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Zollstocks

Salzbuckel

  • »Zollstocks« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 12. Juni 2018, 16:33

Bordbatterie - Entladeschlußspannung

Ich muß eine Aufbau / Bordbatterie durch eine neue AGM Batterie tauschen.
Mir stellt sich die Frage, auf welche Entladespannung ich den Batteriewächter einstelle, also wann die Bordlast abgeworfen werden soll.
Der Hersteller teilt mir auf Anfrage mit:

Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Batterien bei 12,4 V nachzuladen.
Somit ist das auch die Grenzspannung, selbstverständlich kann eine Batterie auch tiefer entladen werden,
sie sollte anschließend aber wieder in den geladen Zustand versetzt werden.

?(
Bist zu welcher Spannung kann ich eine Batterie denn guten Gewissens entladen?

2

Dienstag, 12. Juni 2018, 18:31

Ups Frage falsch verstanden
Ohne Bedenken bis eben 12,4 V. Alles was tiefer geht schädigt die Batterie überporportional immer stärker, da gibt es keine weitere scharfe Grenze.
Auch eine Totalentladung wird sie evtl. einmal überleben, aber dann ist sie eben nicht mehr die alte.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Seaskip

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3

Dienstag, 12. Juni 2018, 18:44

Das hängt davon ab wie schnell sie entladen wird
Ohne aber zu viel wenn und aber zu benenne sollte bei 50% der Kapazität Schluss sein, dass wären die genannten 12,4 Volt. dann hast du mehr als ausreichende Sicherheit vor tiefenentladung.
Möglich, mit höherem Risiko, wären auch 12 V. Damit hättes du ca. noch 20 % Restkapazität.
Das könntes du machen wenn du keine hohen Entladeströme und eine gute Möglichkeit der Ladung hast.

mona

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4

Mittwoch, 13. Juni 2018, 14:16

Stellt man so ein Gerät auf 12,4V ein, die Batterie Anzeige zeigt noch 12,6V an, jetzt drehe ich das Druckwasser auf, die Spannung geht auf 12,2V zurück. Viel Spaß beim takten. ?(
Gruß SY mona Willi : Admiral i.R.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mona« (13. Juni 2018, 16:31)


Zollstocks

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5

Mittwoch, 13. Juni 2018, 14:34

Stellt man so ein Gerät auf 12,4V ein, die Batterie Anzeige zeigt noch 12,6V an, jetzt drehe ich das Druckwasser auf, die Spannung geht auf 12,2V zurück. Viel Spaß beim takten. ?(


Ein guter Spannungswächter hat eine gewisse, ev. auch einstellbare Hysterese.
Da wird die Last erst nach einer Weile (z. B. 5 Minuten) abgeworfen.

mona

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6

Mittwoch, 13. Juni 2018, 16:26

OK. wenn es so ist.
Gruß SY mona Willi : Admiral i.R.

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7

Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:43

So ein Abstellpunkt kann man gar nicht nur anhand de gemessenen Batterie Spannung messen , jedenfalls nicht wenn Verbraucher dran sind. Die Spannung ist nähmich nicht alleine abhängig von dem Ladungszustand sondern auch von der Amperezahl der momentan verbraucht wird.
Nur ein echter Batteriewächter /Batteriemonitor ( also nicht nur ein Voltmesser) berechnet auch die verbliebene Kapazität und kann so anzeigen wieviel noch in der Batterie vorhanden ist.
Z.B. diese: https://www.svb.de/de/nasa-clipper-batte…nitor-bm-1.html oder diese: https://www.victronenergy.nl/battery-monitors
Deshalb ist nur anhand der Spannung abschalten eigentlicht nicht sinnvoll .
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Seaskip

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8

Donnerstag, 14. Juni 2018, 13:15

Jetzt hast Du alle wenn und aber genannt bekommen. Alle berechtigt und richtig.

Zur besseren Einschätzung was Du erreichen willst und kostenmäßig und Aufwand investieren willst, der Hinweis, dass z.B. Kühlboxen (Z.B. Dometic etc) ihre Kühlboxen mit Spannungsüberwachung ausstatten und bei 12,4 V schalten mit Hysterese. Eigentlich nich sinnvoll aber praktikabel.

Zollstocks

Salzbuckel

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9

Freitag, 15. Juni 2018, 08:04

Besten Dank für die vielen Infos.
Muß nun mal in Ruhe überlegen, wie ich mein Ziel erreiche...

fiete-34

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10

Freitag, 15. Juni 2018, 09:27

Moin Zollstocks,
wenn Du eine solche "Abwurf"- Abschaltvorrichtung in Verbindung mit einer AGM- Batterie und einer gewissen Verzögerung verwendest, genügt es, diese so einzustellen, dass die wirklich schädliche sog. "Tiefentladung" vermieden wird, also 11,9 Volt. Und wenn dieser Zustand mal eintreten sollte, ist wichtig, so schnell wie möglich nachzuladen, entweder über eine Solareinrichtung oder ein automatisches Ladegerät. Bei längerer Abwesenheit ohne Landanschluss schlage ich vor, nicht gerade dauernd z.B. einen Kühlschrank laufen zu lassen oder gerade dann eine leistungsfähige intelligente Solar- Lösung zu verwenden.
Handbreit...! F.

