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Toto7817

Leichtmatrose

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41

Mittwoch, 29. August 2018, 02:24

Alles Gut mit der Zollstockmethode.
Ich als Tourensegler bin trotzdem froh, dass ich mit dem Meßgerät messen konnte (vor allem, da ich das Rigg im Frühjahr nicht selber eingerichtet hatte). Jetzt habe ich als Vergleichswerte die gemessenen Abstände und die damit eingestellte Vorspannung (die sich dann im Rahmen der Materialalterung auch schon mal ändert).
Im Übrigen fand ich interessante Meßwerte vor, die noch Nacharbeit bedürfen (UW=500kg, OW=600kg bei 7mm und 7/8 Rigg).

Die Wahl fiel bei mir letztlich auf das Spinlock Rig-Sense 5-8mm. Damit komme ich auch gut zurecht. Auf die verfügbare App kann ich auch gerne verzichten, sie könnte aber für Regattafahrer interessant sein.

Für mich ist es einfach, mithilfe der Messung, Spannung herauszunehmen, bzw. wieder einzustllen, wenn ich längere Zeit nicht am Boot bin. Sicherlich auch möglich über die Anzahl der Umdrehungen, aber ich bin Ingenieur und liebe Fakten ;-)
Damit bin ich jetzt auch zum Abschluß gekommen und bedanke mich nochmal für dfie Hilfestellungen hier.

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Toto7817« (29. August 2018, 03:10)


Fishcop

Smutje

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42

Dienstag, 4. September 2018, 09:07

Moin, ich hab ja in diesem Jahr meine "Marjell" das erste mal aufgeriggt.

Dafür habe ich die beschriebene Zollstockmethode angewandt und fand das eigentlich auch ganz praktikabel. Also, wofür so ein Messgerät anschaffen?!
Bis auf die Tatsache dass mein Achterstag zu lang war / ist, um überhaupt Spannung aufzubauen war ich auch erstmal damit zu frieden.

Nach ca 200 gesegelten Seemeilen (ja, mit schlackerndem Achterstag und dadurch etwas durchhängendem Vorstag) juckte es mich doch und ich habe mir letzte Woche den Surecheck gekauft und gleich mal an die Wanten gehalten.
Das Messergebnis fand ich sehr erschreckend - eigentlich stand der Mast irgendwie ohne Nennenswerte Wantenspannung. Jedenfalls fern ab von den genannten min. 10%.

Ich werde das heute Abend mal auf die richtige Spannung korrigieren. Mal sehen, ob sich dann an den Segeleigenschaften vielleicht auch noch etwas ins positive verändert.

Gruß vom Henning

norbaer

Salzbuckel

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43

Dienstag, 4. September 2018, 09:46

Ja natürlich, mit losen Achterstag = zuviel Lose im Vorstag bist du ganz schnell "Überpowert".

Mit dem Achterstag macht man beide Segel flacher und somit flacher (depowern). Das geht bei einem Sportschiff wie unserem soweit das wir bis 6 Beaufort mit Crew kein Reff brauchen.

Da segeln die Tourenboote schon mit 2 Reffs oder ganz ohne Großsegel.

Das alles geht aber nur wenn die Segel keine "Spannbettücher Qualtität" haben, sprich sie sind noch trimmbar. (Also bei 6 Jahre alten Dacronsegel ist das sinnlos)

Erlkönig9-5

Proviantmeister

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44

Dienstag, 4. September 2018, 13:17

Moin, ich hab ja in diesem Jahr meine "Marjell" das erste mal aufgeriggt.

Dafür habe ich die beschriebene Zollstockmethode angewandt und fand das eigentlich auch ganz praktikabel. Also, wofür so ein Messgerät anschaffen?!
Bis auf die Tatsache dass mein Achterstag zu lang war / ist, um überhaupt Spannung aufzubauen war ich auch erstmal damit zu frieden.

Nach ca 200 gesegelten Seemeilen (ja, mit schlackerndem Achterstag und dadurch etwas durchhängendem Vorstag) juckte es mich doch und ich habe mir letzte Woche den Surecheck gekauft und gleich mal an die Wanten gehalten.
Das Messergebnis fand ich sehr erschreckend - eigentlich stand der Mast irgendwie ohne Nennenswerte Wantenspannung. Jedenfalls fern ab von den genannten min. 10%.

Ich werde das heute Abend mal auf die richtige Spannung korrigieren. Mal sehen, ob sich dann an den Segeleigenschaften vielleicht auch noch etwas ins positive verändert.

