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1

Samstag, 4. August 2018, 12:35

Stromversorgung Kühlkompressor

Hallo,

ich bin neu hier und wende mich mit folgendem Problem an das Forum:

Auf meiner vor kurzem erstandenen Dufour 31 ist ein Isotherm Kompressor 12/24 V vom Typ 2001K für die Kühlbox installiert. Der Kompressor bezieht den Strom direkt über eine Vetus SFM Versorgungsbatterie 12 V / 125 Ah, die wiederum über ein Victron Pallas12/25 geladen wird.

Es zeig sich jedoch, dass die Versorgungsbatterie nach Trennung des 230 V Landanschlusses zügig an Kapazität verliert (ca. 0,01 V/sec.). Nach 3 Wochen lag die Batteriespannung bei ca. 8 V. Ich gehe davon aus, dass unterhalb 8 V der Kompressor keinen Strom mehr zieht.

Wenn der Landanschluss allerdings wieder hergestellt ist, wird die Batterie geladen und der Kompressor funktionierte auch gleich, was von einem brummen des Ladegerätes begleitet wird, insbesondere wenn der Kompressor verdichtet. Gemessen wurde ein Strom von ca. 3 A, kurzzeitig von 5 A.

Nun zu den Fragen:

1. Kann man davon ausgehen, dass die Batterie wegen der vermutlich häufigen Tiefenentladung nicht mehr zu retten ist?

2. Ist es möglich bzw. sollte man den Kompressor über einen Gleichrichter 230/12 V direkt mit dem Landanschluss verbinden?

3. Wäre für Punkt 2. ein Dometic coolpower VPMS 80 (9A) geeignet und könnte man zusätzlich die Innenbeleuchtung (max. 50W) daran anschließen ?

PS: Es soll so wenig wie möglich an dem vorhandenen Stromversorgungskonzept verändert werden. Soll heißen, dass der Pallas weiterhin die Versorgungs- und Starterbatterie über den Multi-battery-Isolator laden soll.

Foto gibt's leider keine.

Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

Gruß Rollmpos

Squirrel

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2

Samstag, 4. August 2018, 12:48

Der von Isotherm eingesetzte Danfoss-Kompressor ist mit einer Schutzschaltung versehen, die normalerweise bei Erreichen einer Spannung von 10,5V den Kühlkompressor abschaltet, um die Tiefentladung der Batterie zu vermeiden. Man kann den Schwellwert durch spezielles Beschalten der Eingänge des Steuergerätes verändern, aber ich denke nicht, dass der Kompressor bis herunter zu 8V läuft. Ich denke, Deine Batterie ist schlicht kaputt.

Ein externes Netzteil ist grundsätzlich denkbar, aber unnötig, wenn das Ladegerät kräftig genug ist. Wenn Du aber schon ein externes Netzteil hast oder irgendwo günstig bekommen kannst, dann kannst Du das natürlich einsetzen, um das Ladegerät zu entlasten und den Ladevorgang zu beschleunigen. Erst mal ist aber eine neue Batterie an der Reihe.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

3

Samstag, 4. August 2018, 12:49

Kompressor bei Landstrom mit 230V betreiben. Passende Geräte bei Waeco oder Fraron.

Die Batterie würde ich mal, als auf jeden Fall stark angeschlagen bezeichnen. Eher defekt.
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

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Salzbuckel

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4

Samstag, 4. August 2018, 12:56

Erst mal , schon wenn eine normale Blei/Schwefelsäure Batterie regelmässig unterhalb von 12 Volt ( etwa 40% geladen) kommt wird diese sehr schnell ihren geist aufgeben.
So eine Batterie hat eigentlich nur etwa die Hälfte von der spezifizierten Energie zur verfügung. Deine also höchstens 65 Amperestunden.
Da deine Kühlanlage im Schnitt etwa 0,6 Ampère verbracht ( bei 20-25% Laufzeit) wird diese deine Batterie schon nach 108 Stunden über die Hälfte entleeren.
Nach 3 Wochen wird die Batterie mit grosser Sicherheit im Eimer sein , es seih denn das Kühlaggregat hat eine Spannungsgrenze die es ausschaltet bei 12 Volt und diese Sicherung ist auch eingeschltet.
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zooom

