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DirkHH

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261

Sonntag, 24. Juni 2018, 20:26

Hallo Norbert,

meine SD451R Sensoren sind gestern angekommen. Kurz getestet: Viel besser :)
Für die Windgeschwindigkeit reicht jetzt ein 3x3mm Magnet und der Windrichtungssensor ist mit einem 3x6mm Magnet (ohne Blende) immer an. (Das hängt aber deutlich von den Sensor- und Magnetpositionen zueinander ab. Der Magnet sollte sich in der Höhe des Gehäuses des Sensors befinden.)

Dann habe ich mit dem Dremel aus eine leeren Erdnussdose einen Blechstreifen rausgeflext. Der Streifen war ca. 7mm breit und zwei Zentimeter lang. Den habe ich einfach um den Rotor gebogen und in Form gedrückt. Die Enden des Streifen bleiben etwas abstehend, daher wurden diese dann abgeschnitten so das sich eine 180 Grad Blende ergab. Provisorische Montage mit Tesafilm. Nach etwas spielen mit der Sensor- und Magnetposition konnte ich ein zuverlässiges Schalten zweimal pro Umdrehung beobachten. (Es schien mir , dass es kritische und weniger kritische Positionen der Blende gab. An den kritischen Stellen gab es je nach Sensor- oder Magnetposition doppelt oder noch mehr Schaltspiele.)

Derzeit habe ich mich etwas mehr mit der Software befasst.
Mein derzeitiges "Wünsch dir was" Paket enthält:
- AP Mode bis die STA Daten hinterlegt sind.
- HTTP Server für die Datenanzeige
- Alle HTML & Co Dateien im SPIFFS abgelegt
- Webseite für die Config (mit Login)
- FTP Server für einfaches ändern der SPIFFS Dateien
- Daten Log über JSON in SPIFFS Dateien
- mDNS Server für .local Domain
- OTA Updates über die Config Webseite

Mal sehen wie ich das hinbekomme. Vorallendingen die HTML, CSS und JS Programmierung liegt mir etwas im Magen. Da kenne ich nur die Grundzüge, möchte aber "hübsche" und moderne Webseiten haben :rolleyes:
VG Dirk

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262

Montag, 25. Juni 2018, 10:06

Hallo Dirk,

die Blende sollte perfekt gebogen werden. Abstehende Enden sind nicht gut. Das Magnetfeld wird dann deformiert. Biege die Blende mit einer Schraube so wie ich das in einer der vorhergehenden Therad Windsensor DIY beschrieben habe. Falls das Blech krumm ist, glätte es vorher im Schraubstock.

Der Windrichtungs-Sensor muss 1x pro Umdrehung schalten. Wenn er 2x schaltet bist Du im falschen Bereich. Das Hauptproblem ist, dass der Hallsensor nicht gleich empfindlich aus allen Richtungen ist. Die Schaltschwelle ist nicht ganz einfach einstellbar. Das hängt aber auch vom Magneten ab. Der darf nicht zu stark sein. Ich werde ihn mal mit einem Magnetometer ausmessen. Hier habe ich beschrieben woran das liegt. Das hat mich gut eine Woche Arbeit gekostet.

Windsensor DIY

Schön, dass Du das alles selber aufbaust. Es ist ganz interessant zu wissen wie gut man sowas nachbauen kann. Das wird die anderen sicherlich auch interessieren, die das zusammenbauen wollen.

Deine Software-ToDo-Liste hört sich gut an. So ungefähr wollte ich das auch machen. Bis auf das Webinterface und FTP ist alles integriert. HTML, CSS und JS geht auch. Muss man sich halt nur einarbeiten. Die Möglichkeiten im ESP sind da schon sehr begrenzt. Einige Dinge müssen trickreich implementiert werden, da ja kein richtiger Webserver drauf läuft. Einige Dinge schließen sich aber auch aus, wenn man sie gleichzeitig benutzen will. Prinzipiell geht aber alles was Du haben möchtest.

Vielleicht können wir uns ja zusammenschließen für die Software. Ich bin aber mehr der C-Programmierer. Du programmierst mehr in C++, oder?

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (25. Juni 2018, 16:22)


263

Montag, 25. Juni 2018, 11:39

Moin, ich wäre auch für eine "Internetseite"... das ist in meinen Augen einfacher zu pflegen als einen Thread. Einem Nutzer interessiert ja eigentlich nur die aktuelle funktionierende Version. Dazu eine Bezugsquelle für die Teile und bebilderter Zusammenbau, Fotostrecke / Video. Man sieht ja schon wie unübersichtlich es hier wird und öfter auf vorangegangen Diskussionen verwiesen werden muss...

