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horstj

Lotse

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Bootstyp: Jeanneau Microsail

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21

Mittwoch, 13. Juni 2018, 08:27

Nein.

"dass sie nicht Losekommen" ist eigentlich für alle Boote viel zu wenig, außer vlt. für Polyvalken mit ihrem Mastrohr.
Im wichtigen Messbereich zwischen 10 und 25% BL sind alle Messgeräte brauchbar: http://www.pbo.co.uk/gear/pbo-tested-4-r…on-gauges-45215
Die Werte können durchaus absolut genommen werden, sonst wären alle Trimmtabellen, nach denen Sportboote reihenweise eingestellt werden ja völlig sinnlos. Die Einstellungen sind aber reproduzierbar und vergleichbar und die Boote dann auch vergleichbar getrimmt. Ich habe bislang einmal bei 3 und einmal bei 4mm auch mit dem Zollstock gemessen und war nicht zu einer anderen Einstellung gekommen. Das würde ich aber nicht Verallgemeinern. Vom Meßverfahren her ist die Zollstockmethode eigentlich robuster anzusehen, weil zusätzliche Faktoren wie Alterung der Feder, Calibrierung, Reibung usw. wegfallen.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

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22

Mittwoch, 13. Juni 2018, 13:10

Das Boote keine sehr hohe Riggspannung brauchen / haben sollten gibt es immer mal wieder.
Expressen sind nur ein Beispiel (bei uns sind in Lee durchhängende Wanten normal).
Ich kenne aber auch noch andere Beispiele.

Insofern ist so ein Gerät vor allem gut, um einen einmal gefundenen guten Trimm zu reproduzieren.
Dafür benutze ich den Surecheck und bin damit zufrieden.

Gerade wenn man mit dem Trailerboot öfters auf Reisen ist, ist es angenehm, schnell wieder ein gut justiertes Rigg zu haben.

Holger

norbaer

Salzbuckel

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23

Mittwoch, 13. Juni 2018, 14:15

Ich kann dem Holger nur Beipflichten.

Wir haben bei Wenig Wind das Rigg so lose das die Unterwanten schon im Hafen Durchhang haben. Wir produzieren damit wie ich schon mal geschrieben haben selbst beim Großsegel einen Sag.

Ich finde die Aussage bis zu guten 12 Knoten Wind (also die 4 Beaufort) sollten normale Fahrtenyachten keinen Durchhang auf der Leeseite haben richtig. Bei 18-20 Knoten und mehr ist Lose kommen in Wellenstampfen fast normal. Es sollten allerdings nur wenige cm sein.

jensstark

Salzbuckel

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24

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18:58

Wenn ich das so alles lese, ist die Zollstockmethode durchaus nicht schlecht.
Und für "relative" Werte läßt sich mit wenig Material und einer billigen Zugwaage etwas selber bauen.

Die Ausgabe lohnt also nur für Leute, die's genau (?) wissen wollen, für Profis und für Werkzeugsammler.

25

Mittwoch, 13. Juni 2018, 20:07

Wenn man die "Grenzen" dieser Messgeräte anerkennt, dann relativiert sich deren Nutzen mMn. ziemlich:

1. Du kannst sie nicht nutzen um "rechts mit links" zu vergleichen und daraus irgendwelche Schlüsse zu ziehen

2. Die Messgenauigkeit ist von verschiedenen Faktoren abhängig

3. Und die Absolutheit der Werte ist vom Rigg und Material abhängig.

Eigentlich kann man sie nur einsetzen um Vergleiche anzustellen: Zu anderen Booten oder zur Trimmanleitung

(die sich dann aber auch genau auf dieses Gerät, das verwendete "richtige" Wantmaterial und das richtige Modell des Messgerätes beziehen muss!)

Was wiederum den Nutzen für den TE mit seiner Varianta vermutlich sehr minimiert?!