Gruß vom Henning


Ja natürlich, mit losen Achterstag = zuviel Lose im Vorstag bist du ganz schnell "Überpowert".

Mit dem Achterstag macht man beide Segel flacher und somit flacher (depowern). Das geht bei einem Sportschiff wie unserem soweit das wir bis 6 Beaufort mit Crew kein Reff brauchen.

Da segeln die Tourenboote schon mit 2 Reffs oder ganz ohne Großsegel.

Das alles geht aber nur wenn die Segel keine "Spannbettücher Qualtität" haben, sprich sie sind noch trimmbar. (Also bei 6 Jahre alten Dacronsegel ist das sinnlos)



Auf jeden Fall ist es eine richtige Entscheidung dein Rigg samt Achterstag ordentlich zu trimmen (zu spannen).
Ich kenne zwar nicht deine Achterstagskonfiguration und die Klassenvorschriften dazu aber auf jeden Fall sollte dein Achterstag auch Spannung aufbauen können.
Nachdem dein Rigg richtig steht und auch getrimmt werden kann, wirst du auf jeden Fall eine Besserung der Segeleigenschaften bemerken.
Aber Norbert hat es ja schon angesprochen, guter Segeltrimm geht eben nur mit noch trimmbaren Segeln. Doch einen guten Anfang hast du auf jeden Fall schon gemacht!

Handbreit, Ansgar

Gaudet

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45

Dienstag, 4. September 2018, 14:39

Ich hab jetzt mit losem Achterstag Grundspannung reingebracht und an der Kreuz kommt das Achterstag über eine Talje Druck.
So segelt das gute Stück recht gut.
Wenn Dein Achterstag zu lang ist kontrollier den Mastfall. Der sollte recht grade stehen.
Bzw das Holz auf dem die Maststütze unten im Rumpf steht.
Oder ist das Bolzenloch im Mast ausgenudelt?

Marinero

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46

Dienstag, 4. September 2018, 15:37

Dafür habe ich die beschriebene Zollstockmethode angewandt und fand das eigentlich auch ganz praktikabel. Also, wofür so ein Messgerät anschaffen?!
(...) Nach ca 200 gesegelten Seemeilen (...) juckte es mich doch und ich habe mir letzte Woche den Surecheck gekauft und gleich mal an die Wanten gehalten.
Das Messergebnis fand ich sehr erschreckend - eigentlich stand der Mast irgendwie ohne Nennenswerte Wantenspannung. Jedenfalls fern ab von den genannten min. 10%.

Die Frage ist doch: Woran liegt das jetzt, dass die Zollstockmethode nicht funktioniert hat? :ueberlegen:

Fishcop

Smutje

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47

Dienstag, 4. September 2018, 16:07

Ja natürlich, mit losen Achterstag = zuviel Lose im Vorstag bist du ganz schnell "Überpowert".

Mit dem Achterstag macht man beide Segel flacher und somit flacher (depowern). Das geht bei einem Sportschiff wie unserem soweit das wir bis 6 Beaufort mit Crew kein Reff brauchen.

Da segeln die Tourenboote schon mit 2 Reffs oder ganz ohne Großsegel.

Das alles geht aber nur wenn die Segel keine "Spannbettücher Qualtität" haben, sprich sie sind noch trimmbar. (Also bei 6 Jahre alten Dacronsegel ist das sinnlos)

Die Segel an sich sind zwar schon ein paar Jahre alt, sind aber kaum in Benutzung gewesen, da mein Vorbesitzer eher sein Fin Dinghy gesegelt hatte. Die Varianta diente wohl eher als "Basislager" und Kaffeespot auf dem Einfelder See - wofür ich persönlich eine Varianta auch schon eher überdimensioniert finde.

Ich bin also gespannt - im Gegensatz zu meinem Achterstag momentan :rolleyes: - wie positiv sich das Verhalten ändern wird :)

48

Dienstag, 4. September 2018, 17:23

Die Frage ist doch: Woran liegt das jetzt, dass die Zollstockmethode nicht funktioniert hat? :ueberlegen:

Nicht genug vorgespannt ?
Schiff an Land ?
Wanten neu ?
Schiff weich ?

Wie lange wurde das Schiff denn nicht aufgeriggt?

Marinero

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49

Dienstag, 4. September 2018, 17:26

Hm. :kopfkratz:

Wenn ich mit dem Zollstock 20 % BL einstelle, kann doch der Spannungsmesser nicht nur 5 % anzeigen.

