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norbert-walter

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1

Mittwoch, 8. August 2018, 10:41

Sundream 28 Kielbolzen

Hallo zusammen,

hat jemand eine Sunderam 28 von Janneau und kann mir sagen, ob im Originalzustand die Kielbolzen überlaminiert sind? Hintergrubnd ist, dass das Boot im Winter als es aufgebockt war der Rumpf hinter dem Kiel sich um gut 10 mm eingedrückt hat, da die Kielunterkante schräg läuft und nicht parallel zur Wasserlinie ist. Beim Kranen als das Boot in den Gurten hing, ist die Deformation rausgegangen. Das Thema wurde hier schon mehrfach diskutiert. Leichte Deformationen sind wohl möglich und nicht weiter tragisch.

Nach dem Einwassern konnte keine Undichtigkeit im Kielbereich festgestellt werden. Vermutlich auch deshalb, weil die Kielbolzen großflächig überlaminiert sind. Die Frage ist, ob das auch im Originalzustand so ist oder "nachgefrickelt" wurde. Das Boot wurde gebraucht gekauft und war schon so in diesem Zustand.

Norbert

2

Mittwoch, 8. August 2018, 14:32

Plastische Verformung =
Der Weg ist das Ziel.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
Jede Sucht mit einem ersten Mal.

Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker

Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...

norbert-walter

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3

Donnerstag, 9. August 2018, 10:29

@Nightfighter:

Das es eine plastische Verformung ist liegt nahe. Ich werde nur den Gedanken nicht los, dass im Kielbereich rumgepfuscht wurde und mit viel Epoxy irgendwas "versteckt" wurde. Daher die Frage, ob die Kielbolzen im Originalzustand überlaminiert waren.

Gibt es denn nicht jemanden der eine Sundream 28 von Jeanneau hat?

Norbert

Squirrel

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4

Donnerstag, 9. August 2018, 10:45

Wo erkennt ihr da eine plastische Verformung?

Eine plastische Verformung ist eine Verformung, die nach dem Ende der Krafteinwirkung erhalten bleibt. Der Fachmann :D nennt man das auch "verbiegen".

Eine Verformung, die nach dem Ende der Belastung wieder verschwindet, nennt man eine "elastische Verformung".

GFK ist als Komposit nicht besonders gut darin, plastisch verformt zu werden. Es bricht dann gerne mal oder delaminiert. Solange die Verformung im elastischen Bereich bleibt, steckt es aber eine ganze Menge weg. Es gibt allerdings einen Übergang, in dem die Schädigung beginnt, ohne dass man das gut erkennt. Trotzdem: 1cm Kiel eindrücken ist bei einem relativ weichen U-Spant in der Regel kein Drama.

Überlaminierte Kielbolzen sind, je nach Baujahr, nicht unbedingt ein Hinweis auf Reparaturpfusch. Das wurde früher auch beim Bau schon mal gemacht. Eine schnelle Google-Suche nach "Sundream 28 bilge" fördert z.B. diesen Trööt im Jeanneau OwnersForum zutage. Auch da sind überlaminierte Muttern zu erkennen. Ich würde mir da nicht zuviel Kopp machen.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

norbert-walter

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5

Donnerstag, 9. August 2018, 16:35

@Squirrel:

Vielen Dank für den Link. Genau das habe ich gesucht aber leider nicht gefunden.

Die Verformung ist natürlich elastisch, völlig richtig. Ok, dann bin ich ja etwas beruhigt. Auf dem Bild ist aber eine seltsame Anordnung der Kielbolzen zu sehen. Zudem ist das Gewebe am Spant gerissen bzw. komplett abgenutzt, warum auch immer. Es sieht bei mir nicht so aus. Jaenneau hatte seiner Zeit wohl Standard-Kiele verwendet, da man den gleichen Kiel auch unter anderen Booten sehen kann.

Das Problem mit der Verformung liegt auch am Aufbocken. Da muss man aufpassen. Wenn das Schiff schräg im Bock liegt kommt es zur Verformung. Leider sind die Querspanten auch etwas dürr geraten und zudem noch aus Holz. Um Wasser in der Bilge sammeln zu können wurden die Querspanten einfach durchbohrt. Wenn Wasser über längere Zeit in der Bilge stand, so gammeln die Querspanten unter dem Laminat weg. Dann wird die Konstuktion recht weich. Die Beschaffenheit des Holzes der Querspanten kann man ganz gut an den Schrauben zur Befestigung der Bodenbretter beurteilen. Die werden einfach in die Querspanten reingeschraubt. Teilweise ist das Holz sehr weich, was darauf hindeuten könnte, dass es daruter feucht ist.

Ich werde die Sache im Auge behalten.

Norbert

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