Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

tommyknox

Matrose

  • »tommyknox« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Wohnort: Recklinghausen

Schiffsname: Rubicon

Bootstyp: Dehler Optima 92

Heimathafen: Lemmer

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 1. April 2018, 10:22

Fördermenge Seewasserkühlung Penta MD11

Frohe Ostern zusammen!

Wer von Euch kann mir sagen, wieviel Seewasser im Durchlauf beim Volvo Penta MD11 normal ist?
Also wieviel Liter/Min.?

Bei uns kommt extrem wenig Wasser durch den Auspuff. Haben aber keine Überhitzungsprobleme.

Wir werden quasi in jedem Hafen von anderen darauf aufmerksam gemacht, dass zu wenig Wasser Austritt. Das macht uns Sorgen.

Vielen Dank für Eure Tips.
Liebe Grüsse
Tom
Viele Grüße! :D

2

Sonntag, 1. April 2018, 12:41

Bei den alten kleinen Volvomotoren scheint immer recht wenig Wasser zu kommen.
Wenn es aber so wenig ist, dass es wirklich auffällig wird, dann prüfst Du nacheinander:
  1. Impeller
  2. Wasserpumpendeckel auf Einlaufspuren.
  3. Pumpengehäuse auf Einlaufspuren.
  4. Kamm im Pumpengehäuse
  5. Ablasshähne am Motorblock., nur bei Einkreiskühlung.
  6. Bei Zweikreiskühlung Röhrenbündel ausbauen und reinigen.
Zu 1. Einmal pro Saison neu ist nie ein Fehler.

Zu 2. Man kann den Deckel bei fast allen Pumpen einmal umdrehen. Andere Möglichkeit: Deckel auf ebener Unterlage planschleifen.

Zu 3. Wenn hier etwas eingelaufen ist, muss die Pumpe erneuert werden.

Zu 4. Der Kamm ist die Engstelle im Gehäuse. Bei manchen Pumpen kann man ihn austauschen.

Zu 5. Aus den Hähnen soll Wasser fließen können. Wenn Sand oder Korrosionsrückstände die Kanäle verstopft haben, kann man ein wenig mit Draht stochern. Viel bringt das aber nicht.

Zu 6. Auch hier kann es selten einmal zu Verstopfungen kommen, die den Durchfluss dann logischerweise behindern.

Wenn Du am Ende der Liste angekommen bist und keinen Erfolg hattest, beobachtest Du die Temperaturanzeige weiterhin genau und lebst mit dem Mangel, der wahrscheinlich keiner Ist.
:S

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 383

Schiffsname: LIMANDE

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Wassersportgemeinschaft Arnis

Rufzeichen: DK9289

MMSI: 211751940

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 1. April 2018, 16:36

Ich hatte in meinem vorigen Boot einen MD7A, auch ein recht betagtes Schätzchen. Wir haben uns zu Anfang auch Sorgen gemacht wegen eines im Vergleich zu anderen Booten recht mickerigen Kühlwasseraustrittes.
Ich habe zwei Motorenwerkstätten konsultiert. Deren Frage war immer: Wird der Motor zu warm (Temperaturanzeige im roten Bereich)? Bzw. überhitzt er, dann stinkt er deutlich wahrnehmbar? Letzteres hatte ich mal wegen einer defekten Wasserpumpe.
Antwort: zweimal Nein. "Dann mach dir mal keine Sorgen."
Und von Fa. Schmidt & Seifert in Hamburg gab es noch die Empfehlung keine prophylaktische Reparatur vorzunehmen im Hinblick auf die mangelhaft Ersatzteilsituation dieser alten Aggregate.
Also prüfe die Punkte, die ugies angeführt hat, ansonsten: never touch a running system.
Wenn Du am Ende der Liste angekommen bist und keinen Erfolg hattest, beobachtest Du die Temperaturanzeige weiterhin genau und lebst mit dem Mangel, der wahrscheinlich keiner Ist.
So habe ich es gemacht.

NC35

Offizier

Beiträge: 172

Wohnort: Jütland

Schiffsname: Aeolus

Bootstyp: Nauticat 35

Heimathafen: Lübeck

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 1. April 2018, 17:14

Alle mir zur Verfügungstehenden Unterlagen machen zu diesem Motor keine Angabe.

