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glowntiger

Leichtmatrose

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1

Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:58

NMEA0183 ->WLAN Bridge

Moin zusammen,

ich möchte hier mal ein neues Projekt von uns vorstellen, für das ich Meinungen und Anregungen suche:

Ich habe eine Hardware entwickelt, die NMEA0183 Daten in ein WLAN schieben soll. Die Daten werden hierbei über einen MAX3072 (echtes RS422, kann auch RS232 pegel) auf UART gewandelt und sollen dann mittels eines ESP ins WLAN geschoben werden. Protokoll dabei TCP und UDP.

Die Daten ständen dann für App´s, OPENCPN uvm. Anwendungen zu Verfügung.

Geplant ist eine Weboberfläche als Accesspoint, über die alle notwendigen Einstellungen vorge-nommen werden können. Die Bridge kann dann als standalone Accesspoint zur Datenübergabe bereitstehen. Alternativ kann Sie auch in ein vorhandenes W-LAN gehangen werden, so dass die Daten an unterschiedlichste Geräte weitergegeben werden können:


Beispiel als Accesspoint:

Plotter gibt Daten an Bridge, Bridge gibt Daten an Gerät, das am AP angemeldet ist.


Beispiel als WLAN-Teilnehmer:

Echolot gibt Daten an Bridge, GPS gibt Daten an 2te Bridge, Windmesser gibt Daten an 3te Bridge usw. Ale NMEA-Bridges hängen an einem WLAN-Zugang, als Beispiel Raspberry mit openplotter. Openplotter übernimmt alle Daten der Geräte.


Ich weiß dass es solche Geräte schon gibt. Allerdings entweder völlig überteuert oder aus Fernost für Bastler ohne CE oder sonstwas.

Zusätzliches Gimmick:

Die Bridge hat ein I2C Anschluss. Wir wollen auch eine Firmwareerweiterung machen, dass die Tie-fendaten des NASA Clipper Echolot auslesen kann…

Wie sind eure Meinungen allg. dazu? Lohnt es sich das umzusetzen? Die Hardware ist bereits fertig Software wollen wir nun mit anfangen?

Habt ihr Erweiterungswünsche? Wäre so ein Gerät interessant für euch? Um euch eine Preisvorstellung zu geben: So ein gerät müsste später um die 35-40€ kosten….

Gruß


Thomas
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ravwerner

Leichtmatrose

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2

Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:03

Servus,
An günstigen Lösungen immer interessiert.

Gruss
Werner

3

Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:31

Ich benutze zur Zeit eine kleine NMEA to WiFi Bridge womit ich AIS und GPS Daten zum Laptop mit OpenCPN übertrage.

Habe ich das richtig verstanden, dass mit dem I2C Anschluss auch Daten von "alten" - also ohne NMEA-Ausgang - Echoloten per WiFi übertragen werden können?
Würde das auch mit dem Echolot SILVA 3200 funktionieren?
Gruß Martin

4

Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:38

Ich denke, dass es nicht mehr so wirklich lohnt, in ein NMEA183-System sehr viel Mühe mit neuer Hard- und Software zu investieren. Klar ist NMEA 183 einfach und bewährt. Aber jemand, der mal etwas mit NMEA 2000 gemacht hat, möchte nicht mehr zurück. Das scheint mir auch der Grund zu sein, dass NMEA 183 auf dem Rückzug ist.
:S Gesendet von meinem MBA200 mit Freischnack und Vario

grummel

Leuchtturmwärter

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5

Donnerstag, 14. Juni 2018, 11:08

Schließe mich der Meinung von ugies an.
Als NMEA0183 eher weniger interessant.
Vor allem im Hinblick auf die Vielzahl an Bridges die benötigt werden. Da wäre eine Bridge mit mehreren Eingängen interessanter.
von nix Ahnung, aber glücklich.
Mein Marktplatzeintrag

6

Donnerstag, 14. Juni 2018, 11:13

Frage: Ich nehme also mehrere Deiner Bridges um die Daten mehrerer Gerätschaften in ein WLAN / SSID zu senden. Die sind dort, dann konsolidiert, über einen TCP Port abrufbar?
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