Salzbuckel

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5

Samstag, 4. August 2018, 13:02

Die Batterie ist im Eimer,Versorgung des Kompressors sollte bei Landstrom über das Ladegerät gesichert sein, vorausgesetzt, es hat (wahrscheinlich) mehr als 5A Ladeleistung.
Gruß Thomas

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Salzbuckel

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6

Samstag, 4. August 2018, 13:13

Die Batterie ist im Eimer,Versorgung des Kompressors sollte bei Landstrom über das Ladegerät gesichert sein, vorausgesetzt, es hat (wahrscheinlich) mehr als 5A Ladeleistung.
Naja , 5A ist schon mehr als genug.
Diesel Kühlaggregat braucht , wenn es läuft 2,7 Ampere , das allerdings nur 20-50% der Zeit abhängig der Temperatur.
Schon ein Solarpanel von 100Watt könnte as liefern wenn es jeden Tag Sonnig wäre. Sonst wirds schnell as doppelte.
Aber ein Ladegerät was 5 Ampere liefert wäre mehr als genügend.

Vielleicht sollte Rollmops seine Physik Kentnisse was Elektrik angeht etwas aufpolieren oder , besser , sich ein Buch über Bordelektrik kaufen. Z.B. sowas : https://www.svb.de/de/delius-klasing-dk-…rdelektrik.html
Dann hätte er jetzt nicht das Geld für die Batterie überbord geschmissen :rolleyes:
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Spi40

Salzbuckel

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7

Samstag, 4. August 2018, 13:16

1. Ja
2. Ist möglich, in meinem Augen raugeschmissenes Geld, aber wer hat der hat.
3. Kenne ich nicht.

Ein Ladegerät, welches und das ist wichtig, dafür ausgelegt ist auch das am Bordnetz befindliche Equipment (z.B. Kühlbox, Licht, Radio etc.) mit zu versorgen, ist das unkomplizierteste was man installieren kann/sollte. Sollte: insbesondere, wenn man eh mit E-Technik wenig am Hut hat.

Man kann natürlich auch jedes Jahr den in die Knie gegangenen Akku erneuern, auch ne Möglichkeit. ;)
Gruß Torsten

kis
keep it simple

8

Samstag, 4. August 2018, 13:49

Wenn bei Landstrom 12V Gerätschaften nicht über Batterie laufen, dann hab ich Vorteile in der Zyklenzahl des Verbrauchs. Und, ist die Batterie komplett leer, dann schafft es ein 5A Lader nicht die Batterie in einer Nacht wieder vollzuladen. Dann lieber ein automatisch schaltender Wechselrichter an die KB wenn sie das nicht selbst mitbringt. Das ist nun nicht der Mördervorteil aber wer das mA nicht ehr ist das A nicht wert :-)
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

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9

Samstag, 4. August 2018, 14:01


2. Ist möglich, in meinem Augen raugeschmissenes Geld, aber wer hat der hat.
. ;)
Warscheinlich nicht aber könnte vom Ladegerät abhängen.
Ich habe mal versucht meine Waeco Coolbox zuhause mit meinen Ctek Akkulader an zu schliessen ( Kühlschrank hatte am Sonntag den Geist gegeben ;( )aber dat hat nicht funktioniert trots 7 Amp maximal Leistung.
Warscheinlich kommt das weil so ein geregelter Lader eigentlich nicht konstant am laden ist sondern etwa 20 bis 50 Mal pro sekunde kurz das Laden anhält um die Batteriespannung zu messen die er braucht um die Laderkurve zu berechnen und zu bestimmen wenn die Batterie voll ist.
Habe den Kühlbox dann an die Autobatterie angeschlossen und die Batterie am Lader.


