Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Homberger

Admiral

Beiträge: 787

Wohnort: Ratingen

Bootstyp: Bavaria 30 Cruiser

Heimathafen: Buyshaven

Rufzeichen: PE3215

MMSI: 244010500

  • Nachricht senden

521

Donnerstag, 22. August 2019, 10:07

Auf dem IO Modul scheint ein MCP2515 als standalone CAN Controller zu sein.
Finde ich etwas seltsam angesichts der Tatsache, dass der EPS32 ja CAN onboard hat, so dass da lediglich ein Transceiver fehlt.


Finde ich auch seltsam. Vielleicht wusste der Entwickler des M5Stack nichts vom integrierten CAN Interface. Es gibt dazu beim Hersteller (Espressif) selbt im Referenz-Manual keine Informationen.
https://www.espressif.com/sites/default/…e_manual_en.pdf
------------
Seatalk Autopilot Fernbedienung und NMEA2000 WiFi Gateway auf GitHub (Link)

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 763

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

522

Donnerstag, 22. August 2019, 10:21

@Homberger:

Vielleicht sollten wir uns eine eigenes NMEA2000 / NMEA0183- Extension Board bauen, dass wir dann hinten dranklemmen können. All zu aufwendig sollte es ja nicht sein. Dann könnte man gleich noch die 12V-Stromversorgung und passige Anschlüsse mit vorsehen. Das könnte man recht schnell umsetzen und hätte dann ein stimmiges Konzept das durch Module individualisiert werden könnte. Da ließen sich dann auch noch folgende Dinge realisieren:

* Batteriemonitor
* Füllstandsanzeigen
* Intelligente Schalter und Anzeigen
* Kompasss AHRS-Modul (Gyro ist schon mit drauf)

Voll abgefahren finde ich auch das Konzept wie der m5Stack von Hause aus programmiert wird. Die Entwicklungsumgebeung ist Online im Web und man läd sich die fertigen Blockly-Programme per WLAN auf das Teil. Auf der Webseite zum m5Stack gibt es ein Video dazu.

Für uns wird das aber vermutlich nicht möglich sein und wir müssen das Teil direkt programmieren.

Norbert

NoStress

Bootsmann

Beiträge: 138

Wohnort: SU

Bootstyp: Victoire 26 / Laser II

Heimathafen: Volendam NL

  • Nachricht senden

523

Mittwoch, 28. August 2019, 11:04

Die neuen Ideen mit M5Stack verfolge ich gespannt - @norbert-walter: ist ja immer für Aufregendes gut. Wenn das konkret wird, kann das für meinen Usecase sicher interessant werden.

Aber zurück zum Thema des Threads: meine praktischen Erfahrungen mit dem Windsensor sind nun inzwischen schon recht umfangreich, und ich will sie gerne hier teilen

1) das Gerät ist, wie schon früher angemerkt, ungeheuer zuverlässig. In sehr vereinzelten Fällen kommen in OpenCPN keine Daten an: manchmal erholt er sich alleine wieder - schlimmstenfalls mit kurzem Aus- und Einschalten des Sensors hat sich das immer beheben lassen. Es ist da wohl das WLAN, welches sich irgendwo verirrt. Insbesondere wenn neben den NMEA Daten auch das Browserinterface dran hängt (welches ich in der Praxis kaum nutze)

2) Ich bemerkte schon früh, dass der Rotor im Vergleich zu den kommerziellen Exemplaren, erst spät zu drehen beginnt. Im Alltag ist das irrelevant. Der größte Störfaktor sind dicke Spinnen, die den Sensor besonders lieben und Rotor samt Fahne jede Nacht von Neuem kräftig einweben. Da braucht es schon ein paar 3-4bft Böen, um alles wieder zu befreien. Aber der Windex geht es ebenso ...

3) Bei Starkwind (wie vor ein paar Wochen am Ijsselmeer) gefällt mir die Mittelwertberechnung nicht. Man muss da schon ein paar Sekunden hinsehen, um abzuschätzen, wieviel Wind nun wirklich herrscht. Das zappelte bei den 7-8 Windstärken wild zwischen 11 und 37 Knoten herum (im Hafen festgemacht liegend). Die Richtung ist kaum stabiler. Das war bei den Tests daheim mit konstantem Gebläse aus dem Ventilator nicht aufgefallen - da sollten wir uns im Winter Gedanken über Statistik machen, ob man das für Starkwind nicht ruhiger hinbekommt

Generelles Urteil nach ein paar Monaten Realeinsatz: TOP!

