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Trailerfux

Kapitän

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Schiffsname: Molly

Bootstyp: Bavaria 35H

Heimathafen: Koudum, De Kuilart

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1

Montag, 19. Februar 2018, 14:21

Vorstellung: Internet an Bord

Hallo zusammen,

das Wochenende habe ich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Boot verbracht und dabei endlich mal die Installation des bordeigenen (Wlan) Netzwerkes fertiggestellt.

Das Ergebnis funktioniert für meine Anwendungen wirklich prima, deshalb hier mal ein kleiner Bericht, vielleicht ist das für den ein oder anderen eventuell ja auch von Interesse.
Das Ganze ist natürlich nicht neu und bekanntlich führen viele Wege nach Rom, aber man muss sich nun mal für einen entscheiden.
Die Anregungen habe ich mir hier im Forum und im Internet geklaut zusammen gesucht :D

Hier geht es jetzt im wesentlichen um die konkrete Zusammenstellung der Komponenten um ein (für mich) funktionierendes System zu haben.

Zunächst das Lastenheft:

- alle Geräte sollen an 12V betrieben werden können und zwar ohne 230V Wandler
- Internetnutzung durch mehrere Geräte/User
- Internetzugang per Hafen-Wlan oder UMTS/LTE möglich, Umschaltung dabei möglichst unkompliziert
- externe Antenne um auch bei schwachen Hafen-WLan Empfang zu haben
- Bordrouter im 2.4+5GHz Bereich, mit 4Port Switch
- NAS (Netzwerkfestplatte) und automatischer Datensynchronisation mit Heimserver





1) Bordrouter
Hier habe ich mich für eine Fritzbox 4040 entschieden. Die Box erfüllt alle meine technischen Vorgaben.
Das Gerät habe ich „unsichtbar“ an der Bordwand hinter dem Schaltpanel am Navitisch verbaut. Dabei darauf achten, wie bei allen Geräten: nicht direkt an die Bordwand montieren, besser ein paar Unterlegscheiben drunter legen und ca. 5mm Abstand lassen —> Kondenswasser

index.php?page=Attachment&attachmentID=220121


2) LTE/UMTS
Die 4040 bietet die Möglichkeit einen USB LTE Stick anzuschließen. Der Anschluss des LTE Sitcks erfolgt bei mir über ein USB Verlängerungskabel, welches an einer einfach zugänglichen Stelle neben dem Fenster über dem Navitisch hinter der Verkleidung hervorkommt. Bei mir an Bord eine Stelle mit gutem Mobilfunkempfang. Der Stick verbleibt nicht an Bord, deshalb ist für mich außerdem die gute Erreichbarkeit wichtig.
Die Umschaltung der Fritzbox von WLAN auf LTE erfolgt automatisch oder auf Wunsch manuell über die Softwareoberfläche. Ich bevorzuge letzteres, es ist nur ein Mausklick.



3) Anbindung ans Hafen-Wlan
Wir liegen am äußersten Ende des Stegs, daher war die Verbindung zum Hafen-Wlan bis dato eher schlecht. Deshalb habe ich einen Ubiquiti Bullet M2 Titanium montiert. Hierbei handelt es sich um einen wetterfesten Wlan-Router, welcher auch als Wlan-CLient konfiguriert werden kann, sich also wie ein „normaler“ Laptop am Hafen-Netzwerk anmeldet, die so hergestellte Internetverbindung dann aber an die Fritzbox weiterleitet und somit allen Nutzern zugänglich macht. Der Router verfügt über einen Atennenanschluss mit N-Stecker und wird direkt an die Antenne geschraubt. Im Gegensatz zu einer Lösung mit einer externen Antenne entstehen hier keine Dämpfungsverluste durch das Antennenkabel, da lediglich ein Netzwerkabel zum Bullet M geführt wird. Außerdem kann der Bullet M mit deutlich höheren Sendeleistungen als ein Standardrouter arbeiten (hierbei bitte die gesetzlichen Bestimmungen beachten!!)

