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Deali

Kapitän

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21

Dienstag, 17. April 2018, 11:17

So ähnlich habe ich das auch gelöst, allerdings darf der Rücklauf nicht vernachlässigt werden. Ich habe mir sagen lassen, dass die 5 oder 10 Liter ruck zuck aus dem Kanister raus und der allergrößte Teil zurück in den Haupttank gefördert würden. Also habe ich noch ein weiteres Schlauchstück vom Motorrücklauf in den Kanister zurück vorgesehen.
In der Hoffnung, dass wir alle nie einen Nottank benutzen müssen!

Da mach dir keine Sorgen. Ein 5 Liter Kanister ist eh fehl an Bord. Der 10 Liter Kanister hat bei mir (Yanmar 27PS) für 5 Stunden gereicht. Da lohnt sich der Aufwand wirklich nicht.
Du kannst das ja mal ausprobieren. Leg doch die Rückleitung in einen Messbecher.
- work never, sail forever -

F28

Salzbuckel

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22

Dienstag, 17. April 2018, 12:17

allerdings darf der Rücklauf nicht vernachlässigt werden

völlig korrekt, auch an den Rücklauf sollte man denken, wenn man längere Zeit mit dem Provisorium unterwegs sein muss - hatte ich oben aber nicht extra beschrieben, wollte es nicht zu ausführlich machen. Aber auch dafür liegt bei mir ein passendes Schlauchstück parat.

Ich gehe davon aus, dass bei mir die Rücklaufmenge NICHT vernachlässigbar ist, da die bei mir installierte Hardi-Pumpe recht fleißig zu sein scheint. Auch bei stillstehendem Motor tackert die fleißig und pumpt Diesel im Kreis. Gemessen habe ich das Fördervolumen nicht, aber die Pumpe tickt bei stehender Maschine etwa 2 Mal pro Sekunde. Deshalb würde ich bei mir auf jeden Fall mit Rücklauf arbeiten. Es kann aber durchaus sein, dass bei anderen Maschinen (und ohne elektrische Pumpe) der Rücklauf weniger relevant ist.
Gruß
F28

IngoNRW

Admiral

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Heimathafen: Nauerna

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23

Gestern, 12:46

Es gibt interessante Filtersysteme im Baumaschinen /Landmaschinen Bereich. Die sind wesentlich günstiger als Separ. Ein Schauglas halte ich allerdings für Pflicht. Dürfte allerdings mit Bastelei verbunden sein. Für größere Törns, würde ich dann doch eher bei Separ bleiben.

https://www.amazon.de/dp/B00B3F43IQ/?smi…n&creative=6742

Wobei das Beste meiner Meinung nach immer noch ist, anständig Motorstunden machen. Ich verbrauche so 2 Tanks in der Saison, und hatte noch nie Probleme.
:Kaleun_Binocular:
Es ist nicht immer der Wind, wenn die Boote wackeln

Beiträge: 1 567

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MMSI: die auch

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24

Gestern, 15:09

Hi,

zum Thema Nottank und Rücklauf: Es kommt auf die Einspritzpumpe an, ob der Rücklauf von Belang ist oder nicht.
Bei einer Verteilerpumpe mit Flügelzellenrad wo der Diesel gleichzeitig der Schmierung und Kühlung der E-Pumpe dient wird ein um den Faktor 5-10 höherer Durchsatz durch die Pumpe und den Rücklauf gepumpt als in den Motor.

Bei einer Reiheneinspritzpumpe hingegen gibt es nur minimalen Lecköl anfall der Richtung Rücklauf gefördert wird.

Grüße

Andreas
Pfusch ist erst wenn man´s sieht ;)

Immer schön nach rechts blicken, von dort nähert sich die Gefahr! Lernt man schon beim Führerscheinkurs ;)

Aries

Leichtmatrose

Beiträge: 36

Schiffsname: Aries

Bootstyp: Dehler Optima 85

Heimathafen: WSCH

Rufzeichen: DG 5052

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25

Gestern, 15:53

Tank sauber halten

Moin Segler,

ein guter Kraftstofffilter und ein Vorfilter mit Schauglas sind für den sicheren Betrieb unserer Dieselmotoren sehr wichtig, aber noch viel wichtiger ist ein sauberer Kraftstofftank. Die besten Filter sind in kürzester Zeit verstopft, wenn im Sumpf des Kraftstofftanks Biodieselpampe treibt. Im Frühjahr bevor es ins Wasser geht den Inspektionsdeckel des Kraftstofftanks öffnen und mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten. Sehe ich den metallisch glänzenden Tankboden kann ich beruhigt den Deckel wieder festschrauben. Sehe ich den Tankboden nicht oder ist der Tankboden mit einem dicken braunen Film überzogen ist Tankreinigen angesagt. Ich hatte den Spaß im letzten Jahr. Reinigung des Dieseltanks
Seit dem tanke ich nur noch Biodieselfreien Dieselkraftstoff wie Aral Ulimate, Hoyer Future-Power Diesel, oder den günstigen Diesel auf Helgoland.
Um jederzeit einfach meinen Tank inspizieren zu können, habe ich mir aus Resoplan-Kunststoff einen 62er Ringschlüssel gefräst. Der ist im Vergleich zu seinem metallenen Bruder schön leicht und viel kürzer, und darf darum immer an Bord bleiben.
»Aries« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_5529.1.JPG (279,18 kB - 5 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 15:46)
Gruß aus Bremen

Götz

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