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jensstark

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1

Dienstag, 12. Juni 2018, 13:47

"Zukunftssicher" sagten sie. "Erweiterbar" sagten sie. Warum Philippi an mir nichts mehr verdienen wird.

Vor zwei Jahren die Investition:
Wir stellten die Bordelektrik um.

Von Dehler Original (plus diversen, mehr oder weniger gut dokumentierten Umbauten) auf Philippi, mit Posi-Anzeige und Systemmonitor. Plus diverser Zusatzteile für den P-BUS.
Schöne Schalter, dank exzellentem Händlersupport paßte alles!

Letztes Jahr dann die Landstromanschlußkiste, von "Suicide-is-painless"-Technologie auf einigermaßen normgereicht. Allerdings standalone, ohne Anschluß an irgendwelche Datenbusse.

Jetzt hat Philippi ein schönes, neues Bauteil. Den CAV. Zur Überwachung von Landstrom. Okay, nicht lebenswichtig, aber theoretisch einfach nachzurüsten, wenn die Kosten im Rahmen sind.

Nur leider: der zwei Jahre alte Systemmonitor redet nicht mit dem CAV. Und ein Firmwareupdate ist auch nicht in Sicht.
Jetzt kann man eine ältere Lösung verwenden. Die Komponenten CMW und ACW 3.
Natürlich sind die zusammen richtig teuer.

Die Alternative: Panel ausbauen, bei Philippi neuen Systemmonitor einbauen lassen, hoffen, daß die anderen Komponenten noch funktionieren. AUCH kein ganz billiger Spaß.

Dann eben nicht. Und ansonsten gibt's jetzt NMEA2K oder nichts.

2

Dienstag, 12. Juni 2018, 14:01

Ärgerlich. Das wird uns noch an vielen Fronten einholen.

Spätestens, wenn die Geräte nur noch über iOS/Android-Apps konfiguriert werden können. Oder wenn man feststellt, dass der "lebenslange Support" den man bezahlt hat, sich auf die Lebensdauer der App und nicht des eigenen Lebens bezieht. Und sich der Programmierer nicht erdreistet einfach im Jahr drauf eine neue App mit anderem Namen und upgedateter Funktion herausbringt. Oder Spotify-Support in Lautsprechern, programmierbare Lichtschalter, .. usw. usf.

Ein Hoch auf Normen und Standards :D

"What 'n Drama mit dem Karma"
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JALULETO

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3

Dienstag, 12. Juni 2018, 14:07


"Zukunftssicher" sagten sie. "Erweiterbar" sagten sie.

Gut das ich Dir das nicht versprochen habe (|
Mit solchen Aussagen bin ich einer Branche mit einem Produktzyklus von zum Teil unter einem Jahr immer sehr vorsichtig...

Wobei "erweiterbar" ist ja sogar gegeben, nur halt mit den damals aktuellen, teureren Komponenten :O



Jetzt hat Philippi ein schönes, neues Bauteil. Den CAV. Zur Überwachung von Landstrom. Okay, nicht lebenswichtig, aber theoretisch einfach nachzurüsten, wenn die Kosten im Rahmen sind.

Nur leider: der zwei Jahre alte Systemmonitor redet nicht mit dem CAV. Und ein Firmwareupdate ist auch nicht in Sicht.
Jetzt kann man eine ältere Lösung verwenden. Die Komponenten CMW und ACW 3.
Natürlich sind die zusammen richtig teuer.

Die Alternative: Panel ausbauen, bei Philippi neuen Systemmonitor einbauen lassen, hoffen, daß die anderen Komponenten noch funktionieren. AUCH kein ganz billiger Spaß.

Du wirst, gerade in der Elektronik, immer damit leben müssen dass es etwas neues gibt was nicht abwärtskompatibel ist. Das ist ärgerlich, insofern kann ich Deine Reaktion verstehen, aber so ist es in der Technik nun mal.



Dann eben nicht. Und ansonsten gibt's jetzt NMEA2K oder nichts.

