Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

chrhartz

Offizier

Beiträge: 281

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

61

Sonntag, 25. März 2018, 22:04

Hallo,

aha, da sind Separatoren im Lager, ich hatte mich schon gefragt, weshalb sich die Glaskugeln nicht
gegenseitig verkratzen. Danke für das Bild!

Igus hat auch Lager mit deren Gleitlagerkunststoff plus Glaskugeln im Angebot. Ob das nochmal Vorteile
gegenüber POM bringt?

@Norbert
Hast Du schon mal weißes PLA gedruckt? Ich hatte mit Filaform sehr gute Erfahrungen gemacht in
perlmutt und schwarz. Als ich dann einmal weißes Filament der gleichen Firma gekauft habe, war ich
sehr enttäuscht. Weiß ist erheblich schwieriger zu drucken.

Ich nehme an, dass für reinweiß Titanoxid als Pulver beigegeben wird und dieses schwerer durch die
Düse geht. Anders kann ich mir das gar nicht vorstellen denn alle anderen Farben ließen sich problemlos
mit den gleichen Parametern drucken. Nur weiß war schwierig.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

norbert-walter

Proviantmeister

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 308

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

62

Sonntag, 25. März 2018, 22:54

Hallo Christian,

weißes PLA läßt sich bei mir am besten drucken. Ich verwende Filament von Janbex D=1,75 mm. Die Oberflächen sehen damit perfekt aus. Ich habe auch mal anderes Filament von Geeetech getestet. Das ließ sich nicht so gut verarbeiten. War aber auch nicht schlecht. Werde morgen mal Fotos einstellen.

Ich werde mir die POM-Lager mit den Glaskugeln bestellen. Mal schauen, ob die wirklich so gut sind. Ich könnte mir vorstellen, dass die Glaskugeln an den Seperatoren reiben und doch nicht so leichtgängig sind. Ursprünglich wurden die Lager für die Chemieindustrie entwickelt wo man mit Säuren und agressiven Medien arbeitet. Ebenso werden sie im Lebensmittelbereich eingesetzt.

Norbert

chrhartz

Offizier

Beiträge: 281

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

63

Montag, 26. März 2018, 01:43

Hallo Norbert,

das hatte ich mir fast schon gedacht, dass es da Unterschiede gibt. Filaform hatte ich im Hinterkopf aber
das ist völlig falsch. Filaform ist ein Dienstleister hier in München, das hatte ich verwechselt. Die Firma
heißt Innofil und sitzt in den Niederlanden.

Die haben letztes Jahr ein PLA herausgebracht, das ABS in allen Eigenschaften übertreffen soll:
https://www.innofil3d.de/produkt/pro1-na…e-1-75mm-750gr/

Ich habe einen CTC Drucker mit zwei Druckköpfen. Prinzipiell könnte ich Stützstrukturen aus PVA drucken,
das habe ich aber noch nie ausprobiert. PVA ist auch recht teuer. Als slicing Software verwende ich Simplify3d.
Die ist einfach gut, etwas besseres habe ich bisher nicht gesehen.

Die Windfahne aus weißem PLA zu drucken kann ich mir gut vorstellen. PLA ist unglaublich zäh und gut UV beständig.
Es ist auch ein gutes Gefühl dabei, dass PLA theoretisch kompostierbar ist und keinen Plastikmüll hinterlässt, der
die nächsten 500 Jahre überlebt.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

Beiträge: 578

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

  • Nachricht senden

64

Montag, 26. März 2018, 07:57

Ich hab allerbeste Erfahrungen mit billigstem China-PLA vom Ebay-Händler. Die 1kg Rolle für ca.15,-Euro. Läßt sich mit meinem AM8 prima drucken.
Ich hab mal eine neue Rolle bestellt. :D
Gruß, Jörg!

65

Montag, 26. März 2018, 08:06

Ich hab allerbeste Erfahrungen mit billigstem China-PLA vom Ebay-Händler. Die 1kg Rolle für ca.15,-Euro. Läßt sich mit meinem AM8 prima drucken.
Ich hab mal eine neue Rolle bestellt. :D

Uii. Da steht was von "nachwachsend". Nicht, dass der Windex dann das Wuchern anfängt :D

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

Beiträge: 578

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

  • Nachricht senden

66

Montag, 26. März 2018, 08:14

Da steht aus nachwachsenden Rohstoffen. Da mache ich mir mal gar keine Sorgen, bis jetzt haben die Holzboote bei uns am Steg auch keine Wucherungen. :D
Gruß, Jörg!

