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chrhartz

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121

Freitag, 6. April 2018, 18:25

Hallo Norbert,

sieht gut aus, hoffentlich funktioniert alles wie geplant! :)

Ich habe heute die Igus-Glaslager von der Post geholt und getestet. Mit einem Saphirlager können sie
erwartungsgemäß nicht mithalten, machen aber dennoch einen guten Eindruck.

Vielleicht konstruiere ich mal eine Windfahne auf der Basis dieser Lager und dem diametralen Magneten.
Die Elektronik habe ich ja bereits fertig hier herumliegen.

Viele Grüße,
Christian
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122

Samstag, 7. April 2018, 08:03

.... Eine ruhige und dritte Hand braucht man.....

Ich bräuchte da auch noch eine ordentliche Lupe. :rolleyes:
Gruß, Jörg!

norbert-walter

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123

Samstag, 7. April 2018, 15:16

@all:

Hier noch einmal ein paar Bilder zum gebogenen Befestigungsrohr. Ich benutze dafür ein Alurohr D=10mm. Es ist außen poliert und nicht eloxiert. Es ist wichtig, dass es nicht eloxiert ist, sonst reißt die Außenhaut, wenn man es biegt. Das Eloxal ist dafür zu spröde. Man kann auch ein unpoliertes Alurohr nehmen. Das sieht nur nicht so schön aus. Damit das Biegen richtig funktioniert habe ich mir eine Biegelehre aus zwei Teilen gedruckt und auf eine Aluplatte geschraubt. Das Rohr wird in der Biegelehre gehalten. An der Rundung entlang kann man es biegen. Der Biegeradius muss ungefähr das dreifache des Rohrduchmessers sein, damit es nicht anfängt zu knicken. Ich habe noch eine Hilfslinie eingezeichnet, damit ich weiß wo 45° sind. Es ist nämlich gar nicht so einfach 2x 45° exakt zu biegen, damit am Ende das Rohr wieder senkrecht steht. Mit der Biegelehre geht das aber prima. An den Biegungen flacht das Alurohr etwas ab, da es nicht beidseitig geführt wird. Ich wollte erst noch eine Gegenrolle drucken die exakt am Außenradius beim Biegen langlaufen kann. So wird das auch in der Rohrbiegerei gemacht. Das habe ich mir aber gespart. Man hätte das Rohr auch mit Sand füllen können. Das war mir aber zu aufwändig. Das Ergebnis sieht eigentlich ganz gut aus.
»norbert-walter« hat folgende Dateien angehängt:
  • Alurohr_gewinkelt.JPG (599,23 kB - 11 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. April 2018, 00:08)
  • Biegelehre.JPG (565,61 kB - 8 mal heruntergeladen - zuletzt: 13. Juni 2018, 14:36)
  • Biegung.JPG (581,01 kB - 8 mal heruntergeladen - zuletzt: 13. Juni 2018, 14:36)

chrhartz

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124

Montag, 9. April 2018, 11:38

Hallo Norbert,

sieht gut aus! Erfahrungsgemäß muss der Windex ganz oben, oberhalb der Laterne angebracht werden.
In Mast- oder Laternenhöhe gibt es ordentliche Verwirbelungen. Das musste ich bei meinem Test vor vier Jahren
feststellen. Da hat sich die Mechanik komplett zerlegt. :)

So eine Biegelehre habe ich mal für einen Freund gemacht um Semirigid (HF) Kabel zu biegen. Allerdings aus
Siebdruckplatte per CNC gefräst. Hat gut funktioniert und ich würde es wieder so machen.

Ich hätte jetzt CNC bevorzugt aber wie sagt man so schön, wenn man nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem
aus wie ein Nagel. ;)