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TrampMuc« (13. Juni 2018, 20:24)


horstj

Lotse

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26

Mittwoch, 13. Juni 2018, 20:58

Meistens gehts ja wohl um Draht 1x19, wer ROD o..ä. nutzt wird hier kaum nachfragen, sondern einfach den passenden Spannungsmesser nutzen.
In Trimmanleitungen werden zwar oft die Werte für Loos Pro angegeben, aber die lassen sich ja problemlos mit beiliegender Tabelle in % Brl. übertragen, so dass mit allen Geräten ausgemessen werden kann.
Es besteht natürlich für niemanden eine Notwendigkeit solche Geräte zu nutzen. Zollstock geht auch, mancher kann die Spannung auch ganz gut erfühlen oder wenn man das Boot gut kennt auch sehen.Wer high end Messungen braucht wird auch einfach die entsprechenden Geräte nutzen. Auch wer seitliche Mastbiegungen einstellt weiß ja wohl schon was er tut.

Ganz interessant ist vlt., dass nach Jahrzehnten mit Loos und Shurecheck, auf dem Markt plötzlich wieder Bewegung ist und auch Messverfahren aus dem high end Bereich oder anderen Anwendungsfeldern angekündigt werden (bpsw. vmgparts).
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

27

Mittwoch, 13. Juni 2018, 21:08

Was ihr immer mit Eurem Surecheck habt? http://www.surecheck.info/main/en

Im Grunde messen die doch alle gleich: Die Kraft, die Du benötigst um den Draht "aus der direkten Gerade" zu drücken. Entweder manuell oder bei vmgparts über nen elektrischen Fühler und ne Bluetooth-Verbindiung zum iPhone.

Gibts ne Trimmanleitung für Variantas, die sich auf Loose bezieht?

"What 'n Drama mit dem Karma"
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Gaudet

Seebär

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28

Donnerstag, 14. Juni 2018, 01:28

Mir ist keine Trimmanleitung bekannt. Das alte Handbuch zur Varianta spricht vom Trimm bis die Wanten bei Lage nicht mehr lose kommen. Unterwanten etwas lockerer als die Oberwanten.
Ich hatte letzts Jahr einen guten Trimm, musste aber die Wantenspanner lösen und such den Trimm nun erneut. Ich hatte mir die Längen der Spanner notiert und wieder danach eingestellt.
Beim Maststellen waren Wanten u o Vorstag zu kurz und ich musste korrigieren.
Leider war dadurch der Mastfall auch weg. Den hatte ich nicht festgehalten.
Ich werde den Surecheck anschaffen um reproduzierbaren Trimm für mich ermöglichen zu können.

Danke für Eure Meinungen, sie brachten mir Klarheit.

29

Dienstag, 19. Juni 2018, 08:37

Irgendwie passte das so überhaupt gar nicht in unsere heutige digitale Welt der 0en und 1en.

Gibts denn keine App für sowas?

Ich törichter "Thor", ich ... wie konnte ich nur daran zweifeln: https://www.spinlock.co.uk/de/stories/up…8-rig-sense-app ;(

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TrampMuc« (19. Juni 2018, 08:51)


Gaudet

Seebär

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30

Montag, 25. Juni 2018, 06:50

So. Abschluss:

Ich kaufte den Surecheck. Hab erstmal nach deren Empfehlung 10% Bruchlast getrimmt nachdem ich 5% gemessen hatte. So steif hatte ich noch nie eine Wante..... Nun kommt keine Wante mehr lose bei Krängung.


Danke für Eure Ratschläge!

Toto7817

Leichtmatrose

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31

Montag, 25. Juni 2018, 21:33

Mir fehlt mein Abschluß leider noch ;-)
Ich habe mich für den Loos PT2-M entschieden. Allerdings ist mir aufgefallen, daß die Skala für den 7mm Draht nur bis max 14% Dehnung geht. Oder habe ich da was falsch verstanden.
Bei meinem Partialrigg sollte ich nach Rigganleitung bis 20% oder gar 25% Spannung geben.
Kann mir jemand sagen, ob ich das mit dem PT2-M auch kann oder muß ich dann doch auf ein anderes Gerät zurückgreifen? (Wäre dann wohl auch der Surecheck)

Gruß

horstj

Lotse

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32

Dienstag, 26. Juni 2018, 00:00

falsches Modell gewählt. Der PT3 ist für hohe Spannungen bei 7mm ausgelegt. Hoffentlich stimmt Deine Rigganleitung für Dein Schiff.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

Toto7817

Leichtmatrose

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33

Dienstag, 26. Juni 2018, 00:47

Hmmh, danke für die Info.

