Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 195

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

141

Montag, 16. April 2018, 10:11

@all

Ich habe die CAD-Daten angepasst, so dass der Frame jetzt um 2mm länger ist, damit die Platine korrekt reinpasst. Wer sich die CAD-Daten schon runtergeladen hat sollte es noch einmal tun. Ich habe auch noch 2 neue Frames gedruckt. Am 30. April geht mein Boot ins Wasser da werde ich den Windsensor anbringen.

Wer Interesse an unbestückten oder bestückten Platinen hat bitte per PN melden.

@Christian

Wenn ich mich richtig erinnere wolltest Du 2 bestückte Platinen, richtig? Die könnte ich Dir jetzt zuschicken.

Über ToF- Sensorenn (Time of Flight = Licht Laufzeitmessung) habe ich schon nachgedacht und mal einige Typen sondiert. Problem ist die punktuelle Messung (D = 5...10 mm), da ein fokussierter Laserstrahl verwendet wird. Ich denke Ultraschall-Sensoren sind da besser geeignet, da sie einen größeren Bereich abdecken können (D = 300...1000mm). Wenn man an eine Steganlage fährt sieht man u.U. nur die schmale Lauffläche vom Steg oder einen Pfosten. Der schmale Laserstrahl ist da ungeeignet. Die Ultraschallsensoren im KFZ-Bereich sind eine interessante Sache. Die können großflächig die Umgebung erfassen und geben die Position und den Abstand der 5 nächsten Objekte aus (Seitenscann-Sensor für Parklückenerkennung). Das macht der Sensor alles selbständig und gibt es seriell-digital aus. Die Sensoren sind millionenfach im Einsatz und bestens getestet. Im Internet gibt es einige Projekte die sich mit den KFZ-Ultraschallsensoren beschäftigen. Die Ansteuerung ist allerdings nicht ganz trivial, da die Protokolle nicht offen sind. Die haben das durch Reverse Engineeering selbst rausgefunden. Das Protokoll ist aber je nach Hersteller teilweise standartisiert. Meistens gibt es eine Control-Unit an die alle Sensoren angebunden sind. Ab da sind die Daten dann auch im CAN-Bus. Ich wollte erstmal mit dem HC-SR04 Ultraschallmodul anfangen. Der ließe sich sehr einfach mit dem ESP8266 verbinden und auswerten. Der getrennte Sender und Empfänger gefallen mir aber nicht. Zudem ist das Teil nicht Wasserdicht. Da sind die KFZ-Parksensoren interessanter und passen besser zur Anwendung.

@jobe_graz:
Für die Füllstandsmessung würde ich lieber kapazitive Sensoren verwenden (Marke Eigenbau). Die Sensoren mit dem Schwimmer sind nicht schlecht, benötigen aber ein recht großes Loch zur Montage und sind bei Seegang sehr unruhig. In dem Schwimmer ist ein Magnet der beim Vorbeilaufen im Stab Reed-Kontakte schließt an denen ein Widerstand angeschglossen ist. Die Auflösung ist je nach Typ grob (4...10 Reed-Kontakte). Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich beim Tank lieber den Durchfluss oder den Füllstand messen soll. Beim Durchfluß müsste ich am Tank nichts ändern. Dann zählt man einfach ab vollem Tank den Verbrauch des Diesels. Bei Wasserblasen geht ein Stabsensor auch nicht. Da kann man nur den Durchfluß zählen.

Ich verwende auch einen Raspi mit OpenPlotter und habe da alles mögliche angeschlossen:
  • Temperatur
  • Luftdruch
  • Luftfeuchtigkeit
  • Neigungssensoren
  • Winddaten
  • Tiefenmesser
  • Motrordrehzahl
  • Schraubendrehzahl
  • Kühlmittelfluß
  • Kühlmitteltemperatur
Das ist ein sehr schöners Projekt mit verdammt vielen Möglichkeiten.

chrhartz

Offizier

Beiträge: 267

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

142

Dienstag, 17. April 2018, 20:54

Hallo Norbert,

ich habe Deinen Thread auch auf dem neptun22 Forum verlinkt. Einen Interessenten habe ich schon. :)

Es werden also mindestens zwei bestückte Platinen für mich. Ich schicke Dir später noch eine PN.