Teil 2 folgt..
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Trailerfux« (20. Februar 2018, 07:25)


Trailerfux

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2

Montag, 19. Februar 2018, 14:24

Teil 2

Ich habe ich für eine eine Rundstrahlantenne entschieden. Der reale Antennengewinn ist zwar geringer als bei einer Richtantenne, aber letztere muss eben auch immer ausgerichtet werden.
Stromversorgung und Datenübertragung erfolgen über ein normales Netzwerkkabel via PoE (Power over Ethernet). Abweichend von der PoE Norm, funktioniert der Bullet M auch prima mit 12V. Die Einspeisung erfolgt mittels eines PoE Adapters, welcher zwischen Fritzbox und Bullet M geschaltet wird.
Die Bullet M habe ich dabei am Gestänge unseres Biminis befestigt. Ich hatte noch einen alten Halter für ein Rettungslicht und das Gerät passt da prima rein, ein paar Kabelbinder zur Sicherung drum, fertig!
Im Internet gibt es reichlich Anleitungen zur Konfiguration, das Gerät ist bei Seglern recht verbreitet.

Hier ein Bild des Bullet M.
index.php?page=Attachment&attachmentID=220129


und aus dem Netz mal ein Foto des Bullet M mit angeschraubter Rundstrahlantenne
index.php?page=Attachment&attachmentID=220130

der von mir benutze "Antennenhalter"
index.php?page=Attachment&attachmentID=220131

PoE Adapter um die 12V Anbindung des Bullet M über das Netzwerkkabel einzuspeisen
index.php?page=Attachment&attachmentID=220132
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

Trailerfux

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3

Montag, 19. Februar 2018, 14:28

4) NAS

Gleich vorab:
wer dieses ganze unten aufgeführte Datensynchronisierungsgedödel nicht benötigt kann auch einfach eine USB Festplatte direkt an die Fritzbox anschließen. Diese verfügt bereits über einen integrierten Medienserver. Somit spart man sich das Geld für ein externes NAS und verbraucht auch noch weniger Strom.

Da ich zu Hause schon eine Netzwerkfestplatte, konkret ein Synology NAS betreibe, lag es aus Gründen der Kompatibilität nahe, das an Bord ebenfalls zu tun. Mir geht es dabei besonders um die Möglichkeit der Datensynchronisation zwischen Laptop, Cloud, Bord-NAS und Home-NAS.
Warum das Ganze?
Zunächst benötige ich berufsbedingt Zugriff auf diese Daten, leider gehöre ich zu den traurigen Leuten die auch Bord schon mal arbeiten müssen, oder , je nach Sichtweise, zu den glücklichen Leuten die zeitweilig auch von Bord aus arbeiten können. Davon ab, auch für den Schiffsbedarf ist es eine feine Sache. Ich speichere alle bootsrelevanten Daten in einer Cloud ab. Also Handbücher, Törntipps, Versicherungskopien usw. So habe ich auch immer von unterwegs Zugriff darauf. Mein Home-NAS synchronisiert sich automatisch mit den Daten auf der Cloud. Das Boots NAS synchronisiert sich nun wiederum automatisch mit meinem Home NAS.

Klingt umständlich, ist aber letztlich einfach.
Wenn ich unterwegs z Bsp. tolle Revierinfos finde, speichere ich den Bericht auf meinem Laptop ab. Danach steht der Bericht auf meiner Netzwerkfestplatte zu Hause und auch auf der Netzwerkfestplatte auf dem Boot zu Verfügung. Das funktioniert natürlich mit jeder Art von Daten: Wegpunkte für den Plotter, Segelvideos, Musik…

Verbaut habe ich eine DiskStation DS115J. In das Gerät habe ich eine 1GB SDD Festplatte montiert. SDD um Stoßunempfindlichkeit zu gewährleisten und wg. des geringeren Stromverbrauchs. Die DS115J betreibe ich dabei auch als Medienserver. Das NAS schalte ich dabei nur bei Bedarf ein.
index.php?page=Attachment&attachmentID=220133






