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Windstärken

Windstärkentabelle

81

Mittwoch, 14. März 2018, 01:39

Meine Gleichstromsicherungsarchitektur ist folgendermassen aufgebaut.
Hauptschalter...Hauptsicherung....beide möglichst nahe dem Batteriepluspol....anschliesssend möglichst jeden Vebraucher ..in einem einzigen Sicherungskasten..mit Flachsicherungen abgesichert..und jede Menge Kippschalter
Nur die Plusseite ist abgesichert..nur über die Plusseite wird geschaltet ...getrennte Verteiler für Minus und Plus..gesamte Installation...als Freuchtrauminstallation ausgelegt.
Von jedem Verbraucher geht eine Minusleitung direkt ..zur Minusschiene.
Ein Kabelbrand ist auf meinem Boot ausgeschlossen.
Ich habe keine einzige Lüsterklemme verbaut.
Diese Aufbau ist sicher..braucht keinen Schaltplan..da super einfach..und während der letzten vier Jahre ..gab es nicht einmal..irgendwelche Probleme.
Auf meinem Boot sind ausschließlich Smds verbaut.

Wie bereits schon beschrieben..sind Plus und Minusleitungen möglichst.. in Gruppen zusammenfasst..getrennt verlegt..weil scheuern diese mal durch...ergibt das keinen brennbaren Kurzschluss..simpel und logisch.

Ich denke fast ,dass diese Installation auch unter Wasser..dh. bei Wassereinbruch oder schlimmer...in den Grundfunktionen funktionierend verbleibt...
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (14. März 2018, 02:11)


82

Mittwoch, 14. März 2018, 09:03

Hauptschalter...Hauptsicherung....beide möglichst nahe dem Batteriepluspol....anschliesssend möglichst jeden Vebraucher ..in einem einzigen Sicherungskasten..mit Flachsicherungen abgesichert..und jede Menge Kippschalter
@SDAV: heißt das, Du hast gar keine Gruppen, sondern jeden einzelnen Verbraucher mit einem Kippschalter schaltbar? Oder habe ich da was missverstanden?

83

Mittwoch, 14. März 2018, 09:32

Zitat von »SDAV«



Hauptschalter...Hauptsicherung....beide möglichst nahe dem Batteriepluspol....anschliesssend möglichst jeden Vebraucher ..in einem einzigen Sicherungskasten..mit Flachsicherungen abgesichert..und jede Menge Kippschalter
@SDAV: heißt das, Du hast gar keine Gruppen, sondern jeden einzelnen Verbraucher mit einem Kippschalter schaltbar? Oder habe ich da was missverstanden?

...soweit es möglich war...ja..jeder Verbraucher wird durch eine Flachsicherung und Kippschalter einzeln abgesichert..
Kippschalter und Sicherungen sind alle an einem Platz gut erreichbar untergebracht..dh.links neben dem Niedergang..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Abyss

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84

Mittwoch, 14. März 2018, 09:59

Wichtig ist, dass diese Gruppen schnell und bequem erreichbar sind. Nur so macht das Sinn.

Was machst du wenn in der Gruppe die Vorsicherung ausfällt? Dann schießt du rot?


Verstehe ich nicht ganz, wie auch bei @SDAV geht es doch im Normalfall von der Batterie zu einer Vorsicherung (bei mir 20A) in der Nähe der Batterien.
Von dort zum Schaltpanel ((bei mir Sammelschiene hinter den Schaltpanelen) da fängt es dann an individuell sehr unterschiedlich zu werden...auch stark abhängig von der Bootsgröße))
Wenn die Vorsicherung ausfällt, dann gibt es ein massives Problem...welches aber auch gar nichts mit den Gruppen zu tun hat.
Die Gruppenfunktion selber ist ja weiter oben beschrieben.