glowntiger

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7

Donnerstag, 14. Juni 2018, 11:55

Moin zusammen,
@mde:
Wir unterstützen I2C von Nasa-Clipper-geräten (Hab ich selber :D ) ohne NMEA. Das von Silva kenn ich leider nicht weißt Du ob I2C anschluss vorhanden?.
@ugies und Grummel:
Klar ist 0183 veraltet, aber immer noch am weitesten verbreitet. In der Regel haben die neueren Geräte, die 2000 unterstützen auch eigene Wifi´s. Entsprechend macht es da wenig sinn. Auch heute sind noch die meisten Geräte in den Standardpreisklassen mit 0183 ausgerüstet. In Zukunft ist aber auch ein CAN basierter also auf NMEA2000 basierter geplant. Aber eins nach dem anderen :P . Der Anpassungsaufwand auf CAN ist ja auch überschaubar.
@Peterchen
Du kannst mehrere der Bridges nehmen und in ein vorhandenes WLAN (zb AP von Openplotter) hängen. Die Daten stehen dann unter der Jeweiligen IP/Port bereit und können von jedem Gerät im WLAN genutzt werden...
Gruß
Thomas

glowntiger

Leichtmatrose

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8

Donnerstag, 14. Juni 2018, 12:10

NMEA Sensoren

Vieleicht nochmal by the Way,
ich habe Sensoren für die Hausautomation. Ich überlege ob es sinn macht, diese auch NMEA TCP/UDP tauglich zu machen.
Die Sensoren liefern Luftdruck, Luftfeuchte und Temperatur, wären aber nur für die Kajüte, also innenbereich.
Vieleicht auch mal ein paar Meinungen dazu... :D
Hier die Sensoren:
https://www.gedad.de/es-ist-soweit...-%2…-wsens-w-th%29/

Gruß
Thomas

ocean sailor

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9

Donnerstag, 14. Juni 2018, 12:33

Solch ein Teil gibt es schon für kleines Geld.
Suche Mal in der Bucht BIDIRECTIONAL-NMEA-0183-TO-WIFI-MULTIPLEXER-MULTIPLEX

Dieses Teil hat sogar Optokoppler und er hat den Code und Schaltung öffentlich gemacht bei dem YBW Reader to reader forum

10

Donnerstag, 14. Juni 2018, 13:35


@Peterchen
Du kannst mehrere der Bridges nehmen und in ein vorhandenes WLAN (zb AP von Openplotter) hängen. Die Daten stehen dann unter der Jeweiligen IP/Port bereit und können von jedem Gerät im WLAN genutzt werden...
Gruß
Thomas


Also jeweiliger Port der jeweiligen Bridge. Dann kann ich, sofern mein abfragendes Gerät (z.B. iNavx via iPad) nur einen Host zulässt, auch nur immer die Daten einer Bridge abrufen. Aus dem Grund gibts ja Multiplexer. Deine Lösung wäre nur für Apps / Geräte mit mehreren möglichen Hosts sinnvoll. Dafür ist es dann aber viel zu teuer wenn pro Datenquelle 35-40,- aufgerufen werden. Ein Multiplexer mit 4 Quellen (sogar unterschiedlicher Protokolle) gibts für weniger Geld in guter Qualität.

Oder liege ich falsch?

Aber vielleicht gibt es den speziellen Anwendungsfall (Topf/Deckelprinzip). Aber in Serie gehen....... ?
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

glowntiger

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11

Donnerstag, 14. Juni 2018, 14:23

Moin
@oceansailor
Ich kenne die Geräte. Sind teurer und so wie ich das verstanden habe eher was für Bastler. (auch kein ce) Auch ist ein optokoppler bei dem max überflüssig. Schau mal ins Datenblatt...:-)

@peterchen
Mit den mehreren Hosts ist grundsätzlich richtig. Gibt aber auch viele die mehrere unterstützen. Bestes Beispiel ist Open cpn. Hier ist noch die Überlegung einen Master als AP und der bündelt alle anderen. Professionelle Multiplexer für kleines Geld mit WLAN hab ich noch nicht gesehen... kann man dann individuell konfigurieren. Wenn die Nmea0183 Geräte verkabelt sind, wird ja auch viel durchgeschliffen. Somit brauch man ja nicht für jeden einen....

Die 35-40€ sind ja nicht im Stein gemeißelt. Klar kann man da auch ein Bastlerprojekt ohne Gehäuse,ce, und Garantie raus machen .. evtl. sogar ohne Software...Dann kann ich die auch für 20 verkaufen. Dann sind es aber die wenigsten die was damit anfangen können....

Gruß Thomas

12

Donnerstag, 14. Juni 2018, 15:00

vYacht zum Beispiel.

Du hast auf Deiner Seite aber einiges IOT "Geraffel". IMHO ist das etwas das auf Segelschiffe durchaus Sinn machen kann. Belastungen über Zeit gemessen an verschiedenen Punkten (Pütting/Wanten/Mast usw.). Vibrationsmessung über Zeit um daraus quasi prädiktive Aussagen zu treffen. Die Richtung wäre mal was.....