67

Montag, 26. März 2018, 08:18

Da steht aus nachwachsenden Rohstoffen. Da mache ich mir mal gar keine Sorgen, bis jetzt haben die Holzboote bei uns am Steg auch keine Wucherungen. :D

Die werden aber doch auch nur vom Chemielack und Epoxy im Zaum gehalten :D

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

norbert-walter

Proviantmeister

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 308

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

68

Montag, 26. März 2018, 12:53

Hallo Cristian,

mein Kollege meinte auch, dass das Innofil Filament gut sein soll. Könnte man mal ausprobieren. Scheint vielversprechend zu sein.

@all:

Die Platinen sind jetzt finalisiert und zur Fertigung nach China gegeben. Die Platinen sollen am 03.04. ankommen. Bin mal gespannnt, ob das so gefertigt werden kann. Die Platine ist an der Spitze schon sehr schmal (4mm).

Die weißen Teile sind von der Druckqualität wesentlich besser geworden (Janbex-Filament). Die Oberfläche ist homogener. Lackiert sind die Teile auch schon.

Norbert
»norbert-walter« hat folgende Dateien angehängt:
  • Platine.png (31,16 kB - 18 mal heruntergeladen - zuletzt: 30. August 2018, 13:56)
  • Weisse_Teile.JPG (569,3 kB - 21 mal heruntergeladen - zuletzt: 30. August 2018, 13:56)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (26. März 2018, 13:09)


norbert-walter

Proviantmeister

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 308

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

69

Montag, 26. März 2018, 16:51

@all

Habe heute mal ein wenig rumprogrammiert und versucht ein Instrument zu erstellen. Ist in JavaScript mit der Canvas -SteelSeries- Bibliothek erstellt. Forerst ist es nur eine Demo ohne Anbindung. Sieht schon ganz brauchbar aus. Sowas könnte man in eine Android-App packen und dann eine direkte Verbindung mit dem Windsensor herstellen. Die Gestaltung ist variabel und kann angepasst werden (andere Styles). Wer das mal live testen möchte kann sich im Anhang die Zip-Datei entpacken und die HTML-Datei ansehen (Doppelklick).

Der rote und grüne Bereich sind für Amwindkurse und der gelbe Bereich für Raumschotkurse.Wenn man sich im gelben Bereich befindet rechne ich die Windgeschwindigkeit "parallel" zum Kurs aus und übergebe Daten für den NMEA0183-String VPW. Das ist ein Performancewert für Downwind-Kurse. Der Zeigt an wie gut ich den Wind ausnutze der von hinten kommt.

Wäre das als Standalone-App auch brauchbar oder sollte es lieber in Verbindung mit anderen Infos wie in avnav angezeigt werden? Ich brauche Euer Feadback. Wenn interesse besteht könnte man eine Standalone-App programmieren.

Norbert
»norbert-walter« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (26. März 2018, 17:53)


chrhartz

Offizier

Beiträge: 281

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

70

Montag, 26. März 2018, 18:03

Hallo Norbert,

die 3d-Teile sehen klasse aus!

Hast Du die grundiert vor dem Lackieren? Ich hatte mal probiert PLA mit Tamiya Acryllack zu lackieren
- mit miserablem Erfolg. Der Lack wollte gar nicht haften und ist einfach abgeperlt.

Die 4 mm Breite der Platine wird kein Problem sein. Hast Du sie denn nicht in einen Nutzen gesetzt?
Oben und unten würde sich ein Transportrand von 5 mm anbieten mit Ritztechnik. Rechts und links
jeweils eine Fräsung.

Das Instrument sieht gut aus. Ich persönlich würde noch weitere Infos mit auf dem Display haben wollen
aber wenn erstmal alles läuft sind weitere Anzeigen sicher kein Problem.

Meine App damals habe ich dem Triton von B&G nachempfunden. Das fand ich vom Design am besten
aber das ist sicher Geschmackssache.

Für den Raspberry werde ich einen zweiten Desktop anlegen und darauf die ganzen Instrumente mit
Node Red realisieren. Zwischen den Desktops könnte man dann per Fernbedienung oder Touch hin-
und herschalten.

Viele Grüße,
Christian
»chrhartz« hat folgende Datei angehängt:
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

norbert-walter

Proviantmeister

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 308

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

71

Montag, 26. März 2018, 18:33

Hallo Christian,

die Erstellung eines Nutzens macht der Platinenhersteller, da er mehrere Aufträge zusammenzieht. Da muss ich mich nicht drum kümmern.