5

Sonntag, 1. April 2018, 17:29

Alle mir zur Verfügungstehenden Unterlagen machen zu diesem Motor keine Angabe.
... das ist ja mal eine wirklich wichtige Information!

s.c.n.r.
:S

Marinero

Seebär

Beiträge: 1 240

Schiffsname: Lilla My

Bootstyp: Omega 42

Heimathafen: Aabenraa Sejl Club

Rufzeichen: DF5010

MMSI: 211391180

  • Nachricht senden

6

Sonntag, 1. April 2018, 18:50

dito..... bei meinen Eltern MD7A, bei uns MD11, bei beiden recht kümmerlich, was da so hinten raus kommt. Die Wasserpumpen sind ja auch recht mickrig.

Aber so lange man ordentlich Gas geben kann und nix an zu klingeln fängt, was will man mehr? :dntknw:

fiete-34

Seebär

Beiträge: 1 046

Wohnort: Nähe Frankfurt

Bootstyp: klassische 34´- SY

Heimathafen: Kieler Förde

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 1. April 2018, 19:01

Moin tommyknox,
more input please! Was ist "extrem wenig..."? Mach´ konkrete Angaben zum aktuellen Durchfluss! Wenn ein Thermometer vorhanden ist - was sagt denn das? Ist Deine Maschine zweikreisgekühlt?Gibt es einen Seewasserfilter? Wie sieht der Impeller aus? Funktioniert das Thermostat?Jedenfalls sollte die Seekühlwasser- Temperatur am Zylinderkopf/Thermostatgehäuse 60-65 Grd C bzw. die Frischkühlwassertemperatur an der gleichen Stelle 0-75 Grd C nicht überschreiten. Zu wenig Durchfluss würde höhere Temperaturen zur Folge haben, oder Du hast irgendwann wegen Verschmutzung/Sazablagerung überhaupt keinen Durchfluss mehr. Mann kann den Durcfluss auch messen, indem man eine Pütz unter den Auspuff hält und so das ganze bei verschiedenen Drehzahlen auslitert. Ca.10ltr./min. sollten erreicht werden.
Wenn keine Temperaturanzeige und auch kein Alarm vorhanden ist, nimm´ ein handelsübliches Infrarot- Thermometer (gibt es schon für ca. 20 €). Schön wären ein paar Fotos, oder etwas über Deine Messungen zu erfahren...
Handbrei...! F.

NC35

Offizier

Beiträge: 172

Wohnort: Jütland

Schiffsname: Aeolus

Bootstyp: Nauticat 35

Heimathafen: Lübeck

  • Nachricht senden

8

Sonntag, 1. April 2018, 19:11

Alle mir zur Verfügungstehenden Unterlagen machen zu diesem Motor keine Angabe.
... das ist ja mal eine wirklich wichtige Information!

s.c.n.r.

Genau! Weil bei anderen Motoren Volvo Penta schon Daten veröffentlicht hat. (Brauchst nicht widerstehen....)
»NC35« hat folgende Datei angehängt:

9

Sonntag, 1. April 2018, 20:47

... was überhaupt gar nichts daran ändert, dass Dein Beitrag so gar nichts dazu tut das Thema voran zu bringen.

Und mir ist klar: Auch dieser Beitrag tut das nicht. Deshalb bitte ich den TO vorsorglich schon mal um Verzeihung..
:S

10

Sonntag, 1. April 2018, 21:40

Ich hatte auf meinem alten Kutter auch einen MD11C,
der hat auch nur so vor sich hinn geplämpert.. ich habe immer neidisch zu den Motoren mit großem starkem Kühlwasseraustritt und vollen Klang geschielt.
Aber solange er brav pütt pütt macht und die Temperaturanzeige pendelt (nicht rot) ist, vermutlich, alles i.O.