Und Frage 3 macht keinen Sinn denn dann wird die Batterie noch mehr balastet weil so ein Wechselrichter selber auch ein Verlust von bis zu 20% hat.
Deine Batterie wäre noch schneller leer.


Bitte , kauf dir das von mir empfohlene Buch den von Elekrtrik hast du anscheinend ziemlich wenig Ahnung.
Und das kann gefährlich werden enn eine 12 Volt anlage kan auch grosse Gefahren beeinhalten wenn sie nic richtig funktioniert.
Nein kein Schlag aber vor allem das Brandrisiko ist sogar höher als bei einer häuslichen 230 Volt Anlage .
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10

Samstag, 4. August 2018, 15:08

Eine Kompressor- Kühlbox sollte immer über eine Batterie laufen, auch wenn scheinbar nur (bei mir) 3,5 -4 Ampere gezogen werden.
Der Grund steht in der Beschreibung des Kompressors; dieser ist elektronisch geregelt.
Auch ersichtlich aus den "dicken" Querschniten der Anschlussleitungen.
Gerade beim Start wird für sehr kurze Zeit ein hoher Impulsstrom gezogen, kann der nicht geliefert werden schaltet der K~
nach mehrmaligen Versuchen ab.
Des weiteren hat es sich hier bewährt die Kompressorbox mit eigenem Kabel ohne weitere Verbraucher auf Selbigem anzuschließen.
MfG

Ach ja, vor dem Tausch der Batterie einfach mal nach dem Laden den Hauptanschluss am +Pol trennen und nach mehreren Stunden die
Spannung messen.
Oder eben wenn Amperemeter Vorhanden einfach mal schauen ob nach Abschalten aller Verbraucher immer noch Strom gezogen wird.

zooom

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11

Samstag, 4. August 2018, 19:11

Ich hab nicht gesagt, daß das Ladegerät des TE 5A hat, daswäre eh etwas lütt, war nur eine Beispielrechnung.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

12

Samstag, 4. August 2018, 19:43

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.
Die Batterie sehe ich auch als ziemlich angeschlagen, möchte diese aber noch nicht aufgeben.
Zumal ich nicht weiß, wie sich die Situation mit einer neuen verhält.
Nach meiner Meinung sollte die Stromversorgung des Kühlkompressors bei Landanschluss über einen Gleichrichter laufen um die Batterie zu entlasten. Bei der jetzigen Situation hat die Batterie dauerhaft eine erhöhte Temperatur, was natürlich auch auf einen defekt hinweisen kann. Außerdem ist das zyklische Brummen des Ladegerätes, insbesondere in der Nacht sehr nervig.
Es wäre schön gewesen, wenn ein Forumsmitglied über Erfahrungen mit einem externen Gleichrichter für den Kühlkompressor, in ähnlicher Konstellation, hätte berichten können.
Ich werde bei meinem nächsten Boots-Aufenthalt nochmals die Spannungen und Stromverbräuche messen um eine Entscheidung zu treffen.
Wie gesagt, das Boot habe ich erst seit kurzem und muss es erst einmal kennenlernen und möchte voreilige Entscheidungen vermeiden.

PS: Bei Fraron konnte ich nur Wechselrichter entdecken. Der Kompressor läuft aber über 12 V bzw. 24 V und soll durch einen Gleichrichter direkt mit dem Landanschluss (230 V) verbunden werden. Der von mir angedachte Gleichrichter verfügt zudem über die Möglichkeit die Batterie anzuschließen um vom Landanschluss unabhängig zu bleiben.
Die Idee mit dem zusätzlichen Anschluss der Beleuchtung am Gleichrichter habe ich beiseite gelegt, da der Kompressor zyklisch arbeitet und ich die Leuchtmittel schonen möchte.

Ich werde mich zu gegebener Zeit nochmals melden.
Beste Grüße bis dahin
Rollmops

13

Samstag, 4. August 2018, 20:44

Gleichrichter??? - der wandelt einen Wechselstrom in einen Gleichstrom, ohne Glättung.
Von 220V auf 12 Volt wird das nix...