Die Stromversorgung erfolgt bei allen Geräten über 12Volt. Einfach die Kabel vom Netztell abkneifen und mit der Spannungsquelle verbinden. Dabei auf die richtige Polung achten.
Letztlich habe mich mich noch dazu entschieden einen Trafo zur Stabilisation der Spannung einzuschleifen um die Geräte vor Spannungsspitzen zu schützen.
index.php?page=Attachment&attachmentID=220134



Bleibt zum Schluss die Frage: braucht man das alles wirklich?
Für mich JA . Das Internet ist für mich eine wichtige Quelle für aktuelle Wetter- oder Revierinfos ist. Im Grunde widerspricht es sogar der "guten Seemannschaft", wenn man nicht alle Quellen zur sorgfältigen Törnplanung heranzieht.
In der Konsequenz machte es also für mich Sinn über eine stabilere Anbindung nachzudenken, zumal dieses in Landnähe mit relativ einfach möglich ist. Sekundäre Themen wie Datensynchronisation oder Medienserver sind dann nur noch ein kleiner Schritt. Und ein wenig Spielerei gehört ja bekanntlich auch dazu ;)
Für die gesamte Installation, mit Kabelziehen und Antennenmontage, habe ich ungefähr 2 1/2 h benötigt.

Übrigens: auf dem Wasser ist unser Bordnetzwerk ausgeschaltet. Und auch im Hafen verzichten wir sehr gerne darauf. Es geht hier nicht um permanenten Medienkonsum, sondern darum möglichst sinvoll vorhandene Daten zu nutzen.


VG
Andre
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Trailerfux« (19. Februar 2018, 19:44)


4

Montag, 19. Februar 2018, 14:47

Klingt ja spannend. Ich glaube, das hier ist der erste Bericht von einem NAS am Schiff ;-)

Auf der anderen Seite sehe ich (persönlich) den Mehrwert bei dem von Dir geschilderten Szenario noch nicht so ganz. Ich weiß ja nicht, wie viele "Schiffsdokumente" Du da über die Synology schiebst. Aber es gibt doch speziell für Synology auch z.B. Owncloud oder die Cloudstation?! D.h. die (gewünschten) lokalen Ordner werden auf dem heimischen NAS gespiegelt. Muss ich da von unterwegs aus zugreifen, kann ich das problemlos über VPN auf dem NAS (Clients gibts doch auch für iOS und Android).

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
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Trailerfux

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5

Montag, 19. Februar 2018, 14:52

Klingt ja spannend. Ich glaube, das hier ist der erste Bericht von einem NAS am Schiff ;-)

Ja sicher. Ganz bestimmt sogar :D :D

Der Sinn des NAS liegt für uns darin, dass unsere Daten permanent auch alle offline an Bord verfügbar sind. Genau wie Du es ja schreibst.
Außerdem spiegel ich auf das Boot auch Daten vom Home NAS, welche ich nicht auf dem Laptop habe
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

ArAl

Leichtmatrose

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6

Freitag, 12. Oktober 2018, 08:35

Super Beschreibung! Danke!

Genau so eine Lösung brauche ich auch, eben auch für's Arbeiten.

Die FRITZ!Box 4040 braucht nur 3,5-7W, was wirklich gut ist, weil man viele Funktionen in einem Gerät hat. Aber wie machst Du die Stromversorgung für die FRITZ!Box?

Zuhause steht schon eine DS216J und auf dem Boot suche ich die stromsparsamste DS und bin auf die DS118 gekommen, weil die Realtek-CPU noch etwas weniger braucht, als die Marvell-CPU, oder magst Du die Realtek-CPU nicht?
Haben die DS alle 12V Input?

Hast Du der FRITZ!Box und dem NAS jeweils einen eigenen 12 Volt Stabilisator gegeben?

