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norbert-walter

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241

Freitag, 15. Juni 2018, 13:59

Hallo Dirk,

hier die Antwort zu Deinen Fragen:

In den CAD-Files sind keine Gewinde eingezeichnet. Es werden nur die Kernlöcher verwendet, weil ich die Gewinde nachträglich reinschneide. Die lassen sich nicht wirklich drucken, wenn sie so klein sind.

zu 1.) wie schon bemerkt wird von oben eine Schraube so eingedreht, dass dass Gewinde aufsetzt und der Vane Rotor noch Luft hat
zu 2.) Die Magnete werden in die D 3mm Löcher eingesetzt. ich habe gesehen, dass ich den Magnethalter für den Vane Rotor vergessen habe. Den werde ich noch beilegen. Die Magnete werde ich auch noch einfügen.
zu 3.) Der schlanke Teil der Platine wird in das tiefe Loch des Stators bis zum Anschlag herein geschoben. An Ende sitzt der Hall-Sensor.
zu 4.) Der S Holder war der Sensorhalter des Prototyps als es noch keine Platine gab. Da klemmte das Teil den Sensor am Innenrand des Stators fest.
zu 5.) Ja, da kommt eine geschltzte Kunststoff-Unterlegscheibe drauf. Ein Sprengring aus Metall geht da nicht, da das Magnetfeld deformiert wird.
zu 6.) Der Rotor ist ein 3D Druckteil. Der D-förmige Ausbruch ist für die Befestigungen der Schalen. Sie könne sich somit nicht verdrehen.
zu 7.) Der Stator und der Frame passen "knirsch" zusammen. Eine Passung ist das nicht. Die bekommt man nicht gedruckt. Final werden beide Teile verklebt. Eben so die Schalen im Rotor und die Kugellager im Fane Rotor und im Rotor.

Beim Verkleben muss man aber aufpassen, dass man einen Kleber mit Restelastizität verwendet, da Aluminium und der Kuststoff verschiedene Wärmeausdehnungskoeffizienten haben. Sekundenkleber geht da nicht. Hier noch mal ein Link zu einigen Bildern:

Windsensor DIY
Windsensor DIY
Windsensor DIY
Windsensor DIY

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (15. Juni 2018, 16:05)


norbert-walter

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242

Freitag, 15. Juni 2018, 17:09

Hallo Dirk,

ich habe die CAD-Files in Onshape aktualisiert. Jetzt sind alle Bauteile in der Explosionsansicht eingefügt. Die blauen Kugellager werden in dem jeweils darüber liegenden Bauteil eingeklebt.

Norbert
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DirkHH

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243

Freitag, 15. Juni 2018, 19:38

Hallo Norbert,

cool, just in time :)

EDIT: Ich habs jetzt gesehen, der "M_Holder" ist im "Vane Rotor" befestigt.

Wie wird denn das neue Braune Teil "M-Holder" angetrieben?
Oder soll das die magnetische Blende sein und sitzt fest auf dem "Rotor"?
Wieso kommt der Magnet für die Windrichtung nicht in den "Vane Rotor"?

VG Dirk

PS: Die ersten Teile sind im Drucker :D

norbert-walter

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244

Samstag, 16. Juni 2018, 00:11

Hallo Dirk,

im Vane Rotor wird zu erst das Kugellager eingelegt und dann der M-Holder eingesetzt. In die kleine Nut des M-Holder kommt der 3mm Magnet eingeschoben. Mit einer kleinen seitlichen Madenschraube kann der M-Holder verspannt werden. Der M-Holder dreht sich zusammen mit der Fahne. Die Blende sitzt oben auf dem Rotor des Löffelrades. Beides ist hier sehr gut zu sehen:

Windsensor DIY

Norbert

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245

Samstag, 16. Juni 2018, 21:47

Hallo Norbert,

die zu druckenden Teile sind fertig :) Material: ABS
index.php?page=Attachment&attachmentID=223111

Anschließend bin ich noch zu Conrad gefahren und habe mir die zwei Kugellager gekauft.
Zu hause musste ich feststellen das der Typ in der Modellbauabteilung mir zwei 626Z eingetütet hat X(
Dafür hat er die ganze Zeit über die WM gelabert...