Das PT3-M ist dann schon ein anderes Kaliber. Dann werde ich wohl doch eher zurm Surecheck greifen.

Rigganleitung ist die von Selden. 20% für die Oberwanten wird als Minimum angesehen.
Gruß

norbaer

Salzbuckel

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34

Dienstag, 26. Juni 2018, 06:15

Jep so kleiner PT2 ist auch nicht für 7mm Wanten gedacht.

Wenn man es genau sieht braucht jedes Schiff zwei Wantenspannungsmessgeräte. Denn die Geräte schaffen in der Regel nie alle Durchmesser die es am Boot gibt.

Wir haben auch den RT10m für die V1 und D1 und den PT2m für die D2. Und dann gibt es noch Unterschiede für Rodrigg und Litzen.

Und vorher den Mast schön gerade hinstellen. ;)

35

Dienstag, 26. Juni 2018, 07:09

Und vorher den Mast schön gerade hinstellen.

:D

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36

Dienstag, 26. Juni 2018, 08:32

Unterschiede für Rodrigg
... hast Du ein Messgerät für Rod?
:S Gesendet von meinem MBA200 mit Freischnack und Vario

norbaer

Salzbuckel

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37

Dienstag, 26. Juni 2018, 08:47

@ugies: ja für für unser Oberwant Drätchen von 1/4" = 6,35 mm
Das geht allerdings nur bis zum ersten Want, danach wird es schon wieder dünner.

Rodrigg ist ja wesentlich dünner im vergleich zu 1/19 Litze. Da hätten wir bestimmt 8-10 mm

Klaus13

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38

Dienstag, 26. Juni 2018, 09:09



Wenn man es genau sieht braucht jedes Schiff zwei Wantenspannungsmessgeräte. Denn die Geräte schaffen in der Regel nie alle Durchmesser die es am Boot gibt.



Das ist leider auch genau mein Problem. Habe 6 mm und 7 mm. Das fummele ich mit dem PT2 hin. Ein zweites Gerät ist mir zu teuer. Allerdings achte ich auch eher auf Wiederholbarkeit, als auf absolute Meßwerte. Nach einer Weile bekommt man ein Gefühl dafür, wann es hart genug ist. Das mag im Regattaeinsatz anders sein.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

39

Dienstag, 26. Juni 2018, 09:50

Das geht ...

a) Womit war meine eigentliche Frage.

b) Mein Boot hat:
V1: Rod17
D1, V2/D3 : Rod 12
FS: Rod15
D2, PS:Rod6
Die mm Zahlen zu den Rods kennst als Regattasegler ja sicherlich. Womit also messt Ihr die Spannung?
Uwe
:S Gesendet von meinem MBA200 mit Freischnack und Vario

norbaer

Salzbuckel

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40

Dienstag, 26. Juni 2018, 10:51

Ach so, sorry ich hatte das noch nicht explizit erwähnt

RT10 das ist der Loos Gauge für Rod Drähte mit Zollmaßen (imperial).
RT10m das ist der Loos Gauge für Rod Drähte mit metrischen Maßen.

Hmm und die ROD Bezeichnungen von dir sagen mir leider nix. Ich kenne nur die mit den Maßen. Und 15mm wirst du ja nicht haben.

Für den Tourensegler:
Ich wiederhole mich noch mal gerne: Eigentlich reicht die Zollstockmethode für den 1/19 Draht völlig aus. Dann nimmt man die Maße mit der Schieblehre zwischen den Wantenspannerbolzen. Und schon hat man sein Grundsetup. Oder holt sich einmal einen Rigger an Bord läst den mal für 200-300 Euro das Rigg spannen, nimmt dann die Maße ab und alles ist gut. Die Maße werden bei jedem Stellen vom Mast reproduziert.

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