Philippi hat an Dir schon soviel verdient wie man an dem Eigner einer 30+ Jahre alten 10m Yacht nur verdienen kann ;)

Und auch N2K wird irgendwann überholt sein...
Gruß Jan :segeln:

jensstark

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4

Dienstag, 12. Juni 2018, 14:09

Spätestens, wenn die Geräte nur noch über iOS/Android-Apps konfiguriert werden können.

Sowas gibt es schon...

Zitat

Die Programmierung von bis zu 8 verschiedenen Schiffs-MMSINummern kann per Bluetooth-Verbindung zwischen einem Smartphone / Tablet und dem easyONE-DSCCL vorgenommen werden. Die dazu benötigte App steht sowohl für Apple- wie auch für Android-Geräte kostenlos zum Download zur Verfügung (Android 4.3 / iOS 5 oder höher).

jensstark

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5

Dienstag, 12. Juni 2018, 14:34


"Zukunftssicher" sagten sie. "Erweiterbar" sagten sie.

Gut das ich Dir das nicht versprochen habe (|
Mit solchen Aussagen bin ich einer Branche mit einem Produktzyklus von zum Teil unter einem Jahr immer sehr vorsichtig...

Wobei "erweiterbar" ist ja sogar gegeben, nur halt mit den damals aktuellen, teureren Komponenten :O


Nee. :) Dafür bist Du eine zu ehrliche Haut.
Aber um Dich geht es ja bei dieser Sache nicht... :D

Du wirst, gerade in der Elektronik, immer damit leben müssen dass es etwas neues gibt was nicht abwärtskompatibel ist. Das ist ärgerlich, insofern kann ich Deine Reaktion verstehen, aber so ist es in der Technik nun mal.
Klar. Vergiß nicht - ich bin seit Zeiten in der IT unterwegs, zu denen GPS noch nicht einmal angedacht ist. Aber dort zeichnen sich hochwertige Komponenten beispielsweise durch lange Treiberunterstützung aus. Philippi tritt ja nicht als Billigheimer aus Asien auf...
Und auch Röckwärtskompatibilität bei Betriebssystemen ist üblicherweise ein Thema. Natürlich knallt es dann hier und da, oftmals weil Entwickler an den Spezifikationen vorbeientwickelt haben.


Dann eben nicht. Und ansonsten gibt's jetzt NMEA2K oder nichts.

Philippi hat an Dir schon soviel verdient wie man an dem Eigner einer 30+ Jahre alten 10m Yacht nur verdienen kann ;)

Und auch N2K wird irgendwann überholt sein...

Na ja, wir haben ein Boot. Aus 1983. :D
Und ein gewissenloser Verkäufer hätte mir noch eine EM-Box dazu verkauft. :D
Mehr geht immer - ich wäre ja bereit gewesen, die neue AC-Lösung zu erstehen.

N2K lebt aber noch... Selbst Unterstützung für 0183 findet sich ja noch reichlich. Und ich nehme mal an, selbst die wird es noch geben, wenn keiner mehr von proprietären Bussen reden wird.
Nach dem, was ich über den PSM gelernt habe (auf der Hanseboot), programmiert Philippi ziemlich direkt auf der Hardware, innerhalb enger Ressourcengrenzen. Ich kann also schon verstehen, daß einfach kein Platz mehr für Erweiterungen da war. Trotzdem ist aber für eventuelle Bestandskunden der Upgrade mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden.

Das ist einfach nicht zeitgemäß...

Ein Anbieter ähnlicher Lösungen in größerem Rahmen ging in das andere Extrem: Zentrale Steuerung und Verwaltung über eigenen Bord-PC. Erweiterungen logischerweise kein Thema.
(Dafür aber solche Einschränkungen wie Kosten, Platz, Stromverbrauch usw. usf.)