Die Anleitungen finde ich super... in der Explosionszeichnung (Technische Beschreibung) wäre denke ich auch Platz für die gleichen Bezeichnungen wie in der Bauteileliste?

Hast du schon mal den Stromverbrauch ermittelt? 1A entnehme ich dem Datenblatt, das ist bestimmt dem W-Lan geschuldet... meine Gedanken gingen die Tage dahin einen Lipo mit Solarzelle als Versorgung zu nutzen aber dann werden die Zellen wohl zu groß...

grüße Malte

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264

Montag, 25. Juni 2018, 13:24

Hallo Malte,

Github ist sehr vielversprechend. Dann würde ich da mal was einrichten. Hier im Thread wird es schon sehr unübersichtlich.

Die Bezeichnungen habe ich teilweise in deutsch umbenannt. In den CAD-Zeichnunge ist alles in englisch. Das könnte man vereinheitlichen.

Der mittlere Stromverbrauch liegt bei ca. 0,5W in Spitze bei 1W. Die Software ist aber noch nicht im Stromverbrauch optimiert. Mit Lipo und Solarzelle geht da wohl nichts in vertretbarer Größe, wenn man den ESP8266 benutzt. Als stationäre Wetterstation könnte man den ESP8266 schlafen legen und nur gelegntlich was senden lassen. Das könnte mit Solarzelle durchaus laufen. Dann wartet man so lange bis man genügend Strom zur Verfügung hat und sendet dann. Ich hatte auch schon überlegt einen Generator zu integrieren. Ein umlaufender Magnet ist ja schon drin. :). Wenn man dem Mini-Generator nicht zu viele abverlangt und die Energie sammelt, könnte das auch gehen. Alternativ könntest Du Christians Bluethooth-Version nehmen. Da wäre das sofort möglich. Die Schaltung müsste allerdings noch komplett an meinen Sensor angepasst werden. Sollte aber auch funktionieren. Kommerzielle Funk-Solar-Windsensoren benutzen Bluetooth ANT. Das ist eine Low-Energie-Variante von Bluetooth wie z.B. bei Garmin hier:

https://buy.garmin.com/de-DE/DE/p/541669

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (25. Juni 2018, 23:05)


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265

Montag, 25. Juni 2018, 23:04

Hallo Dirk,

ich habe heute noch einmal meine verwendeten Neodym-Magnete mit einem Magnetometer (PCE-MFM 3000) ausgemessen. Hier die Daten:

D3x6 290 mT (Windgeschwindigkleit)
D3x3 250 mT (Windrichtung)

Ich habe mit dem Hallsensor-IC des Magnetometers direkt auf der Oberfläche des Magneten gemessen. Nur zum Vergleich, falls Du Probleme mit der Einstellung der Blende hast.

Norbert

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266

Dienstag, 26. Juni 2018, 07:36

Tolle Arbeit! Wollt ich mal sagen. 8o
Gruß, Jörg!

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267

Dienstag, 26. Juni 2018, 10:03

@all:

ich habe heute morgen mal alle magnete durchgemessen die ich habe. Das Ergebnis fällt sehr ernüchternd aus, da die Magnete doch sehr verschieden sind. Eigentlich müssten größere Magnete ein stärkeres Magnetfeld erzeugen unter gleichen Produktionsbedingungen. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.

D3x3 1. Charge 250...260 mT
D3x3 2. Charge 360...370 mT
D3x4 1. Charge 270...280 mT
D3x6 1. Charge 285...300 mT

Kein Wunder, dass mein Windfahnensensor solche Probleme gemacht hat. Ich verwende momentan Magnete D3x3 der 1. Charge.

Dann muss man wohl alle Magnete vorher auf Tauglichkeit ausmessen. Die Magnete der 2. Charge kann ich eigentlich gar nicht richtig verwenden, da die Feldstärke zu groß ist. Damit könnte ich dann vielleicht den Magneten zur Messung der Windgeschwindigkeit ersetzen. Dann sitzt der bündig im Gehäuse.

Norbert

PS:

Hier noch was Interessantes über Magnete.

https://www.supermagnete.de/data_table.php
https://www.supermagnete.de/faq/Wie-heis…-Magnete-werden

Da sieht man sehr deutlich die Unterschiede. Leider werden bei Ebay meistens keine technischen Angabenb zum Magnet gemacht. Mein Magnet der 1. Charge dürfte wohl ein N30 gewesen sein. Ich habe heute noch welche beim ersten Lieferanten nachbestellt.

