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norbert-walter

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281

Montag, 2. Juli 2018, 00:16

@all:

Wer jetzt den aktuellen Stand aller Informationen zum Windsensor haben möchte kann diesen Link nutzen:

https://gitlab.com/norbertwalter67/Winds…1000-master.zip

Das ist eine komplette Kopie des Projektes von GitLab und momentan ca. 15MB groß. Die Datei wird aber noch etwas wachsen, wenn neue Informationen hinzukommen. In der Zip-Datei sind alle relevaten Informationen enthalten. So müsst ihr nicht nach GitLab gehen und dort die Sachen zusammensuchen. Der Link ist dauerhaft gültig. Das heißt, wenn Änderungen bei GitLab durchgeführt werden, so braucht ihr nur erneut die Zip-Datei runterladen. Dann sind alle Informationen aktuell. Master heißt, dass es sich um die aktuell gültige Version handelt. Den Link am besten Speichern, so dass ihr ihn immer parat habt.

Norbert

norbert-walter

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282

Dienstag, 3. Juli 2018, 00:02

@all:
Meine neu bestellten Magnete vom ersten Lieferanten sind heute angekommen. Werde sie morgen mal in der Firma nachmessen und dann die Ergebnisse bekanntgeben. Sie sehen zumindest so aus wie die alten Magnete.

norbert-walter

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283

Mittwoch, 4. Juli 2018, 00:10

@all:
Das Warten hat ein Ende. :P Das In-Boxing beginnt! Ich habe heute die Pakete für die DIY-Kits für diejenigen zusammengestellt, die ein Kit haben wollten. Der Versand könnte dann am Wochenende losgehen. Für diejenigen die fertige Windsensoren haben wollen, müssen sich noch etwas gedulden. Ich muss die Sensoren noch zusammenbauen. Das werde ich auch noch dieses Wochenende machen. Ob ich die dann komplett fertig bekomme weiß ich noch nicht genau.

Hier mal ein paar Bilder was alles dabei ist. Es entspricht der Bauteilliste Seite 1.

So, dann kann das Basteln losgehen. Ich hoffe alles funktioniert wie gewünscht. Es hat ja doch ganz schön lange gedauert. Ist aber auch kein Wunder bei dieser One-Man-Show. :D

Bin schon ganz gespannt auf Eure Erfahrungen und Meinungen. Also bitte hier posten wie es bei Euch so läuft!

Norbert
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284

Donnerstag, 5. Juli 2018, 20:58

@all:
so, die Pakete mit den DIY-Kits sind jetzt im Versand. Dann wünsche ich allen viel Spaß beim Zusammenbau und das am Ende auch alls funktioniert. Ich Drücke Euch die Daumen! :havefun:

Ich bin echt froh, dass ich das jetzt geschafft habe. Vom Aufwand her ist es schon nicht ganz unaufwändig. Aber es hat Spaß gemacht. Wenn Ihr damit jetzt was anfangen könnt, bin ich glücklich. Dann hat es sich gelohnt.

Norbert

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285

Donnerstag, 5. Juli 2018, 21:37

@DIY-Fans:

Ich habe gestern und heute noch ein paar Teile lackiert und ein Video davon aufgenommen. Dann seht Ihr wie ich das gemacht habe. Das Video zeigt einen Lackiervorgang von dreien.

https://youtu.be/OE7hlpwVKak

Die Einzelteile kann man Stück für Stück nacheinander durchlackieren. Man fängt z.B. mit dem Löffelrad an, geht dann zur Windfahne und dann zum Frame. Und den Durchgang dann 3x. Nach einem Durchgang sind die Teile fast handtrocken. Sollten Läufer auftreten, so kann man sie sofort mit einem weißen Baumwolllappen abwischen und dann im nächsten Gang einfach weiterlackieren. Ich verwende den matten Lack. Da sehen die Teile am Ende perfekt aus. Mit glänzendem Lack habe ich es noch nicht versucht. Sollte aber auch gehen. Wer die geriffelten Strukturen vom 3D-Druck weghaben möchten kann vorher einen grauen Füller benuzten. Damit die Strukturen weggehen, müssen aber ca. 5...7 Schichten drauf und danach noch der farbige Decklack. Das habe ich aber noch nicht selbst gemacht. Bei Youtube findet man aber einige Videos dazu.