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11

Freitag, 15. Juni 2018, 12:37

Nur ein echter Batteriewächter /Batteriemonitor ( also nicht nur ein Voltmesser) berechnet auch die verbliebene Kapazität und kann so anzeigen wieviel noch in der Batterie vorhanden ist.
Z.B. diese: https://www.svb.de/de/nasa-clipper-batte…nitor-bm-1.html oder diese: https://www.victronenergy.nl/battery-monitors
Deshalb ist nur anhand der Spannung abschalten eigentlicht nicht sinnvoll .
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Ein "echter" Batteriewächter/Batteriemonitor/Batteriecontroller ist nichts anderes als ein Voltmeter. Es kann nur Spannungen (Spannung, die über dem Shunt abfällt und die Batteriespannung) messen. Alle anderen Werte werden berechnet und sind alles andere, aber nicht präzise. Wenn beispielsweise hohe Entladeströme fließen, weil ich mir gerade die Haare föne, hat jeder dieser Controller erhebliche Probleme die verbleibende Restkapazität (zB bis zur Entladeschlußspannung oder aber auch nur 50% der Kapazität der Batterie(n) richtig zu deuten. Da ist es präziser über die Leerlaufspannung auf den Ladezustand der Batterie zu schließen.
Fair Winds
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12

Freitag, 15. Juni 2018, 12:50

Da ist es präziser über die Leerlaufspannung auf den Ladezustand der Batterie zu schließen.
Klar ist das so . Nur ist das eben wenn man an Bord und unterwegs ist nicht wirklich praktikabel mal mindestens 30 minuten oder sogar länger alle Verbraucher ab zu schalten um den Ladungszustand zu ermitteln.
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Freitag, 15. Juni 2018, 12:53

Da ist es präziser über die Leerlaufspannung auf den Ladezustand der Batterie zu schließen.
Äh, nö. :) Das ist Unsinn. Wann sieht man bei Benutzung des Bootes mal die Leerlaufspannung? Genau - fast nie. Und die Batterie muss eine längere Zeit unbelastet sein, um über die Spannung eine halbwegs brauchbare Aussage zu erhalten. Ein Batteriemonitor ist nicht allwissend, aber besser als nur die Spannung zu beobachten ist er allemal.
Gruß, Norman

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Freitag, 15. Juni 2018, 15:22

Äh, nö. Das ist Unsinn. Wann sieht man bei Benutzung des Bootes mal die Leerlaufspannung?


Du kannst das gerne als Unsinn abtun. Ist es in meinen Augen aber nicht. Nochmal; die Ermittlung der (Rest)Kapazität basiert eben genau auf Spannungsmessungen und ein paar theoretischen Faktoren (Peukert, Ladeschlußspannung, Dauer der Konstantspannungsphase etc etc., um andere Werte wie Restkapazität, entnommene Ah usw. zu ermitteln. Diese Faktoren werden von jedem Benutzer individuell (oder auch gar nicht) eingestellt und können sich maximal auf eine neue Batterie beziehen. Sobald diese in Gebrauch war/ist, stimmen die Werte dafür nicht mehr. Damit ist dann leider auch die genau Anzeige hinfällig. Das größte Manko jedoch ist die Unfähigkeit der Batteriecontroller die Restkapazität (wenn wir von 50% Entnahme maximal ausgehen), wenn hohe Entladeströme fließen, zB von einem Inverter, der den Wasserkocher antreibt. Genau ab dem Moment ist die Anzeige der "verbrauchten" Ah und die Restkapazität völlig daneben und geht auch nicht mehr einher mit der Batteriespannung.

Auf meinem Schiff sind 440Ah verbaut. Der größte Verbraucher ist die Kühlbox mit ca. 70W, wenn sie gerade läuft. Alle anderen Verbraucher sind vernachlässigbar. Wenn die Kühlbox gekühlt hat, ist für 20 Minuten Ruhe. Zeit genug, um dann die Leerlaufspannung abzulesen...wenn man die hundertstel Volt außer acht lässt. Wir hatten den Monitor von Nasa, dann den alten BMV-600, jetzt den 702 und spielen gar mit dem Gedanken, den Pico einzubauen. Aber letztendlich versprechen wir uns davon nicht mehr als einen generellen Überblick zu erhalten. Nettes Spielzeug 8o
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Stefanie

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15

Montag, 18. Juni 2018, 09:15

Wenn das für Euch funktioniert, ist das ja auch OK. Die meisten User haben aber etwas mehr Elektrik / Elektronik laufen als Ihr. Navigationselektronik, AP, Pumpen, Kinderspielzeug und eben auch Inverter. Und mein Batteriemonitor erfasst auch die Ströme des Inverters sehr exakt, was sich anhand der Leistungsdaten der angeschlossenen Verbraucher auch gut überprüfen lässt.
Gruß, Norman

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16

Montag, 18. Juni 2018, 16:00

Ohje. Ich mag gar nicht aufzählen, was bei uns alles verbaut ist. Inklusive des von dir aufgezählten Gedöns 8o
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17

Montag, 18. Juni 2018, 16:20

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurer Reise und natürlich immer die obligatorische handbreit Wasser unter dem Kiel! :segeln:
Gruß, Norman

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18

Montag, 18. Juni 2018, 22:21

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurer Reise und natürlich immer die obligatorische handbreit Wasser unter dem Kiel! :segeln:


Danke :)
Fair Winds
Stefanie

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