Michael

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 763

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

524

Mittwoch, 28. August 2019, 19:22

Hallo Michael,

ich habe mir jetzt so einen M5Stack zugelegt. Das Teil ist echt genial und super praktisch. Erste Anwendungen laufen auch schon auf dem Teil. Ich würde mal versuchen ein paar Daten von OpenPlotter über JSON anzeigen zu lassen. Grafische Zeigerinstrumente kann man damit auch darstellen. Die laufen auch ganz flüssig damit. Nur eine umfangreiche Bedienung mit 3 Tasten wird schwer werden. Es werden wohl nur einfache Auswahlmöglichkeiten realisierbar sein. Das Display sollte auch für Sonnenlicht hell genug sein, wenn man kontrastreiche Darstellungen wählt.

Warum der Windsensor bei Windstärke 7-8 zappelt, kann ich mir nur damit erklären, dass der Fahnenrotor eventuell kippelt und dann die magnetische Blende nicht mehr richtig schaltet. Die Autofahrt-Tests haben ja sowas nicht gezeigt. Böen können solche Sprünge von 11 und 37 kn auch nicht erklären. Auf welchen Wert hast Du die Mittelung stehen? Wird es mit höheren Mittelungswerten besser?

Norbert

NoStress

Bootsmann

Beiträge: 138

Wohnort: SU

Bootstyp: Victoire 26 / Laser II

Heimathafen: Volendam NL

  • Nachricht senden

525

Mittwoch, 28. August 2019, 22:23

Ich habe verschiedene Mittelwerte probiert, die haben nichts verbesert. Vermutlich wird doch eine Medianberechnung geeigneter sein (z. B. über 5 oder 10 Sekunden) . Ein Sturm ist eben nicht so konstant wie ein fahrendes Auto oder ein Ventilator.
Michael

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 763

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

526

Sonntag, 1. September 2019, 21:44

Hallo zusammen,

ich habe jetzt mal eine Anwendungssoftware für den M5Stack geschrieben, so dass man das Teil als Display für Messwerte verwenden kann. Grundsätzlich kann man damit folgende Dinge machen:

* Verbindung mit dem WLAN (Windsensor oder Raspi)
* Anzeige der Winddaten (Richtung, Speed und Speedeinheit)
* Auswahl der Menüfarben (verschiedene Einstellungen, auch eine für Nachtbetrieb)
* Einstellung der Displayhelligkeit
* Anzeige der verfügbaren WLAN-Netzwerke
* Anzeige von Statusinformationen

Mit den Bibliotheken zum M5Stack in der Arduino-IDE können sehr schnell eigene Anwendungen mit Menüfunktion programmiert werden. Der M5Stack wertet die JSON-Daten aus, die per HTTP-Abfrage von der jeweiligen Quelle (Raspi oder Windsensor) zur Verfügung gestellt werden. Die Tage werde ich mal weiter Displayseiten für andere Anzeigewerte programmieren. Theoretisch kann man so beliebige Sensordaten zur Anzeige bringen. Damit könnte man dann die klassischen Instrumente ersetzen, indem man ein oder mehrere solche Displays verwendet.

Die Tauglichkeit bei direkter Sonneneinstrahlung ist aber doch nicht so doll. Das Display ist einfach zu dunkel dafür. Im Innenbereich oder unter der Schatten spendenden Sprayhood wird es wohl noch gehen. Ich habe mal im Internet ein wenig rumrecherchiert und ein transflektives Display mit fast den gleichen Abmaßen gefunden, dass man direkt als Ersatz verwenden könnte. Dann kann man das Display auch in direkter Sonne ohne Displayhinterleuchtung benutzen. Das Schöne ist auch, dass der M5Stack intern auch eine Batterie verbaut hat. Damit ist dann das Teil auch ohne Kabel an jeder beliebigen Position im Boot verwendbar und kann an den Ort des Geschehens mitgenommen werden.