Hier noch einmal der Link zum Produkt, das ich verwendet habe (Dupli-Color, Aerosol Art, Klarlack matt):

https://www.motipdupli.com/de/produkte/d…erosol-art.html

An besten einfach an Kunststoff-Testteilen das Lackieren ausprobieren. Man hat das schnell raus wie man es machen muss. Bei einer neuen Spraydose ist der Sprühdruck sehr kräftig. Da braucht man etwas Fingerspitzengefühl um dosiert sprühen zu können. Das sieht man auch gut im meinem Video. Am Anfang war es sehr holprig mit einigen Sprühstößen.

Norbert
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286

Donnerstag, 5. Juli 2018, 21:43

Ich bedanke mich einfach mal für die klasse Arbeit und Dokumentation! Wird noch dauern bis ich es bauen werde, denn noch großes Lob. Und ich bin gespannt was die "Dauertests" sagen...

grüße Malte

norbert-walter

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287

Donnerstag, 5. Juli 2018, 23:00

Halle Malte,

vielen Dank für Deinen Beistand und Dein Lob. Ich bin auch schon gespannt was der Dauertest bringt. Bis jetzt sieht es ganz gut aus. Auch bei Windstärke 6 tut der Windsensor noch. Ich habe letztes WE auf dem See geankert bis mein Anker bei Windstärke 5...6 durch zu starkes schwojen ausgerissen ist. Das war die erste große Feuertaufe. Spannend wird der Herbst in Holland. Da kann es kräftig hacken. :rolleyes:

Jetzt gibt es demnächst ja noch einige andere Mittester. Mal sehen was die so zu berichten haben.

Norbert

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288

Sonntag, 8. Juli 2018, 00:17

@all:

Ich habe den Foren-Admin gebeten eine Info zu meinem ersten Post zu setzen mit dem Verweis auf das GitLab-Projekt, da es für Neulinge hier sehr unübersichtlich wird.

Alle Infos zum Windsensor sind hier in zusammengefasster Form zu finden:

https://gitlab.com/norbertwalter67/Winds…ensor-WiFi-1000

Ohh, ich habe gerade gesehen, dass GitLab jetzt ein Login fordert, wenn man den Link nutzt. Man kann aber trotzdem ohne Anmeldung Projekte ansehen. Einfach hier: https://gitlab.com/explore/projects/trending nach "Windsensor" suchen. Es ist das Projekt "Windsensor_WiFi_1000".

Wer sich einen aktuellen Abzug als Zip-Datei zum Offline-Arbeiten holen möchte, kann diesen Link nutzen:

https://gitlab.com/norbertwalter67/Winds…1000-master.zip

Vielen Dank!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (8. Juli 2018, 00:36)


norbert-walter

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289

Montag, 9. Juli 2018, 11:57

@all:
Der Foren-Admin kann keine Info zu meinem ersten Post hinzufügen, um auf das GitLab-Projekt hinzuweisen.

Leider kann das GitLab-Projekt nicht mehr mit einem direkten Link angesprungen werden ohne sich anzumelden. Daher bleibt nur noch die Option auf der Suchen-Seite von GitLab:

https://gitlab.com/explore/projects/trending

nach dem Projekt "Windsensor" zu suchen. Das Repository mit allen Files kann man nur noch auf der Übersichtsseite runterladen. Der direkte Link geht auch nicht mehr. Schade eigentlich. Man muss dann auf die Wolke mit dem Pfeil gehen und dann die Zip-Datei auswählen.