Gruß, Peter
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

ocean sailor

Proviantmeister

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13

Donnerstag, 14. Juni 2018, 15:07

@glowntiger
Vielleicht hattesr du erst Mal googeln sollen.....
Guck Mal hier http://www.vela-navega.com/forum/viewfor…e66ad8fee81608e
Dieses Teil ist sehr professionell aufgebaut und funktioniert einwandfrei. Der Kit kostet €30 und zusammen gebaut €40.
Ich bin auch Elektroniker......denke es ist sehr ähnlich zu dem Interface was du vorhast zu bauen.
Velo ist auch ein Segler....
Es kann keine Rede sein von Bastelkram
Für mich sieht das sehr professionell aus....Gehause etc......

14

Donnerstag, 14. Juni 2018, 15:22

Naja, es gibt ja auch nicht nur einen Segelboot Typ, Auto, Wein....

Aber in der Form ist es eben nix besonderes, auch nicht vom Preis. Wenn Du einen Software Multiplexer dazu entwickelst, der die Daten transparent über einen Port/Adresse bereitstellt auf den die Apps dann zugreifen können. In Software würde es besser skalieren.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

glowntiger

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15

Donnerstag, 14. Juni 2018, 16:14

Moin,
@oceansailor:
ja die Dinger sehen professionell aus,ich kenne die auch und da hat sich auch einer Gedanken gemacht. Nichtsdestotrotz... Die Dinger haben als Eingang kein echtes RS422/485 und kein CE! demnach ist es für mich gebastel! Ob es Leute gibt die bereit sind 5€ mehr für ein offizielles auszugeben oder nicht Versuch ich ja gerade abzuklopfen. Nur die Platine mit Software ohne alles darf ich als gewerblicher Anbieter halt nicht anbieten... Ist son EU dingen... :rolleyes: Wenn die Yacht mal brennt und der Gutachter das sieht kommste auch in Erklärungsnöte. :S Für Bastler natürlich nebensächlich...

@peterchen
Schlag was vor. bin zu jeder schandtat bereit...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »glowntiger« (14. Juni 2018, 17:13)


glowntiger

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16

Donnerstag, 14. Juni 2018, 17:17

Zusätzlich um nochmal auf peterchen einzugehen:
Die Bridges haben I2C wie alle meine Wireless und IO "geraffel" :P
Heißt ich versuche so etwas immer modular aufzubauen. Wenn man einmal das "Herzstück" hat, kann man drumherum bauen. Zb.: Ein und Ausgänge erweitern, Windmesser per WLAN am Masttop, Analogeingänge für Motor uvm. Alles mit der Bridge und dem I2C. Wenn natürlich schon des Herzstück keinen Anklang findet, ist es Sinnbefreit damit weiter zu machen... :S

Moeritsen

Bootsmann

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17

Donnerstag, 14. Juni 2018, 17:29

Moinsen,

ich finde es ja cool, wenn sich Leute Gedanken machen und neue Lösungen entwickeln. Und da ich kein gelernter Elektroniker, sondern eher interessierter Laie und IT-Intensiv-User bin, meine vielleicht etwas ketzerische Frage:

Was kann deine Entwicklung besser als eine Raspberry-Openplotter-Lösung, an die ich Schnittstellen aller Art anschließen und je nachdem NMEA0183 oder NMEA2k multiplexen kann?
Wäre das d.E. auch "Bastelkram?

Gruß Michael

norbert-walter

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18

Donnerstag, 14. Juni 2018, 17:32

Hallo Thomas,
ich finde Dein Projekt sehr interessant. Der Ansatz den Du verfolgst ist nicht verkehrt. NMEA0183 über Netzwerk (WLAN oder Kabel) ist um Längen schneller und einfacher als ein NMEA2000 Netzwerk. Allein der Datendurchsatz ist enorm im Vergleich zu NMEA2000. Man darf das nicht mit der lahnem RS232 oder RS422 Kabelverbindung verwechseln. Die war wirklich lahm mit 4800 kBd (ca. 480 B/s). Das schöne an NMEA0183 ist, dass das Protokoll verständliche ASCII- Telegramme benutzt, die man im klartext lesen und verstehen kann. Das ist bei NMEA2000 schwieriger zu debuggen und man benötigt spezielles Equipment. TCP und UDP sind Standard- Netzwerkverbindungen und ist genau so wier WLAN international standardisiert. NMEA0183 kann durch eigene Telegramme beliebig erweitert werden. Das ist bei NMEA2000 nicht ohne weiteres möglich. Da muss man Mitglied im Konsortium von NMEA2000 sein. Für DIY- Projekte ist NMEA0183 meiner Meining nach gut geeignet, da es offen ist. Das ist bei NMEA200 nicht der Fall.
Lass Dich jetzt nicht entmutigen durch einige ablehnende Argumente. Sicherlich ist da einiges dran. Aber die Idee als solches ist ausbaufähig und vielseitig. Da gebe ich Dir Recht. Das Client-Server-Konzept ist nicht verkehrt. Es ist aber nicht der Standard in der "Sensorverdrahtung" auf Booten. Daher tun sich einigeschwer damit. Die wollen natürlich ihre derzeitig eingesetzte Technik nicht ersetzen sondern integrieren können.