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

norbert-walter

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125

Montag, 9. April 2018, 23:34

Hallo Christian,

heute sind meine POM-Glas-Kugellager eingetroffen. Vorab, sie laufen wesentlich leichter als die Edelstahl-Kugellager. ABER! Die Toleranzen des Außen- und Innenmaßes sind perfekt (22 +/-0,01mm, 8 +/-0,01mm) aber das Spiel zwischen dem Innenläufer und dem Außenring ist extrem groß (0,1mm). Dadurch lässt sich der Innenring gegenüber dem Außenring um 2,6° verkippen. Bei hoher Drehzahlen fängt das Lager dann an stark zu vibrieren. Der Leichtlauf wird hauptsächlich durch das hohe Spiel ermöglicht. Die starke Verkippung macht das Lager jedoch unbrauchbar für die Anwendung im Windsensor. Man sieht das Kippen deutlich wenn der Windsensor schräg gehalten wird. Bei Seegang wird das Lager ständig hin und herkippeln und anfangen zu vibrieren. Es schleift sogar an den Innenteilen. Es gilt zu klären, ob es auch POM-Glas-Lager mit weniger Spiel gibt. Vielleicht ist das auch möglich. Güteklassen bei POM-Glas-Lagern gibt es aber nicht. Christian, kannst Du das bei Deinen Lagern bestätigen?

Bei den Edelstahl-Kugellagern werden die Lager in Güteklassen eingeteilt ABEC 1 bis ABEC 11 . Je höher die Zahl des so genauer und spielärmer das Lager. Das heißt aber nicht das es auch leichtgängiger ist. Ich habe mir ABEC7-Lager (DIN P4) gekauft. Das ist ein guter Kompromiss zwischen enger Toleranz und Leichtlauf. Die enge Toleranz brauchen wir aber.

Die POM-Glas.Kugellager sind sehr verlockend, da nicht rostend, ohne Schmierung lauffähig, seewasserbeständig und sehr leicht. Schade, dass es so nicht geht. Vielleicht könnte man das axiale Spiel verkleinern, wenn man zwei Lager hintereinander verwendet. Das erhöht aber auch wieder die Reibung.

Norbert

126

Dienstag, 10. April 2018, 10:08

Hallo!
Ich wollte kurz ein Lebenszeichen von mir geben...
Bin bis jetzt noch nicht dazu gekommen mich wieder/weiter mit dem Windmesser zu beschäftigen. Sorry.
Gerade schuften wir in jeder freien Minute von Früh bis Spät am Boot. Es ist noch Einiges an Arbeiten dazu gekommen ("Wenn wir schon mal dran sind, könnten wir ja auch noch...."). Es ist ein Riesenstress weil es organistorisch recht heikel ist und wir nun an diesen Wochenende kranen wollen..
Ich finde es aber toll, wie es hier voran geht und drücke die Daumen, dass alle Probleme sich lösen.
Ggf ist die Lagerproblematik doch ein Argument für einen Ultraschallmesser? Was sind denn für Lager in den hochwertigen handelsüblichen Windmessern? Vielleicht hat jemand im Forum einen defekten Windmesser zum sezieren? ;-)
Lg und bis später in Ruhe :-)
Riggse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Riggse« (10. April 2018, 10:47)


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127

Dienstag, 10. April 2018, 10:45


Die POM-Glas.Kugellager sind sehr verlockend, da nicht rostend, ohne Schmierung lauffähig, seewasserbeständig und sehr leicht. Schade, dass es so nicht geht. Vielleicht könnte man das axiale Spiel verkleinern, wenn man zwei Lager hintereinander verwendet. Das erhöht aber auch wieder die Reibung.

Norbert


Ich denke, zwei Lager hintereinander sind der richtige Weg. Falls dann noch zuviel Spiel sein sollte, könnte man sie noch gegeneinander verspannen.
Gruß, Jörg!

128

Dienstag, 10. April 2018, 11:16

Lager mit Kunstoff wird es nicht in Spielfrei geben.
Das Spiel ist weg wenn die Lagertemperatur ansteigt.
Von daher klappert das immer bei "Normaltemperatur"

Ich frag mich sowieso ob derartige Leichtgängigkeit nötig ist.
Ein Gleitlager geht erst dann schwerer wenn Druck drauf ist.
Der Winddruck ist also egal, weil die Kraft auch ansteigt.
Das einzige ist die Krängung ... ?
Und die Axialkraft wenn das Lager auch diese abfängt, also damit Gewichtsabhängig.

Ich hatte mal einen Professionellen Windmesser gehabt (Preisklasse 1500,- nur der Geber) war alles Gleitgelagert....

chrhartz

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129

Dienstag, 10. April 2018, 17:52

Hallo Norbert,

witzig, ich habe genau das gleiche Problem gesehen. Auch bei meinen Igus-Lagern ist extrem viel Spiel
und ich hätte Bedenken nur ein Lager zu verwenden. An zwei Lager hatte ich auch gleich gedacht!