Was muss denn sonst noch beschafft werden? 2 Spannungsregler, 2 Lager, Gewindestange, Stator,
Alustange und Kleinmaterial sind schon mal klar.

Könntest Du nicht einen Teilesatz zusammenstellen? Dadurch würden die Versandkosten für die
Kleinteile sinken.

Wenn Du eine Idee für Reflektionsfolie für die Unterseite hast, ich habe einen Laser hier herumstehen
und würde das Auslasern anbieten.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

ravwerner

Leichtmatrose

Beiträge: 43

Wohnort: Wien

Schiffsname: be free und LOLA

Bootstyp: Segelboot, Mantra28 und Segelboot -Jolle Aquila

Heimathafen: Grado/Italien

MMSI: Ja, hab ich auf Anfrage

  • Nachricht senden

143

Dienstag, 17. April 2018, 21:25

Grüss Euch

Mir fällt noch Navtex dazu ein -ist zwar ein bissl mit HF (Empfangstechnik) verbunden, aber vielleicht gibt es hier auch eine günstige Lösung - eventuell mit Anbindung an die kleinen Mörer Navtex Boxen.

Grüsse
Werner

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 195

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

144

Dienstag, 17. April 2018, 21:44

Hallo Christian,

4 Platinen sind bestückt. 2 davon brauche ich selber. 2 wären noch zum Verkauf. Kann natürlich noch 6 Stück bestücken. Da habe ich aber erst wieder Anfang Mai Zeit dafür.

Grundsätzlich würde ich auch fertige Sets mit allen Teilen anbieten. Die Platine wäre dann bestückt und mit der Software versehen. Die 3D-Kunststoffteile sind jedoch unlackiert. Das würde dann 106,00 Euro zzgl. Versand kosten. Mit Versand ca. 110,00 Euro. Wer lackierte Teile haben will zahlt 20 Euro extra. In meiner Kostenaufstellung im Thread Nr 105 sind alle Infos in der Zip-Datei enthalten.

Zwei Interessenten für das Set hätte ich bereits. Wenn noch zwei dazukommen wäre das ok. Dann würde ich Anfang Mai alle Teile drucken wollen. Das Material bis auf die Drehteile sind vorrätig. Ich hatte nochmal in meiner Firma nachgefragt. Die CNC-Maschinen darf ich nicht benutzen. Bei uns sind gerade zwei CNC-Maschine defekt und müssen repariert werden. Da ist momentan ein wenig Stress angesagt und es ist einiges liegen geblieben. Die manuellen Drehmaschinen dürfte ich aber benutzen. Allerdings nicht allein. Da muss aus Sicherheitsgründen immer eine zweite Person da sein, wenn ich am Wochenende was machen will. Das würde aber gehen. Da würde mein Kollege sicher mitmachen.

Die Reflexionsfolie lässt sich sehr gut mit einem Cuttermesser zuschneiden wenn die Folie aufgeklebt ist. Ich denke Laserschneiden ist nicht unbedingt notwendig. Wenn Du willst, kannst Du das ja mal probieren. Die Folie wäre im Set mit dabei. Ich könnte auch etwas mehr beilegen für Tests. Mal schauen wie gut das geht. Das Aufkleben bei einer zugeschnittenen Folie ist aber nicht ganz trivial, da man die Folie als Ganzes vorher korrekt ausrichten muss. Die Folie ist sehr dünn und labbering und rollt sich auf, wenn die Schutzfolie ab ist. Da ist vermutlich das Aufbringen eines größeren Folienstücks leichter, da man es nicht ausrichten muss. Das Zuschneiden geht sehr sauber und einfach, wenn man einen scharften Cutter hat. Die Folie klebt so stark, dass ein nachträgliches abziehen nicht möglich ist. Die Folie geht dann kaputt. Der erste Versuch muss also sitzen. Die Folie wird im Staßenverkehr zum Bekleben von Straßenbegrenzungspfosten benutzt. Das ist ein Höllenzeug und klebt wie irre. Die Reflexionseigenschaft ist dementsprechend sehr gut.

