Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

M.Jako

Smutje

  • »M.Jako« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 22

Bootstyp: Dehler Dehlya

Heimathafen: Ancora Marina Neustadt in Holstein

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 11. Januar 2018, 23:24

Welches Navi für eine kleine Dehler Dehlya 25?

Hallo,

da wir noch voll die Neulinge sind was das Segeln angeht, erhoffen wir uns, hier ein paar Tipps zu bekommen.
Ich möchte gerne ein Navi auf das Boot installieren. Auf der Bootsmesse in Berlin habe ich mir ein paar Geräte angeschaut.
Jetzt ist ja bald die Bootsmesse in Düsseldorf. Karten liegen schon hier.

Jetzt zu meiner Frage:
Welches Navi wenn man hauptsächlich auf der Ostsee unterwegs ist? Wir wollen keine Weltumrundung starten, zumindest jetzt noch nicht :)
Es muss nicht das günstigste sein, muss aber nun wirklich auch nicht das HighEnd Teil für zig Tausend sein.


Über ein Tipp was ich kaufen sollte, würde ich mich freuen :)


Gruß
Micha und Marion

2

Freitag, 12. Januar 2018, 07:55

Hi!

Was hast Du denn heute an Gebern und Instrumenten an/eingebaut? Oder willst Du reine GPS Navigation?

JALULETO

WALL·E

Beiträge: 9 094

Wohnort: Nordheide

Schiffsname: Thales

Bootstyp: Optima 101

Heimathafen: Dyvig (DK)

Rufzeichen: DC7709

MMSI: 211655870

  • Nachricht senden

3

Freitag, 12. Januar 2018, 08:34

Wegen der Pinnensteurung Deiner Dehlya und dem damit verbundenen Abstand zum Plotter würde ich mir kleiner als 7" nicht antun.
Gut vom Preis Leistungsverhältnis in dieser Range ist z.B. der B&G Vulcan7. Da gibt es auch attraktive Bundles gleich mit Kartenchip.

Komm mich doch einfach mal auf der Boot besuchen - Stand 11D39 :O
Gruß Jan :segeln:

Spi40

Salzbuckel

Beiträge: 2 827

Wohnort: Wildau

Schiffsname: Antares

Bootstyp: Kielschwertkreuzer Mahagoni auf Eiche

Heimathafen: Freest

Rufzeichen: DG4103

MMSI: 211591600

  • Nachricht senden

4

Freitag, 12. Januar 2018, 08:36

Mit Navi meinst Du sicherlich Plotter....stimmt das?

Da gibt es die Handplotter. Meist so groß wie ein Smartphone nur etwas dicker :rolleyes: und mit Batterien oder mit entsprechendem Kabel auch am Bordnetz zu betreiben, wenn Du Dir eine entsprechende Steckdose einbaust.

Und dann gibt es die größeren Plotter, in 4, 5, 7, 8, 9, 10, 12, 15 Zoll und größer. (Je größer je teurer :O ). Alle nur über das Bordnetz zu betreiben. Fast alle mit zusätzlichen Anschlüssen für Vernetzung (NMEA 2000 oder älteres NMEA 0183) und andere Navi-Instrumente (z.B. Radar)
Bei den Herstellern gibt es auch diverse: Garmin, Raymarine, Furon, Simrad, B&G u.a.

Persönlich rate ich Dir in der 7 Zoll Touchscreenbedienung Plotterabteilung zu schauen. Ist in meinen Augen ein guter Kompromiss zwischen vernünftigem Erkennen was man sehen möchte, bei gleichzeitiger Einblendung aller möglichen Navigatorischen Parameter und Preis.

Selbstverständlich benötigtst Du zu einem Plotter noch eine elektronische Seekarte. Diese gibt es in verschiedenen Größen/Abdeckungen. Auch hier je größer das Gebiet je mehr Geld. Dabei sollte man bedenken das zwei kleinere Karten teurer, wie eine komplette Ostseekarte sind. Also Tipp, nimm gleich die große Karte dann bist Du für alle Törns vorbereitet.