Mein DIY-Windsensor benutzt auch NMEA0183 und auch einen ESP8266. Die Kombination aus Software und günstiger Hardware ist unschlagbar.

Windsensor DIY

Willst Du Dein Projekt als Open Source Projekt zur Verfügung stellen oder nur fertige Module verkaufen? Wie realisiert Du eine CE-Konformität? Gehst Du ins Prüflabor mit Deiner Platine? Das wird ganz schön teuer.

Viel Glück!
Norbert

glowntiger

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19

Donnerstag, 14. Juni 2018, 18:04

Hallo Norbert,
Danke für das Feedback. Dein Windsensor schau ich mir heut Abend mal an.
Wenn ich produkte/Platinen verkaufe brauche ich CE. Ohne mach ich mich Strafbar. Ich würde die Platinen gerne als Open Source zur Verfügung stellen aber das geht nunmal nur mit CE. Und ja ich mache EMV Prüfungen dafür. Je nach Gleichheit treffe ich auch manchmal bei ähnlichen Bauteilen Annahmen. EMV für So etwas kostet je nach Umfang zwischen 1500-5000€....
Alternativ verkaufen viele Hersteller einfach bausätze. da entfällt das ganze. Glaube aber nicht das viele Lust auf löten haben :D

norbert-walter

Proviantmeister

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20

Donnerstag, 14. Juni 2018, 18:05

Hallo Michael,

das Konzept von Thomas beruht darauf, dass kabelgebundene NMEA0183-Sensoren drahtlos per WLAN an eine beliebige Anwendungssoftware wie z.B. OpenCPN, OpenPlotter, AppAnwendungen angebunden werden kann. Der Sensor wird mit seinem Modul zum WLAN-fähigen Datenlieferanten auf Anforderung. Die Anwendungssoftware muss sich aktiv die Daten vom Sensor holen. Das Modul kann an besthende NMEA0183 Netzwerke angebunden werden und so alle kabelgebundenen Sensorinformationen zur Verfügung stellen. Theoretisch ginge das auch mit NMEA2000. Das ist nur eine andere Schnittstelle.

Was man jetzt unter Bastellösungen versteht kann jeder selbst definieren. In meinen Augen sind das Lösungen die offen sind und keine Garantie zur Funktionsfähigkleit anbieten. Das heißt aber nicht, dass sie fehlerhaft oder unbrauchbar sind. Man muss sich nur im Klaren sein, dass die Funktionssicherheit immer durch den Anwender sichergestellt sein muss. Selbst Profiequipment bietet Dir keine Garantie gegen Versagen in kritischen Situationen. Das wird einem auch immer brav beim Anschalten des Gerätes mitgeteilt. Einzig umd allein hast Du eine Gewährleistung und kannst Dich bei Problemen an den Hersteller wenden. OpenPlotter ist durchaus alltagstauglich und sicher, wenn man die Funktionalität gründlich testet bevor man sich darauf verlässt. Es ist jedoch keine Plug&Play-Lösung mit bunten Kabelverbindungen für technisch nicht so gut versierte Anwender. Dafür bekommt man aber eine Lösung die sehr viele Möglichkeiten bietet und sich gut an beliebige Situationen anpassen und skalieren läßt. Zu guter Letzt kann man die Software nach belieben seinen Wünschen anpassen und auch mit den Entwicklern in einen Dialog kommen und die Dinge verbessern, so wie man das für richtig hält. Das geht bei kommerziellen Produkten so gut wie gar nicht. Voraussetzung ist aber, dass man sich mit der Materie auskennt oder zu mindest bereit ist sich darin einzuarbeiten. Das ist oftmals sehr anstrengend, wird aber mit coolen individuellen Lösungen belohnt. Dafür hat man eine breite Community die sehr hilfsbereit ist, wenn man mal nicht weiter kommt.

Ich bin jedenfalls ein Fan von Open Source.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (14. Juni 2018, 21:33)


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