Philippi sieht die Sachen aus der Sicht eines Elektronikers, nicht aus der eines IT-Menschen. Die optimale Lösung liegt irgendwo dazwischen und verwendet herstellerunabhängige Protokolle.

schwattwitt

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6

Dienstag, 12. Juni 2018, 14:36

Ja Jens,echt ärgerlich... Ich würde mich auch totärgern
Wahrscheinlich fährt man am günstigsten, wenn die Geräte einfach nicht miteinander kommunizieren sollen/müssen.
Im Neusprech nur "standalone"-Geräte verwendet. Kabel an +/- der Batterie und ein nötiger Sensor fertsch...
Sprich eine Anzeige für Log, eine eigenständige für Batteriespannung und ein Gerät für Plotterei. Ohne Apps, Wifi und Protokolle.
Wenn man sich überlegt was man wirklich an Bord braucht, fällt das eine oder andere "Spielgerät" sicher über selbigen.

Einfache Stromnetze mit Sicherung und Schalter und simpler Verkabelung. Ein bischen back to the 80ties...
Klar ist es komfortabel alles von überall ablesen zu können, aber der Preis dafür?

JALULETO

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7

Dienstag, 12. Juni 2018, 14:50

Ja Jens,echt ärgerlich... Ich würde mich auch totärgern
Wahrscheinlich fährt man am günstigsten, wenn die Geräte einfach nicht miteinander kommunizieren sollen/müssen.
Im Neusprech nur "standalone"-Geräte verwendet. Kabel an +/- der Batterie und ein nötiger Sensor fertsch...
Sprich eine Anzeige für Log, eine eigenständige für Batteriespannung und ein Gerät für Plotterei. Ohne Apps, Wifi und Protokolle.
Wenn man sich überlegt was man wirklich an Bord braucht, fällt das eine oder andere "Spielgerät" sicher über selbigen.

Einfache Stromnetze mit Sicherung und Schalter und simpler Verkabelung. Ein bischen back to the 80ties...
Klar ist es komfortabel alles von überall ablesen zu können, aber der Preis dafür?


Das geht aber mit dem Spieltrieb einiger User nicht konform ;)
Gruß Jan :segeln:

8

Dienstag, 12. Juni 2018, 14:51

Sowas gibt es schon...

Jaja, das ist ja das Problem. Diese App-eritis nimmt ja schon abstruse Formen an. Und wenn der Hersteller nach 3 Jahren der Meinung ist, Du solltest mal was neues von ihm kaufen, dann wird nicht weiterentwickelt und er erzählt Dir, dass die App ja noch funktioniert und das ja alles ganz doll sei. Nur läuft die veraltete App dann irgendwann auch nciht mehr nach dem nächsten Systemupdates des Telefons ;(

Gestern hatte ich nen "witzigen" Fall: Samsung MFD bei dem sich die in MacOS integrierte Scanfunktion nicht starten ließ. Die Vorschau ging noch und beim Scan selber brach er mit ner Fehlermeldung ab. Es stellte sich heraus, dass dafür kurzzeitig ein Server bei Samsung (jetzt HP) kontaktiert wird! Den Internetzugang hatte ich limitiert und der Server bzw. diese Samsung-Treiber-App war noch nicht freigegeben.
Wozu das, will ich lieber gar nicht wissen, sonst rege mich nur auf. Und wenn der dann irgendwann abgeschaltet wird ... ;(

VG

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schwattwitt

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9

Dienstag, 12. Juni 2018, 14:55


Das geht aber mit dem Spieltrieb einiger User nicht konform ;)
Ja Spielzeuge für Erwachsene waren schon immer die teuersten :D

Rübezahl

Salzbuckel

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10

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:00

Und genau deswegen habe ich Stand alone Geräte. Und bin immer dahin gekommen, wo ich hin will. Kann man sogar mit um die Welt segeln
Der Bremer Ostseeveteran
Ralf

Wenn oben mehr Wind weht als unten, warum segelt mein Schiff oben nicht schneller ?( 8o

11

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:16

Abwärtskompatibilität ist eine betriebswirtschaftliche Rechnung. Wie viele würden es nutzen ind welcher Invest steht dem entgegen. Oft ist eine neue Plattform mit vielen neuen positiven Features eben nur recht schwer an eine alte Plattform anzubinden. Diese Kosten würde der User idR nicht bezahlen. In Zukunft ist der am besten dran der sich an Standards hält die dann aber vieleicht funktionale Kompromisse erfordern. Das ist der Grund warum man eben hier und da auf proprietäre Systeme schwenkt - mit allen Vor- und Nachteilen.