Abschließend mein Tipp zum Plotter Garmin GPSMAP 721 und Garmin BlueChart HXEU800X.

Vorteil der Plotter gegenüber Smartphone/Tablet/Laptop:
Wasserdicht, bei jedem Licht ob grelle Sonne, Regen oder Dunkelheit immer optimal abzulesen, robust, konzentriert sich auf das wesentliche (kannst damit nicht spielen, Excel o.a. betreiben), einfach erweiterbar/vernetzbar in den Folgejahren (Funkgerät, AIS, Pinnenpilot) bei Bedarf ohne Bastelei.
Gruß Torsten

kis
keep it simple

Beiträge: 1 105

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

  • Nachricht senden

5

Freitag, 12. Januar 2018, 08:49

Auch wenn mich hier einige steinigen werden:

In Berlin benötigst du überhaupt nix, evtl. eine Papierkarte. Da ist alles betonnt, elektronische Navigation ist der overkill. Lot ist wichtig.....

Bei Fahrten auf der Ostsee ist die Minimalausstattung Hand-GPS und Papierkarten. Ergänzt durch Logge und Lot. Funke halte ich ebenfalls für wichtig. Wenn ältere Einbauinstrumente drin sind, haben sie meist keine Vernetzung. Wenn die Instrumente noch funktionieren, würde ich das erst einmal nicht austauschen.
Ein Plotter ist eine schöne Ergänzung, aber keine notwendige Voraussetzung. Überlege doch erst einmal, wohin du fahren willst.

Wo in Berlin bist du denn?

Frank

Lille Oe

Kapitän

Beiträge: 746

Wohnort: an Land

Schiffsname: Caritas

Bootstyp: HR 36 MK2

Heimathafen: Heiligenhafen

  • Nachricht senden

6

Freitag, 12. Januar 2018, 08:58

bedenke bitte, das du die Multitouch Geräte bei Regen vergessen kannst. Jeder Tropfen bringt dich zum verzweifeln.

Die Auswahl ist gross. Ich fahre mit Garmin 527 . Der Reicht mir , weil ich den auf der Steuersäule habe. Wenn der am Niedergang wäre, müsste das Display viel grösser sein.

Viel Spass auf der Messe

Frank

7

Freitag, 12. Januar 2018, 09:36

Plotter kann man schön mit Alarmen konfigurieren wenn man z.B. auf zu niedriges Wasser steuert, die Grenze zum Windpark überschreitet usw.. Man kann die Route mit Wegpunkten planen und dann von WP nach WP steuern. Da brauche ich keine detaillierte Karte anzuschauen die zu 70% aus unnötiger Information (rechts/links von mir und hinter mir besteht. Ein kleiner Plotter der ordentlich konfiguriert ist und seine „Anweisungen“ groß zeigt (Kurs zum WP) oder das an ein Instrument ausgibt, reicht völlig. Mit ordentlicher Planung (Papier oder, besser und Plotter). Ausser Du segelst ohne Ziel und Planung in unbekannte Gewässer drauflos. Wenn Du viel einhand ohne Autopilot unterwegs bist ist eine Übersicht allerdings gut. Das geht z.B. hervorragend mit einer Karte iin der Hülle am Schot des Niedergangs. Oder dann eben mit der Kartenübersicht. 7“ ist nett, 12“ ist netter aber bei Dir reicht IMHO auch 5“ oder sogar 4“ quadratisch. Das ist wie 7“ und mehr im oft aktuellen, völlig unnützem Breitbild.

Die Entfernung an der Pinne zum Schot ist beinder Dehlya 25 gering. Man sitzt an der Pinne nicht im letzten Eck achtern sondern eigentlich sehr weit mittig. Abstand zum Schott vielleicht 1,2 Armlängen.

