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21

Mittwoch, 18. April 2018, 18:06

Lass den Kupferkrams weg, der gibt nur Dieselpest.

Häh???

Squirrel

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22

Donnerstag, 19. April 2018, 07:17

Lass den Kupferkrams weg, der gibt nur Dieselpest.

Häh???



Das heißt "wie bitte". :D

Also:

Zitat

Zum anderen aktiviert Diesel mit FAME-Anteil als Katalysator die üblicherweise als Brennstoffleitung
verwendeten Kupferrohre, was den Kupferanteil im Brennstoff erhöht. Diese weitere Verschmutzung fördert
zum einen die Alterung und den Zerfall des FAME-Anteils erheblich und gefährdet zum anderen die
einwandfreie Funktion des Motors.


Quelle

Zitat

Wir empfehlen
dann, die Anschlüsse neu zu konzipieren und die Leitungen gleich
in den Inspektionsdeckel zu integrieren. So sind sie in der Zukunft
leicht zugänglich und bei einer späteren Reinigung oder Überprü-
fung ist nichts im Wege.“ Kupferleitungen sollten laut Burmester
gleich gegen Leitungen aus VA-Stahl ausgetauscht werden. „Kup-
fer fördert die Oxidation und ist nicht selten ein Teil des Problems“,
erklärt der Juniorchef von MFT.


Quelle

Oder, eben noch in einem anderen Trööt diskutiert:

Zitat

Was bei dieser passiert, bezeichnen die Fachleute als „Degradation“ und „mikrobiologische Verunreinigung“. Es fällt auch immer wieder der Begriff „Dieselpest“.

Die Unbrauchbarkeit wird zudem durch Kupferrohre noch gefördert, die zumeist zwischen Brennstoffversorgung zwischen Tank und Motor eingesetzt wird. Buntmetalle haben eine Katalysatorwirkung und das wiederum führt zu einer noch schnelleren Alterung des Brennstoffs, der dann nicht mehr einsatzfähig ist.


Quelle


Kurz: Kupfer oxidiert die Kohlenwasserstoffe, die, so umgewandelt, für die Bakterien um ein vielfaches bekommlicher werden. :hunger:
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

23

Donnerstag, 19. April 2018, 09:09

Da stellt sich dann aber die Frage, warum die ganzen Leitungen am Motor aus Cu sind.....
Mein alter Motor hat damit 40 Jahre gelebt, inkl. kompletter Cu Leitungen vom Tank und zurück.

Squirrel

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24

Donnerstag, 19. April 2018, 09:21

Vor 40 Jahren war Dieselpest noch kein Thema. Heute ist man schlauer. Jetzt wirst Du mir wahrscheinlich gleich erzählen, dass Du mit Dieselpest keine Probleme hast - wenn das so ist: Glückwunsch, ich drücke Dir die Daumen, dass das auch so bleibt. Aber trotzdem kann man ja erkannte Fehler vermeiden und Kupfer ersetzen, wenn ohnehin eine Neuinstallation ansteht.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

25

Donnerstag, 19. April 2018, 10:42

Jetzt wirst Du mir wahrscheinlich gleich erzählen, dass Du mit Dieselpest keine Probleme hast

Danke, erspart mir das Tippen.

26

Donnerstag, 19. April 2018, 11:10

Vor 40 Jahren war allerdings auch Biodiesel kein Thema und mangelnde Vorkehrungen dagegen waren kein Fehler. Angeblich soll Biodiesel 90 Tage lang lagerstabil sein. Dieselstabilisator kann auch keine Wunder bewirken.
Damit betrifft das Problem auch andere, von Oldtimern über PKW mit Saisonkennzeichen überhaupt, Dorffeuerwehren bis zu Betreibern von Notstromgeneratoren. Auf Booten würde das dafür sprechen, etwas zielgerichteter zu tanken. Nicht mehr am Saisonbeginn den Tank mit 120 Liter voll, und jeweils zum Beginn der nächsten Saison 12 Liter nachtanken, sondern in etwa anpeilen was durchläuft. Vielleicht auch zwei Tanks haben, damit man keine große, gut belüftete Petryschale spazieren fährt? Das gilt natürlich nur, wenn der Motor der Hilfsantrieb ist und nicht umgekehrt. Bei einem Motorsegler hat man ja einen gewissen Durchsatz, wenn man regelmäßig fährt.

27

Donnerstag, 19. April 2018, 13:18

Vor 40 Jahren war allerdings auch Biodiesel kein Thema

Ist ja alles richtig. Ich hatte ja auch nicht gesagt, dass der Motor vor 40 Jahren gelaufen ist. Sondern über einen Zeitraum von 40 Jahren, nämlich bis 2017. Da sind dann schon ein paar Biojahre dabei gewesen.

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