Beim "Alfa Network APOE03" gibt es auch den GND-Anschluss. Schließt Du da etwas an?

Welche Stabantenne hast Du für den Ubiquiti BM2-Ti genommen?

7

Samstag, 13. Oktober 2018, 13:15

Aber wie machst Du die Stromversorgung für die FRITZ!Box?


Die FritzBox hat ein 12V Netzteil und das hat er einfach abgeschnitten und Kabel vom Netzteil sowie dessen 12V Stecker benutzt um die Box mit 12V zu versorgen. Man muss nur auf die richtige Polung achten. ( Stecker außen große Fläche - / innen Pin ist + ).

8

Samstag, 13. Oktober 2018, 19:55

Cool! Ist natürlich für viele ausserhalb jedem Verständnis aber eih, kein Papier mehr an Bord, Musik, Videos, GoPro to NAS. Und der Verbrauch geht locker per Solar oder Windrad.

Statt Fritz hätte ich den TPlink 3020 genommen. Kann das selbe. Weniger Strom kleiner, billiger.

Danke fürs teilen!
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

ArAl

Leichtmatrose

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9

Sonntag, 14. Oktober 2018, 00:12

OK, die FRITZ!Box kann ich dann direkt mit 12V versorgen. Beim Stecker ist es meistens so, dass innen Plus und außen Minus ist. Ich werde aber den Stecker nicht vom Netzteil abschneiden, sondern den passenden (Maße folgen noch) besorgen und in die 12V-Verteilung integrieren.

Mit der FRITZ!Box kann man aber einfach ein VPN mit seiner FRITZ!Box zuhause aufbauen. Mit dem TP-Link TL-MR3020 wird das wohl nichts, oder? WAN und LAN teilen sich beim TP-Link den Anschluss, so dass man keine LAN-Ports hätte.

Bullet ist mir von "Freifunk" bekannt und hier habe ich Infos gefunden:
https://wiki.freifunk.net/Bullet#Modelle
Der BM2-Ti braucht aber 7 Watt.

Als Antenne habe ich inzwischen die von Interline mit 7, 9 und 12 dB gefunden für 27-43€ (INT-HOR-0724-V, INT-HOR-0924-V und INT-HOR-1224-V). Habt Ihr eine bessere Empfehlung?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ArAl« (14. Oktober 2018, 00:35)


10

Sonntag, 14. Oktober 2018, 04:44

Mit der FRITZ!Box kann man aber einfach ein VPN mit seiner FRITZ!Box zuhause aufbauen. Mit dem TP-Link TL-MR3020 wird das wohl nichts, oder?

Ohne dem TP-Link jetzt das Wort reden zu wollen, weil ich (in dem Fall) auch die Fritze präferieren würde. Du könntest aber natürlich auch "klassisch" mit Portweiterleitungen die VPN direkt zwischen den beiden Synologys erstellen.

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
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ArAl

Leichtmatrose

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11

Sonntag, 14. Oktober 2018, 07:53

Ja, VPN kann ich zwischen den beiden Synology-NAS einrichten, aber mit der FRITZ!Box kann ich unterwegs mit dem iPhone auch über "Festnetz" mit den Festnetztelefonnummern von zuhause oder vom Büro telefonieren.

Hier ist beschrieben, wie die FRITZ!Box 4040 IP-Tekefone unterstützt:
https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox…und-einrichten/

Mit dieser App wird mein iPhone zum IP-Telefon und wenn ich Dich anrufe, siehst Du in Deinem Telefon meine Festnetznummer von zuhause oder vom Büro:
https://avm.de/produkte/fritzapps/fritzapp-fon/

Allerdings kann ich mit dem iPhone und der App auch direkt eine VPN-Verbindung aufbauen, aber das ist nicht so stabil.

So rufe ich z.B. schon heute von z.B. Dortmund Kunden in Flensburg mit einer Telefonnummer aus Flensburg an.

