öfter nutzen - gerade auch einhand.
Ab Mitte4 kommt der übrigens weg - ist also eher was für 2- Ende3 bei mir.
In meiner Jollenzeit hatte ich eine Spitrompete im Bug - das hätte ich hier auch gerne :)

Da dieses Frühjahr eventuell ein Bugsprit/Bugplattform ansteht, würde sich anschließend so eine Rollanlage sicher gut machen.
Tschüss
Christian

mooi

Proviantmeister

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2

Montag, 1. Januar 2018, 14:26

christian

habe ich im einsatz seit 2 jahren.
nach einigem probieren mit verschiedenen furlern bin ich nun letztlich beim furler von facnor.
vorteil hier ist, dass dieser eine integrierte bremse hat. somit ist immer sichergestellt, dass der sich nicht von alleine wieder ausrollen kann.

oftmals verwendet man im cockpitbereich eine klemmung nach der umlenkung. hat den nachteil, dass wenn da lose auf die holeleine kommt, der furler samt gennaker sich wieder ausrollt.
mir war das mit den beiden klemmungen im cockpit zu viel heckmeck.

bei auffrischendem wind, doofen manövern usw. nicht zu verachten.

desweiteren gefällt die klemmung der holeleine im furler selbst. ganz simpel gebaut. somit geht die holeleine nie auf slip wenn da mal druck rein kommt.

beim einrollen muss man immer zwingend darauf achten, dass der druck aus dem segel kommt. nur so ist ein sauberes aufrollen machbar. also schön in der abdeckung vom gross.

bin ich im singlemodus verwende ich gerne den furler. sonst lieber ohne all das geraffel. frei setzen und bergen finde ich immer noch angenehmer.

grüsse
»mooi« hat folgende Dateien angehängt:
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ex-express

Kapitän

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3

Montag, 1. Januar 2018, 14:57

Der A2 ist ja tief geschnitten. Das kann beim Rollen böse Probleme geben. Ich habe mich auf Anraten meines Segelmachers dann für eine Tüte entschieden und bin sehr zufrieden.

4

Montag, 1. Januar 2018, 16:10

Ich hab nachdem ich diese Torssions Leinenrohre (LINK) verwende viel weniger Trouble. Mein A2 ist im oberen Bereich noch etwas üppiger geschnitten. Da hab ich einige Versuche mit der Länge der obigen Anbändselung machen müssen bis alles gepasst hat. Ebenso die Tackline sollte bei durchgesetztem Fall das Vorliek nicht zu locker lassen. Verstellbar ist beim Rollen schwierig aber nicht unmöglich. Beim Einrollen Vorliek recht dicht.

Die Rolle isr allerdings nie gedacht um über längere Strecken gesetzt zu bleiben. Nach dem Rollen runter und an die Reling wenn man ihn nicht gleich wieder braucht.

Bei Leichtwind Bedingungen bleibt er oben.

Ich hab die Bartels mit Liros Evo. Die Anti Torssionsleine sollte so dünn wie möglich sein damit Du ordentlich Zeng drauf bekommst. Beim Ausrollen das Fall ne Kleinigkeit fieren und dann wieder durchsetzen. Einrollen ebenfalls bei ordentlich Zeng und mindestens Raumschot.

Am Ende lohnt sich der anfängliche Aufwand :-) und das wegstauen zum Segelwechsel ist much more easy.
Linguini-Sailing Make 25

5 nach 12 aber keiner will auf die Uhr schauen .......

just sail

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5

Montag, 1. Januar 2018, 17:36

Habe nen G2 mit Top Down. Bin sehr zufrieden. Wenn Du bereits einen Gennaker hast, müssen evtl. Kopf und Halsbrett geändert (weicher gemacht) werden. Kostet beim Segelmacher nicht allzuviel.
Meine Intention war die Einhandtauglichkeit und die ist mit Autopilot voll gegeben. Auch mit Frau ganz easy zu bedienen. Dadurch ist der Genni nun viel öfter oben als vorher. Stauen benötigt weniger Platz, aber du hast eine störrische Schlange. Meiner bleibt bei Nichtgebrauch bis 10kn stehen darüber wie bei Peterchens wird er an der Reling festgebändselt.
Aufrollen des G2 geht auf Grund der Kugeln sehr einfach, da sie viel Volumen schnell mitnehmen. Habe das Profurl Spinnex System. Das Bartels hat mir auch gut gefallen.
Sprich mal mit Quantum in Flensburg. Der ist damit sehr erfahren.
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

smaugi

Salzbuckel

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6

Montag, 1. Januar 2018, 18:35

habe ich im einsatz seit 2 jahren.

