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Trailerfux

Kapitän

  • »Trailerfux« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 593

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1

Montag, 16. April 2018, 14:45

Was haltet ihr von diesem umschaltbaren Diesel-Doppelfilter?

Hallo zusammen,

ich träume ja immer schon von einem umschaltbaren Dieselvorfilter. Den benötige ich natürlich auch dringendst! wenn ich in Holland über die Kanäle schippere 8o

Wichtiges Kriterium für mich ist, dass der Filter ohne "Sauerei" gewechselt werden kann. Also keine CAV Lösung, bei der man erst mal einen halben Liter Diesel in der Bilge oder Plastiktüte hat.
Außerdem ist die CAV Lösung viel zu fummelig. Wer schon mal auf dem Wasser einen Filter wechseln musste, weiß was ich meine.

Die luxuriösen Racor / Separ Lösungen sind mir aber einfach zu teuer.

Im Netz habe ich eine Lösung gefunden, Kostenpunkt um die 250€, eine Filterpatrone kostet ca. 9€.
Das Ding ist umschaltbar und die Patronen haben einen integrierten Wasserabscheider, allerdings ohne Schauglas.
Der Wechsel erfolgt einfach durch Abschrauben, wie bei einem Ölfilter mit einem Filterschlüssel. Es gibt dabei keine losen Schrauben.

Natürlich würde ich mir niemals einen Ausrüstungsgegenstand kaufen ohne den hier vorher absegnen zu lassen :D

Was haltet ihr von dem Teil, habe ich bei meinen Überlegungen etwas übersehen?

VG
Andre
»Trailerfux« hat folgende Datei angehängt:
  • Filter.jpg (101,11 kB - 51 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. August 2018, 23:52)
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Trailerfux« (16. April 2018, 15:09)


2

Montag, 16. April 2018, 16:25

Mit dem Gedanken spiele ich auch schon ne ganze Weile, da die Teile ja nicht ganz günstig sind!.
Der Sicherheitszuwachs im Falle des Falles ist enorm, deshalb werde ich früher oder später zuschlagen.

Deali

Kapitän

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3

Montag, 16. April 2018, 16:26

Ich hatte so etwas mal. Hat auch nix genützt, beide Tanks waren verdreckt... ;(

index.php?page=Attachment&attachmentID=221683

So sah der Diesel in den Tanks aus.

Immer einen Dieselkanister an Bord mitführen. Dann kannst Du im Notfall den Motor direkt damit betreiben. Wenn der Kanister höher als der Motor angebracht ist dann kannst du sogar eine defekte Dieselpumpe überbrücken.

index.php?page=Attachment&attachmentID=221684 index.php?page=Attachment&attachmentID=221685
- work never, sail forever -

ocean sailor

Proviantmeister

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4

Montag, 16. April 2018, 16:36

Wenn der Tank verdreckt ist, hilft der zweite Filter nur kurzzeitig. Besser wäre ein zweiter Tank auf den man umschalten. Viele Segler merken nicht, dass der Tank verdreckt ist bis sie auf der Nordsee sind.... ..

5

Montag, 16. April 2018, 16:47

Ich halte den Doppelfilter bei kleinen Yachten für unnötig. Was es braucht ist ein sauberer Tank plus eine Möglichkeit den sog Tankboden (etwaigen Dreck am Boden) regelmäßig (1/Saison) zu entfernen. Hat man sowas reicht ein einfaches Filter

Das schauglas halte ich allerdings für wichtig. Steht dort tatsächlich Dreck dann ist die Tankreinigung mehr als überfällig. Ein Doppelfilter dann nur kurz und ist deshalb eine zweifelhafte Therapie. Der Tank ist das Problem....
Gruß

Trailerfux

Kapitän

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Beiträge: 593

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6

Montag, 16. April 2018, 17:07

Wenn der Tank verdreckt ist, hilft der zweite Filter nur kurzzeitig. .

