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Ahora

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1

Donnerstag, 5. Juli 2018, 14:27

Kabelbrand: Darum sollte man die Erneuerung der Elektrik nicht auf die lange Bank schieben...

Ich möchte hier eine Geschichte teilen, die zeigt, dass auch 12-Volt-Systeme kein Spaß sind:
Kabelbrand an Bord
Aus exakt diesem Grund bin ich gerade dabei, meine eigene Elektrik komplett neu aufzubauen und gleichzeitig die Bootselektrik-Artikel zu überarbeiten... Man sollte sowas nicht auf die lange Bank schieben!

Auf dass das niemandem von uns passiert!
Handbreit
Jan

excos48

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2

Donnerstag, 5. Juli 2018, 14:39

Ich sehe als erstes das Foto von Batterie und Kabeln etc. in der Bilge....
Da brauche ich bestimmt nicht weiterlesen, weil ich mir gute Ratschläge oder Tips erhoffe. Sorry. :rolleyes:

Gruss
excos48

Ahora

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3

Donnerstag, 5. Juli 2018, 15:03

Der Artikel zeigt ja auch nur die Folgen, wenn man eine Bordelektrik so vom Voreigner übernimmt und die Erneuerung auf die lange Bank schiebt. Die Anleitung wie es richtig geht gibt es hier: Anleitung Bootselektrik

jensstark

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4

Donnerstag, 5. Juli 2018, 23:09

Ich sehe als erstes das Foto von Batterie und Kabeln etc. in der Bilge....

...mit zierlichen Querschnitten, teilisoliert mit Isolierband usw. usf.

12V ist von der Spannung relativ ungefährlich - dafür hat man aber reichliche Ströme. Also satte Querschnitte, hydraulische Presszange und Schrumpfschlauch innen mit Heißkleber...

Die in der Anleitung genannte Kombinationszange sehe ich mit etwas vorsichtiger Distanz, wir nehmen für Aderendhülsen die Knipex 97 53 04, auch weil sich der entstehende Vierkant auch bei größeren Querschnitten exzellent in Reihenklemmen von Wago einsetzen läßt. (Ja, da gibt es auch chinesische Billigvarianten. Die mögen für den Anfang sogar reichen.)

Eine gute Crimpzange für isolierte (und andere) Kabelschuhe hat eine Ratschenfunktion (einstellbar), möglichst austauschbare Backen und sie prägt auch gleich noch "Kontrollmarkierungen" in das Plastik der Stecker.

Das sind zwei wertvolle Werkzeuge, die leider auch als Markenwerkzeug ihr Geld kosten. Aber man erspart sich jede Menge Streß.

Zum Test von Verbraucherleitungen kann man einen billigen 12V-Buzzer bei Conrad kaufen, etwas Kabel und zwei Krokodilklemmen 'dran, fertig.
Die Tröte hängt man dorthin, wo die Leuchte oder ein anderer Verbraucher hin soll, klemmt sie an Masse und Plus. Wenn jetzt am Panel alles richtig geschaltet wird, trötet es.

Und nochmals: Kabelquerschnitte sind abhängig von Leitungslänge und erlaubtem Spannungsabfall. Gerade bei großen Verbrauchern kommen da nette Werte heraus. Wenn man die unterschreitet, raucht es gerne.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jensstark« (5. Juli 2018, 23:23)


5

Donnerstag, 5. Juli 2018, 23:48

Ich sehe als erstes das Foto von Batterie und Kabeln etc. in der Bilge....
Da brauche ich bestimmt nicht weiterlesen, weil ich mir gute Ratschläge oder Tips erhoffe. Sorry. :rolleyes:

Gruss
excos48


Offenbar hast du noch nicht mal verstanden was der Sinn des Themas ist.

6

Freitag, 6. Juli 2018, 08:17

Im Brandschutz rennen die Leute auch gerne mit Wärmebildkameras durch die Schaltschränke...

Hier sieht man nett die verschiedenen Übergangswiderstände an 3 Phasen ;).

Grüße Malte
»the_muck« hat folgende Datei angehängt:

excos48

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7

Freitag, 6. Juli 2018, 08:24

@M-Y: Ja, habe ich vielleicht auf Anhieb nicht, aber vielen Dank für den freundlichen Hinweis.

Gruss
excos48

8

Freitag, 6. Juli 2018, 08:34

Im Brandschutz rennen die Leute auch gerne mit Wärmebildkameras durch die Schaltschränke...

Hier sieht man nett die verschiedenen Übergangswiderstände an 3 Phasen ;).

Grüße Malte

Danke..interessante Idee..