@Bernd: welche Typen fährst du denn an deiner Anlage ?

Ansonsten stimmt ihr mich vorsichtig optimistisch, dass ich es eventuell versuchen sollte. Allerdings muss ich noch ein paar Dinge abklären. So ist meine Rolle des Gennackerfalls oben im Mast wie bei Bavaria/Selden wohl üblich nah an dem Vorstag. Da müsste wohl auch noch etwas versetzt werden.
Tschüss
Christian

7

Montag, 1. Januar 2018, 19:08

Habe meinen Fallenaustritt auch für den Einsatz einer Rollanlage extra etwas nach oben versetzt, dann aber doch nie eine Rollanlage angeschafft, da ich mich so dran gewöhnt habe, das Ding (knapp 70qm) ohne Hilfsmittel aus dem Kockpit zu setzen und zu bergen. Bin meist allein unterwegs. Hat für mich den Vorteil, nicht aufs Vorschiff zu müssen, um die Rollanlage an oder ab zu tüddeln. Klappt auch bei mehr Wind noch locker, wenn du schön tief gehst und der Genni in der Abdeckung des Groß einfällt.

Noch ein Tipp, wenn du den Austritt nach oben versetzt - nimm als Fallenführung nicht das Guss-Selden-Ding mit den zwei Begestigungspunkten. Das Teil ist nicht für Gennis gemacht und hat sich bei mir bei mehr Wind direkt zerlegt.

smaugi

Salzbuckel

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8

Montag, 1. Januar 2018, 22:29

Das Original Selden Ding hat bei mir bisher noch bis 5 Bft gehalten
Aber ist wohl offiziell auch als Verschleißteil konzipiert (steht so bei Gotthard im Katalog, glaub ich)
Tschüss
Christian

smaugi

Salzbuckel

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9

Freitag, 12. Januar 2018, 11:11

Habe meinen Fallenaustritt auch für den Einsatz einer Rollanlage extra etwas nach oben versetzt, dann aber doch nie eine Rollanlage angeschafft, da ich mich so dran gewöhnt habe, das Ding (knapp 70qm) ohne Hilfsmittel aus dem Kockpit zu setzen und zu bergen. Bin meist allein unterwegs. Hat für mich den Vorteil, nicht aufs Vorschiff zu müssen, um die Rollanlage an oder ab zu tüddeln.


@Robst: Was mir bei deinem Statement noch im Nachhinein aufgefallen ist, wie setzt du denn den Genni aus dem Cockpit ohne nach Vorne zu müssen?
Irgendwann muss er doch mal am Bug angeschlagen werden. Oder fährst du die lange Wurst von Vorn bis zum Cockpit die ganze Zeit spazieren ?

Ich bin übrigens schon virtuell mit meiner Bugplattform fertig :) :
»smaugi« hat folgende Datei angehängt:
Tschüss
Christian

10

Freitag, 12. Januar 2018, 11:39

Vorm los fahren werden Fall, Schoten und Tackline angeschlagen und die Tasche mit dem Genni drin, aus der die einzelnen Leinen raus gucken, neben dem Cockpit an der Reling befestigt. Dazu sollte der Genni so in die Tasche gepackt worden sein, dass Head, Tack und Schothorn gut erreichbar sind. Sinnvoller Weise die Taschen bereits auf der Seite anbringen, auf der der Genni zu ersten Mal gesetzt werden soll. Beim Setzen dann Tasche auf und Fall, Tackline und Schoten ziehen. Sofern das nächste Setzen auf der anderen Seite erfolgen soll, auf der das letzte Bergen stattgefunden hat, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder die Tasche mit allen Strippen vorher einmal außen rum auf die andere tragen (dazu müsste man tatsächlich aus dem Cockpit). Oder, im Fahrtenmodus bei mir meist so gemacht, den Genni dort setzen, wo die Tasche steht und anschließend halsen. Möglich ist es auch, den Genni aus der Tasche von der falschen Seite zu setzen. Wird z.B. auf dem Mini gern mal gemacht. Ist mir aber zu nervig, weil das Segel dann um zu viele Hindernisse herum gezogen werden muss.