Ich dachte immer genau das wäre der Sinn. Dass damit keine Dieselpestprobleme o. ä. behoben werden können ist mir klar.
Mir schwebt mehr das Szenario „....Maas Entrance Rotterdam..Motorausfall...“ vor.
-- Fehlende Praxis ist theoretisch kein Problem.--

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Trailerfux« (16. April 2018, 18:17)


7

Montag, 16. April 2018, 17:08

Um dem Ausfall der Maschine wegen Dieselpest vorzubeugen gibt es eine (wohl auch andere ) Möglichkeit:

1. Tagestank
2. SEPAR Filter doppelt zum umschalten
3.Rücklaufleitung in Tagestank führen
4.elektrische 12V DC (alternativ Handpumpe) Füllpumpe vom Haupttank zum Tagestank.

Übrigens werden die teueren SEPAR Filter in China nachgebaut und angeboten ,Stückpreis 36,-$

gelan

Seebär

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8

Montag, 16. April 2018, 22:10

@Lümmel: Wo werden diese verkauft? Gerne per PN! Falls es gegen die Regeln verstößt ;)
Über den Wind können wir nicht bestimmen,
aber wir können die Segel richten.
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Handbreit Georg

Squirrel

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9

Montag, 16. April 2018, 22:32

Der Filter ist wichtig, um den Motor (die Einspritzpumpe) vor Dreck zu schützen. Wenn Du Theater mit Dieselpest hast, passiert die eigentliche Verstopfung, die den Motor absterben lässt, aber meiner Erfahrung nach gar nicht im Filter, sondern in der Leitung vom Tank zum Filter. In sofern gebe ich nicht viel auf so einen Doppelfilter, das Geld kann man sich sparen, denke ich. Der zweite Tank könnte was sein, wenn man einen wirklich großen Tank im Kiel hat mag das auch realistisch sein. Für die meisten von uns ist das aber ein wenig übers Ziel hinaus. Vielleicht könnte man eine Installation vorsehen, mit der sich ein Reservekanister kurzfristig zum Ersatztank umnutzen lässt. Oder einfach mal wieder Segelmanöver üben :D



@gelan: So eng sind unsere Regeln nicht.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

Bonky

Maat

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10

Montag, 16. April 2018, 22:35

Hallo, ich möchte nochmal das Teil Diesel-Dipper in die Diskussion bringen. Wobei es mir gar nicht um genau diese Lösung geht sondern um die eigentliche Funktion. Ich weiß, am besten bringt man die "Scheiße gar nicht erst in die Brötchentüte" bzw. die Pest in den Tank aber wie genau kann ich das verlässlich verhindern, naja u.U. mit zusätzlicher Chemie. Und dann kontrolliere ich den Tank ja auch nicht andauernd.
Ich war auch zunächst drauf und dran einen Doppelfilter zu verbauen aber was ist der Vorteil wenn der eigentliche Tank verdreckt ist und es geht raus in die Welle. Wie schnell wäre der zweite Filter zu? Wäre es da nicht ideal ich komm aufs Schiff und während ich so aus dem Hafen tuckere wird der Tank prophylaktisch durch eine Art Filter gewälzt. Das entfernt vielleicht nicht den letzten Mist aber anschließend st nicht mehr soviel Pest im Tank das es zu Problemen kommen könnte. Wobei der Preis ja schon gesalzen ist, mal schauen ob man sowas nicht günstger hinbekommt. Es gibt z.B. auch Metallfiltereinsätze für die Separanlage.
Grüße

Lütje Hörn

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11

Montag, 16. April 2018, 23:10


....was ist der Vorteil wenn der eigentliche Tank verdreckt ist und es geht raus in die Welle.
Wie schnell wäre der zweite Filter zu?.....


....richtig erkannt !

Bei mir:
- Jährliche Inspektion (Inaugenscheinnahme) des Tanks
- Befüllung nur mir Aral-Ultimate von der Straßen-Tanke und Zugabe von Grotamar nach Vorgabe
- zum Transport nur durchsichtig-weiße Kunststoff-Kanister, die nicht älter als 3 Jahre sind
( gereinigte 20 Liter Kanister von Tankstellen-Waschanlagen)
- Notfallversorgung aus einem 10 ltr. Reservekanister, der direkt an die Diesel-Förderpumpe angeschlossen werden kann

===> Fertig !!