Ich vermute auch, dass die Kugellager viel Lärm veranstalten werden und dass man sie gut vom Mast
entkoppeln muss. Bei meinem Anemometer hat das 10 mm Gleitlager beim stoppen ein schnarrendes
Geräusch gemacht. Das war nachts extrem nervig.

Wenn jemand einen defekten Geber hat und mal nach der Lagerung sehen könnte, wäre das sehr hilfreich.

Viele Grüße,
Christian
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130

Dienstag, 10. April 2018, 21:35

Dank Norbert und mit seiner Hilfe habe ich jetzt auch mal eine kleine Wind-Grafik in avnav integriert.
Mit der heutigen "daily" - http://www.wellenvogel.net/software/avna…daily/20180410/ sollte das drin sein.
Leider habe ich in der demo keine Wind-Daten - gibt also nur ein paar freundliche Nullen:
http://www.wellenvogel.net/software/avna…OnlyServer=true

norbert-walter

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131

Dienstag, 10. April 2018, 23:58

@wellenvogel:

Andreas, vielen Dank für Deine Bemühungen. Werde das morgen gleich mal testen.

@Christian

Die POM-Glas-Kugellager sind wohl nicht das Richtige. Ich werde für meinen Aufbau bei den Edelstahl-Kugellagern bleiben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es in einem anderen Aufbau mit 2 Kugellagern (vielleicht auch leicht vorgespannt) gut funktionieren kann. Ich dachte da an die Konstruktion mit der Sinuswelle auf der Kugel. Der Aufbau ist sehr interessant und auch sehr leicht vom Gewicht her als 3D-Druck umzusetzen.

Adrenalin schreibt was von Gleitlagern in kommerziellen Produkten. Das kann gut möglich sein und macht auch Sinn. Gleitlager müssen nicht zwangsläufig schwergängig sein. Ich meine in meinem Windex ist auch eine Kombination aus Spitzenlager und Gleithülse eingebaut. Die Gleithülse stützt dann seitlich und übernimmt eine Führung.

@Riggse

Ich bin bald so weit, dass ich Dir den Sensor zuschicken kann. Wenn die Platine läuft baue ich sie ein. Dann kann es losgehen. Du musst nur noch schauen wie Du das befestigen willst. Mach mal ein Foto vom Mast-Top. Aber keine Panik, mach in Ruhe Dein Boot fertig und dann gehts weiter. Melde Dich einfach wenn Du so weit bist.

@all

Die Spannungsregler sind immer noch nicht angekommen. Daher kann ich die Platinen noch nicht testen. Ich habe inzwischen 4 Stück zusammen gelötet. Die Post braucht mal wieder länger, besonders wenn es Briefe sind. Die sind fast 1 Woche unterwegs. Das ging früher schneller.

norbert-walter

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132

Mittwoch, 11. April 2018, 11:44

@all

Update: Die Spannungsregler sind da. Werde sie heute Abend mal einlöten und schauen, ob alles wie gewünscht funktioniert.

Norbert

norbert-walter

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133

Mittwoch, 11. April 2018, 22:03

@all

Die Spannungsregler sind eingelötet. Und? ...... Alles funktioniert! Ich habe die Platine in den Windsensor eingebaut. Auch dort lief alles wie gewünscht. Eine Kleinigkeit muss aber noch am Frame (unteres Gehäuseteil) geändert werden. Er muss 1,5 mm länger sein. Der Spalt zwischen Rotor und Frame ist zu groß geworden . Die Platine ist etwas zu lang. Habe mich da wohl im Maß geirrt bei der Platinenerstellung. Ist aber auch kein Drama. Als Anhang noch ein paar Bilder vom Zusammenbau.

@wellenvogel:

Die Anzeige der Windrichtung und der Windgeschwindigkeit funktionieren auch in avnav. Vielen Dank an Andreas.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (12. April 2018, 19:37)


Moeritsen

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134

Donnerstag, 12. April 2018, 16:42

OpenPlotter ist recht einfach auf einem Raspi 3 zu installieren. Ich würde Dir empfehlen auf jeden Fall den Raspi 3 zu nehmen. Der ist sehr performant und hat WLAN und Bluetooth mit an Bord. Es gibt ein fertiges Image V0.10.0 NOOBS .