Die PLA-Teile sind mit einem speziellen Lack für Kunststoffe ohne Grundierung lackiert. Ich habe mich letztens im Bauhaus- Baumakt beraten lassen. Die haben mir Klarlack "Aerosol Art Dupli-Color" empfohlen. Das ist ein Polymerlack mit Aceton und n-Butylacetat in einer 400ml Sprühdose. Kostet ca. 10 Euro. Das gibt es als glänzenden und matten Klarlack. Man kann auch viele andere Uni-Farben und teilweise auch Effektfarben kaufen. Schau es Dir mal im Baumarkt an. Lässt sich gut verarbeiten, wenn man aus 30cm Abstand sprüht und mehrere Lagen aufträgt. Ich habe den matten Lack und 3 Lagen verwendet.

Das Instrument kann man natürlich noch verbessern. Ich suche erstmal Ideen wie man das machen könnte. Deine App sieht ganz brauchbar aus.

Norbert

chrhartz

Offizier

Beiträge: 281

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

72

Montag, 26. März 2018, 19:47

Hallo Norbert,

danke für den Tipp. Ich habe sogar vergangene Woche einen Klarlack beim Bauhaus gekauft. Nur leider
steht da nicht die Lösungsmittelbasis drauf, sondern nur "Klarlack in Acryl-Qualität". Was soll man denn
mit solchen Angaben anfangen, das ist doch völlig wertlos.

Ich habe gerade bei Igus zwei Muster dieses Lagers hier bestellt:
https://www.igus.de/product/460

Mich interessiert dann doch ob diese Lager leichtgängig genug sind!

Naja, das mit den Apps ist so eine Sache. Ich hatte damals die Erfahrung gemacht, dass es nicht damit
getan ist die App auf einem Smartphone oder Tablet zu entwerfen und sie funktioniert dann automatisch
auf jedem anderen auch. Ich hatte ein Nexus 4 ein Nexus 5 und ein LG Tab 8.3 für die Entwicklung.

Auf jedem Gerät hat sich die App anders verhalten. Konnte sie sich beim Nexus 4 mit zwei Geräten
verbinden, hat das auf dem Nexus 5 nicht funktioniert, trotz identischem API-Level also gleichem Versionsstand.
Ich habe es dann bleiben lassen, das hat einfach keinen Spaß mehr gemacht.

Viele Grüße,

Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

norbert-walter

Proviantmeister

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 308

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

73

Montag, 26. März 2018, 23:45

Hallo Christian,

ich glaube der Klarlack funktioniert gut, weil Aceton drin ist der die PLA-Oberfläche angreift (rau macht). PLA ist von Hause aus sehr abweisend. Mit n-Butylacetat bindet das Polymer schnell ab, so eine Art Sekundenkleber. Der Lack trocknet sehr schnell und kann mehrfach ohne langes Zwischentrocknen überlackiert werden. Er darf aber nicht zu dick aufgetragen werden. Wenn Nasen laufen wars zu dick. Ich habe es vorher an Testteilen ausprobiert. Und über 10°C sollten es auch sein, da ich die Lackierung nur draußen im Garten gemacht habe. Sprühen ist schon eine ziemliche Sauerei.

Igus ist ein Spezialist für gleitfähige Kunststoffe. Die haben tolle Materialien für alle Anwendungsfälle. Einige Gleitführungen verwenden wir auch in unserer Firma.

Wusstest Du, dass die auch Filament anbieten mit dem man Gleitlager drucken kann? Unter dem Begriff "Iglidur " gibt es 6 verschiedene Filamente speziell für diese Anwendungen.

Ich habe mir übrigens heute auch POM-Kugellager bestellt. Bin mal gespannt wie die sind. Das spart auf jeden Fall viel Gewicht ein.

Norbert

Beiträge: 578

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

  • Nachricht senden

74

Dienstag, 27. März 2018, 07:56

Leute, ihr legt ja ein Tempo vor, das ist ja sagenhaft. Ich schaue mittlerweile mehrmals täglich in den Thread rein. Ich würd ja gern helfen, aber mehr als Druckkapazität zur Verfügung stellen kann ich momentan nicht.
@Norbert, die POM Lager werden Dich nicht enttäuschen.
Gruß, Jörg!

75

Dienstag, 27. März 2018, 08:54

Meine App damals habe ich dem Triton von B&G nachempfunden. Das fand ich vom Design am besten
aber das ist sicher Geschmackssache.