Beste Grüße
Jürgen
Alltied gooden Wind :)


Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist. :D :P

88markus88

Salzbuckel

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12

Dienstag, 17. April 2018, 07:19

Notfallversorgung aus einem Kanister finde ich sehr interessant - aber wie genau würdet ihr das aufbauen? Einfach ein T-Stück oder einen Dreiwegehahn zwischen Dieselfilter und Einspritzpumpe, und daran ein Schlauch zum Einhängen in den Kanister, oder wo sonst eingeschleift? Wie bekommt man die Leitung im Ernstfall schnell entlüftet?

Segelalex

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13

Dienstag, 17. April 2018, 07:33

@Trailerfux: Ich habe den schaltbaren Separ Filter, das ist ein gutes Gefühl, aber man muss verstehen, dass er nur ein paar Minuten bringt. Aber das ist dir ja klar. Hinzu kommt, dass er sich von oben warten lässt. Dabei geht nicht ein Tropfen Diesel in die Bilge. Das ist schlicht großartig gelöst.

Natürlich ist das nicht die alleinige Lösung. IN NL tanke ich GTL plus Grotamar, jährlich Tankinspektion mittels Stetoskop und ich habe das Glück, dass ich unten am Tank einen Wassersammler mit Ablasshahn habe, sodass ich im Frühjahr immer 2 Literchen unten aus dem Tank abzapfe. Ist das sauber, wird wohl der Rest auch passen. Prävention ist wichtiger als Filtration. dennoch: Die paar Minuten gönn ich mir. Es entspannt.

Wer dem Diebstahl geistigen Eigentums Vorschub leistet und wissentlich nachgebauten Billigscheiß (dem meistens dann doch die letzten Kniffe fehlen um perfekt zu funktionieren) kauft, ist Mittäter. Das ist erbärmlich.

Gruß

Alex
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Squirrel

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14

Dienstag, 17. April 2018, 08:11

Im technischen Bereich ist das geistige Eigentum nicht so großzügig geregelt wie bei Euch in der schreibenden Zunft. Wir müssen damit leben, dass - bei interessanten Produkten - an dem Tag, an dem das kostenpflichtige und nur für Erfindungen, also wirkliche Neuerungen zu bekommende Patent ausläuft, einer da steht und ein Nachahmerteil anbietet. Und auch, solange Patente laufen: Ein Patent ist immer auch die Anleitung, es zu umgehen, und gegen Nachahmerprodukte, die die Patente nicht verletzen, kann man gar nichts machen. Das ist nicht immer bequem, aber normal und es befördert ohne Zweifel den Fortschritt.

Bevor ich den “chinesischen Nachbau“ nicht gesehen habe, bin ich deshalb zurückhaltend mit der Ablehnung.
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Segelalex

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15

Dienstag, 17. April 2018, 08:31

Ich finde auch im techn. Bereich ist es ein Unterschied, ob man ein Prinzip kopiert oder gleich versucht, das Produkt 1:1 zu imitieren. Denn damit stiehlt man nicht nur die Idee und die Entwicklung, sondern beschädigt auch die Marke und nutzt das Marketing etc. Aber du hast recht: Als Schreiber und Knippser bin ich immer besonders kribbelig bei IP Themen.

OT aus. Das hilft dem Kollegen nicht weiter.

Nochmal: Der doppelte Filter bringt ein Gefühl der Sicherheit. Thema Leitungen: Es gibt auch die Idee, eine zweite Entnahmeleitung zu nutzen, die weniger tief reicht. Dann muss allerdings genug Diesel im Tank sein.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

16

Dienstag, 17. April 2018, 08:39

jährlich Tankinspektion mittels Stetoskop


Du hörst den Tank mit einem Stethoskop ab? ?(

Gruß Odysseus

Squirrel

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17

Dienstag, 17. April 2018, 09:03

Ich finde auch im techn. Bereich ist es ein Unterschied, ob man ein Prinzip kopiert oder gleich versucht, das Produkt 1:1 zu imitieren.