Für mich ist immer entscheidend, sein Boot so gut wie möglich zu kennen, also auch die Elektrik. Wenn was passiert, kann ich mir immer selber (bisher zumindest) helfen.
Wie jeder das dann im Detail ausführt, ist doch dann so individuell verschieden - und zeigt wie unterschiedlich die Ansprüche/Vorstellungen sind.

Die Anleitung von Manfred ist jedenfalls immer noch in guter Leitfaden.

Grüße Marian

Klaus13

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85

Mittwoch, 14. März 2018, 11:09

....
Nee, jede Sicherung zu viel ist das Schlimmste an Bord. Jede Lüsterklemme, oder andere Verbinder würde ich nie verwenden.


Ganz so eng sehe ich das auch nicht. Man kann so etwas ja auch ordentlich machen. Anbei ein Bild passend zum gestrigen Verkabelungsplan. Die Verkabelung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig, alle Kabel wurden später auch noch gebündelt.

Gruß Klaus
»Klaus13« hat folgende Datei angehängt:
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86

Mittwoch, 14. März 2018, 11:17

Sehr schön, Klaus!

Deali

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87

Mittwoch, 14. März 2018, 12:27

....
Nee, jede Sicherung zu viel ist das Schlimmste an Bord. Jede Lüsterklemme, oder andere Verbinder würde ich nie verwenden.


Ganz so eng sehe ich das auch nicht. Man kann so etwas ja auch ordentlich machen. Anbei ein Bild passend zum gestrigen Verkabelungsplan. Die Verkabelung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig, alle Kabel wurden später auch noch gebündelt.

Gruß Klaus


Sehr sauber...

Im Gegensatz zu:

index.php?page=Attachment&attachmentID=220662
Wozu sollten diese 15cm gut sein?

index.php?page=Attachment&attachmentID=220660 index.php?page=Attachment&attachmentID=220661
auf dem Weg von der Antenne zum Funkgerät waren
4 dieser UHF Verbinder verbaut.

index.php?page=Attachment&attachmentID=220664

Das war auf einer Jeanneau Gin Fizz Sloop die Ende 2017 mal wieder bei Ebay verkauft wurde... ;(
- work never, sail forever -

88

Mittwoch, 14. März 2018, 13:01

@Klaus13 hat hier natürlich ein kostspieliges Kunstwerk geschaffen.

..in meinem Schaltpanel und Sicherungskasten findet man keine einzige Minusleitung...und das ist bewusst so geschaltet..das steht auch in keiner Norm..
..deshalb sagte ich..die Elektrophysik und Logik bestimmen hauptsächlich die kurzschlusssichere Verschaltung..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (14. März 2018, 13:41)


89

Mittwoch, 14. März 2018, 13:23

@SDAV: hast Du mal ein Foto und/ oder einen Schaltplan von Deiner Installation? Mich würden (sinnvolle und sichere) Alternativen wirklich interessieren.
Ich finde (u.a. hier im Forum) oft nur die "High-End" Lösungen à la Manfred Kosthorst, Klaus13,...

Abyss

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90

Mittwoch, 14. März 2018, 15:03


Ich finde (u.a. hier im Forum) oft nur die "High-End" Lösungen à la Manfred Kosthorst, Klaus13,...


Also ältere Boote, noch im Original-Zustand befindlich sehen oft abenteuerlich aus. Aber nach einem Refit ist das Beispiel vom @Klaus13
eigentlich "Standart" Dazu braucht es ja nicht viel: Sammelschiene, Schaltpanel, und saubere Verkabelung.

Klaus13

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91

Mittwoch, 14. März 2018, 19:54

@Klaus13 hat hier natürlich ein kostspieliges Kunstwerk geschaffen.


