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kannix

Smutje

  • »kannix« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 16. April 2018, 19:34

Kabelsalat oder Elektro-Refit

Hallo zusammen,

auf dem Boot meines Kumpels sieht es nach 30 Jahren hinter den Kulissen gar fuerchterlich aus. Vielleicht interessiert dieser kleine Zustandsbericht sammt Ueberlegungen fuer die Neugestaltung?

http://bastelbude.grade.de/2018/04/09/bootselektrik/

Freue mich ueber Kommentare zu meinen Plaenen: Grobe Schnitzer will ich nicht ganz ausschliessen ;-)

Viele Gruesse aus dem Revier, Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kannix« (16. April 2018, 21:06)


Knubbel2

Seebär

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Im Marktplatz: 1

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2

Montag, 16. April 2018, 19:58

Hey hast du bei mir Fotos gemacht???
:D :D :D
LM27 - nicht schnell aber komfortabel

3

Montag, 16. April 2018, 20:13

... ja, der Schaltplan sieht bei mir auch immer ordentlich aus.

4

Montag, 16. April 2018, 20:21

Naja, da ist ein Haufen Arbeit. So würde ich das keinesfalls lassen.

5

Montag, 16. April 2018, 20:38

geht doch, so sehen viele Boote aus.

Krusefix

6

Montag, 16. April 2018, 20:48

Ich würde aber eher auf 70er Jahre tippen, also 40+ Jahre. Und wahrscheinlich waren Profis dran: Unsere alte Waarschip wurde u.a. von einem Elektromeister ausgebaut. Die sah ähnlich aus... (3adrige Kabel mit grün/gelb, fliegende Lüsterklemmen etc.).

kannix

Smutje

  • »kannix« ist der Autor dieses Themas

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7

Montag, 16. April 2018, 21:03

[...] Und wahrscheinlich waren Profis dran: [...]
In der Tat: Am Einbau des Multiplus und der neuen Batterien versucht sich ein Elektromeister schon seit einer Weile und ist nach eigenem Bekunden noch nicht ganz fertig. Mittwoch will er sein Werk vollenden, ich bin gespannt ...

Musikanto

Kapitän

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8

Montag, 16. April 2018, 22:41

auf dem Boot meines Kumpels sieht es nach 30 Jahren hinter den Kulissen gar fuerchterlich aus.


Der Anblick kommt mir bekannt vor, ich mache dann immer schnell die Klappe wieder zu :D

Klaus13

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9

Montag, 16. April 2018, 23:31

Ganz so schlecht sieht das nicht aus. Immerhin gibt es Kabelkanäle und das eine oder andere scheint auch korrekt verdrahtet. Die Frage ist: wer will das neu machen? Ein Profi würde alles rausschneiden und komplett neu aufbauen. Das kostet aber. Ein Laie wird sagen: geht doch. und würde nichts ändern. Alle anderen werden diesen Trölt nun füllen. ;)

Ein kompletter Neuaufbau ist keine Kleinigkeit. Schnell sind Fehler eingebaut, die Fehlfunktionen erzeugen; bestenfalls. Im Worst Case brennt das Boot ab. Natürlich kann man das alles selbst neu machen. Aber dann sollte man sich auch sehr intensiv damit beschäftigt haben.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

10

Dienstag, 17. April 2018, 02:09

In der scheinbaren Unordnung ..gibt es eine Ordnung... man muss die Verschaltungen nur verstehen.
..ein Bedarf ..nach Neuinstallation..besteht nicht unbedingt..dh. ich persönlich würde alles so belassen.
..konzentriere dich lieber auf das Verstehen der Schaltung..schließe Kabelbrüche , Wiederstände aus..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

kannix

Smutje

  • »kannix« ist der Autor dieses Themas

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11

Dienstag, 17. April 2018, 07:37

Ein Blick auf den muehevoll erstellten Schmierzettel 'Istzustand' verraet: So kann das weder bleiben noch funktionieren.

Hinzu kommen 'Kleinigkeiten' wie
- Verbraucher ohne Sicherung
- aus ihren Schuhen fallende Kabel
- erschreckend duenne Strippen an fetten Lasten
- unisolierte Sammelschrauben + und - in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander
- gequetschte und verletzte Kabel

Da fallen die paar Luesterklemmen und Kabel ohne Aderendhuelsen kaum mehr ins Gewicht ;-)

Eigentlich wollte ich nur einen kleinen Bordcomputer einbauen. Als nach einer halben Stunde das erste Instrument 'low voltage' rief und nach 45 Minuten die Standheizung den Dienst quittierte, kamen erste Zweifel an der Qualitaet der Verdrahtung auf ...