8

Freitag, 12. Januar 2018, 09:57

Ernsthaft nen Plotter? Lohnt so ne Festinstallation auf nem 25 Fuß Kielschwerter?! Mir würde da ad hoc nicht mal ein sinnvoller Einbauplatz einfallen.

Wenn klein, kann man nicht sinnvoll damit arbeiten und wenn größer, dann ist doch auch der Stromverbrauch nicht unbeträchtlich?! Und wie mans dreht und wendet ist sowohl die Anschaffung, der Einbau als auch der Unterhalt mit aktuellen Karten verhältnismäßig umständlich und teuer. Und das ganze, damit man dann am Schott ne Installation hat, die vom Mitsegler verdeckt wird, womöglich nicht mal in Griffnähe und wenn man damit arbeitet darf man sich davor den Hals verdrehen?!

Hatte hier nicht neulich jemand die ganzen "Bodden-Links" zur Bente-, bzw. Smartphone-Navigation?

Bin ja schon ruhig! Sogar das Thema "Segelneuling" ... spare ich aus!

Dem Menschen Wille sind sein Himmelreich! In diesem Sinne:

Willkommen hier im Forum und ganz viel Spaß mit dem Boot (mit und ohne Plotter)! ;)

VG

PS: Hier ein paar Links zum Thema "Tablett/Smartphone" und Navigation:
http://www.yacht.de/schlagworte/tag/Tablet.html
http://segelreporter.com/blogs/digger-alles-auf-dem-tablet/
https://floatmagazin.de/dinge/die-besten…eraete-an-bord/
... ganz ohne Löcher und Kabel ziehen ;-)

Könnte mir nämlich vorstellen, das erste Jahr im Segelsport und dann noch mit einem etwas älteren eigenen Boot hat man andere Bau- und Kostenstellen - oder findet sie während der ersten Saison. Da ist der "Plotter" nicht unbedingt das Wichtigste. Soll ja durchaus Boote geben, die seit 40 Jahren auch ohne Plotter ihren Weg gefunden haben ;)


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TrampMuc« (12. Januar 2018, 11:52)


Rottweiler

Salzbuckel

Beiträge: 2 099

Wohnort: Babensham

Schiffsname: Chrismi II

Bootstyp: Elan 31S

Heimathafen: Trget (HR)

Rufzeichen: in Arbeit

MMSI: in Arbeit

  • Nachricht senden

9

Freitag, 12. Januar 2018, 10:07

Für eine Navigation auf dem Boot braucht man nicht zwangsläufig einen Plotter. Es genügt ggf. ein entsprechendes Tablet oder Mobiltelefon das in den meisten Haushalten ohnehin vorhanden ist.
Mir sagt die Lösung mit dem Tablet am meisten zu, da sie wesentlich günstiger als ein Plotter und universeller einsetzbar ist. Zudem stehen die Preise für Plotterkarten und Karten für das Tablet in keinem Verhältnis. Ein gebrauchtes iPad 3 gibt es für <200€, das iSailer-Programm ist kostenlos und die Karten kosten einmalig um die 40€ ∑= 240 €. Dafür bekommst du bestenfalls nur die Karte für einen Plotter.

EDIT wg Nachtrag: Die Wasserdichtheit bekommst du nötigenfalls mit einem zusätzlichen Gehäuse das auch die Haushaltskasse nicht sprengen wird. Bei mir ist das Pad unter der Sprayhood und funktioniert seit Jahren so
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

stromer54

Matrose

Beiträge: 49

Schiffsname: Pusteblume

Bootstyp: Bianca27

Heimathafen: Lindaunis

  • Nachricht senden

10

Freitag, 12. Januar 2018, 10:52

Hallo ihr beiden,
Wir waren 2016 ein halbes Jahr in Skandinavien mit unserer Bianca27 unterwegs.
Navigation mit Hand Gps (Garmin) und Kartenmaterial . Das reicht meiner Meinung nach vollständig aus und uns macht es Spass, so zu navigieren.
Fairwinds
Wolfgang