Eventuell könnte man zu starke Magnete noch reduzieren indem man sie über 80°C erhitzt. Dann verlieren sie einen Teil der Feldstärke. Ob man das habwegs reproduzierbar hinbekommt müsste man noch untersuchen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (26. Juni 2018, 10:21)


DirkHH

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268

Dienstag, 26. Juni 2018, 14:11

Hallo Norbert,

Ich habe heute noch einmal meine verwendeten Neodym-Magnete mit einem Magnetometer (PCE-MFM 3000) ausgemessen. Hier die Daten:
D3x6 290 mT (Windgeschwindigkleit)
D3x3 250 mT (Windrichtung)

Hast du hier Geschwindigkeit und Richtung verwechselt?

Ich habe derzeit einen 3x3 für die Windgeschwindigkeit (bündig mit dem Gehäuse außen) und einen 3x6 für die Richtung. Funktioniert auch :)
Ich habe allerdings einem höheren "M-Holder" (10mm), da mein Kugellager oben nur 6mm dick ist und ich den "Vane Rotor" verlängert habe. So kann ich den Magnet weiter verschieben. (Ich bin mit dem Magneten eher am oberen Ende des "M-Holder".



VG Dirk

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269

Mittwoch, 27. Juni 2018, 11:35

Hallo Dirk,

nein, die Magnete verwende ich so wie beschrieben. Den kleinen für die Windrichtung und den großen für die Windgeschwindigkeit. Ich brauchte den großen Magneten, wei das Magnetfeld vom kleinen Magneten zu schwach war, um den Hallsensor von Pollin auszulösen. Das zeigen auch die Zahlen. Der Sensors ist eine Billig-Hallsensor der ein kräftigeres Magnetfeld benötigt.

Schaltet der Hallsensor jetzt 1x pro Umdrehung? Dann wäre das richtig. Um wie viel hast Du den "Vane Rotor" bzw. "M-Holder" verlängert?

Norbert

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270

Mittwoch, 27. Juni 2018, 22:34

@all:
Kurzer Statusbericht: Ich habe heute noch einmal die CAD-Zeichnung überarbeitet und jetzt alle Einzelteile inklusive Schrauben und Unterlegscheiben eingefügt. Mit der Zusammenbauanleitung werde ich auch bis Ende der Woche fertig werden. Ich muss mich echt zwingen jeden Tag regelmäßig was zu machen, sonst wird das nicht fertig. Ich weiß, ihr wartet schon auf die Windsensoren. Es ist bald soweit.

Norbert
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271

Mittwoch, 27. Juni 2018, 23:29

@all:
Kurzer Statusbericht: Ich habe heute noch einmal die CAD-Zeichnung überarbeitet und jetzt alle Einzelteile inklusive Schrauben und Unterlegscheiben eingefügt. Mit der Zusammenbauanleitung werde ich auch bis Ende der Woche fertig werden. Ich muss mich echt zwingen jeden Tag regelmäßig was zu machen, sonst wird das nicht fertig. Ich weiß, ihr wartet schon auf die Windsensoren. Es ist bald soweit.

Norbert
Danke spannend ist es ja.
Form nimmt es an und warum sollte es nicht klappen?

DirkHH

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272

Donnerstag, 28. Juni 2018, 11:22

Hallo Norbert,
Schaltet der Hallsensor jetzt 1x pro Umdrehung?
Ja, der schaltet 1x pro Umdrehung. (1x Ein und 1x Aus)

Um wie viel hast Du den "Vane Rotor" bzw. "M-Holder" verlängert?
Mein "M-Holder" ist jetzt 10mm hoch. Ich meine dein Original ist 7mm hoch.
Da mein 626ZZ Kugellager nur 6mm hoch ist, habe ich dort einen Millimeter "gespart" und zusätzlich zwei Millimeter unten drangehängt.

VG Dirk

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273

Donnerstag, 28. Juni 2018, 23:51

@DirkHH:

schön, dass es bei Dir jetzt funktioniert. Wie weit bist Du mit der Software? Halt uns mal auf dem Laufenden mit Deinem Windsensor.

@AntonAnton

Vielen Dank für Dein Interesse am Projekt. Es geht in großen Schritten weiter. Ich habe heute die Zusammenbauanleitung als Vorabversion fertiggestellt. Schaut bitte alle noch einmal drüber, ob das so verständlich genug ist, sonst würde ich ggf. noch etwas ändern.