Bei wenig Wind ist mir das mit dem Verlassen des Cockits egal. Dann befestige ich die Tasche zum Setzen gern auch vor den Wanten an der Reling, um beim Setzen nicht unter dem Baum durch und an den Wanten vorbei zu müssen. Muss aber nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robst« (12. Januar 2018, 11:52)


alupera

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11

Freitag, 12. Januar 2018, 12:14

Nach zwei Jahren mit Gennaker und TopDown-Furler würde ich mich jetzt wieder für einen Bergeschlauch entscheiden. Entweder stelle ich mich blöd an oder ich habe die passende Stelle im Handbuch noch nicht gefunden - 100 qm² Gennaker einhand aufzurollen will mir nicht so recht gelingen, denn wenn die berüchtigte Sanduhr vermieden werden soll, muss auch bei Abschattung durch das Groß die Schot unter Spannung kontrolliert gefiert werden, während man gleichzeitig die Endlosleine vom Furler bedient. Das ist mit nur zwei Händen irgendwie schwierig ?( Vorher hatte ich fünf Jahre lang die klassische Kombination mit hochwertigem Bergeschlauch; da konnte der Gennaker auch im Grenzbereich und ohne Abschattung durch das Groß einhand wieder geborgen werden.

Der Vorteil, die schlanke Rolle des aufgedrehten Gennakers auch mal stehen zu lassen, wenn Wind und Kurs temporär unpassend sind, ist durchaus gegeben. Aber auch hier gibt es eine Einschränkung: Abhänging vom AWA wird der aufgerollte Gennaker zum Schwingen angeregt und dengelt dann gegen das Vorstag, so dass Stehenlassen auch nicht immer funktioniert.

sailkoop

Offizier

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Rufzeichen: DC 5276

MMSI: 211535270

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12

Freitag, 12. Januar 2018, 13:07

Hallo,
Ich habe einen 190qm A2 auf einem Furler. Funktioniert auch einhand. Man muss nur wissen wie es geht. Hat mich auch einige Anläufe gekostet bis ich die Feinheiten heraus hatte. Stehenlassen des Gennakers funktioniert bei mir einwandfrei ohne Aufschwingen oder ähnlichem. Da muss ordentlich Spannung auf die Torsionsleine!
allzeit eine Handbreit

Björn
www.sy-serafina.de

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Salzbuckel

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13

Freitag, 12. Januar 2018, 13:25

Wenn nicht nackisch und pur, dann mit Schlauch.

Finde ich für den Gelegenheits Spinnakersegler oder die Shorthanded Tourercrew immer besser als so ein Furler. Ich weis gar nicht woher immer die Meinung kommt das Handling sei einfacher??

Habt ihr mal beim VOR gesehen wenn die ihre Rollspinnaker setzen und Bergen was das ein Kampf mit der Riesenschlange ist. Die ist auch schwerer und unhandlicher als ein Schlauchsystem. Vom Preis mal ganz abgesehen.

Ich kenne alle Systeme, ich habe mit Bergeschläuchen angefangen, dann aufgrund der Regattapraxis, die Dinger auf den Speicher verbannt und bei Ebay vertickt. Nun haben wir einen Code 0 auf Furler. Bis das Ding richtig gesetzt ist und alle richtig sitzt vergeht ganz schon Zeit!

Die Spinnakertasche ist 15 kg schwer und mühsam in Deck zu schleppen.
Die Furlerrolle muss vorsichtig zur Spitze des Baums geführt, damit sie mit ihren 3 Kg keine Kratzer in Deck oder Hull macht.
Dan muss die Furlerleine gut vorgespannt werden. Bei uns am Pütting vom Oberwant.
Schoten anschlagen und einfädeln. (ist bei jedem System notwendig ;) )
Anschließend wird die Wurst mit ihrer metallenen Topwirbel nach oben gezogen und muss dabei die ganze Zeit geführt werden damit sie nicht gegen den Mast schlägt. Bei Carbon ist das nicht gut.
Danach kann endlich der Spinnaker ausgerollt werden.

Das geht ohne alles viel schneller. Und Mit Schlauch ist es auch schneller, und es kommt bei viel Wind noch die Sicherheit hinzu, das die Blase trocken ins Boot kommt.

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