Der M5Stack ist als Anzeige von Sensordaten verdammt gut. Mit Hilfe von Andreas (@Homberger:) könnten wir auch Daten aus dem CAN-Bus (NMEA2000) damit anzeigen lassen.

Norbert
»norbert-walter« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_5676_kl.JPG (440,74 kB - 26 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. September 2019, 23:01)
  • IMG_5678_kl.JPG (456,82 kB - 20 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. September 2019, 20:37)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (2. September 2019, 18:23)


columbus488

Schief-made

Beiträge: 14 211

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

527

Montag, 2. September 2019, 12:59

:thumb:
"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." - Ernest Hemingway

Beiträge: 89

Wohnort: Königswinter

Bootstyp: Dehler Sprinta 70

Heimathafen: Segelclub Haltern am See

  • Nachricht senden

528

Montag, 2. September 2019, 14:55

Hallo!

Ich bin jetzt auch bald stolzer Besitzer des Windmessers.
Einsatzort soll eine Dehler Sprinta 70 werden, die bis jetzt keine elektrischen Systeme an Bord hat.
Originale Systeme sind zwar vorhanden, aber da das Boot nur auf einem Stausee gesegelt wurde, wurden diese nie benutzt.

Ich bin in der IT Tätig, aber eher auf höherer Applikationsebene.
Ein Multimeter habe ich auch, kann also Spannung und Widerstand messen.
Raspberry Pi habe ich nicht, Magnetfeldstärken messen kann ich auch nicht.
Ich hoffe, das geht auch ohne.

Ich habe mich auch schon mehr oder weniger durch die 27 Seiten hier gequält und habe die PDF-Dateien gelesen.
Ich habe auch schon einige Fragen.
Der Aufwand soll so gering wie möglich werden, also Windmesser mit 9V Block an einem Android Smartphone oder Tablet.
Die maximale Segeldauer beträgt meist nicht mehr als 4-5 Stunden, ich hoffe das reicht.
Alternativ könnte ich noch meinen alten Akkuschrauber opfern, der läuft auf 12 V.

Erste Frage:
Der/die DC/DC-Wandler müssen eingestellt werden. In der Anleitung mit 12V, auf dem Bild in der Bauanleitung ist eine 9V Batterie zu sehen.
Muss ich die Spannung entsprechend der späteren Nutzung einstellen? Also, wenn ich das Gerät später mit 9V betreiben will, muss ich auch mit 9V einstellen?
Wenn ich kein Toplicht nutzen will, an dem die Spannung abgenommen wird, benötige ich dann beide Wandler?

Zweite Frage:
Wenn ich die Einstellungen des Netzwerkes nicht ändern will, benötige ich OpenPlotter oder OpenCPN nicht.

Dritte Frage:
Justage der Magneten:
Wie messe ich die Schaltvorgänge, bzw.Funktion?

Vierte Frage:
Sollte ich den Mastfall von einigen Grad ausgleichen bei der Montage?

Ich freue mich auf die Lieferung und werde alles dokumentieren.


Gruß, Ralf

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 763

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

529

Montag, 2. September 2019, 16:34

Erste Frage:
Der/die DC/DC-Wandler müssen eingestellt werden. In der Anleitung mit 12V, auf dem Bild in der Bauanleitung ist eine 9V Batterie zu sehen.
Muss ich die Spannung entsprechend der späteren Nutzung einstellen? Also, wenn ich das Gerät später mit 9V betreiben will, muss ich auch mit 9V einstellen?
Wenn ich kein Toplicht nutzen will, an dem die Spannung abgenommen wird, benötige ich dann beide Wandler?

Zweite Frage:
Wenn ich die Einstellungen des Netzwerkes nicht ändern will, benötige ich OpenPlotter oder OpenCPN nicht.

Dritte Frage:
Justage der Magneten:
Wie messe ich die Schaltvorgänge, bzw.Funktion?