Es hätte so einfach sein können! :kez_08:

Norbert
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290

Montag, 9. Juli 2018, 12:11

@all:
Der Foren-Admin kann keine Info zu meinem ersten Post hinzufügen, um auf das GitLab-Projekt hinzuweisen.
Nee, ist halt zu lang. Die Forensoftware begrenzt die Länge auf 2500 Zeichen.
Es hätte so einfach sein können!
Jo, wenn du deinen Text - wie ich dir empfohlen habe - etwas eingekürzt hättest :P



Aber nun weiter im Thema :)
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

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291

Dienstag, 10. Juli 2018, 11:14

@all
Ich werde heute Abend noch eine Reihe von Bildern nach GitLab hochladen. Die habe ich beim Zusammenbau der Windsensoren am Wochenende gemacht. Da sieht man noch einmal genau wie alles zusammengebaut wird. Nur für diejenigen die jetzt loslegen wollen. Die Pakete mit den DIY-Kits sollten wohl heute eintreffen.

@kielius
Mein Kommentar bezog sich auf GitLab. Deine Empfehlung den Text zu kürzen damit man was hinzufügen kann ist auch nicht hilfreich. Wie soll ich den Text kürzen, wenn ich keine Editiermöglichkeit habe? (| Nee, mal im Ernst, ich kann mir nicht vorstellen, dass man nicht temporär die Zeichenbegrenzung aufheben kann. Das ist in der Config der Forensoftware von Burning Board möglich. Aber egal, so gehts auch. Dann muss man halt etwas länger suchen. Trotzdem vielen Dank für Deine Bemühungen.

Ich habs jetzt über meine Signatur gelöst.

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292

Mittwoch, 11. Juli 2018, 21:00

@all
Hier noch einige Hinweise für diejenigen die mit dem Zusammenbau anfangen wollen:

1. Der Stator geht sehr stramm in den Frame. Er muss vielleicht etwas mit einem Skalpell mit runder Klinge nachgearbeitet werden, damit er leichter reingeht. Man muss ihn bis zur Anschlagkante reinschieben können. Das hängt auch etwas von der Temperatur der Bauteile ab. Ein Cuttermesser mit gerader Klinge ist ungeeignet zum Abschälen des Kunststoffes.

2. Die rote Reflexfolie reicht für zwei Beklebungen, wenn sie genau mittig geteilt wird. So hat man 2 Versuche, falls es beim ersten Mal nicht gleich klappt.

3. Das Kabel sollte vor dem abisolieren durch den Befestigungsfuß gezogen werden. Nachher ist es sehr fummelig das Kabel durchzuziehen.

4. Die Isolierung sollte vollständig abgeschnitten werden, damit es keine Kurzschlüsse an der Paltine gibt. Gegebenenfalls mit Tesa oder Isolierband ertwas nachhelfen.

5. Im Kabel gibt es zwei ungenutzte Leitungen (orange, grün) die nicht abisoliert und angeschnitten werden. Man kann sie an die Anschlüsse der Hallsensoren anlöten und dann ggf. im laufenden Betrieb mit dem Oszi die richtige Funktion überprüfen. Ich habe sie zurückgeschlagen für den Fall, dass ich sie benötige.

6. Die Schrauben die in Kunststoff eingedreht werden nicht zu fest ziehen, damit das Gewinde nicht ausreißt. Also mit etwas Gefühl eindrehen.

7. Die Kleinteile wie Magnete und Madenschrauben gegen runterfallen sichern und eine wegrollsichere Unterlage verwenden. Man findet sie nicht mehr wieder. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen!

8. Der kleine Magnet lässt sich am besten mit Hilfe einer Metallunterlage (Pinzette) eindrücken. So haftet er gut und kann nicht wegschnippen.

9. Kleberreste des 2K- klebers von Weikon lassen sich am einfachsten mit Alkohol (Ethanol) entfernen. Andrenfalls wird der Kunststoff schnell dreckig beim Händling.