Beiträge: 13

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Kleine Freiheit

Bootstyp: RJ85

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

11

Freitag, 12. Januar 2018, 10:54

]Moin,
ich habe mir ein gebrauchtes Gerät geholt um zusehen ob ich damit klar komme, nu will es garnicht mehr missen, da ich einen schmalen Schärenkreuzer habe, ist er von der göße aussreichen

Die Halterung ist noch (Steckschott) nicht perfekt ,ein kleines Winterprojekt :D

index.php?page=Attachment&attachmentID=219239

Hugo

Offizier

Beiträge: 247

Wohnort: Hannover

Schiffsname: Elli

Bootstyp: Sirius 26

Heimathafen: Sloten NL

  • Nachricht senden

12

Freitag, 12. Januar 2018, 11:04

Moin,

ich empfehle ein Tablet und Navionics neben der Papierkarte zu nutzen. Vorhandensein eines GPS setze ich mal voraus.

In den allermeisten Fahrtgebieten sollte das völlig ausreichen. Navionics nutze ich hauptsächlich bei Ansteuerung unbekannter Häfen, "draußen" reicht die Papierkarte aus. Mit dem Tablet kann man dann auch die Törnplaung machen.

Alles andere halte ich , zumindest was Preis/ Leistung anbelangt, für unnötig, übrigens völlig unabhängig von der Schiffsgröße:-).

Bedenke, dass die aktuellen Karten per Navionics gegen 40,-€/Jahr kosten, macht bei einer Plotterkarte das vielfache. Und auf die Papierkarten solltest Du ohnehin nicht verzichten:-)

Edith: zu kleine Plotter sind übrigens Mist, die kannste schlecht ablesen, schlecht zoomen und mit klammen Pfoten schlecht bedienen.


Gruß,

Thorsten

13

Freitag, 12. Januar 2018, 11:09

Ich möchte gerne ein Navi auf das Boot installieren. Auf der Bootsmesse in Berlin habe ich mir ein paar Geräte angeschaut.
Moin, was ist "ein Navi"?

Kompass Logge Lot Wind GPS Plotter Tablet Software oder ein Netzwerk oder eine Kombination davon?
Ist das Boot vollständig nackig und Ihr sucht nach einer sinnvollen Komplettausstattung?
Oder wollt Ihr nur irgendetwas ergänzen, auf dem eine elektronische Seekarte läuft und das übrige Gerödel ist bereits vorhanden?

Ihr solltet eines wissen: es gibt mittlerweile ziemlich unterschiedliche Philosophien, was eine angemessene Ausstattung anbelangt.
Als Anfänger nehme ich an, dass Ihr nicht auf einen Plotter verzichten möchtet?
Allein das könnte man diskutieren, denn auf der idR gut bezeichneten und navigatorisch nicht sonderlich anspruchsvollen Ostsee und erst recht Binnen benötigt Ihr den zu 90 % gar nicht.
Er benötigt aber mit seinem Farbdisplay relativ viel Strom. Vor einigen Jahren habe ich unser mit Monochrome-Instrumenten ausgestattetes Bordnetzwerk mit der Neuanschaffung eines Plotters mit integrierten Anzeigen verglichen (B & G Zeus damals erste oder zweite Generation). Die Stromaufnahme hätte sich je nach Konfiguration und Display gegenüber der vorhandenen Ausstattung ver50-facht oder im Worst Case ver100-facht. Die Integration aller Funktionen in einem Gerät bedingt auch, dass dieses immer läuft auch wenn man das Display eigentlich nicht benötigt.
Sehr viele Segler nehmen das in Kauf und rüsten entweder Solarzellen zu oder lassen sich darauf ein, nach jedem Tagestörn einen Liegeplatz mit Stromanschluss erwischen zu müssen (oder die Maschine läuft mal mit obwohl sie es nicht müsste). Mittlerweile scheinen aktuelle Geräte etwas sparsamer zu sein, mit dem Faktor 10-20 müsste Ihr jedoch auch heute noch rechnen.
Ein ständig mitlaufendes GPS könnte also reichen und der Plotter wird nur dann (oder als Backup) herangezogen, wenn er unbedingt erforderlich ist.
Das hat den Vorteil, dass Ihr in Standardsituationen Eure "analogen" Fertigkeiten, die ihr vermutlich bisher nur für die Führerscheinprüfung erlernt habt, auch wirklich trainieren könnt.