Refugio

Bootsmann

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12

Dienstag, 17. April 2018, 07:58

Unabhängig von der Funktion würde ich mir doch viele Gedanken zur Sicherheit machen. Ein Kabelbrand unterwegs ist kein Vergnügen.
Ich würde erstmal alles rausreißen was nicht angeschlossen ist.. So wie es jetzt ist, hat man kaum einen Überblick über das was da sein könnte.

Gruß
Andy
:segeln: Segeln ist die teuerste Art unbequem zu leben :segeln:

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13

Dienstag, 17. April 2018, 08:03

Wenn dem so ist, dann nimm die nächsten 3 Monate Urlaub, verkrieche Dich im Boot und wenn Du dann in 3 Monaten blass und frustriert.....aber möglichweise glücklich und erfolgreich wieder ins Tageslicht trittst, zeige uns Deine schöne, neue und tadellos funktionierende Verschaltung.
Dein Kumpel wird es Dir gebührend danken....denke ich :D
Gruß Torsten

kis
keep it simple

BL

Bootsmann

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14

Dienstag, 17. April 2018, 08:29

Sieht bei mir schlimmer aus.
Ich überlege deshalb auch, alles neu zu machen. Dieses "man muß die Verschaltung nur verstehen" mag in gewisser Hinsicht logisch wirken. Man weiß aber nicht, wieviel der/die Vorbesitzer verstanden und ob es das gleiche ist, was man selber versteht. Daraus resultier zwangsläufig, dass man immer eine neue Strippe einzieht, weil man nicht wissen kann, welche alte man nutzen könnte und so wird der Salat immer größer. Meine Vorbesitzer waren Werkzeugmacher und Betriebswirtschaftler. Letzterer hat alles gemacht, wo Strom floß und so sieht's auch aus.

Irgendwann in ein/zwei Jahren mach ich das alles neu aber vorher gibt es genügend wichtigere Baustellen.

Hendrikt

Offizier

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15

Dienstag, 17. April 2018, 08:40

Moin, die Optik ist zwar gewöhnungsbedürftig aber nicht wirklich entscheidend

ABER

- Verbraucher ohne Sicherung
- aus ihren Schuhen fallende Kabel
- erschreckend duenne Strippen an fetten Lasten
- unisolierte Sammelschrauben + und - in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander
- gequetschte und verletzte Kabel

Das geht nun mal gleich überhaupt nicht.Da hilft dann tatsächlich nur noch die reinigende Kraft des Seitenschneiders! Viel Spass beim Strippenziehen!

Gruss Hendrik
Wir wollen mal nicht übertreiben, so ein Boot ist schließlich auch nur ein Mensch!

kannix

Smutje

  • »kannix« ist der Autor dieses Themas

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16

Dienstag, 17. April 2018, 08:42

[...] dann nimm die nächsten 3 Monate Urlaub [...]
ich dachte an 3 Tage: Der Dritte in unserer Bordgemeinschaft sagt immer: 'Ist doch eine Segelyacht, wer braucht da Strom?' ;-)

17

Dienstag, 17. April 2018, 08:58

Hinzu kommen 'Kleinigkeiten' wie
- Verbraucher ohne Sicherung
- aus ihren Schuhen fallende Kabel
- erschreckend duenne Strippen an fetten Lasten
- unisolierte Sammelschrauben + und - in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander
- gequetschte und verletzte Kabel

Da fallen die paar Luesterklemmen und Kabel ohne Aderendhuelsen kaum mehr ins Gewicht ;-)

Das kannst du erneuern..ohne gleich alles zu ersetzen.
Einen vernünftigen Schaltplan kannst duauch gleich anfertigen..
..und die Schaltung verändern..da wo notwendig
Deinen Schaltplan musst du vor allem im Kopf logisch aufbauen.. dann ist eine Neuverschaltung eine Kleinigkeit.

