Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

21

Donnerstag, 17. Mai 2018, 12:43

Wie gesagt, ich wohne nicht am Schiff und muss noch die genaue Ursache klären.
Das Ventil ist jedenfalls gekauft und ich werde mir das Öl anschauen und wechseln.

Am Wochenende werde ich dann hier den Stand berichten.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

Aries

Matrose

Beiträge: 73

Schiffsname: Aries

Bootstyp: Dehler Optima 85

Heimathafen: WSCH

Rufzeichen: DG 5052

  • Nachricht senden

22

Donnerstag, 17. Mai 2018, 13:00

Öl wechseln

Moin Taifun,

wenn sich tatsächlich Wasser im Motoröl befindet, wird sich im laufe der Zeit das Wasser teilweise separieren und unten in der Ölwanne absetzen. Darum solltest Du vor dem Ölwechsel den Motor unbedingt warm laufen lassen, damit sich alles Wasser im Öl mischt und möglichst vollständig abgesaugt oder abgelassen werden kann.
Wenn Du eine Inspektionsluke im Kurbelgehäuse hast, dann öffne diese nach dem das Öl raus ist. So kannst Du sehen ob noch Ölwassergemisch in einer toten Ecke verblieben ist. Mit einer Injektionsspritze und einem angesetzten dünnen Schlauch kann man solche Reste wunderbar absaugen.
Neuer Ölfilter und neues Öl auffüllen und dann den Motor gut warm fahren. Dann kommt wieder die Spritze mit dem Schlauch zum Einsatz, in dem Du etwas Motoröl absaugst. Wenn Du anschließend in der Spitze keine Trübung im Öl feststellen kannst kann das so bleiben, sonst den Vorgang wiederholen bis nur noch klares Öl kommt. Mit der am Peilstab hängenden Ölmenge kann man keine klare Aussage über eine Trübung durch Wasser machen.
Gruß aus Bremen

Götz

F28

Salzbuckel

Beiträge: 2 409

Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

  • Nachricht senden

23

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:06

wenn sich tatsächlich Wasser im Motoröl befindet, wird sich im laufe der Zeit das Wasser teilweise separieren und unten in der Ölwanne absetzen. Darum solltest Du vor dem Ölwechsel den Motor unbedingt warm laufen lassen, damit sich alles Wasser im Öl mischt

ich weiß nicht, ob das wirklich schlau ist... Wasser schmiert zwar auch, aber nicht besonders gut.
Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller, zuallererst mit einer ordenlichen Absaugpumpe (Pela oder so) den Schmodder rauszusaugen. Dabei muss man natürlich sicherstellen, dass die Absaugung wirklich ganz unten in der Ölwanne erfolgt (keine Ahnung, wo bei den Vetus/Mitsubishi-Motoren das Absaugrohr hinführt, aber es sollte jedenfalls ganz nach unten führen).
Und dann wie vorgeschlagen: frisches Öl rein, gefühlvoll warmlaufen lassen (aber ohne echte Last). Dann das Spül-Öl wieder absaugen und gucken, wie es aussieht. Das ganze so lange wiederholen, bis das Öl klar bleibt.

(Inspektionsluken im Motorblock hätte ich ja auch gerne. Aber ich glaube, die Zeit ist seit einigen Jahrzehnten vorbei. Leider....)
Gruß
F28

Yellow Boat

Salzbuckel

Beiträge: 7 539

Schiffsname: YELLOW DREAM

Bootstyp: Leisure 27

Heimathafen: Schildmeer Holland

Rufzeichen: PG8944

  • Nachricht senden

24

Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:12

(keine Ahnung, wo bei den Vetus/Mitsubishi-Motoren das Absaugrohr hinführt, aber es sollte jedenfalls ganz nach unten führen).