10. Die Kugellager haben auf dem Stator etwas Spiel, dass man mit 1...2 Umwicklungen mit Tesa (65µm) und passender Breite reduzieren kann. Ich habe extra keine Passung verwendet, damit das fertigungstechnisch keine Probleme in China gibt. Lieber etwas Untermaß als Übermaß. So lassen sich die Kugellager später auch wieder entfernen und ggf. erneuern.

11. Die Schraube zur Sicherung des Fahnenrotors muss mit Sicherungslack gegen herausdrehen gesichert werden. Eigentlich sollte die Schraube im Sackloch aufsetzen. Das hat fertigungsbedingt nicht ganz funktioniert.

12. Der untere Hallsensor muss ggf. noch etwas nachgebogen werden (siehe Bild)

13. Den oberen Hallsensor so mit Tesa isolieren wie auf dem Bild zu sehen. Das verhindert Kurzschlüsse im Stator.
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Mittwoch, 11. Juli 2018, 21:15

und noch ein paar Fotos
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294

Sonntag, 15. Juli 2018, 14:57

@all:

Hallo zusammen,

heute ist der letzte Windsensor rausgegangen. Alle Interessenten haben jetzt einen bekommen. Nun bin ich mal gespannt wie alles läuft. Postet bitte Eure Erfahrungen und Fragen hier ins Forum. In den nächsten zwei Wochen bin ich im Urlaub und werde daher nicht sofort zum Antworten kommen. Ich schaue aber jeden Abend ins Forum und werde Eure Fragen beantworten.

Euch allen einen schönen (Segel-) Urlaub und schöne sonnige Ferien. Bis jetzt war das Wetter ja top.

Norbert

PS: Beim letzten Windsensor den ich zusammengebaut habe ließ sich der Schaltpunkt für die Windfahne nicht so gut einstellen. Was geholfen hat, war die Blende etwa 1 mm höher anzugringen. Sie steht zwar etwas über den Rand hinaus, das macht aber keine Probleme. Man kann auch mal probieren den Magneten anders herum einzubauen. Da kann sich die Schaltschwelle etwas zum Besseren verändern.

Im Bild ist die endgültige Position des Magneten zu sehen und noch zwei Bilder vom Zusammenkleben des Stators mit dem Frame.
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Samstag, 28. Juli 2018, 01:51

Hallo zusammen,

ist so ruhig hier geworden. Sind alle fleißig beim Bauen oder ist das Zeug schon im Mülleimer gelandet? :ueberlegen:

Keine Fragen, alles klar? Dann war meine Anleitung wirklich gut. 8o

Meldet Euch mal, wenn es was Neues zu berichten gibt.

Norbert

Moeritsen

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296

Samstag, 25. August 2018, 11:23

Moin Norbert,

nun habe ich ihn zusammen, den Windsensor.... Funktioniert soweit auch alles auf Anhieb, ich habe nur 2 klitzekleine Fragen, deren Beantwortung ich in Teilen durch Nachlesen selbst hinbekommen habe, aber ich lass das mal stehen, falls andere auf ähnliche Probleme stoßen.

Die erste: Um das Abschirmblech für den Windrichtungsmagneten richtig zu positionieren, hast du in der Anleitung geschrieben, man solle ein Multimeter nutzen, um die Schaltvorgänge sichtbar zu machen. Wenn die Platine eingesetzt ist, kann ja eine Messung eigentlich nur an den Ausgängen der Platine erfolgen, nach meiner Logik schien mir der TX-Ausgang der richtige, aber da messe ich nichts. Wo ist mein Fehler?
Ich habe nach reichlichem Herumprobieren und Kontrolle über Openplotter eine Position gefunden, die einigermaßen funktioniert, aber ich bin noch nicht ganz glücklich damit. Die Schaltschwellen genauer erfassen zu können, würde bestimmt helfen. Übrigens habe ich auch mit der Position des Magneten selbst experimentiert, das hat ein wenig geholfen.