Dann gibts halt eine Zeit lang 2+ Plattformen parallel.

Aber Philippi deshalb als Beluebub hinstellen..... wenn sich SDN (N in dem Fall für Navigation) durchgesetzt hat wird eh alles gaaaanz anders. Oder nicht?
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

12

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:42

Abwärtskompatibilität ist eine betriebswirtschaftliche Rechnung. Wie viele würden es nutzen ind welcher Invest steht dem entgegen. Oft ist eine neue Plattform mit vielen neuen positiven Features eben nur recht schwer an eine alte Plattform anzubinden. Diese Kosten würde der User idR nicht bezahlen. In Zukunft ist der am besten dran der sich an Standards hält die dann aber vieleicht funktionale Kompromisse erfordern. Das ist der Grund warum man eben hier und da auf proprietäre Systeme schwenkt - mit allen Vor- und Nachteilen.

Dann gibts halt eine Zeit lang 2+ Plattformen parallel.

Aber Philippi deshalb als Beluebub hinstellen..... wenn sich SDN (N in dem Fall für Navigation) durchgesetzt hat wird eh alles gaaaanz anders. Oder nicht?

Das mag ja inhaltlich alles richtig sein. Nur ob das Jens bzw. den Kunden an sich nach nur 2 Jahren hilft? (|

"What 'n Drama mit dem Karma"
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13

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:56

Nein, gings hier um Hilfestellung? Vor 2 Jahren hate Philippi vielleicht schon Ahnung von der neuen Plattform oder eben auch noch nicht.

Oder.... dumm gelaufen. Als Warnung für andere aber lehrreich.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

14

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:58

Ich halte mich auch mit solchen „Investitionen“ zurück.
Lieber investiere ich in die Hardware des Schiffes. Also Rigg, Stopfbuchse, Fenster usw.
Die Halbwertzeiten sind mir zu gering, die Nutzungsmöglicjkeiten meines einfachen iPads sind einfach zu gross. Alles Andere bleibt auf Steinzeittechnik. Lieber ein paar Tage mehr „blau“ machen.. ;)
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

jensstark

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15

Dienstag, 12. Juni 2018, 17:44

Das verwunderliche ist: Philippi kann wirklich was. Die mechanische und elektrische Qualität der Komponenten steht außer Frage. Die Panels sind von hinten nicht häßlicher als von vorne - und die Komponenten nicht aus der billigsten Ecke des Regals. Gut, das kleine ACE-Ladegerät braucht massiv Entstörung, wenn man Radio hören will, aber ansonsten, es paßt. Der Kundendienst ist schnell, sehr gut informiert und hilfsbereit.

Problem halt in zwei Disziplinen: Standards und Rückwärtskompatibilität. Man macht sein eigenes Spielchen (haben die IT-Leute früher auch in Mengen), verwendet einen eigenen, proprietären Bus (mit zwei verschiedenen Kabelstandards :) ) und spricht ein proprietäres Protokoll. Na gut, zugegeben: Man kann einiges über das Gateway von PBUS auf N2K wandeln. Machen wir ja auch und funktioniert logischerweise auch. Zumindest mit den Komponenten, die zur Zeit des Kaufes auf dem Markt waren.

Argumente für proprietären Murks kenne ich aus einem anderen Bereich sehr gut. Das Marketing will es, damit der Kunde im eigenen System bleibt. Nebenbei muß man keine Lizenzen zahlen, dafür erfindet man aber teilweise das Rad neu. Vielleicht kann man mit viel Glück auch Sachen machen, die mit bisher bestehenden Produkten nicht gehen. Kann man alles machen, in der IT sollte man dann aber der (oder einer der) Marktführer sein. Und da gilt Interoperabilität als wünschenswert.