Ist sourcecode verfügbar (open)?

schwattwitt

Salzbuckel

Beiträge: 2 664

Wohnort: Ecklak 53°57'0.82"N, 9°14'43.87"E

Bootstyp: Lanaverre 590

  • Nachricht senden

76

Dienstag, 27. März 2018, 09:05

Klasse was ihr auf die Beine stellt!
Ich verstehe zumindest was die Softwarebereiche zwar fast gar nichts, aber finde es faszinierend solch Produktentwicklung zu verfolgen.
Wenn ihr daraus ein Produkt entwickelt was ihr auch verkaufen wollt, würde ich aber vorsichtig sein Softwareoberflächen nachvollziehbar abzukupfern.
Ich hatte bei meinen Kunden solch ein Fall. da gab es böse Abmahnungen. Man ahnt gar nicht wo diese Abmahner so rumlungern.
Auch Begriffe wie "Windfinder" können evtl. als Wortmarke geschützt sein.
Also Obacht bei der Oberflächengestaltung...
Es wäre schade wenn wegen solcher "Nicklichkeiten" euer Projekt torpediert werden würde....

chrhartz

Offizier

Beiträge: 281

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

77

Dienstag, 27. März 2018, 10:29

Hallo BlackSea,

ich müsste mal nachschauen ob ich das Projekt gesichert habe. Ansonsten liegen die Sourcen bei meinem Bruder,
er hatte die Android-Programmierung übernommen. Ich kann ihn gerne fragen, ob er das herausgeben möchte.

@Norbert
Den Lack muss ich mal probieren. Ansonsten würde ich solche Teile eher im Maker-Space als Service drucken lassen.

Das Material ist dann PA12 und man muss sich wenig Gedanken um die Passgenauigkeit machen. Die Fahne lässt
sich am Stück drucken und das Löffelrad ebenso. Hinterschnitte und Querbohrungen sind gar kein Problem.
Stützstrukturen werden nicht benötigt und Kleben brauchst Du auch nichts mehr.

PA12 ist von Haus aus UV- und Seewasserbeständig, das Lackieren würde daher auch entfallen. Ich lade mir Deine
Daten mal runter und schaue nach, was die vom Volumen ausmachen würden. Mal sehen wo man preislich
herauskommen würde.

Ich habe schon Feedback von Igus bekommen, die Lager gehen als Muster raus. Bin ja mal gespannt!

Ach so, ich hätte im Maker-Space Zugriff auf einen Bestückungsautomaten und die Dampfphasenlötanlage. Wenn es
mal soweit ist, könnte man dort die Platinen bestücken!

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

chrhartz

Offizier

Beiträge: 281

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

78

Dienstag, 27. März 2018, 11:27

Hallo Norbert,

ich habe mir das Design auf Onshape als stl Files heruntergeladen und das Volumen berechnen lassen.

Beim Maker-Space würde der Druck aus PA12 auf dem EOS-Sinterdrucker inklusive Reinigung der Teile
knapp unter 50 EUR kosten. Vermutlich kommt da noch Umsatzsteuer drauf, das kann ich gerade nicht
sagen, weil ich bisher nur über die Firma bestellt hatte und man die gar nicht als Kosten wahrnimmt.

Wenn die Lager schön leichtgängig sind, kann man alle Teile in Größe und Wandstärken anpassen. Vor
allem müsste man für den Sinterdruck große geschlossene Teile möglichst vermeiden, sonst zahlt man
eingeschlossenes Pulver auch noch mit.

Vielleicht kommt man in Richtung 30 EUR. Die sechs Teile kosten pauschal sechs EUR für die Reinigung,
da kann man nichts drücken. Auch größere Stückzahlen bringen keine Reduzierung.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

norbert-walter

Proviantmeister

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 308

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

79

Dienstag, 27. März 2018, 11:30

@Christian

Mit PA12 habe ich auch schon mal Gehäuse drucken lassen. Die Maßhaltigkeit liegt auch nur bei 0,3mm, die Oberfläche ist leicht rau und nicht wasserdicht. Unlackiert würde ich die Teile nicht im Außeneinsatz benutzen, da die Oberfläche sehr verletzlich ist und sich schnell organisch zusetzt. Man kann mit dem Figernagel ohne Probleme Material abtragen. So richtig fest ist PA12 nicht. Taugt eher als Funktionsmuster. Kann aber auch sein das unser Muster nicht richtig ausgehärtet war (zu geringe Laserleistung beim Drucken). Die Teile lassen sich aufgrund der rauen Oberfläche ideal lackieren.