Das Absaugrohr bei den Mitsubishis fürt nicht weiter als das kurze Einsteckrohr wo der Peilstab rein geht. Lässt sich jedenfalls nicht finden im Teile Manual ( gibts hier irgendwo: http://www.vetusweb.com/manuals_categories_du.php ) und auch nicht im Mitsubishi Service Manual vom Basismotor. Ist übrigens bei den meisten Motoren so.
Deshalb sollte der Absaugschlauch am besten nicht zu flexibel sein damit man fühlen kann wenn es unten am Boden vom Ölsumpf stösst.
Ad

Aries

Matrose

Beiträge: 73

Schiffsname: Aries

Bootstyp: Dehler Optima 85

Heimathafen: WSCH

Rufzeichen: DG 5052

  • Nachricht senden

25

Donnerstag, 17. Mai 2018, 17:06

Ölablassschraube

Die Ölablassschraube ist bei dem Motor von vorne gut erreichbar. Wenn man bei der Einbausituation im Schiff an die Ölablassschraube ran kommt, würde ich eine flache Schale unter den Motor stellen, die Ölablassschraube lösen und vorsichtig herausdrehen, bis Flüssigkeit austritt. Dann sieht man ja ob freies Wasser unter dem Motoröl steht, oder ob gleich Öl ausfließt. Wasser ablassen bis Öl kommt, und dann wieder zudrehen, Motor warm laufen lassen, und das Öl absaugen.
Schon am Ölpeilstab kann man erkennen, ob der Ölstand höher als normal ist. Die Mehrmenge dürfte dann wohl das Wasser sein.
Bis eine Öl-Wasser Emulsion seine Schmierfähigkeit verliert, muss verdammt viel Wasser im Spiel sein. Der Inhalt eines Zylinders reicht da bestimmt nicht aus. Schäden durch Korrosion sind da viel eher zu erwarten, besonders wenn es sich um Salzwasser handelt.
Gruß aus Bremen

Götz

26

Donnerstag, 17. Mai 2018, 17:56

Wie gesagt, ich wohne nicht am Schiff und muss noch die genaue Ursache klären.
Das Ventil ist jedenfalls gekauft und ich werde mir das Öl anschauen und wechseln.

Am Wochenende werde ich dann hier den Stand berichten.


Solange das Wasser nicht eine Emulsion bildet (weißlich braune, undurchsichtige Pampe) hast du mit dem Wasser kein Problem. Das Öl ist dafür ausgelegt, Wasser in geringen Menge aufzunehmen, damit es bei der nächsten Erwärmung wieder ausdampft. Er wenn sichtbar eine Emulsion besteht muss das Öl raus; und dann musst du im Prinzip so oft wechseln, dass die Emulsion nicht mehr sichtbar ist. Hab ich auch schon gemacht als ich einen Wasserschlag hatte, weil die Kopfdichtung geplatzt war.

Wichtig ist nur, es darf kein Wasser im Brennraum stehen wenn du die Maschine drehst. Wenn sie im Stand vollläuft ist es noch der besser Fall, denn dann dreht der Anlasser sie meist gar nicht erst durch. DAS scannt bei dir passiert zu sein. Aber es besteht immer die Gefahr dass der "Schlag" die Maschine blockiert weil das Wasser nicht kompressibel ist. Und dann geht die Last aufs Pleuel....

Also, Belüfter einbauen, Öl checken und ggf wechseln und dann sollte sie laufen. Wenn du unsicher bist lass die Kompression testen. Und check mal nach der Berechnungsmethode in der Anleitung von Venus, ob das Volumen deiner Abgasanlage richtig ausgelegt ist. Die dort angegebene Formel ist hilfreich. Solange du die Maschine nicht ohne Zündung vollorgelst ist die Formel alle mal richtig.
Gruß

27

Sonntag, 20. Mai 2018, 08:13

Eine Emilsion hatte sich nicht gebildet.
Ich habe jetzt den Ölwechsel durchgeführt, Maschine dann 30 min laufen lassen und anschließend nochmal Filter und Öl gewechselt.
Das läuft wieder wie geschmiert. Auch habe ich den Impeller gewechselt. Der Wechsel stand ohnehin noch an

Das Vakkumventil habe ich besorgt, baue ich aber nächste Woche ein, weil ich keine Schläuche hier bekomme.

Zur Sicherheit wird das Seeventil dieses Wochenende jetzt synchron mit dem Motor ausschalten geschlossen.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 263   Hits gestern: 2 460   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 945 912   Hits pro Tag: 2 337,72 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 1 610   Klicks gestern: 16 030   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 32 203 973   Klicks pro Tag: 19 078,98 

Kontrollzentrum

Helvetia