Beiträge: 1 543

Wohnort: Pinneberg bei Hamburg

Schiffsname: Lekker

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Fahrensodde

Rufzeichen: DA2049

MMSI: 211683610

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 1. April 2018, 22:56

...also rechnen wir doch mal, wie viel Wasser denn überhaupt von Nöten ist. Der betrachtete Jockel hat 17 kW Leistung. Geht man von der Faustformel aus, dass von der eingesetzten Brennstoffenergie jeweils ein Drittel in der Nutzleistung, im Abgas und im Kühlwasser landen, so wollen 17 kW abgeführt werden.
Die nächste Annahme ist, dass das Seewasser um maximal 30 K erwärmt werden soll (20° Eintritt → 50° Austritt). So ergibt sich ein Kühlwasserstrom von etwa 130 ml pro Sekunde.
Bewegt man sich nun dort, wo andere den Kühlwasserstrom beobachten können, also im Hafen, so läuft der Motor vorwiegend mit Mindestdrehzahl, also etwa einem Viertel der Volllastdrehzahl. Ein Viertel der errechneten 130 ml/s sind dann nur noch gut 30 ml/s oder etwa 2 l pro Minute. Das ist dann nur noch ein spärliches Rinnsal - aber es reicht. :P

yippieaye

Matrose

Beiträge: 59

Wohnort: AT

Bootstyp: Bavaria 42

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 1. April 2018, 23:37

Hallo,

wenn wenig Wasser rauskommt, dann kommt auch wenig Wasser rein, es sei denn Dein Boot füllt sich langsam zu einem Reservoir auf, das nehme ich aber nicht an.

Die üblichen Verdächtigen wirst Du ja kontrolliert haben, Impeller, Wasserfilter etc. Zu Letzterem solltest Du besonders skeptisch sein. Manche Filtergehäuse, insbesondere das völlig überteuerte originale schwarze Volvogehäuse, neigt zu Undichtheiten beim Deckelverschluß, aber auch Andere Marken können das. Ich würde daher empfehlen hier eine besonderes Augenmerk darauf zu legen, da sonst Luft mit angesaugt wird und das dann die Ansaugmenge verkleinert. Selbst wenn es augenscheinlich gut geschlosssen ist kann da was sein. Zum Testen einfach den Zu- und Ablauchschlauch abnehmen, überbrücken(mit entsprechendem Rohr verbinden) und starten, wenn dann mehr kommt ist das die Fehlerquelle. (Halt nicht gerade im total verdreckten Hafenwasser durchführen)
Grundsätzlich würde ich auch alle Schlauchverbindungen bis zur Seewasserpumpe gründlich überprüfen.

Auf meinem alten Boot hatte ich auch einen MD11 ohne Wärmetauscher, also direkt gekühlt, und hatte mit Verkalkung der Kühlkanäle zu kämpfen. Leider kann man das von aussen nicht erkennen ohne einen der Zylinderköpfe abzunehmen. Bei mir kam das auch durch zu lange, zu heisses Fahren aufgrund eines verdammten Wasserfilters, der Luft mitsaugte. Die Temperaturanzeige hat mich getäuscht.

Gutes Gelingen...

Beiträge: 1 728

Wohnort: OWL-zu weit weg vom Wasser

Schiffsname: Farewell

Bootstyp: Friendship 28

Rufzeichen: Gibt´s nur auf Anfrage

MMSI: die auch

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 3. April 2018, 07:39

Hi,

@tommyknox:

Man kann mal versuchen bei den üblichen Pumpenherstellern (z.B. Johnson) eine vergleichbare bzw. umgeschlüsselte Impellerpumpe für den MD11 zu finden. Dann findet man in den heute ordentlichen technischen Angaben auch die Fördermengen, wobei möglicherweise noch eine Untersetzung durch den Zahnradantrieb im Steuergehäuse dazukommt.