... und wer möchte, kann sich für 20€ ein IP-Telefon an das Windows-Notebook hängen. Die Stromversorgung erfolgt über USB: https://www.vesalia.de/d_technifoni1.htm

Wer noch etwas Geld und Strom sparen möchte, könnte auch die AVM FRITZ!Box 4020 für 45€ nehmen. Die hat aber nur 4x100 LAN, WLAN 2,4 (kein 5 GHz) und nur 1 USB 2.0, kann aber auch über einen 3G/4G-USB-Modem ins Internet gehen.
Stromverbrauch im Vergleich:
4040: 3,5 - 7 Watt, max. 13 Watt
4020: 2 - 7 Watt, max. 9 Watt

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »ArAl« (14. Oktober 2018, 08:40)


otto_motor

Offizier

Beiträge: 165

Wohnort: Kreis Marburg-Biedenkopf

Bootstyp: Bavaria 32

Heimathafen: Lemmer

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12

Samstag, 27. Oktober 2018, 18:09

Eines meiner mittelfristigen Projekte war auch der EInsatz eines Bullets. In dem Aufwasch bin ich auch auf die kleineFritzbox 4020 umgestiegen. Irgendwie macht mir die Sache nocht etwas Kopfzerbrechen. Ich bekomme die Kindersicherung der Fritzbox nicht deaktiviert. Laut AVM Wissensdatenbank glaubt die FB weil die hinter einem Router hängt das eine Manipulation vorliegt usw.


Meine Config:
Bullet als Station
WLAN/Wan: Standardeinstellung
Lan als Router: 192.168.2.20, DHCP an

FB 4020
IP: 192.168.1.1
Internetzugang: Kabelmodem oder Internet-Router
Internet-IP: 192.168.2.10, Gateway+DNSServer vom Bullet-, 192.168.2.20

Habt ihr auch so konfiguriert oder anders?
Gruß Easy.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

JulianBuss

Bootsmann

Beiträge: 119

Schiffsname: Julius

Bootstyp: Bekebrede Kotter

Heimathafen: Hamburg und Damp

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13

Sonntag, 4. November 2018, 08:57

Hi,

ich habe eine ähnliche Lösung sehr detailliert inkl. Bullet-Konfiguration mit Screenshots unter https://booteblog.net/internet mit einem TP-Link Router beschrieben. Was mich bei deiner Lösung interessiert: Kann die Firewall deiner Fritzbox Server anhand ihrer Domain- oder Hostnamen sperren?

Wenn nicht: Wie löst du das Problem, dass alle mobilen Geräten ihre Updates über dein Bordnetz laden, weil sie ja via WLAN verbunden sind und daher denken, dass die Verbindung unbeschränkt ist? Wenn dein Bordnetz über LTE läuft ist das Kontingent doch blitzschnell aufgebraucht?

Das war zumindest bei uns ein wesentliches Problem, und daher bin auf den TP-Link MR-6400 gekommen. Das war der einzige günstige Router den ich finden konnte, der in der Firewall z:b. "download.microsoft.com" oder "youtube.com" oder "updates.apple.com" sperren kann.
MV Julius: http://booteblog.net/julius

Fotos, Videos, Reiseberichte und technische Artikel: booteblog.net | Facebook: https://www.facebook.com/julian.buss.7 | Internet auf dem Boot: http://booteblog.net/internet | Gegen Seekrankheit:http://booteblog.net/seekrankheit

Beiträge: 41

Bootstyp: In 2 Jahren anerkannter GFK-Klassiker

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14

Sonntag, 4. November 2018, 09:49

Uuuh, kompliziert, aber ich konnte es dann doch nachvollziehen. Wäre ich nicht drauf gekommen.

Wir haben dafür eine einfachere Lösung gewählt: Glomex WEBBOAT 4G PLUS.