Wir alten Hasen hier haben Navigation auch noch völlig "zu Fuß" gelernt. GPS/Plotterunterstützung sind reine Bequemlichkeit oder entlasten uns einhand oder in schwierigen Situationen wie z. B. Nebel. Fällt der Kram aus (zuletzt passiert letzten Sommertörn wg. eines defekten Antennenkabels) zucken wir die Achseln und machen so weiter wie wir es gelernt haben.

Seit ein paar Jahren hat sich die Situation vollständig geändert. Neueinsteiger lernen klassische Navigation nur noch ansatzweise und rein auf das Bestehen der Führerscheinprüfung ausgerichtet.
Ohne funktionierenden Plotter sind diese Menschen auf See verloren. Ihr Backup sind nicht alternative Methoden, sondern schlichtweg redundante Geräte.
Fällt der Plotter aus, hält das IPhone her.

Wenn Ihr Euch Gedanken um die Ausstattung Eures Bootes macht, schwingt daher stets auch immer diese Frage mit. Ein Großteil der Forumsuser zählt bereits zu denjenigen, die im Grunde keine konventionelle Navigation mehr betreiben und einige könnten es auch gar nicht mehr in ausreichendem Maße wenn sie es müssten. Entsprechend müsst Ihr die Empfehlungen gewichten, die Ihr erhaltet.

2. Teil folgt.

Gruß
Andreas

Hugo

Offizier

Beiträge: 247

Wohnort: Hannover

Schiffsname: Elli

Bootstyp: Sirius 26

Heimathafen: Sloten NL

  • Nachricht senden

14

Freitag, 12. Januar 2018, 11:12

:thumb:

15

Freitag, 12. Januar 2018, 11:13

2. Teil


Die Klassiker, zu denen ich mich auch zähle, könnten Euch ein robustes, stromsparendes und unabhängig (!) von einem Plotter arbeitsfähiges Setup aus Kompass (gut ables- und beleuchtbar), Netzwerk mit Echolot und einspeisendem GPS sowie stromsparenden Monochrom-Anzeigen empfehlen. Logge und Windlupe sind ergänzend sinnvoll, aber nicht notwendig. Warum und wozu, wäre jeweils ein gesondertes Thema. Sichere Navigation, Wegepunkte und Routen usw. funktionieren damit bereits vollständig. Nur die Positionsübertragung aus/in die Karte erfolgt bei Bedarf händisch. Aber das trainiert Euch zumindest für die letzten verbliebenen Basics (Peilungen usw. sind ja wg des GPS nicht erforderlich).

Ein Plotter ist zweckdienlich, wenn kleinsträumig navigiert werden muss, z. B. in an sich ausreichend bezeichneten Fahrwassern, jedoch bei Nebel oder wenn Ihr ein enges Fahrwasser aufkreuzen möchtet und es dabei dort, wo es möglich ist, auch verlassen wollt oder müsst. Also wäre ein separat zuschaltbares Stand Alone simpel und nützlich und dient mit dem integrierten zweiten GPS auch gleich als technisches Backup. AIS kann enthalten sein, ist auf der Ostsee jedoch im Alltag ebenfalls nicht notwendig, weil die Berufsschiffahrt weitgehend auf Schiffahrtswege konzentriert und überaus berechenbar ist. Aber wenn sich beim Queren einer Schiffahrtsroute die Sicht verschlechtert, kann es Gold wert sein. Ebenso vielleicht, wenn man als Anfänger Kurse und Geschwindigkeiten großer Schiffe noch nicht so recht einzuschätzen vermag.