Norbert
»norbert-walter« hat folgende Datei angehängt:

274

Freitag, 29. Juni 2018, 10:06

Moin ich hab es nur kurz überflogen... ich denke man müsste es Live erleben um die Anleitung zu verbessern ;)...

Aber sag mal, hast du auf deiner Platine nicht noch Platz für einen Schaltregler? Ich bin kein Fan von Potis auf Festspannungsreglern im Dauereinsatz, dazu noch in der doch recht feuchten Umgebung... Die Teile von der Zusatzplatine bis auf das Poti müssten dann noch rüber... Baut man dann noch einen Brückengleichrichter ein so kann man sich einen Festspannungsregler sparen und über zwei Adern schalten (dann nicht nur LED Leuchte), lediglich eine Diode muss dann an die Leuchte am Mast.

Grüße Malte

Und danke noch mal für deinen Einsatz hier :goodjob:
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275

Freitag, 29. Juni 2018, 13:43

Hallo Malte,

vielen Dank für Deine Mitarbeit. Wie Du schon richtig angemerkt hast, sollte der Schaltregler mit auf die Platine. Potis sind dann auch tabu. Christian hatte das auch schon bemängelt.Der Einfachheit halber habe ich die Fertigteile benutzt. Die sind zudem unschlagbar günstig. Ich denke in der nächsten Version werde ich den DC/DC-Wandler mit auf die Platine bringen. Das macht auf jeden Fall Sinn. Dann würde ich auch gleich noch Sensoren für Fuftfeuchte, Temperatur und Luftdruck mit integrieren. Das heisst aber auch kleinere Bauelemente zu verwenden. Dann ist Handlöten ausgeschlossen. Das geht dann nur noch sinnvoll mit Automaten. Dann wird die Platine aber teurer werden. Ich muss mich erstmal schlau machen was das dann kosten würde. Vielleicht kann uns Christian dabei behilflich sein.

Vorerst denke ich, sollten wir mit dem leben was wir haben und schauen wie zuverlässig das Ganze funktioniert. Meinen DC/DC-Wandler habe ich in einem Unterbau für mein Toplicht verbaut und alles mit Silikon abgedichtet. Das sollte absolut dicht sein.

Deine Idee mit dem Umschalter ist nicht schlecht. So kann man das auch machen. Ich wollte allerdings bei den normalen Schaltern bleiben, da man sonst einen Wechselschalter einbauen müsste. Die gibt es meistens nicht im selben Format, so dass das dann blöd im Bedienpanel aussieht. In meiner Version kannst man sich direkt auf vorhandenen Schaltern verbinden, benötigt abberdings noch den DC/DC-Wandler unten am Schaltpanel. Da sollte es aber trocken genug sein.

Norbert
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chrhartz

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Freitag, 29. Juni 2018, 14:03

Hallo Norbert,

klar kann ich behilflich sein. Im Maker-Space steht ein Bestückungsautomat und eine Assmann
Dampfphasenlötanlage. Die Nutzung ist kostenlos.

0603 ist für Widerstände und Kondensatoren ideal. Darunter braucht man Halbschritt-Feeder und
davon hat das Maker-Space nur zwei Stück.

Die Platine muss im Nutzen angelegt sein und mindestens zwei Passermarken haben. Ein beidseitiger
Rand von 5 mm ist von Vorteil.

Ich würde die Platine einseitig mit SMD-Bauteilen bestücken und das Controllermodul auf der anderen
Seite per Hand löten.

Luftdruck ist sicher eine gute Idee. Temperatur ist im Sensor sowieso mit enthalten. Bei dem Strom,
den der ESP aufnimmt, wird die Temperatur vermutlich falsch anzeigen. Luftfeuchtigkeit würde ich
eher weglassen.

Es gibt von Bosch IMU-Sensoren, die selbsttätig die Krängung etc. mit herausrechnen und bereits den
echten Kompasskurs ausgeben. Das fände ich noch interessant weil der Masttop doch weit weg von
allen störenden Metallmassen ist.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

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277

Freitag, 29. Juni 2018, 16:44

Hallo Christian,

vielen Dank für Deine Bereitschaft mitzumachen. Dann sollten wir mal die Platinen im nächten Winter überarbeiten. Die Temperatur wird vermutlich nicht exakt sein, weil sich alles durch die Sonne und den ESP aufheizt. Der Luftdruck wäre auf jeden Fall interessant. Bei der Luftfeuchtigkeit müsste man sich überlegen wie man das umsetzen könnte, da das Gehäuse ja dicht sein soll. Man könnte aber auch darauf verzichten. Das wäre nur interessant um den Taupunkt ermitteln zu können wegen Nebelbildung.