Da muss doch irgendwas falsch gemacht worden sein!?

Oder hat sich die ganze Spannung innerhalb der 200 Meilen verflüchtigt?

Fishcop

Smutje

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50

Dienstag, 4. September 2018, 17:43

Nein, das Boot lag im Wasser als ich den Mast gestellt hatte.
Der Mast steht auch gerade und die Stütze unter Deck ist auch in Ordnung
Bolzenloch im Mast ist m. M. n. auch nicht ausgenudelt. Das Vorstag bekam ich in den Beschlag ja grad so rein.
Das Achterstag ist die einfache, originale Ausführung, aus der Mitte etwas nach Steuerbord versetzt.
Wanten und Stagen sind definitiv nicht neu - für die nächste Saison war ein erneuern des stehenden Gutes angedacht
Das Boot stand meines wissens ein Jahr an Land. Vorher aufgeriggt im Einfelder See ohne viel gesegelt zu werden.
Boot weich glaube ich nicht - oder hoffe ich nicht. Es fühlt sich jedenfalls nicht so an, wenn man das fühlen kann ...
Vielleicht hab ich das mit dem Zollstock doch nicht ganz so richtig gemacht wie ich dachte - wird sich ja jetzt ändern :)

Und das mit dem zu langen Achterstag, passt in das Bild des Voreigners und zu so manch einer ungereimtheit von ihm, die ich im laufe dieser Saison feststellen konnte und musste ...

... oh weh, jetzt bin ich Schuld, das der Faden abschweift ...

Gaudet

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51

Dienstag, 4. September 2018, 17:51

Hast Du den Batteriekasten rausgenommen und unten reingesehen ob das Holz ok ist?

Fishcop

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52

Dienstag, 4. September 2018, 17:55

Ja, auch da hab ich schon geguckt. das sieht auch gut aus.
Von der Schwachstelle hab ich schon im Varianta-Forum gelesen.

Gaudet

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53

Dienstag, 4. September 2018, 18:05

Ok.
Das ist dann interessant. Als wir unsere 65er übernommen hatten war der Achterstagspanner auch am Ende ohne Spannung aufzubauen....
Ist die Vorsegelrollanlage nachgerüstet oder getauscht worden?

Fishcop

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54

Dienstag, 4. September 2018, 18:11

Es ist eine Rollreffanlage von Haase angebaut worden.
Laüft eigentlich ganz gut - nur die Trommel passt so eben mit gewürge zwischen die Streben vom Bugkorb.
Das gefällt mir eigentlich nicht so gut.

Gaudet

Seebär

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Dienstag, 4. September 2018, 18:25

Dann liegt's wohl am Umbau. Von Bartels passt eine kleine Rolle, oder von TopReff.
Fockroller vs Bugkorb

Fishcop

Smutje

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Mittwoch, 5. September 2018, 07:46

Hm, eigentlich bin ich ja sonst zufrieden mit der Anlage. Das untere Profilrohr hat leichten Knick, daher würde ich das gerne tauschen. Mal sehen, wie teuer Ersatz ist im Vergleich zu ner kleineren Anlage.

Das Achterstag werde ich wohl kürzen und mit einer kleinen 4-fach Talje versehen.

Die Wanten hab ich gestern mit Hilfe des Suercheck nachgezogen - da ist jetzt im Vergleich zu vorher ordentlich Zing drauf. Leider war anschließend kein Wind mehr zum segeln ...

jensstark

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Mittwoch, 5. September 2018, 08:02

Die Wanten hab ich gestern mit Hilfe des Suercheck nachgezogen - da ist jetzt im Vergleich zu vorher ordentlich Zing drauf. Leider war anschließend kein Wind mehr zum segeln ...

Menno! Nachdenken! Einfach das Achterstag etwas fieren - und schon ist wieder Wind da! :D

Fishcop

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58

Mittwoch, 5. September 2018, 08:24

Die Wanten hab ich gestern mit Hilfe des Suercheck nachgezogen - da ist jetzt im Vergleich zu vorher ordentlich Zing drauf. Leider war anschließend kein Wind mehr zum segeln ...

Menno! Nachdenken! Einfach das Achterstag etwas fieren - und schon ist wieder Wind da! :D

Neee, das Achterstag ist ja immer noch schlackerlose - mehr auffieren hieße abschlagen ... ;)

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