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MDW

Moses

  • »MDW« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 9. Juli 2018, 17:02

Stopfbuchse mit oder ohne Extras

Schönen guten Tag zusammen,

wir sind jetzt kurz davor den neuen alten Volvo in unsere Calypso einzubauen.
Jetzt würde es aber ja auch Sinn machen mögliche Baustellen rundherum zu beheben.
Und da kommt auch schon ein Problem, die Stopfbuchse ist nicht mehr dicht.
Ich war der Meinung eine neue Packung und rein mit. Ok, wird kein Spaß, da die Stopfbuchse wirklich bescheiden zugänglich ist bei uns.
Auf Nachfrage bei meinem Vater, wann sie die Buchse das letzte mal gewechselt hätte kam Sinn gemäß die gegen Frage: "Die WAS haben wir wann gewechsel?t" Soll heißen die Packung ist sicherlich seit mehr als 10 Jahren da wo sie ist.
Bei der Aktion wird auch ne neue Welle rein kommen.
Anbei habe ich mal ein Bild von der Buchse angehängt. Jetzt die Frage, der Schlauch der oben abgeht, geht ins Nirvana. Ist nirgendwo angeschloßen. Macht das was? Kann das so bleiben? Ich meine, es hat bis heute kein Problem gemacht.
Gibt es anhand des Bildes noch andere Dinge zu beachten?

Vielen Dank für eure Hilfe.

VG
Mark
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Es ist nicht immer der Wind, wenn die Boote wackeln!

Löhni

Salzbuckel

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2

Montag, 9. Juli 2018, 17:24

Uii uii uii, das sieht ja oll aus.
Das würde ich ohne zögern sofort alles neu machen. Welle und Stopfbuchse auf jeden Fall. Was ist mit dem Stevenrohr, sieht das auch so vergammelt aus?

Der Schlauch dient vermutlich zur Entlüftung. Der kann im Nirvana enden, aber das Nirvana sollte bitte über der Wasserlinie sein.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

3

Montag, 9. Juli 2018, 17:29

Diese Art der Stopfbuchse besitzt keine Entlüftung. Der Schlauch ist wohl der Rest einer Fettversorgung, die nicht mehr vorhanden ist. Und dass die Stopfbuchse tat was sie soll ist ja so nicht ganz richtig. Denn du schreibst ja, dass sie nicht dicht war.
:S

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4

Montag, 9. Juli 2018, 17:52

Schlauch im Nirvana

Da hing sicherlich mal eine Fettpresse dran, um zum Nachschmieren der Stopfbuchse nicht jedes Mal 'tauchen' zu muessen. Das ist eine bewaehrte Methode und ich wuerde die beim Einbau einer neuen Stopfbuchse empfehlen. - Kein fancy 'lasdrop' oder wie die modernen Gleitringdichtungen alle heissen, es sei denn Du entscheidest Dich fuer ein oelgefuelltes Stevenrohr. aber das ist bei einem GFK-Schiff eigentlich nicht noetig.
Cheers

MDW

Moses

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5

Montag, 9. Juli 2018, 18:59

Naja, sie ist jetzt undicht. Hat aber davor viele Jahre dicht gehalten.
Zur Zeit ist sie dicht, da das Schiff sich ohne Motor seit einem Jahr nicht mehr bewegt hat.
Und ja das Teil ist sicher sehr oll! ;)
Also Fazit ist, neue Stopfbuchse und neue Welle?
Anbei ein Bild von der anderen Seite, vor der Renovierung des Unterwasserschiffs.

Gruß
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Trouw

Proviantmeister

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6

Mittwoch, 11. Juli 2018, 13:31

Also Leute, ich weiß nicht, warum hier immer nach "neu" geschrien wird. So eine Buchse ist sowas von massiv, da passiert doch nichts dran; auch in weiteren 20 Jahren ist die noch o.k.. Allerdings müssen sich die Schrauben noch lösen lassen. Das wird aber so sein, da ja überall Fett ist. Nein ehrlich, bloß weil die nicht mehr wie neu aussieht muss die nicht erneuert werden. Wer Lust hat, kann die ja schön sauber machen und polieren, nur da wird die nicht besser und nicht schlechter von. Und wie so neue Welle? Wenn die Alte nicht schlägt, ist die doch auch o.k.. (Oh je, das ist jetzt aber eine Metapher) Den Druckschlauch würde ich allerdings erneuern und eine Fettpresse anschließen. Bei mir funktioniert das schon seit 1978 so. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es sich immer lohnt, Altes und Bewährtes zu erhalten, solange wie etwa die Sicherheit gewährleistet ist.



Gruß "TROUW"

Ein Freund von mir, Ingenieur von Beruf, sagt immer; "Wenn etwas läuft und funktioniert, nicht in den laufenden Betrieb eingreifen!"

Squirrel

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7

Mittwoch, 11. Juli 2018, 16:22

Wenn die Alte nicht schlägt, ist die doch auch o.k.. (Oh je, das ist jetzt aber eine Metapher)


:lautlachen:

Reparieren statt verschrotten ist immer gut :thumb:
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

8

Mittwoch, 11. Juli 2018, 20:25

... und reparieren muss man die Welle ziemlich sicher. Im Bereich der Stopfbuchse ist sie nach 40 Jahren ganz sicher eingelaufen.
Man kann das aufspritzen und dann schleifen. Wird besser als neu. Kostet wahrscheinlich auch mehr.
Uwe
:S

Klaus Helfrich

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9

Mittwoch, 11. Juli 2018, 23:07

Auf dem ersten Bild schaut es so aus, als ob die Welle nicht aus nicht rostendem Stahl ist, das würde ich ändern. Etwaige Stopfbuchsenpackungen scheinen verbraucht zu sein, denn die Stopfbuchsenbrille ist bis aufs Äusserste angezogen.

Du solltest also die Welle vom Getriebe trennen und ziehen, gegebenfalls erneuern. Die Brille muss gelöst werden und die Dichtringe müssen erneuert werden. Was mit der hinteren Lagerung los ist, das wird man dann sehen. Eine Fettversorgung der Dichtringe ist sicherzustellen.
Auf Grund des desolaten Zustandes und der von Dir erwähnten schlechten Zugänglichkeit wird die Demontage und Reparatur nicht einfach werden.
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

fiete-34

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10

Donnerstag, 12. Juli 2018, 06:27

Moin Mark,
das Ganze samt drumherum sieht schon werkstoffmäßig so aus, dass es in Kürze einem um die Ohren fliegen möchte....Ich glaube, die Regel "never touch a running plant" gilt vorliegend jedenfalls stark eingeschränkt. Ich schlage eine Grundüberholung und wegen der schlechten Zugänglichkeit eine wartungsarme Gleitringlösung vor... Handbreit...! F.

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