Vierte Frage:
Sollte ich den Mastfall von einigen Grad ausgleichen bei der Montage?


zu 1.) Du stellt die Spannungen so ein wie in der Doku beschrieben. Als Quelle kannst Du eine 9V-Blovkbatterie oder ein 12V-Netzteil verwenden. Das ist völlig unerheblich. Wichtig ist nur, dass die Quelle (Eingangsspannung des DC/DC-Wandlers) mindestens 2V höher sein muss als die einzustellende Ausgangsspannung, weil sonst die Spannungsstabilisierung im DC/DC-Wandler nicht funktioniert.

zu 2.) Die Frage versteh ich nicht ganz. Wenn Du Netzwerkeinstellungen ändern möchtest, dann kannst Du das über die Webkonfiguration des Windsensors vornehmen. OpenPlotter bzw. OpenCPN dienen nur zur Anzeige von Messdaten. Damit das funktioniert muss sich der Windsensor im selben Netzwerk wie OpenPlotter oder OpenCPN befinden.

zu 3.) Zur genauen Einstellung des Magneten bzw. der Blende gibt es jetzt ein Hilfstool, mit dem man sich die Schalteigenschaften anzeigen lassen kann. Dazu gibt es auch ein Video von mir. Siehe hier: https://www.segeln-forum.de/board1-rund-…iy/#post2027492

zu 4.) Wenn der Mastfall nur wenige Grad (bis 10°) sind, dann ist das unerheblich. Darüber wird der Einfluß deutlich erkennbar sein. Ich glaube nicht, dass Du ein hoch genaues Windmessgerät zum Segeln benötigst. ;) Es ging ja bis jetzt auch ohne.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (2. September 2019, 18:26)


Beiträge: 89

Wohnort: Königswinter

Bootstyp: Dehler Sprinta 70

Heimathafen: Segelclub Haltern am See

  • Nachricht senden

530

Mittwoch, 11. September 2019, 12:09

Hallo!

Ich bin mit dem mechanischen Teil soweit fertig. Ich habe allerdings die Teile schwarz lackiert. Wahrscheinlich werde ich das noch einmal ändern, um Hitzeprobleme zu vermeiden.
Den Thread dazu habe ich erst nachher gelesen.
Ist es korrekt, dass die Teile nur von außen lackiert werden?

Ein kleiner Hinweis für die nächste Version der Zusammenbau-Anleitung:
Die U6 Nylon-Scheibe findet sich in der Abbildung auf Seite 5, fehlt aber beim Zusammenbau der Windfahne.
Das ist nicht schlimm, da man sie nachher noch verbauen kann.

Welchen Zweck hat die M3x3 Schraube am Rotor?

Die Kugellager sollen geölt werden, welches Öl sollte man (nicht) verwenden?

Der Kleber heißt Weicon, ich habe vergeblich im Netz nach Weikon gesucht.

Gruß, Ralf

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 763

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

531

Mittwoch, 11. September 2019, 15:59

Hallo Ralf,

die Teile schwarz zu lackieren ist nicht so gut. Lackiert wird nur von außen. Es gibt auch ein Video dazu bei Youtube. www.youtube.com/watch?v=OE7hlpwVKak

Die M3x3 Schraube am Rotor sollte ursprünglich das Gegengewicht zum Magneten sein, um Unwucht beim Drehen auszugleichen. Mechanisch hat sie sonst keine Bedeutung. Ich wollte eine Option haben, dort auch größere Gegengewichte zu nutzen. Das ist aber nicht notwendig gewesen. Daher die kleine Madenschraube.

Beim Ölen sollte kein harzhaltiges Öl (z.B. Nähmaschinen-Öl) verwendet werden, da es sonst bei hoher Temperatur verklebt, wenn das Öl verdunstet. Silikonöl ist die beste Wahl. Das gibt es günstig im Baumarkt als Sprühöl. Das Öl aber nicht einsprühen, sondern vorher in ein Behältnis sprühen und dann mit einer Pipette oder ähnlichem auftragen. Anderenfalls hast Du das Öl überall wo man es nicht haben will. Der Kleber hält dann nicht mehr.

Der richtige Name des Klebers ist Weicon. Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Im Anhang der Doku gab es aber einen Link zum Hersteller des Klebers.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (11. September 2019, 18:55)


Beiträge: 89

Wohnort: Königswinter

Bootstyp: Dehler Sprinta 70

Heimathafen: Segelclub Haltern am See

  • Nachricht senden

532

Donnerstag, 12. September 2019, 12:15

Hallo!
So. Ich habe es geschafft mit meinen Wurstfingern und einer nicht mehr so ganz scharfen Lesebrille die Elektronik zusammenzulöten.
Es klappt auch alles ganz gut. Die rote LED des Wandlers leuchtet, ich messe 5,4 - 5,8 V am Ausgang.
Am Sensor messe ich 5,65 V.