Also bei eBay geordert, genauso wie die Magnete. Wird also erst Ende der nächsten Woche bei mir weiter gehen...

VG Dirk

norbert-walter

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246

Samstag, 16. Juni 2018, 22:54

Hallo Dirk,

passen die Schalen stramm in die Löcher? Welchen Drucker verwendet Du? Deine Teile sehen gut aus. :P

Norbert

norbert-walter

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247

Montag, 18. Juni 2018, 22:56

@all:

Die nachgearbeiteten 3D-Druckteile (Rotoren) auf der Drehmaschine sind nicht ganz so maßhaltig geworden, da man die Teile nicht richtig einspannen konnte. Ich habe sie daher noch einmal ausgedruckt. Aktuell bin ich gerade dabei noch eine Dokumentation für den Zusammenbau zu schreiben. Ich werde sie hier veröffentlichen, sobald ich sie fertig habe. Dann könnt ihr noch einmal gegenlesen und unverständliche Passagen korrigieren.

Ich habe dieses WE mit meinem Boot über Nacht auf dem See geankert. Der Wind lag zwischen 4...5 Bft (ca. 40km/h). Das war etwas unruhig und schaukelig. Der Windsensor hat alles ohne Probleme mitgemacht. Ich habe ihn über Nacht mitlaufen lassen. Er läuft absolut ruhig ohne Geräusche. Mein Friesland-Winpel war am lautesten und das Rigg heulte auch rum. Der Wind kam genau so wie vorhergesagt. Das konnte man gut mitverfolgen.

@DirkHH:

Bist Du mit Deinem Windsensor weitergekommen? Passen die Teile gut zusammen? Auf was für einen Drucker hast Du die Teile gedruckt?

Norbert

DirkHH

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248

Dienstag, 19. Juni 2018, 15:13

Hallo Norbert,

ich konnte alle Teile gut drucken. Die Schaufelräder passen stramm in den Rotor.
Mein Drucker ist der Anycubic i3 Mega. Derzeit bestückt mit ABS (Original mit PLA).

Ich habe deine Daten in mein Solid Edge übernommen und eine Baugruppe draus gemacht.
Dabei ist mir aufgefallen das du bei den Kugellagern geschummelt hast :D
Die als 608ZZ bezeichneten Lager sind zeichentechnisch 623ZZ.
Die habe ich durch die "richtigen" ersetzt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=223196

Sobald ich die Kugellager habe drehe ich mir den Stator. Dann gehts mechanisch weiter...

Da ich deinen Windsensor nicht für mein Boot haben will, sondern eine Wetterstation bauen will, habe ich am Sonntag einen Regenmengenmesser konstruiert und gedruckt :D

index.php?page=Attachment&attachmentID=223194

Dort zeigt sich das der Drucker keinen geschlossenen Bauraum hat. Bei dem großen Trichter zeigt sich deutlich Warping und vier feine Risse zwischen den Layern... Läst sich aber verwenden.

Derzeit beginne ich mit der Software. Wind- und Regenmengenmesser, Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Helligkeit sind meine Wunschsensoren 8o

VG Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DirkHH« (19. Juni 2018, 16:37)


norbert-walter

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249

Mittwoch, 20. Juni 2018, 11:50

Hallo Dirk.

Ohh ja, in meiner Zeichnung sind die Kugellager "geklaut" gewesen. Ich habe sie dann auf 608ZZ verkleinert. Die Höhe des Kugellagers ist auch nicht ganz exakt. Der Name war noch der alte. Ich hatte keine Lust welche zu zeichnen und hab das genommen was da war. In der Stückliste ist es aber richtig bezeichnet.

Benötigst Du eine Elektronik dazu oder baust Du Dir das selber auf? Wenn Du das selber aufbauen willst, dann benötigst Du noch den S-Holder (Sensorhalter). Dann kannst Du einfach die Sensoren in den Stator schieben und die Elektronik extern unterbringen. So hatte ich das beim Prototyp gemacht, damit man besser an die Elektronik kommt. Willst Du das dann auch mit dem ESP8266 machen oder nimmst Du einen Arduino. Das ginge natürlich auch.