Habe eben nachgelesen hier im Thread, dass direkt an den Sensoren gemessen werden muss. Das gleiche gilt für die Position des Abschirmblechs.


Die zweite: Ich würde gern die SSID des Windsensors anpassen auf die SSID meines Raspis an Bord. Der Windsensor sendet eine SSID (NoWa): Ist das der AP für die Konfiguration und welches Passwort ist zu nutzen? Gibt es dann eine bestimmte IP, einen speziellen Port für den Aufruf über einen Browser, um das Ganze zu konfigurieren? Die Integration über den Raspi lief übrigens völlig problemlos.

Wenn du magst, kann ich dir auch gern noch ein Feedback geben zu deiner Anleitung, denn manche Dinge musste ich mir selbst zusammenreimen, bzw. manches kann man uU im Ablauf deutlicher machen, während allerdings mit Abstand die meisten Abläufe sehr klar und nachvollziehbar formuliert sind. Aber ich habe es zusammen bekommen, geht also.


Wenn man deine Beiträge 292-294 im Thread in die Anleitung mit einbezieht, sind die Schritte, die mir in der Anleitung noch etwas undeutlich schienen, klarer.


Übrigens verfolge ich mit großem Interesse den neu aufgelegten Thread zu DIY-Pinnenpiloten, an dem du dich beteiligst. Ich hatte eigentlich vor, mir den von Jörn zu besorgen im Winter, aber das scheint keine gute Idee zu sein, da er abgetaucht ist und auch auf Mails nicht reagiert. Umso interessierter bin ich an euren Ideen und werde auch hier versuchen, nach - und mitzubauen. Wie stehst du eigentlich zu dem Projekt "pypilot", das ja bereits in Openplotter integriert scheint?

Bis später und lass dir gern Zeit mit einer Antwort auf meine vielen Fragen, erstmal läuft er ja, der Sensor... :dance3:

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Samstag, 25. August 2018, 23:44

@Moeritsen:

Hallo Michael,

schön zu hören, dass der Zusammenbau gut funktioniert hat. Die richtige Justage des Magneten ist etwas fummelig. Ich habe jetzt 4 Windsensoren selber zusammengebaut. Da habe ich schon etwa mehr Erfahrung mit dem Zusammenbau. Es hat sich gezeigt, dass bei Schaltproblemen des Windrichtungssensors die mechanische Blende etwas höher einzubauen ist. Am besten die Blende nur mit Tesaband fixieren und testen, bis man die richtige Position gefunden hat. Der Magnet muss nicht mittig zur Blende zentriert werden. Er steht eher etwas höher, so dass das Magnetfeld oberhalb der Blende drüber weg geht. Siehe hier: Windsensor DIY Die Blende saugt dann das Magnetfeld beim Vorbeilaufen ab.

Im Kabel sind noch zwei Litzen frei, die man an die Ausgänge der beiden Hallsensoren löten könnte. Dann kann man mit einem Digitalvoltmeter den Schaltzustand überprüfen. Ich habe zuerst die richtige Schaltposition des Magneten für die Windfahne ohne aufgesetztes Schalenrad eingestellt. Dazu wurde der Magnet in der Höhe verstellt und die Windfahne um 360° gedreht und geprüft, ob der Sensor immer im geschalteten Zustand ist, weil ja die Blende fehlt. Im zweiten Schritt habe ich dann das Schalenrad aufgesetzt und wieder mit der Windfahne geprüft, ob beim Drehen der Windfahne um 360° der Sensor einmal ein und einmal ausschaltet. Das Schalenrad stand dabei still und nur die Windfahne wird gedreht. Als das dann funktioniert hat habe ich mit einem Föhn das Schalenrad in Bewegung gesetzt und wieder die Windfahne langsam um 360° gedreht. Diesmal wurden alle Blendenpositionen mit der Windfahne getestet.

Das Problem ist, dass der Hallsensor richtungsabhängig unterschiedlich empfindlich ist und die Schaltschwellen je nach Richtung verschieden sind. Das habe ich hier Windsensor DIY beschrieben. Im Diagramm sieht man das Problem. Ich hoffe das ist verständlich genug.