Der Kompasskurs wäre auch interessant. Ist nur leider nicht so leicht zu kalibrieren. In OpenPlotter gibt es eine Routine dazu. Das war aber nicht ganz unaufwändig. Im Windsensor macht das vermutlich nicht viel Sinn, da der Kompasskurs durch die Magnete deutlich gestört wird. Im Boot meines Vaters musste ich einen geeigneten Platz finden, da überall Metall war, das das Magnetfeld beeinflusst hat. Da ist es sinnvoller ein extra Gerät für zu bauen und so zu platzieren, dass es nicht gestört wird.

Ich habe heute bei GitLab ein Projekt für den Windsensor angelegt und werde Stück für Stück die Daten dorthin übertragen. Würde denn wer mitmachen? Wir sollten die Dokumentation in englisch machen, sonst ist das Projekt nur auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Könnte denn z.B wer die Doku übersetzen oder ein Wiki anlegen? Das wäre echt toll. Was haltet ihr davon?

Hier der Link zum GitLab-Repository: https://gitlab.com/norbertwalter67/Windsensor_WiFi_1000

Norbert

278

Freitag, 29. Juni 2018, 17:33

Na ja dann kannst du auch noch eine AHRS System einbauen für den Autopiloten, Dazu noch ne Logge + Echolot und Wassertemperatur. In dem Zuge einfach noch ein GPS Modul mit einspielen und man hat sein Opensource Marine System zum selber drucken ;).

norbert-walter OpenMarine solutions... :thumb:

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279

Samstag, 30. Juni 2018, 00:13

Hallo Malte,

sicherlich könnte man da noch mehr machen. Da hätte ich auch Lust dazu. Mal schauen wie das jetzt mit dem Windsensor anläuft. Wenn Interesse besteht, könnte man durchaus noch mehr machen. Dann würde ich mich noch um eine CE-Zertifizierung kümmern.

Ich habe jetzt in GitLab einiges hochgeladen. Die README.md Startseite sieht aber noch sehr rudimentär aus. Momentan weiß ich noch nicht wie ich das besser formatieren kann. Kann man da HTML verwenden? Ab jetzt würde ich alle Dokumente dort pflegen und hier im Forum nur vorstellen bzw. bekanntgeben.

Norbert

PS: So langsam wird das mit GitLab. Ich habs jetzt raus wie das formatiert werden muss.

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280

Sonntag, 1. Juli 2018, 13:56

@all:

So, ich habe jetzt mal eine Wiki-Seite in GitLab erstellt und einen groben Rahmen gesetzt. Das Wiki ist unter:

https://gitlab.com/norbertwalter67/Winds…ensor-WiFi-1000

zu erreichen. Jeder der sich bei GitLab angemeldet hat, kann beim Wiki und allen anderen Dingen mitmachen. Ebenso können dort alle Files und das gesamte Projekt runtergeladen werden. Wer würde denn hier mitmachen? Die Basis steht jetzt. Jetzt müssen die Inhalte rein.

GitLab ist für Neulinge etwas gewöhnungsbedürftig, da man nicht einfach irgendwelche Dateien verändern kann, die einem nicht gehören. Um ein fremdes Dokument zu verändern erstellt man einen Fork (neuen Zweig). Es entsteht dann eine Kopie vom Original das man verändern darf und reicht das geänderte Dokument mit Submit (Einreichen) ein, um es dann mit einem Merge Request (Zusammenführungs-Anfrage) vom Eigentümer des Dokuments freigeben zu lassen. Mit einem Commit (Übergabe) bestätigt der Eigentümer die Änderungen. In diesem Moment wird die Datei öffentlich geändert. Eigene Dateien können direkt geändert und mit einem Commit freigegeben werden. Das forken ist dann nicht notwendig. Das klingt zwar etwas kompliziert, hat aber die schöne Nebensache, dass alle Änderungen sauber verfolgbar sind und zu einem beliebigen historischen Zeitpunkt das Projekt wieder hergestellt werden kann. Das ist so zu sagen eine perfekte Revisionsverwaltung für jegliche Dokumente und Dateien. Wenn man es einmal verstanden hat, ist es sehr einfach damit umzugehen. Ich hoffe das schreckt nicht zu viele ab, jetzt mitzumachen. Einfach mal versuchen, kaputtmachen kann man nichts.

Norbert

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