Wie sehr wärmeempfindlich war die Infrarotkamera ?
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

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9

Freitag, 6. Juli 2018, 08:48

Wenn das Boot aufwändig restauriert war, dann wohl eher nach dem Motto aussen hui innen pfui. Trotzdem gut soetwas zu veröffentlichen, da mit solchen Installationen viele unterwegs sind.
Meine Erfahrung nach einem kompletten Neubau und 4 Restaurierungen ist, wenn die Elektrik in schlechtem Zustand ist nicht nachbessern sondern komplett neu installieren. Selbst bei einem Boot, das mit gutem Werfstandard hergestellt wurde ist oft durch unbedarfte Änderung viel Fehlerpotential.
Sich in solch ein Leitungsgewusel hineinzudenken kostet meist mehr Aufwand als es neu zu machen. (Und dann gleich einen Stromlaufplan zu erstellen.)

@SDAV: wie am rechten Bildrand zu sehen, ist die Differenz zwischen dunkelem Blau und hellstem Gelb 20°C.

10

Freitag, 6. Juli 2018, 11:07

Das Interessante bei den Kameras sind weniger die absoluten, sondern die relativen Abweichungen zu "Identischen" Komponenten. Die Empfindlichkeit wird in der Skala dargestellt. Die Kamera kann das selbst über den vermeintlich kältesten und wärmsten Punkt skalieren, links oben ist der Low spot zu sehen. Je nach Material sind die Ergebnisse aber auch unbrauchbar... deswegen die relativen Messungen. Wir setzen das auch bei Lagern, E-Motoren, Riemenantrieben und allerhand anderer Komponenten ein... es gibt Photos aus der Vergangenheit und man hat so gute Vergleichsmöglichkeiten... leider für Privat etwas kostspielig ;)...

11

Freitag, 6. Juli 2018, 11:38

leider für Privat etwas kostspielig ;)...


Weißt Du, ob die vom CAT S60 Smartphone dazu auch schon taugt?

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12

Freitag, 6. Juli 2018, 13:33

Hallo zusammen,
also ich habe die Infrarotkamera in den Fingern eingebaut, bei 12 bis 24 Volt einfach mal die in Frage kommenden Kabel und Verbindungsstellen anfassen, natürlich wenn Strom fließt.
Auch eine noch so geringe Erwärmung ist eine nähere Untersuchung Wert.
Handbreit,
Käptn Iglu

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13

Freitag, 6. Juli 2018, 13:38

Weißt Du, ob die vom CAT S60 Smartphone dazu auch schon taugt?
In der neuesten c´t ist ein Test des Gerätes.
Gruß, Norman

14

Freitag, 6. Juli 2018, 14:38

Weißt Du, ob die vom CAT S60 Smartphone dazu auch schon taugt?
In der neuesten c´t ist ein Test des Gerätes.


... huch, dann muss ich die ganz schnell meinen Kollegen wieder aus dem Postkorb ziehen. Danke!

norbert-walter

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15

Freitag, 6. Juli 2018, 16:22

@all:
Man kann auch ganz gut die billigen Handpyrometer mit dem Laserpunkt benutzen, wenn man nah genug an die Leitungen rangeht. Die gibt es schon ab ca. 30 Euro. Für erste Tests sind die auch ganz brauchbar. Besonders rund um den Motor. Da kann man schnell die Temperatur des Kühlwassers, der Lichtmaschine, ser Zündspulen etc. testen.

Norbert

Spi40

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16

Freitag, 6. Juli 2018, 19:51

Das Probelm ist ja nicht, dass man das thermotechnisch messen, fühlen oder auf den (ersten) zweiten Blick erkennen kann. Sondern man muss das Feeling dafür haben und das hat man nur als elektrotechnisch halbwegs sensibilisierter Bootseigner. Wer mit Eleltrotechnik auf "Kriegsfuß" steht verschwendet keinen Gedanken an seine 12 Volt am Bord.
Und selbst Eignern mit entsprechendem Wissen soll schon Stromtechnisch das Boot " halb" abgefackelt sein. Hat doch ein Eigner letztes oder vorletztes Jahr hier zur Kenntnis gegeben (weiß nicht mehr wer)
Und neu heißt noch lange nicht fehlerfrei.
Wir sind alle nur Menschen! :O Und kommt jetzt bitte nicht mit Fachkräften, auch die sind aus Fleisch und Blut ;)
Gruß Torsten

kis
keep it simple

17

Freitag, 6. Juli 2018, 23:56

@M-Y: Ja, habe ich vielleicht auf Anhieb nicht, aber vielen Dank für den freundlichen Hinweis.

Gruss
excos48

@excos48:
Gerne. Mich stört nur, dass man ohne den Beitrag wirklich gelesen zu haben direkt negativ antwortet.

Sollte es ein einmaliger ausrutscher sein, dann entschuldige bitte meinen Beitrag.

18

Samstag, 7. Juli 2018, 09:44

Sollte es ein einmaliger ausrutscher sein,

:lautlachen: .. :wacko3:
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (7. Juli 2018, 10:42)


jensstark

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19

Montag, 9. Juli 2018, 23:07

Diese Methode zur Beleuchtung hatte ich schon einmal gepostet...
index.php?page=Attachment&attachmentID=223654

20

Montag, 9. Juli 2018, 23:27

Cool. Ne rote LED in Muttern-Form

Sehr chic ;-)

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

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