Das Ding ist Antenne und WLAN-Router in einem. Steht auf der Saling und nuckelt da oben ein bisschen 12 V. Eine große, gekreuzte Antenne nimmt UMTS- und WLAN-Signale auf. UMTS wird über eine oder zwei SIM-Cards empfangen. Von da aus geht's per WLAN an alle Geräte in der unmittelbaren Umgebung. Reichweite des UMTS-Empfangs ca. 15 sm - ausprobiert zwischen Schweden und Aaland, wo wir nie ohne Verbindung waren. Funktioniert nicht auf Stahlschiffen!

15

Sonntag, 4. November 2018, 11:45


Wenn nicht: Wie löst du das Problem, dass alle mobilen Geräten ihre Updates über dein Bordnetz laden, weil sie ja via WLAN verbunden sind und daher denken, dass die Verbindung unbeschränkt ist? Wenn dein Bordnetz über LTE läuft ist das Kontingent doch blitzschnell aufgebraucht?

Das war zumindest bei uns ein wesentliches Problem, und daher bin auf den TP-Link MR-6400 gekommen. Das war der einzige günstige Router den ich finden konnte, der in der Firewall z:b. "download.microsoft.com" oder "youtube.com" oder "updates.apple.com" sperren kann.

Da sprichst Du ein echtes Problem an. Ebenso bei LTE-Routern, wie sie gerade in entlegenen Ortschaften in Mode kommen. Ich hatte das hier mal bei jemandem ausprobiert und das Testvolumen von 2 oder 3 GB, welches ich am Sonntag konfigurierte war am Montag 9.30 Uhr weg ... Apple hatte über Nacht Updates für iOS und MacOS gepusht. Welch ein sagenhaftes Timing :D

Bei Windows kannst Du das WLan als "getaktete Verbindung" definieren für MacOS gibt es die SW "TripMode" aus der schönen Schweiz. Bei iOS kannst Du den automatischen Download vom App-Store und die Downloads deaktivieren (global für alle Verbindungen).

Aber so eine zentrale Konfiguration am Router/AC macht natürlich am ehesten Sinn, weil nur dort wo es sinnvoll ist und weil es gleichzeitig auch Neugeräte von z.B. Gastseglern abdeckt. Ne Fritze bietet Dir für sowas zuweisbare Nutzerprofile pro Gerät und auch Black-/White-Listing in Kombination an ... ist aber mit Sicherheit nicht die "günstigste" Lösung. Dafür ist es relativ selbsterklärend ... wie üblich bei AVM ;)

"What 'n Drama mit dem Karma"
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TrampMuc« (4. November 2018, 11:55)


JulianBuss

Bootsmann

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Bootstyp: Bekebrede Kotter

Heimathafen: Hamburg und Damp

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16

Sonntag, 4. November 2018, 18:59

Stimmt! Fritzbox hat eine Kindersicherung, und da kann man auch anhand von Domain-/Hostnamen sperren. Sehr schön, dann hab ich eine Alternative zum TP-Link Router :)
MV Julius: http://booteblog.net/julius

Fotos, Videos, Reiseberichte und technische Artikel: booteblog.net | Facebook: https://www.facebook.com/julian.buss.7 | Internet auf dem Boot: http://booteblog.net/internet | Gegen Seekrankheit:http://booteblog.net/seekrankheit

Browning

Kapitän

Beiträge: 392

Wohnort: Bobingen

Schiffsname: Anna Karin

Bootstyp: Vindö 45

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17

Mittwoch, 7. November 2018, 10:15

Wo kann man einen Ubiquiti Bullet M2 Titanium beziehen? Oder was für Alternativen würdet ihr empfehlen?
Gruß,

Mikolaj

Slowly learning that life is okay.

Beiträge: 185

Wohnort: nr Bremen

Schiffsname: Seezwerg lll

Bootstyp: Phantom 28

Heimathafen: Jadebusen

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18

Mittwoch, 7. November 2018, 12:12

gibts bei YATOW.de


bis dann
Knut


Sorry ...finde es dort nicht mehr...aber vielleicht Alternativen auf der dortigen Seite ?

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »seezwerg lll« (7. November 2018, 12:31)


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