Nach Ablauf der Patente ist die 1:1 Kopie unbeliebt, aber erlaubt. Der Separ-Filter kam Anfang der 80er auf den Markt. Patente laufen längstens 20 Jahre. Der "Kopierschutz" ist damit durch, das muss man einfach so sehen und da gibt es dann auch nichts zu meckern. Da leben wir in der Technik alle mit - und längst nicht jede Kopie stammt aus China. Das Produkt, das mir den Kühlschrank füllt, wird zum Beispiel 1:1 von einem Niederländer kopiert, der es natürlich ohne Entwicklungskosten zu einem Preis anbietet, der uns wirklich weh tut. Das einzige, was man dagegen machen kann, ist eine neue, wiederum patentierbare Entwicklungsstufe zu erfinden und das alte Produkt rechtzeitig vom Markt zu nehmen. Und um mal ein hier im Forum allgemeinverständliches Beispiel zu nennen: Für alle unter uns, die ein eigenes Boot pflegen, ist es sicher kein Nachteil, dass es den Multimaster seit einer Weile nicht mehr exklusiv von Fein, sondern eben auch von Bosch oder Black&Decker gibt.
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Segelalex

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18

Dienstag, 17. April 2018, 09:05

Du hörst den Tank mit einem Stethoskop ab?

Ja, wenn ich nichst höre, wachsen keine Bakterien...Das würde man ja hören. Der Arzt hört ja auch, ob ich eine Halsentzündung habe...

Endoskop...Kostet ein paarund vierzig Euro und does the job.

Gruß

Alex
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F28

Salzbuckel

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Heimathafen: Colijnsplaat

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19

Dienstag, 17. April 2018, 09:53

Bei mir:
- Jährliche Inspektion (Inaugenscheinnahme) des Tanks
- Befüllung nur mir Aral-Ultimate von der Straßen-Tanke und Zugabe von Grotamar nach Vorgabe
- zum Transport nur durchsichtig-weiße Kunststoff-Kanister, die nicht älter als 3 Jahre sind
( gereinigte 20 Liter Kanister von Tankstellen-Waschanlagen)
- Notfallversorgung aus einem 10 ltr. Reservekanister, der direkt an die Diesel-Förderpumpe angeschlossen werden kann

bei mir sehr ähnlich:

- Tanken hauptsächlich mit Kanister an Straßentankstelle, auf Törn aber auch an jeder beliebigen Bunkerstation
- immer den passenden Schluck Grotarmar dazu (das Zeug ist echt kein Kostenfaktor)
- Zu Anfang der Saison: Inspektionsdeckel öffnen und einen tiefen Blick in den Tank werfen. Meist ist ein wenige Quadratzentimeter dunkler Fleck auf dem Tankboden, den ich in diesem Jahr (bei fast leerem Tank) einfach mit einem Stück Küchenpapier weggewischt habe
- Separ-Filter (einfach, also ohne Umschaltung)

Zusätzlich habe ich einige Teile an Bord, um bei Bedarf schnell eine provisorische Versorgung aus dem Kanister bauen zu können. Bei mir würde das im Ernstfall so aussehen: Kraftstoffschlauch wird in den im Cockpit stehenden Kanister gehängt und an meine elektrische Förderpumpe (Hardi) angeschlossen. Also: Kanister aufstellen, Schlauch reinhängen und an die Hardipumpe anschließen, Entlüftungsschraube auf dem Feinfilter öffnen, Hardipumpe einschalten, bis die Luft raus ist. Feddich.
Gruß
F28

H-Dieter

Admiral

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20

Dienstag, 17. April 2018, 10:18

Hallo F28

Zusätzlich habe ich einige Teile an Bord, um bei Bedarf schnell eine provisorische Versorgung aus dem Kanister bauen zu können. Bei mir würde das im Ernstfall so aussehen: Kraftstoffschlauch wird in den im Cockpit stehenden Kanister gehängt und an meine elektrische Förderpumpe (Hardi) angeschlossen. Also: Kanister aufstellen, Schlauch reinhängen und an die Hardipumpe anschließen, Entlüftungsschraube auf dem Feinfilter öffnen, Hardipumpe einschalten, bis die Luft raus ist. Feddich.[/quote]

So ähnlich habe ich das auch gelöst, allerdings darf der Rücklauf nicht vernachlässigt werden. Ich habe mir sagen lassen, dass die 5 oder 10 Liter ruck zuck aus dem Kanister raus und der allergrößte Teil zurück in den Haupttank gefördert würden. Also habe ich noch ein weiteres Schlauchstück vom Motorrücklauf in den Kanister zurück vorgesehen.
In der Hoffnung, dass wir alle nie einen Nottank benutzen müssen!

Viele Grüße!

Dieter
Das Land ist des Seemanns größter Feind!

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