Norbert

ravwerner

Leichtmatrose

Beiträge: 43

Wohnort: Wien

Schiffsname: be free und LOLA

Bootstyp: Segelboot, Mantra28 und Segelboot -Jolle Aquila

Heimathafen: Grado/Italien

MMSI: Ja, hab ich auf Anfrage

  • Nachricht senden

145

Dienstag, 17. April 2018, 22:01

Servus

Würde einen kompletten "Bausatz" zum selberlackieren nehmen.

Werner
Wenn ok,dann bitte an ravwerner(at)gmx.at ein mail wegen fehlender Daten (Adresse usw,).

chrhartz

Offizier

Beiträge: 267

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

  • Nachricht senden

146

Dienstag, 17. April 2018, 22:12

Hallo Norbert,

zwei Platinen würde ich wie gesagt nehmen. Statoren wären aber wichtig, ohne die geht es ja nicht. :)

Mit Teilesatz meine ich eher die Kleinteile.

Inbusschrauben, Scheiben, Magnete, Lager usw. Also die Teile, die man beim Obi
so gut wie nicht bekommt und meistens online nur in größeren Stückzahlen.

Wenn man keine DIN-Nummern bzw. Einkaufsquellen hat, wird man sich bei den Mechanik-
teilen schwer tun schätze ich.

Den 3d-Druck würde ich meinem Drucker nicht antun wollen, sondern eher im Maker-Space
auf dem Sinterdrucker in Auftrag geben. Ich müsste nur die Schalen positionieren, dann kann man
die im Stück drucken und muss nicht kleben.

Viele Grüße,
Christian
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 195

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

147

Dienstag, 17. April 2018, 22:25

@ravwerner:

Navtex kann man recht kostengünstig mit einem alten DVBT-Stick empfangen. Dazu gibt es bereits fertige Software. Ein Laptop mit DVBT-Stick und Software reicht völlig aus, muss allerdings auch immer mitlaufen, da die Aussendungen zu festen Zeiten und Warnungen unregelmäßig kommen. Wer halbwegs gescheiten Handyempfang hat, kann das Ganze auch via Internet empfangen. Ich war erstaunt wie gut in Kroatien der Handyempfang zwischen den Inseln war. Überall durchgängig UMTS und fast überall LTE bzw. HSDPA. Und das auch in den entlegendsten Winkeln. Das ging besser als bei mir in Düsseldorf. Da ist Deutschland eine richtige Internetwüste.

Im Anhang sind noch ein paar Bilder zum Lackieren der Teile angehängt. Ich habe heute noch ein paar Teile nachlackiert.
»norbert-walter« hat folgende Dateien angehängt:

ravwerner

Leichtmatrose

Beiträge: 43

Wohnort: Wien

Schiffsname: be free und LOLA

Bootstyp: Segelboot, Mantra28 und Segelboot -Jolle Aquila

Heimathafen: Grado/Italien

MMSI: Ja, hab ich auf Anfrage

  • Nachricht senden

148

Dienstag, 17. April 2018, 23:32

Hallo Norbert

Navtex war in Verbindung zu Raspi gemeint, der läuft auch immer mit, vor allem wenn man unterwegs ist.

Hast Du eventuell einen link parat wo es mit deinem Vorschlag einfach geht? Ich habe auf die schnelle nichts konkretes er-google-t.

Werner

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 195

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

149

Dienstag, 17. April 2018, 23:51

@ravwerner:

Das müsste ich erst raussuchen. Ich kenne nur das Projekt in Verbindung mit einem Laptop. Ich meine es lief unter Windows. Mit dem Raspi müsste das auch gehen. AIS-Daten bekomme ich mit einem UMTS-Stick problemlos in den Raspi rein. Der Empfang geht also. Ist halt nur eine andere Frequenz. Das was man noch benötigt ist der Navtex-Decoder. Im Funkamateurbereich kann man Software kaufen die alle möglichen Decoder enthällt. Das Audiosignal wird dann per Soundkarte oder digitalen Audiodatenstream an den Software-Decoder geleitet. Der gibt dann den Klartext aus. Navtex ist Mittelwelle bei 518kHz im Telexformat. Also recht lahm in der Datenübertragung. Der Raspi sollte das schaffen. Man müsste den Software-Decoder für Linux finden.

Hier mal ein Link auf die Schnelle:

https://www.dxzone.com/catalog/Software/Navtex/

Such mal im Funkamateurbereich. Da müsste was zu finden sein.

