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jensstark

Salzbuckel

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21

Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:44

Eine Möglichkeit gegen so etwas anzugehen -- das sieht man schön im Bereich der Software -- ist OpenSource.

Ich weiß - ich hatte sehr intensive Kontakte mit CUPS (und Linux seit einiger Zeit vor Kernel 1.0).
Wobei man auch immer sehen muß: Projekte können sterben, weil sich Leute streiten, der Entwickler eine neue Freundin hat oder ähnliches.

Noch dazu ist es spannender, neue Features einzubauen, als die alten zu stabilisieren und zu dokumentieren. :)

Noch wichtiger als Open Source sind offene Standards. TCP/IP hat sich nicht durchgesetzt, weil es in jeder Hinsicht eine überlegene Protokollfamilie war (man schaue sich sowas an wie FTP!), sondern weil in RFCs alles dokumentiert und frei nutzbar ist.

Man muß nicht gleich ins Dogmatische abgleiten wie Richard Stallmann. :)

beautje

Seebär

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22

Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:56

Ehrlich gesagt, ohne was fundiertes beitragen zu können, wird mir bei dem Thema langsam Angst und Bange.
Ich hatte bislang auf unserem 20Füßer alles stand-allone. Eine Komponente funktionierte oder eben nicht. Da sorgte ich mich nur um Themen wie korrekte Absicherung, Kabeldimensionierung und -verlegung etc.
Jetzt auf dem neuen Boot finde ich auch so eine IT-Zentrale vor, wo alles mit allem quatscht. Ganz ehrlich: So richtig blicke ich da noch nicht durch und wehe, da funktioniert was nicht (was bislang noch nicht der Fall ist).

Für mich bleibt:
A - ich nehme eine Auszeit von meinem Job und lasse mich zum vollwertigen Boots-Administrator ausbilden oder
B - ich versuche mich so gut es geht in die vorhandene Infrastruktur einzudenken, sehe aber zu, dass ich autark bleibe und im Zweifel ohne sie auskomme.

Wenn schon ausgewiesene IT-ler ins Verzweifeln kommen - ohauahauahau

Ein Glück - morgen is Berufsschule...

jensstark

Salzbuckel

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23

Mittwoch, 13. Juni 2018, 13:07


Aber wenn Lego alle fünf Jahre die Form der Steine geringfügig ändern würde, wäre die Begeisterung auch begrenzt...


Der Vergleich hinkt wohl etwas :huh:
Primitive Hardware ist wohl kaum mit Elektronik, die sich rasant weiterentwickelt zu vergleichen...

Du kommst doch aus der EDV, eigentlich würde ich da von Dir etwas mehr Verständis erwarten :O
[/quote}
So rasant entwickelt sich da nichts...
Bei den Plottern vielleicht. Die sind oftmals nichts als Linux-Rechner mit wetterfester Hardware, einigen Interfaces und einem Touchscreen.
Wenn man da schaut, entwickelt sich die Software einigermaßen zügig, aber ich kann natürlich an einen B&G-Plotter eine NMEA2K-Logge von sonstwem anschließen. Und das funktioniert sogar... :D

Aber sowas wie PBUS? Da gibt's einen Touchscreen im PSM. Sonst hätte man das Ganze auch schon vor einem Jahrzehnt so bauen können, eventuell etwas größer.

Heutzutage haben in der IT die meisten Komponenten, bei denen das mal eine Rolle spielen kann, Firmware, die man updaten kann.
Und was die Software angeht, mal ein Extrembeispiel: Die erste größere Software, an der ich mitschrieb, war ein Programm auf einer IBM 370/168. Das war Ende der 1970er.
Im Prinzip läuft das Binärprogramm noch heute auf einer modernen IBM. (Oder auf einem Simulator auf dem PC :) ).

Schau mal, wie lange normalerweise PC-Hardware renommierter Hersteller unterstützt wird. Oder ältere Dateiformate. Die laufen im Regelfall immer einige Versionen später auch noch.
Das ist immer eine Frage der Basis. Wie viele Geräte gibt es noch aktiv im Feld?

In der IT ist das kein unbekanntes Thema. Da ist der Ansatz moderner.
Das mit Elektronik ist wie mit alten (?) Telefonanlagen. Da hat man zwar ganze Schränke von Hardware gegen einen kleinen Kasten getauscht, ist aber oftmals noch in der Denke der Schränke gefangen.


Aber wenn man Unverständnis nicht äußert, glauben Hersteller, alle seien zufrieden. :)


Ich hoffe Du hast Dein Unverständnis auch direkt an die Fa. Philippi gerichet geäussert....

Sicher nicht so ausführlich, aber schon in der Form, daß dann beide möglichen Pfade für mich von Preis und Umfang her nicht in Frage kommen.

jensstark

Salzbuckel

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24

Mittwoch, 13. Juni 2018, 13:22


Ich hatte bislang auf unserem 20Füßer alles stand-allone. Eine Komponente funktionierte oder eben nicht. Da sorgte ich mich nur um Themen wie korrekte Absicherung, Kabeldimensionierung und -verlegung etc.
Jetzt auf dem neuen Boot finde ich auch so eine IT-Zentrale vor, wo alles mit allem quatscht. Ganz ehrlich: So richtig blicke ich da noch nicht durch und wehe, da funktioniert was nicht (was bislang noch nicht der Fall ist).

Tut das jemand bis ins letzte Detail? Dafür sind die Dinger dann auch wieder zu komplex. Ich verstehe auch nicht, was mein Fernseher so alles intern treibt. :)
Ich muß auch nicht wissen, wie die Datenpakete der GPS-Satelliten genau aussehen. Kann man alles lernen - das Datenformat für DSC ist beispielsweise ganz interessant.

Für mich bleibt:
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B - ich versuche mich so gut es geht in die vorhandene Infrastruktur einzudenken, sehe aber zu, dass ich autark bleibe und im Zweifel ohne sie auskomme.

A ist nicht ganz so leicht, aber die entsprechende Dokumentation sollte schon weiterhelfen.
B ist eh' sinnvoll.

Aber klar: bei lauter einzelnen Geräten weiß man sofort, was nicht läuft, kann sich anders behelfen und flickt das dann an Land.
Notfalls kann ich mit einer Flasche Flensburger und ein wenig Flechtschnur die Wassertiefe messen.

Wenn aber alles auf einem Gerät, ob jetzt Systemmonitor oder Plotter, zusammenläuft, wird es doof, wenn das Teil ausfällt.

Wenn schon ausgewiesene IT-ler ins Verzweifeln kommen - ohauahauahau

Mit dem modernen Kram? Nee, der funktioniert durchaus. Die Fehlerquellen sind andere (kaputte Buskabel beispielsweise), aber auch die alten Lösungen können massiven Ärger machen.
Zumindest das ist besser geworden. Aber manchmal machen es einem Hersteller bewußt oder unbewußt schwer. :)

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