Kostspielig? Nein, eigentlich nicht, wenn man nur das Material betrachtet. WAGO-Klemmen kosten nicht die Welt, Kabeln auch nicht, wenn man es nicht gerade im Marineshop bestellt. Die Arbeitszeit dafür war allerdings enorm. Wenn Du die in "kostspielig" eingeschlossen hast, gebe ich Dir Recht. Aber was hätte ein Profi dafür genommen? Zeitlich hat es mich einen Winter gekostet, an dem ich an vielen Samstagen nach Emmerich ins Winterlager gefahren bin. Hat mir aber auch viel Spaß gemacht und gelernt habe ich auch viel dabei. Das gebe ich ja jetzt, Jahre später, meist weiter :D Also hat es sich gelohnt. Ich will aber nicht verschweigen, dass ich diverse hochkompetente Berater im Hintergrund hatte, alle aus dem SF und auf die habe ich auch gehört.

Gruß Klaus
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92

Mittwoch, 14. März 2018, 20:49

Eine Frage @ahora oder klaus 13;

Ahora schreibt in der Anleitung von Phoenix Reihenklemmen; könntest du da evtl für einen Laien mal die genaue Bezeichnung der Reihenklemmen (auch für die Flachsicherungsreihenklemmen) nennen?
Muss die Dinge im Netz bestellen und kenne mich nicht so genau mit den Bezeichnungen aus.... :/

Was war denn so ungefähr der Kostenpunkt für die gesamte, Neustrukturierung der Elektrik in dieser Weise?

Gruß aus der Eifel

Moritz

93

Mittwoch, 14. März 2018, 21:10

Waago sicherungsklemme 6qmm 282-696
2,36€

Wer eine LED Anzeige für durchgebrannte Sicherungen braucht kann auch Flachstecksicherungen mit integrierter LED nehmen.

94

Mittwoch, 14. März 2018, 22:25

@Klaus13
Klaus .ohne Zweifel bist Du als Mensch..Forumsmitglied..Segler..und Bastler ein Vorbild.
Wenn ich deine Verkablung als Kunstwerk betitle..soll es keine Kritik sein..eher ein Ausdruck für deine Perfektion.

VG

Andreas
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95

Donnerstag, 15. März 2018, 14:19

Was Manfred Kosthorst da hinterlassen hat verdient immer noch volle Anerkennung! Er hat sich in das Thema sehr weit eingearbeitet und wußte wovon er sprach. Schön das sowas hier hoch gehalten wird. Auch seine Homepage ist voller guter Tips.

Klaus13

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96

Donnerstag, 15. März 2018, 19:59



Was war denn so ungefähr der Kostenpunkt für die gesamte, Neustrukturierung der Elektrik in dieser Weise?

Gruß aus der Eifel

Moritz


Ich zitiere mich mal selbst:

Es ist geschafft, der letzte Schalter ist angeschlossen, das neue Dampferlichtkabel verlegt und sogar das neue Antennenkabel ist an seinem Platz.

Wenn ich jetzt die gesamte Arbeitszeit zusammenrechnen, dann habe ich etwa 50-60 Stunden auf dem Boot verbracht und weiter 20-25 Stunden für Planung, Schaltpläne und Materialbeschaffung im Netz. Das Lesen von Fachbüchern und diversen Forenbeiträgen noch gar nicht mitgerechnet. Die Gesamtkosten sind schwer anzugeben, da ich ja auch zusätzliche Geräte wie Batteriemonitor, Digitalvoltmeter etc, eingebaut habe. Das dürfte von Boot zu Boot so individuell sein, dass eine Summe da keinen Sinn macht. EInige hundert Euro für Kabel, Klemmen etc. sind es sicher, Werkzeug extra.

Ich bin froh, dass es vorbei ist, obwohl es mir auch Spaß gemacht hat.


Dieser Absatz ist der letzte aus meinem Elektrik-Trööt, den ich hier vor vielen Jahren geführt habe, kannst Duhierim Detail nachlesen.

Gruß Klaus
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97

Donnerstag, 15. März 2018, 20:41

Oh, super, vielen Dank! Habe ich nicht ge- bzw. Übersehen...dann mal ran ans lesen!

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