Die blaue LED des Sensors geht auch an, wenn der Hotspot des Smartphones aktiv ist, geht sie aus.
Das Gerät wird auch als "verbunden" angezeigt.

Allerdings blinkt sie nachher nicht, es werden auch keine Signale empfangen.
Ich habe mir die App und das Diagnose Tool auf das Handy geladen. Beide lassen sich verbinden, CQ ist zwischen 80 und 120%.
Beim Diagnose Tool blinkt der Button neben CQ, allerdings nicht grün, sondern weiß.
CQ ist hier auf 0%.
In den Device Settings habe ich HTTP eingestellt.
Es funktioniert aber auch nicht bei den anderen Einstellungen.


Wo kann der Fehler liegen?Gruß, Ralf

Beiträge: 89

Wohnort: Königswinter

Bootstyp: Dehler Sprinta 70

Heimathafen: Segelclub Haltern am See

  • Nachricht senden

533

Donnerstag, 12. September 2019, 15:01

Hallo!
Kann es daran liegen, dass man beim Android Hotspot keine Portfreigaben einstellen kann?
Gruß, Ralf

Homberger

Admiral

Beiträge: 787

Wohnort: Ratingen

Bootstyp: Bavaria 30 Cruiser

Heimathafen: Buyshaven

Rufzeichen: PE3215

MMSI: 244010500

  • Nachricht senden

534

Donnerstag, 12. September 2019, 19:52

Der M5Stack ist als Anzeige von Sensordaten verdammt gut. Mit Hilfe von Andreas (@Homberger:) könnten wir auch Daten aus dem CAN-Bus (NMEA2000) damit anzeigen lassen.


Hallo,

ich hab mir jetzt auch einen M5Stack zugelegt.
Es funktioniert bestens mit der NMEA2000 Library von Timo Lappalainen und dem Waveshare SN65HVD230 CAN-Bus Transceiver (GPIO Ports 2 und 5).

Hier ein kleines Beispiel zur Anzeige von COG/SOG. Im Prinzip kann man damit alles anzeigen lassen, was es auf dem CAN-Bus an Daten gibt.

Viele Grüße
Andreas
»Homberger« hat folgende Dateien angehängt:
  • CanDisplay2.zip (4,78 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 08:29)
  • IMG_1127.JPG (75,87 kB - 19 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 18:10)
------------
Seatalk Autopilot Fernbedienung und NMEA2000 WiFi Gateway auf GitHub (Link)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Homberger« (12. September 2019, 20:38)


Beiträge: 89

Wohnort: Königswinter

Bootstyp: Dehler Sprinta 70

Heimathafen: Segelclub Haltern am See

  • Nachricht senden

535

Donnerstag, 12. September 2019, 20:08

Hallo!
Wenn ich mir einen Raspberry Pi zulegen wollte, was muss ich alles an Zubehör haben?
Reicht der Raspberry Pi 3 B?
Gruß, Ralf

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 763

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

536

Donnerstag, 12. September 2019, 22:57

@rchmiele:

Das Diagnosetool am besten auf einem PC oder Laptop benutzen. Auf dem Handy kann es Einschränkungen geben. Da habe ich es nicht getestet. Du musst aber das komplette Zip-File mit den enthaltenen Unterordnern in einen beliebigen Ordner entpacken und dann die HTML-Datei dort aufrufen. Dann sollte es funktionieren.

Ein Raspi 3B sollte ausreichen. Einen Raspi 4 würde ich nicht nehmen, da er momentan noch nicht von OpenPlotter unterstützt wird.

@Homberger:

Ist ja super, dass das klappt! :good2: Na dann kann es ja jetzt richtig los gehen. Jetzt fehlt nur noch ein WLAN-Gateway zu NMEA2000, dass am besten alle Informationen als JSON-String aufbereitet und für Clients bereitstellt.