Norbert

Hab sogar hier im Forum was gefunden:

Raspberry Pi als Navtex-Empfänger

Das wäre mein Favorit. Da ist alles sehr kompakt und läuft über die serielle Schnittstelle ohne Probleme am Raspi. Web-Frontend inklusive. Fertig!

und hier auch:

https://www.youtube.com/watch?v=SwL_ZQ_iBIM

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (18. April 2018, 00:04)


ravwerner

Leichtmatrose

Beiträge: 43

Wohnort: Wien

Schiffsname: be free und LOLA

Bootstyp: Segelboot, Mantra28 und Segelboot -Jolle Aquila

Heimathafen: Grado/Italien

MMSI: Ja, hab ich auf Anfrage

  • Nachricht senden

150

Mittwoch, 18. April 2018, 08:26

Hallo Norbert,

Danke für die Links, das im Forum habe ich komplett übersehen.

Gute Idee mit den Amateurfunkern.

Werner wünscht einen sonnigen Tag

151

Mittwoch, 18. April 2018, 15:41

@jobe_graz:
Für die Füllstandsmessung würde ich lieber kapazitive Sensoren verwenden (Marke Eigenbau). Die Sensoren mit dem Schwimmer sind nicht schlecht, benötigen aber ein recht großes Loch zur Montage und sind bei Seegang sehr unruhig. In dem Schwimmer ist ein Magnet der beim Vorbeilaufen im Stab Reed-Kontakte schließt an denen ein Widerstand angeschglossen ist. Die Auflösung ist je nach Typ grob (4...10 Reed-Kontakte). Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich beim Tank lieber den Durchfluss oder den Füllstand messen soll. Beim Durchfluß müsste ich am Tank nichts ändern. Dann zählt man einfach ab vollem Tank den Verbrauch des Diesels. Bei Wasserblasen geht ein Stabsensor auch nicht. Da kann man nur den Durchfluß zählen.

Ich verwende auch einen Raspi mit OpenPlotter und habe da alles mögliche angeschlossen:
(...)
Das ist ein sehr schöners Projekt mit verdammt vielen Möglichkeiten.
Ja - ist ein spannendes Projekt und es gibt immer neue Ideen für Erweiterungen :-). Nach langem Probieren hab ich mich für die mechanische Variante entschieden, weil ich mit Ultraschall nicht zu Recht kam und die kapazitive Messung im Eigenbau nicht auf die Reihe brachte bzw. die Zeit bis zum Saisonstart ausging :-). Bei mir war der Vorteil, dass die mechanische Variante exakt in die bereits bestehende Öffnung (dort war ein analoge Schwimmeranzeige angebracht) gepasst hat. So gesehen musste man nichts mehr basteln. Altes Teil raus, neues rein, Anschließen und fertig. Die Ungenauigkeit in Lage ist für mich vernachlässigbar. Mir ging es darum komfortabel zu sehen, ob man demnächst irgendwo Wasser bunkern muss oder nicht.

Die Anzeige habe ich mit Dashing bzw. dem Nachfolger Smashing gemacht (siehe Anhang). Aber jetzt wieder zurück zu deinem Thema, im Thread ging es ja um etwas anderes.

lg
Gernot
»jobe_graz« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_0015.jpg (313,98 kB - 7 mal heruntergeladen - zuletzt: 13. Juni 2018, 14:30)

Moeritsen

Bootsmann

Beiträge: 133

Schiffsname: Hella

Bootstyp: Bandholm BA 30

Heimathafen: Kiel

  • Nachricht senden

152

Mittwoch, 18. April 2018, 15:43

Hallo allerseits,

eine Frage ein wenig Off Topic an die Raspi-Experten hier im Thread:

Wie erwähnt habe ich so ein kleines Kerlchen inzwischen auch am Start, eine GPS-Maus angeschlossen und eingerichtet und verteile die NMEA-Daten nachvollziehbar und sichtbar zum Testen einmal über kabelgebnundenes Netz und über das integrierte WLAN des Pi-3. Das läuft mit Windowsa-Rechnern wunderbar, sie empfangen nach Einloggen im WLAN bzw. Arbeiten im gleichen Netzwerksegment NMEA-Daten und stellen sie in OpenCPN im NMEA-Logger auch dar.
Was nicht läuft, sind Adroid-Handys. Diese loggen sich im WLAN des Raspberry ein, aber ich bekomme mit verschiedenen Apps keine NMEA-Daten angezeigt.
Kennt ihr dieses verhalten und habt eine Erklärung dafür?
Für Hilfe wäre ich dankbar, denn ein wasserdichtes China-Handy als kleines Display für Tiefe, COG und Kurs wäre doch ganz schick und bezahlbar...so meine Idee.