Einfacher Basisplan wäre..über Plus schalten..Minus auf die Minusschiene..Hauptschalter..Hauptsicherung..flache Kfz Einzelsicherungen.. Minus von Plus möglichst trennen..
..mehr braucht man im Grunde nicht..und kann sofort loslegen :D
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (17. April 2018, 09:35)


Mussi1975

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18

Dienstag, 17. April 2018, 11:05

Man könnte auch einfach segeln statt basteln. ;) :)
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

kannix

Smutje

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19

Dienstag, 17. April 2018, 14:35

Einen vernünftigen Schaltplan kannst duauch gleich anfertigen..
am Ende meines kleinen Beitrages wirst Du fuendig:
- http://bastelbude.grade.de/wp-content/uploads/2018/04/LIV_Hochstrom_04.sxe_.pdf
und
- http://bastelbude.grade.de/wp-content/up…ler_00.sxe_.pdf

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Bootstyp: Dehlya 22

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20

Dienstag, 17. April 2018, 14:39

Hallo zusammen,

so sah das auch im Boot meines Vaters aus. Das Problem ist nicht die originale Installation sondern die nachgefrickelten Strippen durch einen Nichtfachmann. Das Ganze wird dann noch dadurch gekrönt, dass es überhaupt keinen Schaltplan gibt und man nicht mehr weiß was womit verbunden ist. Ich sags mal so, solange bis jetzt noch keine Probleme aufgetreten sind kann die Installation ok sein, obwohl es etwas nach Kraut und Rüben aussieht. Wer nur ein Hafenlieger ist hat eh kein Problem damit. Sind aber schon Ausfälle mehrfach aufgetreten, dann würde ich einen Refit bevorzugen. Bei meinem Vater endete das dann so, dass er in freier Wildbahn über Nacht ankerte und am Mogen nix mehr ging. Aber auch gar niix. Starterbatterie leer, Servicebatterie leer. Totaler Blackout. Wenn man dann nicht weiß wie man sich helfen kann, sieht man alt aus. Als Problem stellte sich dann heraus, daß der Kühlschrank über eine Bypassleitung irgend wo anders Strom zog und die Batterien über Nacht entleerte. Das war uns dann eine Lehre.

Am Ende haben wir einnen Refit vorgenommen. Als wir dann angefangen hatten, kamen immer mehr Baustellen und versteckte Frickelein zum Vorschein. Wir haben dann konsequent alles rausgeschmissen und neu verlegt. Bei der Gelegenheit gab es dann auch gleich eine neue Schalttafel mit Sicherungsautomaten, einen 230V Wechselrichter, 2 neue 100Ah Batterien, eine neue Starterbatterie und ein Solarpanel. In Summe waren das ca. 3000 Euro Material und ca. 70h Arbeitszeit. Die Planung und den Zusammenbau habe ich selbst gemacht, da ich vom Fach bin. Für Laien ist das nicht unbedingt was zum selber machen, besonders, wenn es um große Leitungsquerschnitte und hohe Ströme geht. Wenn man was grundlegend falsch macht kann die ganze Hütte abbrennen, da die Betterien bis zu 500A bei 12V also 6000W im Kurzschlußfall abgeben. Am Ende waren wir zwar eine menge Geld los, haben aber jetzt eine funktionierende sichere Installation mit einem Schaltplan.

Im Grunde muss jeder selbst entscheiden was im Erstfall ein Ausfall oder eine Havarie bedeutet und ob man damit selbst noch klarkommen würde. Wer Langstrecken fährt oder weitere Tagestouren macht, will das Risiko auf jeden Fall minimieren. Das war für uns der ausschlaggebende Punkt, da wir uns nicht sicher waren wann der nächste Blackout kommt. Eine gut funktionierende Elektroinstallation ist ein wesentlicher Teil der Sicherheitsausrüstung. Das wird oft vergessen.

Bei Youtube gibt es ein schönes Video wo eine 65 Fuß-Segelyacht von Neuseeland nach Deutschland überführt wird. Da fiel die Elektrik mitten im Indischen Ozean aus mit allen nur erdenklichen Konsequenzen. Die Verdrahtung sah da genaus so aus wier auf den Bildern. Die hatten nur Glück, dass sie einen Elektrotechnik-Studenten als helfende Hand dabei hatten. Der hat dann unter großen Mühen einen Teil der Elektrik wiederbelebt. Man muss allerdings dazu sagen, dass die Yacht auch schon 30 Jahre auf dem Puckel hatte, wie so viele Yachten in dem selben Zustand.

Norbert

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