Norbert

Beiträge: 89

Wohnort: Königswinter

Bootstyp: Dehler Sprinta 70

Heimathafen: Segelclub Haltern am See

  • Nachricht senden

537

Freitag, 13. September 2019, 10:05

Hallo!

Ich habe das Tool vom Laptop aus gestartet, das Ergebnis war das gleiche.
Der Button blinkt regelmäßig, allerdings nicht grün, QC = 0%.

Ich werde mir das am Wochenende noch einmal in ruhe ansehen.

Gruß, Ralf

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 763

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

538

Freitag, 13. September 2019, 15:55

In den Device Settings habe ich HTTP eingestellt.


Du musst in der Konfuguration den Diagnosemodus einstellen. Das steht auch unter der Überschrift im Diagnosetool und in der Beschreibung. HTTP geht nicht, da so keine Diagnosedaten über die Schnittstelle laufen. Daher auch QC: 0%. Dann sollte es gehen. Schau mal, ob das dann auch auf dem Handy läuft. Das würde mich auch interessieren.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (14. September 2019, 13:24)


Kirkos

Smutje

Beiträge: 25

Bootstyp: Victoire 25

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

539

Gestern, 15:35

Hi Norbert,
nachdem ich eine kurze Abwesenheit hatte bin ich wieder zurück.

Ich habe mittlerweile den Windsensor zusammengebaut und mit
Hilfe des Diagnosetools eingerichtet. (Danke dafür, dass ist einfach mal richtig
gut durchdacht)

Was Openplotter angeht habe ich noch nicht weiter gemacht,
was ich aber die kommende Woche nachholen möchte.

Ich habe gesehen, dass du einen externen Bildschirm
eingebunden hast. Der ist aber relativ klein. Gibt es eventuell einen der etwas
größer ist und bei dem man die z.B. Windanzeige abbilden kann?

Dann müsste ich für das Berliner Gewässer nicht unbedingt
Openplotter und damit den Raspberry immer nutzen.

Ansonsten Danke für den Windsensor, diesen werde ich
demnächst anbringen. Muss mir nur eine Halterung drucken, da ich die Stange in
einem Winkel von 45° anbringe.

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 763

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

540

Gestern, 15:57

@Kirkos:

Willst Du sowas hier machen und den Windsensor etwas weiter vom Mast absetzen?

https://www.segeln-forum.de/board1-rund-…iy/#post1878213

Dann könnte ich Dir ein gebogenes Rohr zum Unkostenpreis zusenden.

Die Zahlen auf dem Display des M5Stacks habe ich noch einmal vergrößert. Die kann man jetzt auch am Steuer des Bootes ablesen, wenn das Display unter der Spayhood ist. Grundsätzlich ist das ja so gedacht, dass man ein Handy als Anzeige benutzt. Da kannst Du Dir das so einstellen wie Du das haben möchtest. So kann man z.B. alte Handys gut zweckentfremdet wiederverwenden. Der M5Stack ist mehr als Fest eingebautes oder mobiles Display gedacht. Man kann auch Grafiken in Form von Zeigerinstrumenten darstellen. Dann allerdings nicht so schön wie beim Komplexen Instrument sondern eher wie beim simplen Instrument. Für dicke Grafiken ist der M5Stack zu schwachbrüstig, obwohl man mit etwas Tricks so was ähnliches auch machen kann. So weit bin ich aber noch nicht. Den M5Stack kann man auch direkt mit dem Windsensor verbinden ohne OpenPloter. Das geht auch. Wenn Du OpenPlotter verwendest, dann kannst Du auf dem M5Stack auch noch die anderen Daten aus OpenPlotter anzeigen. Das kannst Du mit dem Handy nicht so ohne weiteres.

Die Weiterentwicklung beim M5Stack kannst Du unter Multifunktionsdisplay DIY https://www.segeln-forum.de/board1-rund-…iy/#post2072713 verfolgen.

Norbert

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 2 060   Hits gestern: 2 915   Hits Tagesrekord: 6 218   Hits gesamt: 4 807 267   Hits pro Tag: 2 343,41 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 14 807   Klicks gestern: 20 413   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 38 027 477   Klicks pro Tag: 18 537,38 

Kontrollzentrum