Leuchtmittel “schonen” -wie muss ich mir das vorstellen??? Die dürften am ganzen Schiff das kleinste Kostenproblem sein...


Neue Batterie und Bordnetzlader - ist meine Empfehlung. Das sollte auch in einigen Jahren noch funktionieren...

—-

Vielleicht doch den Rat mit dem Buch beherzigen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »derJakob« (4. August 2018, 20:59)


Niveco

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14

Samstag, 4. August 2018, 20:46

Deine Batterie hat einen Plattenschluss das deutet auf eine erhöhte Temperatur der selben hin ebenso die Geräusche die das Ladegerät macht. Sollte die Batterie weiter geladen werden so wird sie in den nächsten Tagen wohl Explodieren. :zus(4): :erschrocken:
Dem Mutigen gehört die Welt!

zooom

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15

Samstag, 4. August 2018, 20:57

Nein, die Batterie hat nicht nur einen Plattenschluß, die ist im Arsch, über den Jordan, komplett hinüber, unrettbar verloren, völlig am Ende.
Was für eine Aussage brauchst Du noch? Wird warm beim Laden, fällt auf 8 V und das in Windeseile.
Möchtest Du es in Großbuchstaben?
Kauf eine Neue!

Noch Fragen Kienzle?
Gruß Thomas

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Sonntag, 5. August 2018, 10:23

GENAU :D

norbert-walter

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17

Sonntag, 5. August 2018, 13:08

@zooom

Etwas freundlicher formuliert wäre es schon nett. Wie Rollmops schon sagte, möchte er nicht vorschnell irgendetwas auf verdacht tauschen. Die abstürzende Batteriespannung kann auch noch andere Gründe haben. Z.B. könnte auch ein Kurzschluss oder Verdrahtungsfehler in der Elektrik die schnelle Spannungsabnahme verursachen. Bordelektrik ist nicht jedermanns Sache, daher ja auch die Frage hier im Forum. Auch wenn Dir alles trivial vorkommen mag, so kann es für Laien nicht ersichtlich sein worin die Ursache liegt. Und Deine Fehlerdiagnose muss nicht unbedingt richtig sein. Die Symtome sprechen zwar dafür, aber es muss nicht unbedingt eine defekte Batterie sein.

Ich würde erstmal folgendes Testen:

1. Stromverbrauch direkt mit einem Zangenampermeter hier an der Batterie messen, wenn alle Verbraucher ausgeschaltet sind (Batteriehauptschalter aus). Mit dem Zangenampermeter muss man keine Kabel auftrennen. Einfach Zange öffnen und um das Kabel drumlegen (schwarzes oder rotes Kabel direkt an der Batterie).
2. Fließt ein Strom > 100mA sind verdeckte Verbraucher an und entladen die Batterie
Fließt kein Strom sind keine weiteren Verbraucher dran.
3. Batterie abklemmen und mit einem (ggf. geborgten) Elektronikladegerät wie CTEK laden. Das erkennt halbwegs gut defekte Batterien und kann auch einige vermeintlich defekte Batterien wieder beleben.
4. Wenn die Batterie als defekt erkannt wird, kann man eine Reaktivierung der Batterie versuchen
Ist sie dann immer noch defekt muss eine neue Batterie her

Das Zangenampermeter ist sehr hilfreich für die Bordelektrik, da man sehr schnell prüfen kann, ob Strom fliesst und in welcher Größe.

Alternativ kann man auch noch prüfen, ob die geladene Batterie die Spannung nach dem Laden hällt. Die Ladeschlußspannung liegt bei ca. 13,4V je nach Ladegerät. Ist das Ladegerät abgeklemmt, so liegt die Spannung oberhalb von 12V bei ca. 12,8V. Die Spannung kann je nach Batterie und Zustand variieren. Sie sollte aber nicht unter 12V innerhalb mehrerer Tage fallen.

Denkbar wäre auch ein defektes Ladegerät.