Norbert

DirkHH

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250

Mittwoch, 20. Juni 2018, 19:45

Hallo Norbert,

ich habe die Kugellager bekommen und heute den Stator gedreht.
Dabei ist mir eingefallen, dass die Kunststoffscheibe die das obere Lager hält entfallen kann, wenn man als oberes Lager ein 626ZZ (die falsch gelieferten) einbaut und den "Vane Rotor" entsprechend modifiziert.

index.php?page=Attachment&attachmentID=223214

Die Magnete sind auch schon gekommen, jetzt wird es ernst :D

Was hast du für die Magnetische Abschirmung genommen?
Weißblech von einer Konservendose?

Die Elektronik baue ich selber mit einem ESP8266 Dev.Board.

VG Dirk

DirkHH

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251

Mittwoch, 20. Juni 2018, 21:48

Ich verwende auch einen Sensor von Honeywell und zwar den SM451R.
http://www.farnell.com/datasheets/2334591.pdf


Ich habe gerade den ersten Sensor am Wickel. Mein Sensor (TLE4905L) schaltet durch das Alu des Stators nur wenn ich drei Magnete "in Reihe" schalte.
Da habe ich mal die Datenblätter verglichen. Dein Sensor soll typisch bei 5 - 7 Gauss schalten. Meiner bei 5,5 - 7,5 mT. Dummerweise sind 1 Gauss etwar 0,1mT.
Ich glaub, ich brauche andere Sensoren :traurig1:

252

Donnerstag, 21. Juni 2018, 03:19

Testphase

Das Testen ist Zu Ende oder hat es gerade angefangen?

Ich habe mich nicht durchgelesen, man möge es mir verzeihen ;)

norbert-walter

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253

Donnerstag, 21. Juni 2018, 16:21

@DirkHH:

Die Nut brauchst Du, damit das obere Lager hält. Blöd gelaufen. So ist das wenn man was macht. Ging mir bei einigen Dingen auch so. Als magnetische Abschirmung habe ich 0,2 mm Weißblech genommen. Mein Blech war Kunden-Testmaterial. Daraus werden Dosen gemacht. Du kannst natürlich eine normale Dose zerschneiden. Die Dicke spielt nicht so die Rolle. Sie sollte aber nicht zu dick sein, damit sich der Rotor noch drehen kann. Dicken zwischen 0,15...0,3 mm sind ok. In Onshape habe ich die Blende in der Explosionsansicht noch mit hinzugefügt. Die Umschlingung liegt bei 180°. Die Blechhöhe liegt bei 7 mm. Ich habe mir mehrere schmale Blechstriefen zugeschnitten und die dann um eine M8 Schrabe mit glattem oberen Schaft gewickelt und auf einer Holzunterlage unter Druck ausgewalzt. So hast Du einen guten Anschlag und kannst das Blech optimal ausrichten. Danach habe ich das Blech von der Schraube abgezogen und das Gleiche noch einmal mit einer M10- Schraube gemacht. Dann hast Du schon eine perfekt gebogene Blende. Die ist zwar noch etwas zu klein. Das kann man dann am Kunststoffteil noch etwas aufspreizen. So sitzt die Blende absolut perfekt ohne Luft zum Kunststoffteil. Nachdem die Blende angepasst war habe ich sie dann festgeklebt. Das würde ich aber erst machen, wenn Du den gesamten Aufbau getestet hast. Testweise kannst Du die Blende mit einem Stück Tesafilm fixieren.

Ja, die Magnete sind auch nicht ohne, da sie nicht alle gleich sind. Mit den Sensoren ist das genau so. Da habe ich auch etwas rumprobieren müssen bis ich es raus hatte. Für den unteren Hallsensor für die Windgeschwindigkeit habe ich einen Sensoren von Pollin genommen. Die kannst Du da günstig einkaufen. 10 Stk. für 0.95 Euro.

https://www.pollin.de/p/hall-effekt-sens…0-stueck-180072

Beim oberen Sensor sollte es schon der angegebene Typ sein.