Viele Grüße
Michael

153

Mittwoch, 18. April 2018, 15:49


Was nicht läuft, sind Adroid-Handys. Diese loggen sich im WLAN des Raspberry ein, aber ich bekomme mit verschiedenen Apps keine NMEA-Daten angezeigt.
Kennt ihr dieses verhalten und habt eine Erklärung dafür?

Welche Android Apps genau? Können diese überhaupt NMEA Daten über WLAN empfangen? Wenn ja auf welcher Protokollebene (TCP? UDP?)?
Frage - sollten wir nicht einen eigenen Thread a la "Raspberry an Bord" oder so aufmachen? Hier sammeln sich unter Umständen interessante Off-topic Themen dazu?

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 195

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

154

Mittwoch, 18. April 2018, 20:58

Hallo Michael,

wenn Du z.B. diese Android Apps benutzt, funktioniert die Verbindung mit OpenPlotter:
  • avnav
  • nv charts
  • wingps marine
  • opencpn

Die habe ich selbst ausprobiert. Du musst dann die IP von OpenPlotter und den benutzten Port angeben. Infos findest Du in OpenPlotter.

Norbert

Moeritsen

Bootsmann

Beiträge: 133

Schiffsname: Hella

Bootstyp: Bandholm BA 30

Heimathafen: Kiel

  • Nachricht senden

155

Mittwoch, 18. April 2018, 21:38

Hallo Norbert,

Opencpn in der Android-Version habe ich getestet, genau mit den Einstellungen, die mir Openplotter vorgibt (IP 10.10.10.1; Port 10109). Mit exakt den gleichen Daten auf einem Windows-Tablet: Alles OK.
Der NMEA-Logger zeigt allerdings nichts.
Dann habe ich getestet: Sailtracker mit eben diesen Daten, auch nichts.
Das macht mich stutzig, weil sich mir die Logik nicht erschließt....

Aber vielleicht sitzt das Problem vor dem Bildschirm. Wer weiß.

Viele Grüße Michael

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 195

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

156

Mittwoch, 18. April 2018, 22:35

@Moeritsen:

Verwendest Du auf dem Handy einen Portblocker, einen Proxy oder eine Firewall? Ist Dein Handy gebrandet (Telecom o.ä.)?

Was hast Du für ein Handy?

Teste mal folgendes:
  1. Benutzt Du den Raspi als HotSpot oder logt der sich in Dein Home-WLAN ein?
  2. Kannst Du mit dem Handy ins Internet, wenn Du im Home-WLAN bist? (Mobilenetz vorher ausschalten)
  3. Bist Du mit dem Handy im selben WLAN-Netz wie der Raspi?
  4. Kannst Du vom Raspi einen Ping auf Dein Handy machen? ( IP unter Infos raussuchen)
  5. Installiere mal den "Simple Telnet Client" aus dem AppStore und log Dich mal mit den selben Einstellungen ein
Wenn Du Hilfe brauchst, wir können auch gerne mal telefonieren. Schick mir eine PN mit Deiner Telefonnummer.

Norbert

Moeritsen

Bootsmann

Beiträge: 133

Schiffsname: Hella

Bootstyp: Bandholm BA 30

Heimathafen: Kiel

  • Nachricht senden

157

Freitag, 20. April 2018, 00:24

Moin Norbert,

habe es herausgefunden, danke für deine Tipps, die ich frevelhafterweise erst nach den eigenen Versuchen gelesen habe.
Die Sache fing an zu funktionieren, nachdem ich das interne GPS des Handys abgeschaltet habe und den mobilen Datenempfang. Offensichtlich scheinen sich die Datenströme, die über das Openplotter-WLAN kommen, irgendwo zu verlieren, wenn die genannten Komponenten auf dem Handy mitlaufen.