Nur so als Beispiel: Mein Vater hat sich auch ein Boot gebraucht gekauft. Da wurde der Kühlschrank direkt an die Verbraucherbatterie vor dem Hauptschalter angeklemmt, was natürlich zur Folge hatte, dass nach einer Nacht ohne Landanschluss die Batterie alle war. Das blöde war dann auch noch, dass die Starterbatterie und die Verbraucherbatterie parallel geschaltet waren. Der Motor ließ sich dann nicht mehr starten. Der Vorbesitzer hatte vergessen zu sagen, dass er den Kühschrank über einen extra Schalter abschalten konnte. Leider war der etwas versteckt verbaut und nicht beschriftet.

Die ganze Elektrik im Boot war derart krude verpfuscht, dass wir am Ende alles neu gemacht haben.

Bei gebraucht Booten würde ich mir ziemlich genau die Elektrik ansehen bevor ich etwas kaufen würde. Da lauern böse Überraschungen, da oftmals sehr wild und unfachmännisch "Erweiterungen" vorgenommen werden. Die können dann durchaus zu solchen Problemen führen.

Norbert

zooom

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18

Sonntag, 5. August 2018, 14:57

@norbert-walter: Mach nen Doppelpunkt hinter den, den Du ansprechen möchtest, dann kriegt der eine entsprechende Meldung angezeigt, daß er direkt angesprochen wurde.

Ich wehre mich gegen den Vorwurf der Unfreundlichkeit. Ich hab als ehem. Selbstversorgungslandwirt wirklich eine Schwäche für Wiederkäuer. Nur muß da auch was einigermaßen Produktives bei rauskommen, so sieht es halt beim TE nicht aus, der möchte an seiner alten Batterie festhalten, warum dann überhaupt gefragt wird, das darf man dann schon mal fragen.
Eine drei Wochen auf 8V abgetauchte Batterie ist nun mal schlicht kaputt. DAS ist ziemlich unfreundlich von ihr, aber Fakt. Wenn man es genau wissen möchte, hängt man nach dem Laden einen Batterietester dran, dann hat man es schwarz auf weiß. Wenn der TE mir das Testerprotokoll vorlegt und die Batterie darauf als i.O. ausgewiesen wird, spendiere ich ihm ne Kiste Schneiderweiße, als tätige Reue für Unfreundlichkeit und Inkompetenz. (@Nightfighter: bitte weghören!)
Gruß Thomas

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19

Sonntag, 5. August 2018, 15:30

Ich wehre mich gegen den Vorwurf der Unfreundlichkeit.

Zunächst mal macht der Empfänger die Message. Und der Tonfall hier, nicht ganz so ausgeprägt wie im Biscaya-Thread, ist schon unüblich rustikal für dieses Forum! (und wenn ich das schon sage ...)

Man muss und kann auch in einem Forum niemanden "überzeugen"! Man kann seine Empfehlung absenden aber ob der TE diese teilt bleibt ihm überlassen. Ois ganz easy ;)

Vielleicht liegts ja auch an der Hitze ;)

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

zooom

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20

Sonntag, 5. August 2018, 16:05

Sorry, aber das sehe ich anders, auch wenn ich weiß, daß die Befindlichkeiten unterschiedlich sind.
Es wird eine Frage gestellt, darauf kommen Antworten, die teils ziemlich gut fundiert sind, sind ja nicht nur Deppen wie ich hier unterwegs. Was macht der TE: Er möchte seine kaputte Batterie behalten. Ja bitte schön, dann darf ich aber schon auch fragen, warum er überhaupt gefragt hat, wenn es ihn eh nicht interessiert, wenn er die Antworten ignorieren möchte? Ehrlich, da fühle ich mich dann schon ein bißchen (nur ein kleines bißchen) auf den Arm genommen. Hat mit der Hitze nix zu tun.
Hier geht es um die Frage nach einer defekten Batterie, anders als im wirklich sehr merkwürdigen Biscaya Thread. Da ist nix mit Weltanschauung oder Ihr habt mich nicht lieb, einfach: Kaputt oder nicht.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

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