Schlußendlich: der Kram funktioniert solide, man sollte halt nur nicht davon ausgehen, daß man die Installation später noch problemlos erweitern kann.

Irgendwann baue ich doch noch einen low-power-RasPi mit OLED-Touchscreen zum Universaldisplay. :D

16

Dienstag, 12. Juni 2018, 18:41

Leider geht es so oder ähnlich doch dauernd... Ich spreche dauernd mit mehreren Werften, die schicken mittlerweile solche An- bzw Absagen der Hersteller direkt an die Kunden weiter, weil sie es Leid sind, dafür den Kopf hinzuhalten.

Wir haben bei uns konsequent und von Anbeginn auf nmea 0183 gesetzt, wenn ein Gerät mehr kann, fein. Das hat seine Grenzen, ganz klar, aber außer den Nav-Geräten plus PC als Plotter passt alles zusammen, bis hin zur Übertragung auf Wifi und Tablett.. Radar haben wir nicht, das wäre wahrscheinlich der Punkt wo es hakt. Zugegeben, man zieht ne Menge Drähte, aber dafür ist man die Bindung an einen Hersteller los. Und solange man nicht Regatta segelt ist das System schnell genug. Und, hat man die richtigen Geräte, laufen die lange (das älteste an Bord ist 22 Jahre alt).
Was da nicht reinpasst ist eben standalone... : Ladeelektrik/onik, Motor sowieso, der hat nicht mal ne Schnittstelle, Brennstoffzelle.
Gruß

jensstark

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17

Mittwoch, 13. Juni 2018, 11:54



Das geht aber mit dem Spieltrieb einiger User nicht konform ;)


@JALULETO: Seinen wir uns da über eines im Klaren: Alles, was nicht zur Navigation gehört und dafür vom Plotter ausgewertet werden kann, IST Spielkram, wenn man es vernetzt betreibt.
Natürlich ist das ganze Thema Spieltrieb - wie das Segeln selbst für die meisten von uns auch. :D
Aber wenn Lego alle fünf Jahre die Form der Steine geringfügig ändern würde, wäre die Begeisterung auch begrenzt...

Schlußendlich kann ich mit dem System in der augenblicklichen Form ja leben. Aber wenn man Unverständnis nicht äußert, glauben Hersteller, alle seien zufrieden. :)

gdb

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18

Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:36

Eine Möglichkeit gegen so etwas anzugehen -- das sieht man schön im Bereich der Software -- ist OpenSource.

Wenn's kommerzielle Hersteller nicht bringen, kann man immer noch auf OpenSource ausweichen. Über die Qualität kann man streiten. Aber alleine das Konzept setzt Hersteller unter Druck weil Monopole (oder Oligopole) aufgebrochen werden.

Daher freue ich mich hier über jedes Projekt wie z.B. openCPN.

Es muss garnicht JEDER können und wollen. Es müssen nur genügend potentielle Kunden auf so etwas aufspringen um ein Umdenken bei den kommerziellen Anbietern zu erzeugen.

lg
Gerhard

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19

Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:38


Aber wenn Lego alle fünf Jahre die Form der Steine geringfügig ändern würde, wäre die Begeisterung auch begrenzt...


Der Vergleich hinkt wohl etwas :huh:
Primitive Hardware ist wohl kaum mit Elektronik, die sich rasant weiterentwickelt zu vergleichen...

Du kommst doch aus der EDV, eigentlich würde ich da von Dir etwas mehr Verständis erwarten :O


Aber wenn man Unverständnis nicht äußert, glauben Hersteller, alle seien zufrieden. :)


Ich hoffe Du hast Dein Unverständnis auch direkt an die Fa. Philippi gerichet geäussert....
Gruß Jan :segeln:

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20

Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:40

Motor sowieso, der hat nicht mal ne Schnittstelle, Brennstoffzelle.

Brennstoffzelle im Diesel.
Gibt´s doch. Nennt man die nicht "Zylinder"?

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