Dass ich inzwischen meine Openplotter-Installation zerschossen habe, weil ich mit dem SignalK-Server herumgespielt und dort einige Apps und Plugins nachinstalliert habe, erzähle ich besser nicht. ;(

Ist schon etwas doof, wenn Openplotter plötzlich nicht mehr startet, weil der SignalK-Server offenbar nicht mehr zu starten ist. Wahrscheinlich muss man dann an irgendwelche Scripte ran, aber dazu habe ich bei weitem zu wenig Linux-KnowHow. Und die große, bunte Suchmaschine hat auch nicht so recht helfen können.

Learning by failure ist das Motto....

Gute Nacht und bis demnächst in diesem Theater.
Michael

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 195

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

158

Freitag, 20. April 2018, 16:24

Hi Michael,

in OpenPlotter gibt es eine "SD Card Copier" Funktion (siehe Menüleiste). Da sichert man das komplette Image der SD-Card z.B. auf einer anderen gleich großen SD-Card. Da hast Du dann eine Sicherung falls was schiefgeht. Du brauchst dann nur noch die SD-Card wechseln. Das hat mich so einige Male gerettet. Ich habe immer eine Kopie als Sicherung. Das ist auch für später ganz praktisch falls der Raspi mal abstürzt oder hart ausgeschaltet wird und das Image defekt ist.

Norbert

PS. Das Programm hieß anders, hab es gerade korrigiert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (20. April 2018, 20:36)


Kartoffelbrei

Proviantmeister

Beiträge: 537

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

  • Nachricht senden

159

Montag, 23. April 2018, 10:59

Was macht der Windsensor? Gibts schon Testergebnisse aus der Praxis?
Gruß, Jörg!

  • »norbert-walter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 195

Wohnort: Düsseldorf

Schiffsname: Cumulus

Bootstyp: Dehlya 22

Heimathafen: Lemmer (NL)

  • Nachricht senden

160

Dienstag, 24. April 2018, 22:46

@all:

Das Projekt ist momentan etwas off, da ich bis Ende dieser Woche in Kroatien bin und meinem Vater helfe sein Boot ins Wasser zu bringen. Es geht aber auf jeden Fall weiter und ich halte alle auf dem Laufenden. Anfang nächster Woche werde ich neue Teile für den Windsensor drucken. Dann nimmt das Projekt wieder Fahrt auf. Ich werde dann den Windsensor an meinem Boot anbringen. Riggse wird das dann wohl auch tun. Sein Boot müsste ja jetzt auch im Wasser sein. Dann gibt es auch erste Testberichte.

Ich konnte jetzt auch endlich den NASA-Windsensor im Boot meines Vaters erfolgreich über NMEA0183 an OpenPlotter anbinden. Die NMEA0183 Schnittstelle beim NASA-Windsensor ist nicht sonderlich gut dokumentiert. Genauer genommen gar nicht. Nicht mal das Handbuch enthält Hinweise dazu. Es wird zwar oft mit NMEA0183 beworben man weiß nur nicht wie man das anbinden soll. Laut Hersteller gibt es ein NMEA-Kabel, das in die DIN-Buchse am Hauptgerät gesteckt wird. Allerdings kann dann kein Tochergerät mehr verwendet werden. Das war bei meinem Vater aber auch im Einsatz. Sich einfach zwischen die Leitungen zu hängen ging auch nicht, da die Signale vom Hauptgerät zu schwach sind. Ich habe mir noch einen Verstärker gebaut der dazwischen geschaltet wird. Damit sind die Signale RS422-konform. Damit ging es dann endlich. Ein Tipp für diejenigen die das auch machen wollen, es gibt verschiedene Versionen des Windsensors von NASA. Nicht alle Versionen können NMEA0183. Einige Hauptgeräte haben keinen DIN-Ausgang für ein Tochergrät und damit auch kein NMEA. Ältere Geräte konnten das meist noch. Einen Schaltplan dazu findet ihr als Anhang.

Norbert
»norbert-walter« hat folgende Datei angehängt:

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 535   Hits gestern: 2 079   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 809 085   Hits pro Tag: 2 339,59 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 3 418   Klicks gestern: 15 200   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 31 253 986   Klicks pro Tag: 19 196,63 

Kontrollzentrum

Helvetia