@Norbert: Danke für die Tipps, habe mir so einen kleinen Raspi besorgt und alles mögliche drumherum (GPS-Maus und USB-RS485-Konverter)...und siehe da, alles läuft schick zusammen und lässt sich auch für einen Anwender-Laien gut konfigurieren. Auch die Übertragung von NMEA-Daten übers WLAN funktioniert...nun warte ich sehnsüchtig auf deinen Windsensor!
Aber das hat Zeit, übermorgen kommt der Mast meiner Hella an Bord und in die Senkrechte. Das endgültige Anbringen deines Windsensors, wenn ich denn habe, passiert dann später. Vorher wird das alles im Zusammenspiel in Ruhe getestet.
Ich lese weiter mit und warte geduldig, bis grünes Licht kommt!

Gruß Michael

135

Freitag, 13. April 2018, 07:25

OpenPlotter ist recht einfach auf einem Raspi 3 zu installieren. Ich würde Dir empfehlen auf jeden Fall den Raspi 3 zu nehmen. Der ist sehr performant und hat WLAN und Bluetooth mit an Bord. Es gibt ein fertiges Image V0.10.0 NOOBS .


@Norbert: Danke für die Tipps, habe mir so einen kleinen Raspi besorgt und alles mögliche drumherum (GPS-Maus und USB-RS485-Konverter)...und siehe da, alles läuft schick zusammen und lässt sich auch für einen Anwender-Laien gut konfigurieren. Auch die Übertragung von NMEA-Daten übers WLAN funktioniert...nun warte ich sehnsüchtig auf deinen Windsensor!
Aber das hat Zeit, übermorgen kommt der Mast meiner Hella an Bord und in die Senkrechte. Das endgültige Anbringen deines Windsensors, wenn ich denn habe, passiert dann später.


Evtl. dabei den Mastkopf mit nem Zollstock daneben fotografieren. Dann kannst Du später schon mal die Installationsoptionen am Foto durchspielen.

VG

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

136

Freitag, 13. April 2018, 09:59

Hallo!
Danke für Deine Info und die Geduld!
Ich habe mir gestern Abend den Masttopp angeschaut.
Hm. Meinst Du es wäre möglich den Windmesser 1zu1 gegen die Windex zu tauschen?
Alles andere wäre mir wohl platzmässig und bzgl der Befestifung vom Takelmast aus nicht möglich..
Die windexhalterung funktioniert über eine herausgeschnittene Vertiefung in einer metallstange.
Bisserl was kann ich natürlich selber drantüfteln/besorgen.
Nur müsste dies halt prinzipiell möglich sein bzgl der kräfte auf den windmesser und die halterungsmöglichkeit an ihm.

Lg aus dem zug gen boot.
Ich würde ihn direkt via eigenem 12v kabel speisen.
Ah. Und passt das mit der höhe/abstand zum ultraschall windmesser...?
Lg.
Super wie alles voran geht. Würde mich gern mehr involviert haben in letzter zeit. Aber stecke gerade echt in der zeitlichen bootsarbeitshölle..
Riggse
»Riggse« hat folgende Dateien angehängt:
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Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Riggse« (13. April 2018, 10:30)


chrhartz

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Sonntag, 15. April 2018, 23:29

Hallo Norbert,

ich habe jetzt endlich den Raspberry und Node-Red so weit, dass ich Bluetooth-Advertising Daten empfangen kann.

Das war mal wieder eine Installationsorgie, das mag ich beim Linux überhaupt nicht. Aber egal, die Daten von meinem
Windsensor habe ich jetzt in Node-Red und kann sie umwandeln und beispielsweise an OpenPlotter schicken. Mal sehen,
wie man das in Node-Red umsetzen kann.

Wenn der Weg über Bluetooth low energy in den Raspberry rein vergleichsweise einfach ist, könnte man sich doch einiges
an Sensoren usw. vorstellen. Sowas wie Wassertemperatur, Motordrehzahl, Füllstand vom Tank, Batteriespannung usw.

Was meinst Du, macht das Sinn? Software für Temperaturmessung und Batteriespannung hätte ich herumliegen, Drehzahlmessung,
Betriebsstunden und Ladestrom mache ich sowieso gerade für meinen Außenborder. Es wäre also nicht schwer, daraus
weitere Projekte zu machen.