Um die richtige Schaltschwell mit dem Magneten einzustellen, habe ich die Ausgänge beider Hallsensoren an ein Oszi angeschlossen. Dann sieht man immer live was da passiert. So lässt sich das am besten einstellen. Nur hat leider nicht jeder zu Hause einen Oszi rumstehen. Es gibt aber bei Ebay einen Low Cost Oszi fertig aufgebaut für ca 12 Euro zu kaufen. Aber aufpassen, es gibt auch Bausätze. Die muss man dann noch selber zusammenbauen.

Windsensor DIY

Den könnte man dazu prima benutzen. Der ist zwar nur einkanal aber völlig ausreichend.

Meine Firmware im Windsensor unterstützt das finden der richtigen Schaltschwellen leider nicht. Ich habe noch eine andere Firmware mit der man die Schaltzustände der Hallsensoren prüfen kann. Die muss dann aber irgendwie in den Windsensor kommen. Dafür gibt es den Webupdater. Das ist ein AccessPoint im Windsensor mit der SSID: NoWa und dem Passwort: 12345678. Ist man im Windsensor-Netz eingeloggt, so hat der Windsensor die IP: 192.168.4.1. Über einen Webbrowser kann dann unter http://192.168.4.1/update die Firmware aktualisiert werden. Das war mir aber bis jetzt noch zu gefährlich. Wenn man die falsche Firmware einspielt kann man sich schnell aussperren und kommt nicht mehr in den Sensor. Daher hatte ich es noch nicht beschrieben.

norbert-walter

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298

Sonntag, 26. August 2018, 00:14

Fortsetzung:

Dann bleibt nur noch die Möglichkeit die Firmware mit einem Programmiergerät drahtgebunden einzuspielen. Dazu braucht man dann so etwas:

https://www.ebay.de/itm/FT232RL-FTDI-Ada…pYAAOSwBSxbHi1S

Über die Arduino-IDE läßt sich dann die Firmware downloaden.

Zur Frage wie man die Netzwerkparameter selbst einstellen kann, gibt es noch kein Webinterface. Dazu bin ich noch nicht gekommen. Daher sind die Netzwerkparameter fest vorgegeben. Ich will mich aber noch im Winter dransetzen und ein Webinterface programmieren. Das ist aber nicht ganz so trivial und ich muss dazu noch die geeignete Technik finden. Ich weiß aber schon wie man das machen muss. Mir fehlte aber bis jetzt die Zeit das umzusetzen. Dazu sind größere Software-Umbauten notwendig. Wenn ich so weit bin, würde ich die neue Firmware mit einer genauen Anleitung zur Verfügung stellen, wie man das über den Webupdater aktualisieren muss.

Für diejenigen die nicht warten können, könnte ich in der alten Software individuelle Netzwerkparameter setzen und eine geänderte personalisierte Firmware zusenden. Dann schickt mir per PN eine Nachricht mit der SSID und dem Passwort, welches ich verwenden soll.

Norbert

PS: Noch eine Frage an die anderen die einen Windsensor geordert haben. Wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr mit dem Zusammenbau schon angefangen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (26. August 2018, 19:01)


Moeritsen

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Sonntag, 26. August 2018, 18:11

@norbert-walter

vielen Dank für die umfangreichen Antworten auf meine Fragen!

Heute habe ich das Abschirmblech endgültig eingeklebt. Genau an die Stelle, die sich vorher per Tesa als gut herausgestellt hatte und die in der Tat ca. 1mm über dem Rand lag.
Und schwupp, fing die Windrichungsanzeige wieder an, ein wenig zu springen. Durch Veränderung der Position des Magneten hat es dann funktioniert, nun läuft es rund und sicher in allen Winkeln. Ich habe das dann mehrfach nach wieder Hochfahren des Sensors und des Raspis getestet, ob das auch so bleibt...und es blieb so.