Für meinen MD7A habe ich das mal interessehalber gemacht und die Fördermenge geht von deutlich unter 10l/min bis zu knapp unter 20l/min.
Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

Beiträge: 52

Schiffsname: Stina

Bootstyp: Contest 31 HT

Heimathafen: Delfzijl NL

Rufzeichen: DF 8737

  • Nachricht senden

14

Dienstag, 3. April 2018, 08:18

Hallo
habe im Schiff einen Volvo MD2B, der hat m.E. die gleiche Pumpe wie der MD 11: Johnson F35B.( Erkennt man an den 4 Schrauben im Deckel ) Siehe bei Yachtzubehör24.eu!!! Dort sind die Johnson Pumpen mit den entspr. Daten aufgeführt.
Gruß Werner

tommyknox

Matrose

  • »tommyknox« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Wohnort: Recklinghausen

Schiffsname: Rubicon

Bootstyp: Dehler Optima 92

Heimathafen: Lemmer

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 10. April 2018, 09:44

Danke für Eure Tips. Ich hab nach langem hin und her noch keine Verbesserung. Werde nun nach und nach Seewasserfilter, Wasserpumpe, Schläuche erneuern und den Motor mit Essig spülen.
Viele Grüße! :D

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 7 463

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

  • Nachricht senden

16

Dienstag, 10. April 2018, 11:08

...also rechnen wir doch mal, wie viel Wasser denn überhaupt von Nöten ist. Der betrachtete Jockel hat 17 kW Leistung. Geht man von der Faustformel aus, dass von der eingesetzten Brennstoffenergie jeweils ein Drittel in der Nutzleistung, im Abgas und im Kühlwasser landen, so wollen 17 kW abgeführt werden.
Die nächste Annahme ist, dass das Seewasser um maximal 30 K erwärmt werden soll (20° Eintritt → 50° Austritt). So ergibt sich ein Kühlwasserstrom von etwa 130 ml pro Sekunde.
Bewegt man sich nun dort, wo andere den Kühlwasserstrom beobachten können, also im Hafen, so läuft der Motor vorwiegend mit Mindestdrehzahl, also etwa einem Viertel der Volllastdrehzahl. Ein Viertel der errechneten 130 ml/s sind dann nur noch gut 30 ml/s oder etwa 2 l pro Minute. Das ist dann nur noch ein spärliches Rinnsal - aber es reicht. :P
Habe nicht nachgerechnet aber bei einen 17 kW Motor verschindet nicht nur die Wärme vom motor ins Kühlwasser aber auch die vom Abgas i ( anders also als bei z.B. ein Auto , dort verschwindet das Abgas ja ungekühlt in der Luft) ) .
Nach der 1:1:1 Faustregel also keine 17KW sondern 34 KW ( 17 Leistung , 17 Kühlwasser und 17 Abgas ) ins Kühlwasser .
Da wären also die doppelte Menge an Kühlwasser benötigt.
Übrigens sind 50 Grad schon ziemlich viel , normal ist höchsens 40 Grad.
Eventuell also noch mal nachrechnen ?
Ad

Abyss

Seebär

Beiträge: 1 400

Wohnort: Berlin

Schiffsname: Abyss

Bootstyp: Etap 28i

Heimathafen: Rom/Fiumicino, Italien

Rufzeichen: DC8184

MMSI: 211678190

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 10. April 2018, 11:35

Habe den Volvo 2002er, Einkreiskühlung.
Kühlwasseraustritt war noch soweit ok, aber:
Beim Wechsel des Zylinderkopfes vor 2 Wochen war das Kühlwasserverteiler-Rohr stark zugesetzt.
Ein Messing-Rohr im Zylinderkopf, welches das Kühlwasser von der Förderpumpe verteilt.
Trotz früherer Essigspülungen.
Die Kühlkanäle im Zylinderkopf sahen noch halbwegs durchgängig aus, eine Reinigung (mechanisch + Essig wird aber nicht schaden)
Der Abgaskrümmer, also da wo das Kühlwasser wieder zu den Auspuffgasen hinzugefügt wird, war stark verrostet und die Kanäle im Inneren
eine Katastrophe.
P.S: Ich habe einen General-Überholten Zylinderkopf bei Ebay ersteigert, den "alten" kann ich nun in Ruhe überholen (lassen)
Mit dem "neuen" ist der Kühlwasserdurchfluss deutlich besser geworden, als Hauptverdächtigen habe ich bei mir jedenfalls den
Auspuffkrümmer ausgemacht. Beim "neuen" Zylinderkopf ist der Krümmer aus Edelstahl....und noch wie neu

Grüße Marian

18

Dienstag, 10. April 2018, 17:16

Moin Moin

Versuch mal den Seewasserfilter für einen Testlauf zu umgehen, alsovom einlassventiel direkt zur Seewasserpumpe.