Hier mal die Meinungen von Fabb-IT zu PA12

https://www.fabb-it.de/material/details?material=nylon-pa12

Das gibt es auch als PA12-CS mit Keramikanteil. Das ist wasserdruckdicht und in vielen Farben verfügbar.

https://www.fabb-it.de/material/details?material=pacs

Wenn Du was drucken willst, würde ich lieber PA12-CS oder ABS nehmen. Bei ABS besteht aber die Gefahr des Verzugs der Teile. Kannst ja mal bei Fabb-It Teile hochhaden und die Kosten online errechnen lassen. Ich glaube PLA ist momentan preislich unschlagbar und privat gut zu verarbeiten. Es gibt auch PLA mit zugesetzten Carbonfasern. Das kann mechanisch mehr ab. Temperaturmäßig glaube ich auch.

@Kartollefbrei

Das Tempo ist derzeit so hoch, weil ich meinen Resturlaub vom letzten Jahr verbraten musste. Ich habe jetzt gut eine Woche exklusiv für das Projekt und kann täglich dran arbeiten. Das wird aber nach Ostern wieder anders sein. Bis Anfang Mai soll das Projekt in großen Teilen fertig sein, zumindest die Hardware. Da geht mein Boot zu Wasser und ich will den Windsensor und das neue Toplicht anbringen.

@all

Im Anhang habe ich den Schaltplan zum Windsensor und ein Beschaltungsbeispiel eingefügt. Man benötigt für die Erzeugung der 6V- und 5V-Spannung noch 2 DC/DC Wandler. und eine Diode als Rückflusschutz, wenn die 12V auf die Lampe gelegt werden. Die Teile gibt es bei Ebay und Amazon für kleines Geld.

https://www.amazon.de/dp/B01GJ0SC2C/ref=…_detail_6?psc=1

Platzmäßig konnte ich den oberen DC/DC-Wandler nicht im Windsensor unterbringen. Der Wandler ist aber nur 45 * 20 * 14 mm groß (mit Potentiometer). Mit dem Potentiometer kann eine beliebige Spannung eingestellt werden. Ich habe mir einen Sockel für mein Toplicht gedruckt und den DC/DC-Wandler dort integriert. Es sollte aber auch möglich sein den Wandler in Schrumpfschlauch zu packen und im Hohlprofil des Mastes unter zu bringen, sofern dort Platz ist. Eventuell könnte man einen spezielleren Wandler auch im Standrohr platzieren. Ich habe auch schon eine Idee dazu (3 Mini-Festpannungsregler LM78XX in Serie mit der Abstufung 5V 9V 12V). Problem ist die Wärmeentwicklung. Die schafft ein Mini-Regler alleine nicht abzuführen (12V - 5V = 7V, 7V * 0,18A = 1,26W). Auf drei verteilt müsste es gehen.
»norbert-walter« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (27. März 2018, 12:25)


chrhartz

Offizier

Beiträge: 281

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

80

Dienstag, 27. März 2018, 13:28

Hallo Norbert,

PA12 nimmt Wasser auf, das heißt aber nicht, dass es nach innen dringt. Du kannst z.B. Wasser in eine Form aus
dem Kunststoff füllen und es wird außen nicht feucht oder sogar durchlässig. Aber Du hast Recht, eine Schicht
Klarlack ist sinnvoll, durch die raue Oberfläche würden die Teile schnell verschmutzen und Spinnen würden die
Windfahne lieben. :)

Als Wandstärke wären 1.5 mm völlig ausreichend. Das Material ist schon sehr zäh und beanspruchbar.

Deine Widerstände und Kondensatoren sehen nach 0805 aus? Wenn Du die auf 0603 verkleinerst und die
Transistoren in die Bauform SC70 änderst, sollte ein Schaltregler für 200 mA locker auf die Platine passen.

Ich verwende auch gerne Bias-Transistoren wie DTC114 wenn es unbedingt ein bipolarer Transistor sein muss.
Die haben nämlich die Widerstände bereits eingebaut. Damit entfielen R1 und R2. Man ist ja faul... ;)

Gestern habe ich meine Platine auf custom advertising umprogrammiert. Die Stromaufnahme ist im Mittel 40 uA
wenn einmal pro Sekunde gesendet wird. Damit würde eine CR2032 Knopfzelle über 200 Tage am Stück
laufen. Man müsste also während der Saison nicht an den Takelmast um die Batterie zu tauschen.

Wenn man nachts nicht segelt, könnte man einen Lichtsensor einbauen und nur tagsüber senden. Damit würde
die Batterie dann über ein Jahr halten oder man könnte entsprechend häufiger senden.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 661   Hits gestern: 2 744   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 944 850   Hits pro Tag: 2 337,89 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 11 326   Klicks gestern: 17 666   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 32 197 659   Klicks pro Tag: 19 081,7 

Kontrollzentrum

Helvetia