@AntonAnton:

Die Tests laufen noch. Zwei Sensoren sind bereits im Einsatz. Die Entwicklung ist abgeschlossen. Jetzt geht es darum die Kleinserie ans Laufen zu bringen und die Dokumentation zu schreiben. Da gibt es momentan noch ain paar "Problemchen". Die Toleranzen der Zukaufteile sind sehr verschieden. Beim Halterohr das ich ursprünglich gekauft hatte mit Nenndurchmesser D 10,0 mm waren es real 9,9 mm. Da ging das Rohr schramm in den Frame aus Kunststoff. Das Alurohr war auch poliert. Da hatte ich mir gedacht, dass das Untermaß am polieren liegt. Die Rohre die ich jetzt für die Serie gekauft habe haben leider Übermaß 10,1 mm. Da muss ich die Kunststoffteile nacharbeiten und mir wieder extra Bohren mit D 10,1 mm besorgen. Die sind heute angekommen, so dass ich jetzt nacharbeiten kann. Daher verzögert sich die Auslieferung noch etwas.

Grundsätzlich sind die Tests noch nicht zu Ende. Es wird sich zeigen in wie weit alles nach Plan läuft. Am Ende der Saison kann man mehr sagen. Bis jetzt läuft der Windsensor ohne Probleme (siehe letzte Antworten). Die Software ist momentan benutzbar jedoch noch nicht final, da das Webinterface zur Konfiguration noch fehlt. Man kann den Windsensor schon nutzen, muss die Konfiguration aber in den Binärcode compilieren. Per WLAN-Update kann die Software aber nachträglich aktualisiert werden. Momentan fehlt mir allerdings die Zeit an der Webkonfiguration zu arbeiten. Es wäre toll, wenn da jemand mitmachen könnte. Aktuell erstell ich gerade die Dokumentation.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (21. Juni 2018, 16:48)


norbert-walter

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Donnerstag, 21. Juni 2018, 22:30

@all:

Ich habe heute alle Frames nachgearbeitet, so dass das Alustandrohr stramm reingeht. Die technische Beschreibung ist jetzt als vorläufige Version fertig. Schaut mal bitte drüber und gebt mir Rückmeldung, wenn was nicht verständlich ist oder etwas geändert werden sollte. Bin für jede Anregung offen. Als nächstes würde ich die Zusammenbauanleitung angehen.

Ich galube wir sollten bei Github dem Projekt ein Zuhause geben. Würde denn wer mitmachen und Teile des Projektes mit übernehmen wollen (Software, Hardware, Wiki, Beschreibungen, Support etc, Fertigung, Einkauf, Versand)? Es wäre nicht schlecht, wenn noch wer mitmachen würde. Meine freie Zeit ist schon recht begrenzt und einige Dinge ziehen sich ganz schön hin. Hilfe wäre da ganz gut.

Norbert
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DirkHH

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Freitag, 22. Juni 2018, 09:21

Hallo Norbert,

Die Nut brauchst Du, damit das obere Lager hält. Blöd gelaufen. So ist das wenn man was macht. Ging mir bei einigen Dingen auch so.

Nö, alles prima. Das 626ZZ hat einen Innendurchmesser von 6 mm, daher kann es nicht runter rutschen. Und den "Vane Rotor" habe ich auf die neuen Maße (AD = 19 mm und d = 6 mm) angepasst und neu gedruckt.
Auch habe ich den Stator beim Drehen oberhalb des unteren Kugellagers auf 7,9 mm abgedreht. So muss nicht das ganze Stück von oben gepresst werden.

index.php?page=Attachment&attachmentID=223244

Gestern Abend wollte ich mir deine SM451R über den hbe-shop.de kaufen (Farnell liefert nicht an Privatpersonen) und musste feststellen, das die insolvent sind.
Also meine erste Bestellung bei TME.eu losgetreten, soll heute schon ankommen!

Zu deiner Anleitung:
Gut geschrieben! Fast wie eine Bedienungsanleitung, fehlen nur noch ein paar Piktogramme ;)
Wie hast du die Zeitmessung gelöst? Du schreibst es gäbe nur einen Millisekunden Timer. Meinst du damit die millis() Funktion? Da gäbe es noch eine micros() Funktion.
Mein derzeitiges (unvollständiges) Vorgehen ist, das ich den Pin per attachInterrupt() einem Interrupt zuordne (nur fallende Flanke) und in dieser mir den aktuellen Systemzeitstempel per micros() hole. Diesen verrechne ich mit dem letzten gespeicherten und habe so die Zeitdifferenz für eine Umdrehung. Alles weitere wird außerhalb der Interruptroutine erledigt.