Mein Vorschlag also:

1. Priorität: Stromsparendes Elementar-Netzwerk inkl. GPS für den Alltagsbetrieb.
2. Als Backup und für Ausnahmesituationen zusätzlich Plotter als Stand Alone, optional inkl. AIS. Natürlich sind robuste, wetterfeste und auch bei ungünstigen Bedingungen sicher ables- und bedienbare sowie am Bordnetz hängende Marineinstrumente vorteilhafter als ein Tablet mit begrenzter Akkukapazität in wetterfestem Case quasi als Zweitverwendung, aber ausschließen würde ich das zumindest für den Ferieneinsatz nicht. Zweitakkus oder ein Powerpack können ja auch mitgeführt werden.

Gruß
Andreas

Beiträge: 1 105

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

  • Nachricht senden

16

Freitag, 12. Januar 2018, 12:01

Ich stimme den Ausführungen von Andreas vollumfänglich zu.

Danke,

Frank

Rottweiler

Salzbuckel

Beiträge: 2 099

Wohnort: Babensham

Schiffsname: Chrismi II

Bootstyp: Elan 31S

Heimathafen: Trget (HR)

Rufzeichen: in Arbeit

MMSI: in Arbeit

  • Nachricht senden

17

Freitag, 12. Januar 2018, 12:01

Aus der Fragestellung lese ich, dass sich der TE ein Navi analog zum Auto vorstellt. Dazu hilft ihm der Rat auf konventionelle Navigation zurückzugreifen kaum.

Ich segle seit >50 Jahren, bin fast 70 und weiss, wie konventionell geht. Es macht auch Spass es weiterhin auszuüben. Allerdings will ich auf "das Navi" für den schnellen Überblick über Position und Situation nicht verzichten.
Wenn der TE den Schein gemacht hat, sollte er wissen, wie das geht. Wenn er dann die Frage nach einem "Navi" stellt, mag das vielleicht nicht die richtige Termonologie im Bereich Seefahrt sein, aber von den "Wissenden" verstanden werden, was gemeint ist.
Es ist für mich unverständlich, dass, sobald die Frage welche Plotter/Navi/Tablet/Soft- oder Hardware immer von einigen gleich der Einwand kommt: braucht man nicht, hatten wir früher auch nicht, geht anders auch..... ist und war nicht die Frage.
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

Stoppel

Kap Hornier

Beiträge: 11 069

Wohnort: Steinhuder-Meer/Ferienpark

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: ca.150 mtr. zum Steg/Winterlager 250mtr.

Rufzeichen: Handy Nr.

  • Nachricht senden

18

Freitag, 12. Januar 2018, 12:08

Gruß,Frank

19

Freitag, 12. Januar 2018, 12:10

Aus der Fragestellung lese ich, dass sich der TE ein Navi analog zum Auto vorstellt.

Wollen wir hoffen, dass die Segelausbildung nicht so katastrophal ist, wie Du ihr hier unterstellst! ;(


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


Rottweiler

Salzbuckel

Beiträge: 2 099

Wohnort: Babensham

Schiffsname: Chrismi II

Bootstyp: Elan 31S

Heimathafen: Trget (HR)

Rufzeichen: in Arbeit

MMSI: in Arbeit

  • Nachricht senden

20

Freitag, 12. Januar 2018, 12:13

@TrampMuc:
Na, wollen wir hoffen, dass unsere Ausbildung nicht so katastrophal ist, wie Du sie damit darstellst.

Damit kann ich nun garnichts anfangen. Ich habe niemanden eine Katastrophale Ausbildung unterstellt.
Liebe Grüße, Walter

there is no tool like an old tool.....

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 66   Hits gestern: 2 641   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 620 917   Hits pro Tag: 2 347,11 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 473   Klicks gestern: 20 246   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 29 947 705   Klicks pro Tag: 19 412,33 

Kontrollzentrum

Helvetia