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craighouse

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1

Dienstag, 15. Mai 2018, 08:38

Lichtmaschine liefert nur wenig Strom

Guten Morgen,

ich hätte da gerne mal ein Problem. Am Wochenende lagen wir im Päckchen auf Texel und ich war zu faul, das Landstromkabel zu verlängern und über den Nachbarn an Land zu tragen. Also lebten wir von der in den Batterien gespeicherten Energie. Das ist erst einmal kein Problem, denn es sind 600 Ah installiert. Die Batterien waren anschließend auf ca. 80% herunter (Batteriemonitor).

Laut Vorbesitzer ist eine Lichtmaschine mit 70 Ampere installiert. Wir dieselten eine knappe Stunde (inkl. Ablegemanöver und Hafenausfahrt), dabei stieg die Ladung der Batterien nur auf ca. 84%. Insgesamt lieferte die Lichtmaschine nur 15 Ampere. Der Motor wurde dabei nicht gequält, sondern drehte gemächlich mit 1400 Touren.

Am Abend nach dem Anschluss des Landstromkabels lieferte der Landstromanschluss dann auch die erwarteten und spezifizierten 45 Ampere.

Jetzt zur Frage: Ist das normal? Ich habe mir da noch nie groß Gedanken gemacht. Muss ich den Motor höher drehen? Für welche Drehzahl gilt üblicherweise die Angabe der Leistung einer Lichtmaschine?

Grüße

Jörg

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2

Dienstag, 15. Mai 2018, 08:42

Das ist normal. Schneller können deine Akkus den Strom nicht aufnehmen.
Gruß

Volker

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MERGER

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3

Dienstag, 15. Mai 2018, 09:21

Wenn du den Ladestrom deiner LIMA in der Endphase der Ladung vergrößern willst, musst du die Spannung erhöhen. Stichwort: Kennlinie Das ist der Grund, warum es mit dem Landlader geht und der Lima, so wie sie derzeit ist, nicht.
Schau mal rein bei merger & friends und SY MERGER. Da findest du Tipps und Tricks rund ums Boot.

craighouse

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4

Dienstag, 15. Mai 2018, 09:55

Das ist normal. Schneller können deine Akkus den Strom nicht aufnehmen.


Dagegen spricht, dass das Landstrom-Ladegerät mit über 40 Ampere lädt. Sind ja dieselben Batterien.

craighouse

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Dienstag, 15. Mai 2018, 10:01

Wenn du den Ladestrom deiner LIMA in der Endphase der Ladung vergrößern willst, musst du die Spannung erhöhen. Stichwort: Kennlinie Das ist der Grund, warum es mit dem Landlader geht und der Lima, so wie sie derzeit ist, nicht.


Danke. Hätte ich auch selbst drauf kommen können. Der Landlader hat mit 14,x V geladen, die Lichtmaschine mit 13,6 V.

fiete-34

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6

Dienstag, 15. Mai 2018, 16:24

Moin craighouse,
die angehängte Lichtmaschine bzw. deren Regler sollte allerdings nicht vor dem Erreichen von 14,7 Volt abregeln, ansonsten bekämest Du deine Akkus unter Maschine nie voll... Handbreit....! F.

kocki

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7

Mittwoch, 16. Mai 2018, 07:52

Ich habe bei mir einen Sterlingregler AB12130 verbaut. Damit lade ich mit meiner 60A Volvo Penta Lichtmaschine die Batterien mit ca. 50A bis sie fast voll sind.
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8

Mittwoch, 16. Mai 2018, 07:57

Das Problem ist die dämliche W-Kennlinie der Limas...wie @kocki schreibt, kann man das
mit einem Lichtmaschinenladregler wie Sterling umgehen...

craighouse

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Mittwoch, 16. Mai 2018, 08:29

Mmpf. Kostet ja nur knapp 400 €. Als ob ich nicht schon genug ausgegeben hätte. Das wird noch ein paar Tage warten müssen, mein Budget für diesen Winter ist schon längst überzogen.

kocki

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10

Donnerstag, 17. Mai 2018, 07:21

Stimmt, ist nicht ganz billig.

Aber wenn man viel in Buchten ankert, kann man sehr schnell die Batterien bei relativ niedriger Drehzahl nachladen. Trotz des Preises, ich wollte nicht mehr drauf verzichten.
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craighouse

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Donnerstag, 17. Mai 2018, 07:41

Stimmt, ist nicht ganz billig.

Aber wenn man viel in Buchten ankert, kann man sehr schnell die Batterien bei relativ niedriger Drehzahl nachladen. Trotz des Preises, ich wollte nicht mehr drauf verzichten.


Ich bin froh, dass ich im letzten Winter den Batteriemonitor installiert habe. Der hat mir schon einige Wahrheiten über die Stromversorgung verraten - angenehme wie unangenehme. Der Vorbesitzer hat mehr nach dem Motto gearbeitet "viel hilft viel" und entsprechend mit Batterien und Lichtmaschine geklotzt. Die Ausgangsbasis ist also gar nicht verkehrt, so ein Laderegler schafft dann die Möglichkeit, das auch auszunutzen. Der kommt eben im nächsten Winter...

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12

Donnerstag, 17. Mai 2018, 07:44

Mmpf. Kostet ja nur knapp 400 €. Als ob ich nicht schon genug ausgegeben hätte. Das wird noch ein paar Tage warten müssen, mein Budget für diesen Winter ist schon längst überzogen.