VG Dirk

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Freitag, 22. Juni 2018, 11:28

Hallo Dirk,

ahh ok, jetzt vestehe ich was Du meintest mit dem Kugellager. Das geht natürlich auch. Ich wollte nur nicht zwei verschiedene Kugellager einbauen. Du hattest ja noch einen falsches Lager. ;)

Genau so wie Du es beschreibst erzeuge ich einen Interrupt und Zähle die Zeit mit der Funktion millis(). Die Funktion micros() gibt es leider nicht für den ESP8266. Oder doch? Ich habe jedenfalls keine gefunden. Das liegt vermutlich daran, dass der ESP8266 ein exclusives Zeitfenster für seine WLAN-Routinen benötigt und das nicht unterbrochen werden darf. Da reagiert der ESP8266 sehr empfindlich drauf. Hier ist mein Arduino Testcode ohne WLAN-Kommunikation.

https://www.segeln-forum.de/index.php?pa…be64b67dde9203f

Wo sollte ich noch Pictogramme in die Dokumentation einfügen?

Norbert

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257

Freitag, 22. Juni 2018, 12:41

Hallo Norbert,

Wo sollte ich noch Pictogramme in die Dokumentation einfügen?


Das war ein kleiner Scherz von mir, die Beschreibung erinnerte mich an die heute üblichen Bedienungsanleitungen. Ich hab da einen Zwinkersmily vergessen ;)

Hier ist meine Testimplementierung: index.php?page=Attachment&attachmentID=223245

Ich habe mal deinen Code angeschaut. Im Prinzip machst du das genauso wie ich, nur mit der Ticker lib. Die micros() ist in der Standart Arduino lib. Ich hoffe sie funktioniert auch.
Mir ist aufgefallen das du nur bei jeder zweiten Umdrehung die Zeit misst, reicht sicher.

VG Dirk

norbert-walter

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258

Freitag, 22. Juni 2018, 15:38

Hallo Dirk,

die Technische Beschreibung entspricht den Mindestanforderungen solcher Dokumentationen. Pictogramme sind da üblich. Ich hasse es, wenn man vor lauter Warnungen und Sicherheitshinweisen die eigentliche Beschreibung zum Gerät nicht mehr findet. Letztens habe ich mir eine Taschenlampe gekauft. Da waren 3 Seiten Warnungen und Sicherheitshinweise und auf einer knappen Seite das eigentliche Gerät beschrieben. Bei Taschenlampen kann man ja nicht so viel falsch machen. Dann versthe ich nicht warum Feuerzeuge einfach so ohne Bedienungsanleitung verfauft werden können. Dann müssten da 50 Seiten Handbuch dazu sein. :D Das ist wieder typisch Deutsch und EU. Völlig krank.

Mein Testcode war nur fix geschrieben ohne Optimierung. Das Problem das nur jede zweite Umdrehung ausgewertet wird, habe ich im aktuellen Code geändert. Das war mir dann auch irgendwann aufgefallen. micros() gibt es beim ESP8266 nicht. Du musst die Ticker Lib einbinden. Das ist kein Arduino. Der hat das in der Standard Lib. Hast Du den Code schon laufen lassen?

Norbert

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259

Freitag, 22. Juni 2018, 17:26

Hallo Norbert,

micros() gibt es beim ESP8266 nicht. Du musst die Ticker Lib einbinden. Das ist kein Arduino. Der hat das in der Standard Lib. Hast Du den Code schon laufen lassen?


Ja der Code läuft!
Ich programmiere den ESP8266 mit der Arduino Software (mit der Lib von https://github.com/esp8266/Arduino), nicht in der SDK von Espressif.
Unter Arduino funktioniert micros() ohne Probleme.

VG Dirk

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Sonntag, 24. Juni 2018, 14:00

Hi Dirk,

dann muss ich das auch mal mit der Lib versuchen. Irgendwie hat der Compiler gemeckert als ich micros() verwenden wollte. Microsekunden wären natürlich viel besser. Dann wird alles genauer.

Norbert

PS:

Ich habe die Stückliste fertiggestellt für diejenigen die sich selber die Teile beschaffen wollen.
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