Viele Grüße,
Christian
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norbert-walter

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138

Montag, 16. April 2018, 00:05

Hallo Christian,

super, das Bluetooth Advertising via Raspi geht. Über Bluetooth kann man natürlich verschiedene Dinge andocken. Besonders wenn die Teile autark mit Batterie laufen sollen.

Ich persönlich stehe da mehr auf WLAN und Netzwerk, da es mir mehr Möglichkeiten bietet. Mit Bluetooth kenne ich mich nicht gut aus. Was mir persönlich als Sensoren so alles einfallen würde wäre folgendes:
  • Motordaten (Drehzahl, Kühlwasserdurchfluss, Temperatur, Betriebsstunden, Verbrauchsanzeige, Reichweitenanzeige)
  • Ruderstellung
  • Alarmanlage per IR-Sensor und Reedschalter
  • Lichtschalter für korrekte Zuschaltung der Lichter bei Segelfaht, Motorfahrt, Ankern (Intelligenter Wahlschalter)
  • Tankinhalt (Diesel, Wasser, Fäkaltank)
  • Ultraschall Abstandssensoren (vorn, ggf hinten wenn unübersichtlich)
  • Kühlschranksteuerung (Umschaltung Land/Bord mit reduzierter Leistung)
  • Batterieüberwachung (Spannung, Ladezustand, Füllstand, aktueller Strom, Temperatur)
  • Fernbedienbare Ankerwinsch
  • LTE-WLAN Repeater
  • Wetterdaten am Masttop (Temp, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Taupunkt)
  • Winddaten (Windspeed, Windrichtung)
  • Web-Camera zur Außenkontrolle
Den Windsensor und die Motordaten habe ich schon umgesetzt. Wenn ich aus Kroatien zurück bin werde ich das Projekt zu den Motordaten vorstellen. Dann habe ich genügend Bilder und Daten zum Projekt. Den Ultraschall Abstandssensor würde ich als nächstes angehen wollen, da die Sicht nach vorne sehr begrenzt ist besonders beim Anlegen. Da vertut man sich schnell mal. Den würde ich in die Buglampe integrieren wollen. Sensoren habe ich mir schon besorgt.

Falls jemandem noch was Sinnvolles einfällt bitte einfach hier melden.

Norbert

chrhartz

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139

Montag, 16. April 2018, 00:40

Hallo Norbert,

ui, eine ganz schön lange Liste!

Hast Du Dir schon mal die ToF Sensoren von ST angesehen? Ich hatte da erst kürzlich ein Projekt bei dem
der Inhalt einer Flasche gemessen werden sollte. Die Sensoren würden sich für die Messung von Tankinhalten
ganz gut eignen. Ich glaube, das Thema kommt immer wieder mal hoch.

Ich habe vor einigen Jahren eine Platine für den Blitz-Sensor von Austria-Microsystems entworfen. Ebenfalls
mit Bluetooth. Der empfängt die Störungen auf Mittelwelle, wie sie von Blitzen erzeugt werden und berechnet
die Entfernung. Das müsste man eigentlich mal wiederbeleben, ich habe noch etliche fertig bestückte Platinen
herumliegen. Ach ja, Zeit müsste man haben...

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

140

Montag, 16. April 2018, 07:51

Guten Morgen,

einen Raspberry nutzen wir auch an Bord. Haben darüber Luftdruck, Temperatur, Spannung von Verbraucher- und Starterbatterie und die beiden Wassertanks angeschlossen. Als Geber für den Wassertank verwenden wir diese hier: http://www.compass24.at/sanitaer/wassert…efKey=5xLZ5-hZ5

Ultraschallgeber haben bei uns nicht wirklich funktioniert. Anscheinend gibt es zu viele Reflexionen im Tank (Kunststoff), weshalb wir dann einen mechanischen Geber verwendet haben. Eventuell hätte ein Rohr rund um den Geber geholfen, aber das war mir dann zu kompliziert, den Tank so anzupassen.

Daneben läuft am raspberry noch OpenCPN. Der Raspi ist an das NMEA2000 Netzwerk angebunden (über USB Adapter) und liefert darüber GPS Daten, Kurse,
Temperatur, Luftdruck, etc. und bekommt AIS und Winddaten zur Anzeige. Klappt alles mittlerweile seit 2 Jahren sehr gut.

lg
Gernot

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