Wenn man etwas mehr Arbeit investiert und statt des AB-Wandlers einen entsprechenden Regler verwendet, koste es nur knapp die Hälfte und hat auch noch einen deutlich besseren Systemwirkungsgrad. Aber jeder so, wie er mag.
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Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:03

Wenn man etwas mehr Arbeit investiert und statt des AB-Wandlers einen entsprechenden Regler verwendet, koste es nur knapp die Hälfte und hat auch noch einen deutlich besseren Systemwirkungsgrad. Aber jeder so, wie er mag.


Über einen Link würde ich mich freuen. Ich bin wirklich nicht auf jenes Produkt festgelegt, das aber allgemein wohl gerne verwendet wird.

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14

Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:13

Wenn man etwas mehr Arbeit investiert und statt des AB-Wandlers einen entsprechenden Regler verwendet, koste es nur knapp die Hälfte und hat auch noch einen deutlich besseren Systemwirkungsgrad. Aber jeder so, wie er mag.


Über einen Link würde ich mich freuen. Ich bin wirklich nicht auf jenes Produkt festgelegt, das aber allgemein wohl gerne verwendet wird.

Bitte gern. Die Modifikation meiner Lima ist schon ein paar Jahre alt, es gibt aber einen Nachfolger dieses Reglers mit gleichen Eigenschaften. Eine Modifikation an der Lima packt das Problem auch bei der Wurzel. Ein AB-Wandler ist dagegen eine außen angebrachte Krücke, allerdings mit dem Vorteil nicht an die Lima zu müssen. Aber so ganz ohne ist das auch nicht, wie ich aus vielen Zuschriften weiß. Ein paar Grundkenntnisse in E-Technik sind in beiden Fällen keinesfalls schädlich. Wenn du Fragen haben solltest, wende dich bitte direkt an mich. Ich helfe gerne.
Martin
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15

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:37

Hi,

man kann sich auch die Frage stellen, ob in dem Revier mit der Hafen- und Landstromdichte wirklich ein teuerer Lima-Regler mit komplizierter Ladekennlinie nötig ist.

1. Motort man selten die Zeit, die ein kompletter Ladezyklus mit Durchfahren der gesamten Ladekennline benötigt.
2. Wenn ich mit einer Lima etwas Ladung in die Akkus bekomme (ggf. etwas mehr mit Modifizierung und Ausgleich von Spannungsabfällen über Trenndioden) kann ich mich freuen, die Hauptladung bekomme ich im nächsten Hafen.
3. Ein Aufladen mit W-Kennlinie schadet den Akkus nicht, sie werden ja kurzfristig wieder ordentlich nach Kennlinie per Landstrom geladen.
4. Bei 600 Ah Akkukapazität würde ich mir darüber erst recht keine grauen Haare wachsen lassen.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

craighouse

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16

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:57

man kann sich auch die Frage stellen, ob in dem Revier mit der Hafen- und Landstromdichte wirklich ein teuerer Lima-Regler mit komplizierter Ladekennlinie nötig ist.

1. Motort man selten die Zeit, die ein kompletter Ladezyklus mit Durchfahren der gesamten Ladekennline benötigt.
2. Wenn ich mit einer Lima etwas Ladung in die Akkus bekomme (ggf. etwas mehr mit Modifizierung und Ausgleich von Spannungsabfällen über Trenndioden) kann ich mich freuen, die Hauptladung bekomme ich im nächsten Hafen.
3. Ein Aufladen mit W-Kennlinie schadet den Akkus nicht, sie werden ja kurzfristig wieder ordentlich nach Kennlinie per Landstrom geladen.
4. Bei 600 Ah Akkukapazität würde ich mir darüber erst recht keine grauen Haare wachsen lassen.


Die Frage ist vollkommen legitim. Ich habe mir ein Schiff dieser Größe nicht zugelegt, um in diesem Revier zu bleiben. Diesen Sommer fahre ich z.B. für fünf Wochen nach Schottland. Dort ist die Marina- und Steckdosendichte wesentlich geringer, ich werde auch öfter ankern müssen. ;)

Abyss

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17

Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:21

Wäre nicht Solar eine zusätzliche Option? Mit 28 Fuß sind wir mit 2x 100Wp Panelen völlig autark.
Aus diesem Grunde habe ich mich von dem Sterling-Gedöns verabschiedet...brauchen wir gar nicht mehr.
Die alte 40A-Lima reicht, wenn nachts mal länger motort werden muss...dann ist auch die W-Kennlinie egal.
Aber zurück zu Solar:
Da im Mittelmeer bereist mittags die Batterien randvoll sind, könnte ich mir das auch für die nördlichen Regionen
vorstellen. Zumal im Sommer die Tage dort auch länger sind...

Grüße Marian

craighouse

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18

Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:28

Wäre nicht Solar eine zusätzliche Option?
[....]
Da im Mittelmeer bereist mittags die Batterien randvoll sind, könnte ich mir das auch für die nördlichen Regionen
vorstellen. Zumal im Sommer die Tage dort auch länger sind...


Ich habe zwei (recht alte) Solarpanels auf dem Cockpit-Dach. Die liefern aber nicht genug Strom, um an einem bedeckten Tag den Verbrauch zu decken. In den nördlichen Regionen sind die Tage vielleicht länger, dafür findet Regen auch öfter statt. Ursprünglich habe ich den Thread eröffnet, weil mir der Ladestrom zu gering erschien.

Abyss

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19

Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:41

Schon klar, war ja nur eine Idee...bleibt ja dann nur Lima-Ladegerät....

craighouse

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Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:42

Schon klar, war ja nur eine Idee...bleibt ja dann nur Lima-Ladegerät....


Es hat noch keiner die Montage eines Windgenerators vorgeschlagen :D

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