Ich habe das Konfigurieren mit dem Windinstrument über SignalK und Openplotter (Diagnose) gemacht: Dort sieht man gut und nachvollziehbar, ob die Windrichtungsanzeige plausible Werte liefert und/oder ob sie in einzelnen Sektoren zu springen beginnt. Auf dem Platinchen direkt am Sensor herumzulöten fand ich zu tricky, das war mir zu eng, obwohl ich mir extra eine vernünftige Lötstation gekauft habe. Und das etwas größere Pad direkt am ESP zu nutzen ist problematisch, weil man dann uU die Platine nicht mehr in den Stator eingeschoben bekommt, weil ein solcher Anschlussdraht erst einmal seitlich wegführt.

Vielleicht wäre es eine Idee, auf die Platine von vornherein ein zusätzliches Anschlussfeld neben Stromversorgung, RX/TX und Programmierung zu legen, das zumindest den Richtungssensor nach außen führt. Die von dir erwähnte Firmware-Lösung wäre natürlich noch komfortabler. Aber eigentlich: Über Openplotter geht es gut, die eigentliche Geduld muss aufgebracht werden beim Finden der Position von Blech und Magnet.

Über eine Sache mache ich mir noch Gedanken: Es geht um den endgültigen Anbau des Sensors auf dem Mast. Wenn man plant, den Sensor mit dem Befestigungsfuß mittels Loch in einem Blech etc. anzuschrauben und so auch wieder abnehmbar zu machen, kann es ein Problem mit dem Kabel geben, das durch Mutter, Scheiben und Fuß läuft. Denn so kann man an das Kabel keine Trennstelle (zB AMP Superseal) bauen, denn dann passt die Konstruktion nicht mehr durch Mutter und Scheiben. Ich denke, es kann nur so gehen, dass man ein zusätzliches Blech, einen Arm etc nimmt, der dann abnehmbar ist. Dieses Blech/ der Arm bleibt dann fest mit dem Befestigungsfuß des Sensors verbunden. Oder die Aufnahme der Konstruktion ist kein geschlossenes Loch, sondern ein offenes U. Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

Und während dieser Gedanken wurde mir klar, dass man tunlichst Stator, Rohr und Fuß erst dann verkleben sollte, wenn man endgültig weiß, wie man den Sensor auf dem Mast unterbringen will. Denn es kann durchaus sein, dass das mitgelieferte Kabel zu kurz ist. Dann ist guter Rat teuer, wenn man an die Platine nicht mehr herankommt.

Thema "Accesspoint im Sensor": Wenn das Ändern der SSID für die Verbindung zum Raspi zur Zeit nur über die individuelle Konfiguration von dir, Norbert, geht, dann verzichte ich erstmal liebend gern darauf. Es ist m.E. eher kosmetischer Natur, die gewohnte SSID im eigenen Bootsnetz zu nutzen. Und dann mal eben bei 2-3 Geräten die WLAN-Konfig umzurüsten, ist auch nicht so wild. Wenn es denn irgendwann im Winter ein Webinterface geben sollte, würde ich mich natürlich riesig freuen.

Soweit erstmal von meiner Baustelle. In den nächsten Tagen geht es in den Probebetrieb im Garten, um mal zu testen, wie die WLAN-Reichweite ist.

Schönen Sonntag Abend noch

Michael

Moeritsen

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Sonntag, 26. August 2018, 18:15

PS: Was noch zu sagen wäre:

Das Ding macht - trotz der Konfigurations-Herausforderung - richtigen Spaß: Trotz der Komplexität aus Laiensicht funktioniert alles (fast) sofort: Ein cooles Gefühl, wenn man das erste Mal Strom anlegt und eine sehr kurze Zeit später laufen die Daten bei Openplotter ein.

Vielen Dank an dieser Stelle noch mal für eine tolle Entwicklung und ein super DIY-Produkt für einen wahrlich kleinen Preis! :thumb:

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