In unserem Boot ist der MD17 verbaut, welcher ja bis auf einen Zylinder mehr baugleich mit dem MD11 ist.

Beim Kauf war kein Seewasserfilter verbaut. Nach dem Einbau kommt merklich weniger Wasser aus dem Auspuff.

Einen Grund dafür habe ich schon in dem Aufbau des Verus Typ 330 gefunden, in der Ansaugseite wird der Durchmesser im Filter verringert, welches bei dem Typ 140 nicht gibt.

In unserem alten Boot war der Typ 140 verbaut und für meinen Geschmack ist dort mehr Kühlwasser durchgeflossen.
ihr Dr. Bob :D

19

Dienstag, 10. April 2018, 23:55

Hallo
Ich hatte vormals den MD2B drin, jetzt den MD11C. Im Prinzip sind beide Maschinen gleich aufgebaut. Bei beiden kam/kommt augenscheinlich auch wenig Wasser am Auspuff raus. Kam, weil der MD2B hinüber ist nach dreimaliger durchgebrannter Kopfdichtung und Ersatz (Kopfdichtung) sind jetzt China-Nachbauten, taugen nichts. Der MD2B ist an Überhitzung im hinteren Zylinder 3x gestorben. ich sehe ein Problem in der Kühlwasserleitung zu den Zylindern. Das ist bei beiden Maschinen gleich. Ich sprech jetzt nur von direktgekühlten Motoren. Die ankommende Leitung wird über ein T-Stück auf beide Zylinder aufgeteilt. Kann man sich jetzt mal vorstellen: Gartenschlauch, daran ein Gardena T-Stück und je 2 gleich lange Schläuche (die stellen die Zylinderwände dar). Wenn alles neu ist, hat man in beiden Schläuchen (Zylinderwänden) gleichen Wasserdurchsatz. Wenn jetzt ein Zylinderkopf etwas mehr verkalkt oder sich durch Rost etwas zusetzt, sucht sich das Wasser den Weg mit dem geringsten Widerstand. Dadurch wird die Kühlung in dem etas zugesetzten Zylinder schlechter weil weniger Wasser und der Zylinder wird heißer. Dadurch fällt da evtl. schon etwas Salz aus, der Durchgang wird wieder enger. Das schaukelt sich so auf. Am Auspuffgehäuse wo der Temperaturgeber sitzt, kann man das nicht messen, da am Temperaturgeber wieder beide Wasserströme zusammenkommen und sich vermischen. Da hilft wirklich nur beide Zylinder einzeln zu messen.
Zum Wasserdurchsatz: Ich hatte (hab) auch recht wenig, die Maschine wird aber nicht zu heiß im Betrieb. Weil das so wenig war, hab ich mir eine neue Pumpe gegönnt, nur ein marginaler Unterschied. Ich geh mal davon aus, das diese Motoren in dieser Leistungsklasse nicht mehr brauchen.. Allerdings, wenn ich die Maschine abgestellt habe und dann die Zylinder messe, erreichen die locker 80 grdC. Da strömt dann nichts mehr durch, aber Salz fällt da sicher aus.Also regelmäßiges spülen der Kühlkanäle hab ich mir auf die Fahne geschrieben (so alle 3-4 Jahre).
Bukh1

fiete-34

Seebär

Beiträge: 1 046

Wohnort: Nähe Frankfurt

Bootstyp: klassische 34´- SY

Heimathafen: Kieler Förde

  • Nachricht senden

20

Mittwoch, 11. April 2018, 12:13

Moin tommyknox,
kannst Du nach dem "langen Hin und Her" wenigstens etwas Genaueres über Deinen Istzustand mitteilen, zB. Temperaturverhalten, Ergebnis des Ausliterns etc.?
Handbreit...! F. (vergl. mein Beitrag unter Nr. 7)

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 139   Hits gestern: 1 576   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 810 265   Hits pro Tag: 2 339,17 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 956   Klicks gestern: 10 786   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 31 262 310   Klicks pro Tag: 19 192,34 

Kontrollzentrum

Helvetia